Juri-Bär
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AdoK schrieb:Wieso und warum das hier bei CB im Test und im Fazit nicht zum Ausdruck gebracht wird/ wurde, weiß ich nicht.
Noch weniger verständlich ist das aber, wenn man sich den CB-Test zum i3-7350K anschaut. Nach dem alten Spiele-Parcour ist der i3 sogar @stock für Spiele geringfügig besser, als der Ryzen 1700. Die Redaktion wertete den i3 aber aus Gründen ab, die jetzt beim 1700 nicht zur Aufwertung führen:
Doch sind mehr echte Kerne gefragt, beispielsweise bei jeder modernen Video- und Audio-Software, fällt der Core i3 für fast 200 Euro schnell und hart auf die Nase. Für den aufgerufenen Preis ist auch dieser Zwei-Kern-Prozessor mit vier Threads und frei bestimmbarem Multiplikator Anfang 2017 deshalb keine Kaufempfehlung mehr.
Nicht, dass ich Volker Rißkas Fazit unbedingt für richtig erachte (wem Strategiespiele im Vordergrund stehen, für den ist der gut übertaktbare i3-7350K mit seiner überragenden Singlecoreleistung eine Kaufempfehlung): aber hier wird mit zweierlei Maß gemessen! Den zitierten Satz kann und muss man nämlich so abwandeln:
Doch sind mehr echte Kerne gefragt, beispielsweise bei jeder modernen Video- und Audio-Software, fällt der Core i7-7700K für um die 360 Euro schnell und hart auf die Nase. Für den aufgerufenen Preis ist auch dieser Vier-Kern-Prozessor mit acht Threads und frei bestimmbarem Multiplikator Anfang 2017 deshalb keine Kaufempfehlung mehr.
Die geringfügigen Unterschiede in der reinen Gamingleistung zwischen i7-7700K auf Platz 1 der Rangliste bis hin zum i5-2500K auf Platz 30 der Rangliste sind doch Banane: eine Schwankung von +/- 13% um den i5-4590K ist doch wirklich nicht der Rede wert. Bei Grafikkarten käme, wenn man eine GTX 1080 als Mittelwert nehmen würde, schon die GTX 1070 im Referenzdesign nicht mehr in den Auswahlbereich von +/- 13%. Die CPU-Auswahl in diesem oberen Bereich der Rangliste, in dem sich auch die Ryzen befinden, muss sich daher zwangsläufig nach anderen Kriterien richten.