[Sammelthread] HDD-Probleme, SMART-Analysen

Na ja, "Zustand" ist eben relativ und die SMART-Werteangaben stellen auch keine absolute Garantie dar, aber die "wichtigsten" Werte stehen alle auf Null - das ist schonmal nicht das Schlechteste.
Die hat halt knapp 176 Tage ununterbrochene Laufzeit hinter sich - bei Gebrauchtware verbleibt nunmal auch ein einzukalkulierendes Risiko.

Ich kenn' das Datenblatt zu der SSD nicht und kann somit keine Einschätzung in Relation zur vom Hersteller zugesicherten Betriebsdauer bzw. der Schreib-/Lesekapazität (aussagekräftiger als sog. IOPS) geben, aber der Prozentwert für die noch zu erwartend verbleibende Lebensdauer wäre mit 94 ja jetzt auch nicht so schlecht, wenn der Datenträger bereits ein entsprechendes Nutzungsalter aufweist.
Evtl. steht ja auch auf dem Typaufkleber ein (Prod.-)Datum, dann ließe sich das besser in ein relevantes Verhältnis setzen.​
 
...konkrete Angaben konnte ich nicht finden. Ich hab die Rückseite (Typenschild) der EVO bei 'Gemini' hochgeladen:
Das Herstellungsdatum dieser SSD ist September 2016.
Insgesamt ist sie also nicht wirklich oft gelaufen... ...eher im Eck/PC 'rumgelegen'...:D
Der Händler hat sie auf eBay als 'sehr gut' (Zustand) angegeben.
 
NRJ schrieb:
94% Gesundheit ist (glaube ich) erstmal nicht schlecht.
Gibt an, dass die Speicherzellen zu 6 % durch Benutzung verschlissen sind.
22.154 GByte an Schreibvorgängen in 4.222 Stunden auch keine besondere Hausnummer bei Systemdatenträgern.

Meine Samsung 990 PRO hat schon 26.748 GByte in 2.760 Std. verzeichnet - allerdings nur 1 Prozent Verschleiß. 🤔
 
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Das ist 'n gutes Beispiel dafür, dass Lese-/Schreibvolumen oder Betriebszeit eben so nichts über die Anzahl der den "elektronischen Verschleiß" auf die Speicherzellen befördernd betätigten Zugriffe aussagen. 🤷‍♂️​
 
Zuletzt bearbeitet: (Vergessene Wörter für Sinngebung im Beitragstext ergänzt)
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@NRJ
Hat die 850 EVO den ich sehe im Bild keine 870 EVO keine mit ausgelieferten Serienfehler seitens Samsung spendiert bekommen, kann die verbaute Elektronik zwischen einem Tag und 20+ Jahre laufen. Die SMART Werte selbst sind völlig unauffällig.

Einbauen, nutzen und sich freuen.
 
Hallo zusammen,
ich hatte mir everything installiert und beim Versuch, meine Intenso-HD zu indizieren, fing die plötzlich an zu piepen. KI meint: kaputt. Naja... Crystal Disk Info installiert, das findet sie nur, wenn man "Platten ohne SMART ausblenden" abwählt. Dann wollte es die SMART-Werte ewig nicht auslesen. Endlich zeigte es dies an:
1789472798931.png

Was meint Ihr dazu?
LG
Egmont

Hier nochmal als Text:
Code:
Model : ST1000LM035-1RK172

Firmware : SBM3

Serial Number : ********

Disk Size : 1000,2 GB (8,4/137,4/1000,2/1000,2)

Buffer Size : Unbekannt

Queue Depth : 32

# of Sectors : 1953525168

Rotation Rate : 5400 RPM

Interface : UASP (Serial ATA)

Major Version : ACS-3

Minor Version : ACS-3 Revision 3b

Transfer Mode : SATA/600 | SATA/600

Power On Hours : Unbekannt

Power On Count : Unbekannt

Temperature : Unbekannt

Health Status : Unbekannt

Features : S.M.A.R.T., APM, NCQ, GPL

APM Level : 8080h [ON]

AAM Level : ----

Drive Letter : D:



-- S.M.A.R.T. --------------------------------------------------------------

ID Cur Wor Thr RawValues(6) Attribute Name

01 _59 _45 __6 00000C2A3A9B Lesefehlerrate

03 _99 _98 __0 000000000000 Mittlere Anlaufzeit

04 100 100 _20 000000000308 Start/Stopp-Zyklen der Spindel

05 100 100 _36 000000000000 Wiederzugewiesene Sektoren

07 _71 _60 _45 000100CF6670 Suchfehler

09 100 100 __0 9E1F000002AB Betriebsstunden

0A 100 100 _97 000000000000 Misslungene Spindelanläufe

0C 100 100 _20 000000000128 Geräte-Einschaltvorgänge

B8 100 100 _99 000000000000 Ende-zu-Ende-Fehler

BB __1 __1 __0 00000000027C Gemeldete unkorrigierbare Fehler

BC 100 _93 __0 000600060016 Befehlszeitüberschreitung

BD 100 100 __0 000000000000 Übergeordnete Schreibvorgänge

BE _75 _43 _40 000019180019 Luftstromtemperatur

BF 100 100 __0 00000000000F Beschleunigungssensor-Fehlerrate

C0 100 100 __0 000000000029 Ausschaltungsabbrüche

C1 _99 _99 __0 000000000946 Laden/Entladen-Zyklen

C2 _25 _57 __0 000F00000019 Temperatur

C5 _64 _64 __0 000000000B88 Aktuell ausstehende Sektoren

C6 _64 _64 __0 000000000B88 Nicht korrigierbare Sektoren

C7 200 200 __0 000000000000 UltraDMA-CRC-Fehler

F0 100 253 __0 D6D2000000AB Kopfpositionierungszeit

F1 100 253 __0 0000C81FF74A LBA geschrieben (gesamt)

F2 100 253 __0 0001076C7350 LBA gelesen (gesamt)

FE 100 100 __0 000000000000 Freifallschutz
 
Die ist durch.
Das sind ja alles hexadezimale Werte.
Aktuell ausstehende Sektoren und Nicht korrigierbare Sektoren sind also jeweils 2952
Gemeldete unkorrigierbare Fehler sind 636
 
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Ok.... ist das normal? Die Platte ist 10 Jahre alt, wurde aber nur 1,2x pro Jahr zum Sichern von Daten in Betrieb genommen.
LG
Egmont
Ergänzung ()

PS: Habe für eine Neuanschaffung jetzt an WD gedacht - damit haben wir schon gute Erfahrungen gemacht.
Interessant: Eine WD Elements 2 TB Externe Festplatte 6.35 cm kostet kaum mehr als mit 1 TB.
Früher war ja bei großen Platten eine erhöhte Fehleranfälligkeit zu befürchten, aber vielleicht ist dem nicht mehr so?
 
Ist die denn intern oder extern verbaut?
Naja, Dinge gehen kaputt.
Der Beschleunigungssensor hat auch 15 Ereignisse aufgezeichnet.

Bei extern könnte es auch nur das Gehäuse sein. "Platten ohne SMART ausblenden" heißt ja, der kann eigentlich gar nix davon lesen. Manche Gehäuse lassen Smart einfach nicht durch. Dann intern einbauen.
 
Danke für die Rückmeldung - sie ist extern.
Wenn denn das Gehäuse stört, hätte ich aber erwartet, dass es unsinnige Werte gibt - dagegen spricht jedoch die korrekte Erkennung von Typ usw.
Die 5 Ereignisse können vlt. vom Transport per Rad durch den Park kommen?!
LG
Egmont
Ergänzung ()

Zum Vergleich hier noch eine weitere, etwas ältere Intenso:

1789479080010.png


Und zum Vergleich eine etwas jüngere WD:
1789479224270.png

Kurios: beide haben exakt 100 Einschaltvorgänge sowie 98 bzw. 100 Betriebsstunden...
 
Zuletzt bearbeitet:
Egmont_Colerus schrieb:
Ok.... ist das normal? Die Platte ist 10 Jahre alt, wurde aber nur 1,2x pro Jahr zum Sichern von Daten in Betrieb genommen.
Normal - würde sagen: Definitiv Nein.
Aber: Ich würde mich beim Status "unbekannt" auch keinesfalls auf die ausgelesenen Daten verlassen wollen.
Schon alleine deswegen muss ich @Smily zustimmen: Die SSD ist durch.
...und sei es nur, weil die Selbstanalyse definitiv durch ist.
 
Du musst die Rohwerte links nehmen, und von Hexadezimal auf dezimal umrechnen (lassen, siehe Google). Dann hast du auch logische Werte bzgl. Stunden usw.

Der Toshiba kannst du auch nicht mehr vertrauen!

Die externe kannst du versuchen auszubauen und intern anzuschließen. Vielleicht siehst du dann was Sinnvolles.

Egmont_Colerus schrieb:
fing die plötzlich an zu piepen.
Aber alleine deswegen ... selbst wenn du Smart Werte hast, was bringen die? Sie funktioniert halt nicht mehr. Aber wie gesagt, vielleicht geht sie intern!
 
Egmont_Colerus schrieb:
Kurios: beide haben exakt 100 Einschaltvorgänge sowie 98 bzw. 100 Betriebsstunden...
Laut Parameter mit der ID 09 - im oberen Fenster dagegen steht 1064 bzw. 28 Betriebsstunden. Was hat das zu bedeuten?
Wie auch immer, selbst 1064 Std. ist eigentlich zu wenig für den Zustand "Vorsicht", denn laut KI halten Standard-Consumer-HDDs meist ca. 20.000 Betriebsstunden (entspricht bei 8 Stunden täglicher Nutzung etwa 5–7 Jahren). Die interne Festplatte meines Arbeitslaptops ist ca 10 Jahre alt und hat 30122 Betriebsstunden - Zustand: "gut" :)
Ergänzung ()

Nun muss ich also zwei Backup-Festplatten austauschen - doch wie migriere ich die Daten am besten?
Denn der Kopierbefehl von Windows kommt nach Stunden plötzlich mit Nachfragen und verzögert dadurch unzumutbar. Auch YARCGUI hat mich zuletzt enttäuscht. Kollege meint, ältere Versionen von AOMEI bieten einen sauberen Verzeichnis-Kopierdienst...
Wie macht ihr es?
 
Zuletzt bearbeitet:
Egmont_Colerus schrieb:
Wie macht ihr es?
Wenn es kostenfrei unter Windows sein soll mit robocopy. Wenn Du einen kleinen Entwickler unterstützen willst, mit TotalCommander.
Festplatten herumliegen lassen, schadet meistens mehr als der Betrieb. Die Hersteller geben in den Datenblättern üblicherweise Fristen von 6-12 Monaten an, nach denen die Platte wenigstens einige Stunden laufen sollte.
 
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TorenAltair schrieb:
Festplatten herumliegen lassen, schadet meistens mehr als der Betrieb. Die Hersteller geben in den Datenblättern üblicherweise Fristen von 6-12 Monaten an, nach denen die Platte wenigstens einige Stunden laufen sollte.
Gilt das nicht nur für SSDs?
 
Festplatten sind magnetisch, verlieren aber mit der Zeit die magnetische Aufladung. Müssen also ab und an an den Strom.
 
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Egmont_Colerus schrieb:
einmal jährlich die Daten zu sichern
Mindestens ;) Natürlich werden die allermeisten Platten auch nach 3 Jahren herumliegen noch die Daten haben aber die Hersteller legen ihre Hand eben nur für 6-12 Monate ins Feuer. Sprich, wenn man sich auf ein Backup verlassen will, sollte man sich eben in den Spezifikationen bewegen.
 

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