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Ist mir (Knapp 2m und geschätzte 120 KG) auf der Reeperbahn in Hamburg und besonders in der Bahn die nach HH fährt (Stichwort: Fussball "Fans") schon ein paar mal passiert.
Da war ich zuletzt vor 3 Jahren oder so!
Wenn du das Academy kennst, da war ich früher ab und zu mal!
Bei der Pizzeria direkt gegenüber gibt/gab es die beste Pizza
Sorry auch für OT!
Aber ich gucke Fussball wenn dann lieber vom Sessel aus. Das ist mir in der Bahn zu anstrengend, besonders zwischen Neumünster und Pinneberg scheint die "Alkoholiker mit Größenwahn" -dichte rapide zuzunehmen!
Ganz besonders Reizbar bin ich dann, wenn noch mein Sohn dabei ist.
Dann gehe ich Streit auch aus dem Weg, aber irgendwie ziehe ich solche Idioten scheinbar an
Selbst hier in der Kleinstadt ist es nicht viel besser geworden, da bekommt man richtig Lust was zu unternehmen!
Was Waffen angeht, ob nun Schlagstöcke oder ähnliches, abgesehen davon das der Großteil verboten ist nützen die gegen einen Angreifer der es ernst meint nur wenig.
Besonders dann nicht, wenn man nicht weiss wie man damit umgeht.
Ich habe schon gesehen wie sich ein Depp mit einem Schlagstock selber verletzt hat!
Da durfte ich dann noch den Krankenwagen für den rufen, obwohl ich das Opfer werden sollte.
Noch Problematischer wird sowas wenn man nicht weiss, was da vor einem steht.
Das ist immer ein Problem, man sollte sich selbst nicht über- und andere nicht unterschätzen.
Idioten die sich prügeln wollen sind nicht gleich unfähig, eher im Gegenteil!
Wenn man dann mit Waffen anfängt, was ich eh eine Unsitte finde egal ob CS Gas oder schlimmeres, rüsten die auch auf und dann steht da plötzlich einer mit einer benagelten Zaunlatte oder Pistole vor einem!
Die Spirale dreht sich nach oben und das kann nicht im Sinne eines friedlichen Zusammenlebens sein.
Aja als Tip für CS Gas Fans: Niemals gegen den Wind sprühen, denn dann wird man vom Gegner zum leichten Opfer!
Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass oft die kleineren Menschen sich irgendwie pushen und mit drei vier Freunden im Hintergrund plötzlich große Cochones bekommen und aufmucken. Mittlerweise gebe ich denen gleich eine mit, mir egal. Ich werde sicher niemals wegrennen, außer es sind 10 Gegner mit Waffen und co. Aber wenn ich nicht alleine bin oder von einem einzelnen angemacht werde
Sieht vielleicht in Filmen gut aus, in der Realität / Straße meines Erachtens total Fehl am Platz.
Zudem musst du damit auch umgehen können, was auch die wenigesten können. Zur selbstverteidigung einfach ungeeignet.
Vor allem ist ein Nunchaku sehr sehr gefährlich! Da ist es schnell vorbei mit der verhältnismäßigen Abwehr...
Wenn man damit nicht umgehen kann kann man sich selbst schwer verletzen und bis man es richtig drauf hat dauert es Jahre...
Es ist Tatsache, dass wenn man, sofern es natürlich die Situation erfodert, nicht als erster aktiv wird, man im Prinzip schon verloren hat.
Wenn es um meine Gesundheit geht kenne ich kein Pardon. Soll ich Opfer werden, nur aufgrund der Tatsache dasss es gesetzlich vorgeschrieben ist, dass ich nicht als erster zuschlagen darf?
Sicher nicht!
Wo steht denn das so im Gesetz? Natürlich darfst du als Erster zuschlagen, wenn es die Situation erfordert. Im Gesetz steht in § 32 StGB: "Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden." Wenn dich einer böse anschaut und du ihm aufgrund dessen eine reinhaust, weil du dich bedroht gefühlt hast, dann ist das natürlich nicht durch Notwehr gedeckt. Rennt er aber mit einem Messer auf dich zu und schreit vielleicht noch: "dich mach ich fertig", dann kannst du sehr wohl zuerst zuschlagen. "Gegenwärtig" bedeutet nämlich nicht, dass du warten musst, bis er dich konkret angegriffen (sprich: verletzt) hat, sonder dass ein Angriff unmittelbar bevorsteht, bereits begonnen oder oder noch fortdauert.
Vieles ist absoluter Unsinn.
Pfefferspray ist nicht gleich Pfefferspray.
Hier gibt es sehr unterschiedliche Stärken und die legalen sind oft viel zu schwach.
Hier spielt das Adrenalin eine grosse Rolle.
In der regel verstärkt man die Agression und provoziert mit dem Spray einen Angriff regelrecht, da man es präventiv benutzt und nicht nachdem der erste Schlag erfolgte.
Bein ungünstigem Wind oder ungünstiger Handhabung besprüht man sich selber auch noch.
Selbst geübten Polizisten die das tausendmal gemacht haben passiert dies im Ernstfall.
Dann ist immer noch die Frag ob du es in Sekunden zur Hand hast.
Über Kampftechniken scheiden sich die Geister, irgend ein Kickbox Meister wurde doch gerade im Ostblock von 3 Personen zu tode geprügelt.
Das Buch "Die Tür" verspricht zwar eine Antwort auf diese Frage aber damals waren die Zeiten noch anders.
Also einzig gute Verteidigung schnelles festes Schuhwerk, bestimmte Gegenden meiden und deeskalieren.
Sieht vielleicht in Filmen gut aus, in der Realität / Straße meines Erachtens total Fehl am Platz.
Zudem musst du damit auch umgehen können, was auch die wenigesten können. Zur selbstverteidigung einfach ungeeignet.
Vieles ist absoluter Unsinn.
Pfefferspray ist nicht gleich Pfefferspray.
Hier gibt es sehr unterschiedliche Stärken und die legalen sind oft viel zu schwach.
Hier spielt das Adrenalin eine grosse Rolle.
In der regel verstärkt man die Agression und provoziert mit dem Spray einen Angriff regelrecht, da man es präventiv benutzt und nicht nachdem der erste Schlag erfolgte.
Bein ungünstigem Wind oder ungünstiger Handhabung besprüht man sich selber auch noch.
Selbst geübten Polizisten die das tausendmal gemacht haben passiert dies im Ernstfall.
Dann ist immer noch die Frag ob du es in Sekunden zur Hand hast.
Über Kampftechniken scheiden sich die Geister, irgend ein Kickbox Meister wurde doch gerade im Ostblock von 3 Personen zu tode geprügelt.
Das Buch "Die Tür" verspricht zwar eine Antwort auf diese Frage aber damals waren die Zeiten noch anders.
Also einzig gute Verteidigung schnelles festes Schuhwerk, bestimmte Gegenden meiden und deeskalieren.
Du hast stellenweise keine Ahnung von dem was du da schreibst!
Legale Pfeffersprays sind keineswegs zu schwach. Es sei auch gesagt, es gibt keine illegalen Pfeffersprays als solche. Es gibt nur jene, welche in Deutschland nicht zugelassen sind. Das hat aber rein garnichts mit deren Stärke zu tun.
Die stärksten, auf dem deutschen Markt erhältlichen Sprays sind sogenannte Tierabwehrsprays, welche du, rein rechtlich gesehen, nicht gegen Menschen einsetzen darfst. Diese zählen jedoch zu den Effektivsten, zur Verteidigung gegen Menschen. Und ja, du darfst Sie mit dir führen.
Und glaube mir, es gibt keine Person die einem direkten Strahl ins Gesicht standhält, ganz unabhängig davon wie stark Diese auch alkoholsiert sein mag. Die Person ist definitv kampfunfähig!
Und auch der nach wie vor weit verbreitete Irrglaube, dass man bei Gegenwind selbst was abbekommen kann. Das war früher mal so. Die heutigen Sprays, wie ich schon geschrieben habe, sind keine Sprays im wahrsten Sinne des Wortes. Es sind meist flüssige Strahle, die bei leichtem und mittlereren Gegenwind dich auf mittlere bis lange Distanz selbst nicht treffen können. Sprays die auf ein Gas (Gaswolke) setzten trifft das zu, da gebe ich dir Recht. Aber nicht mehr auf moderne Abwehsprays. Das rührt daher, dass es in der Vergangenheit ausschließlich "GAS-SPRAYS" gab. Der Gedanke hat sich festgesetzt, und wenn man sich vorher nicht richtig informiert dann gibt man halt solche unqulifizierten Aussagen von sich und rückt das Pfefferspray in ein total negatives Licht... so wie du es getan hast.
In bestimmten Gefahrensitutationen kannst du es nicht immer Griffbereit haben, stimmt. Gilt das auch für Polizisten, welche auch Ihre Waffen erst nach wenigen sekunden Griffbereit haben. Haben deren Waffen somit keine Daseinsberechtigung mehr?
Es gilt das Motto Gefahren im Vorfeld zu erkennen sich entsprechend darauf vorzubereiten und zu reagieren. Vorher! In dunklen Gassen, wenn eine stark verdächtige Person auf dich zukommt, ich bereits von weitem eine gewisse Gefahrensituation erahne usw.
Dann habe ich das Spray schon im Vorfeld griffbereit und nutze es, wenn es die Situation erfordert. Nicht jeder Gegner steht gleich unmittelbar vor dir.
Klar, kannst du überrascht werden. Nur stell dir dann bitte die Frage. Was ist besser: Eine Waffe zur Verteidigung dabei zu haben oder mit leeren Händen da zu stehen, wenn es hart auf hart kommen sollte. Auch wenn die Chance das Spray zu benutzen dadurch viel geringer sein sollte ist es immer die bessere Option sich verteidigen zu können und etwas dabei zu haben, oder etwa nicht?
"bestimmte Gegenden meiden und deeskalieren."
Ja, nur ist das nicht immer möglich, und was dann? Was ist die bessere Option? Darauf vorbereitet zu sein oder sich immer nur die Option offen zu halten einfach weg zu laufen. Und wenn die Option des weglaufens scheitert und aus irgend einem Grund nicht möglich ist. Was machst du dann?
Gott, wie oft ich das schon gehört habe: Es ging alles so schnell... und auf einmal hat es einen Schlag gegeben.... ich war in keinster Weise darauf vorbereitet... woher sollte ich denn wissen dass... etc.
Ergänzung ()
NoPCFreak schrieb:
Wo steht denn das so im Gesetz? Natürlich darfst du als Erster zuschlagen, wenn es die Situation erfordert.
Und wer entscheidet dies, wer legt fest wann ich zuschlagen darf und wann nicht. Und genau hier liegt das Problem! In offensichtlichen Situationen trifft das zu. Dann darf ich mich verteidigen.
Was wenn der "Angreifer" mir nur gegenübersteht, micht nicht als erstes angreift und z.B auch auf außenstehende Personen den Eindruck erweckt, keinerlei böse Absichten zu haben. Du weisst jedoch insgeheim dass es gleich richtig böse knallen wird. Was tust du?
Warten bis er dich ausknockt oder handelst als erster.
Du schlägst der Person als Erstes ins Gesicht, und obwohl du dich lediglich verteidigt hast, hast du laut Gesetzt die Arschkarte gezogen. Wenn dies dann noch Zeugen genau so bestätigen hast du im Zweifelsfall den Ärger an der Backe.
Du hast deine eigene Haut gerettet und musst dafür büsen. Dumm gelaufen, oder?
Es gibt sehr wohl Fälle wo Pfefferspray nichts gebracht hat.
Es gibt auch Fälle wo solch ein Einsatz unglücklich endete und der gegenüber bleibenden Schäden erlitt.
Jeder reagiert anders und es ist doch stark situationsabhängig.(Alkohol, Adrenalin)
Und wie in diesem Video gut zu sehen hat das Pfefferpray keine beruhigende Wirkung.
Man kann davon ausgehen das der Aggressor richtig sauer wird und richtig los legt.
Nicht zugelassen = illegal in diesem Fall illegaler Waffenbesitz.
Dann ist es keine Verteidigung, sondern ein Angriff deinerseits. Hellseherische Fähigkeiten werden juristisch nicht anerkannt. Das ist eben genau das, was ich gemeint habe. Wenn dich einer böse anschaut reicht das noch lange nicht, ist doch auch vollkommen in Ordnung. Ansonsten könnte ich dich (nur als Beispiel) auch einfach zusammenschlagen und nachher sagen, ja aber er wollte mich sowieso angreifen, hat es aber nicht getan, da ich ihn einfach umgehauen habe, obwohl er noch völlig harmlos da stand. Somit würdest du in deinem konstruierten Fall völlig zu Recht bestraft werden, da gar kein Angriff vorlag.
In deiner beschrieben Situation würde ich mich ganz einfach zurückziehen, sofern möglich. Wenn nicht, würde ich versuchen mit Worten zu deeskalieren, aber mich innerlich auf einen Angriff vorbereiten. Wenn es dann die ersten Anzeichen (ungutes Gefühl ist kein Anzeichen) gibt, und nichts anderes mehr hilft, dann würde ich auch angreifen.
Natürlich steht im Gesetz nicht haargenau drin, wann du welche Maßnahme der Abwehr anwenden darfst. Mein Prof pflegt immer zu sagen: "Die häufigste Antwort eines Juristen? Das kommt darauf an." Das soll heißen, es kommt auf den Einzelfall an. Manche Fälle kann der Gesetzgeber auch gar nicht bedenken, da diese so abstrus sind, dass ein normaler Mensch da gar nicht dran denkt, bis diese dann doch passieren.
Wir haben uns schonmal aus langeweile mit dem Stromschocker geschockt und Pfefferspray über gehauen. Meine Erfahrung jeder reagiert anders. Der eine is Kampfunfähig den anderen machste höchstens sauer damit.
Von daher halte ich ein Pfefferspray für keine gute Idee. Wenn man sich wirklich verteidigen will, lerne irgend ne Kampfsportart. Da machst du auch noch was für deinen Körper und den Geist und nicht so dumme Tipps wie hier teilweise gegeben werden...
Nunchaks... geht mal raus und schaut nicht so viel TV.
Präventiv anzugreifen ist ein Angriff und keine Selbstverteidigung, daher strafbar. Genau hier liegt das Problem mit der Selbstverteidigung. Der Angriff muss zuerst vom Angreifer ausgehen bevor man sich selbstverteidigt. Das es logischer weise bereits zu spät sein kann, scheint den Gesetzesgeber nicht zu interessieren. Vielleicht um Willkür zu vermeiden.
Die Damen sind da oft voreilig. Die werden von Typen angemacht und schon geht es los, mit allem was die Handtasche hergibt. Dabei ist es noch nicht mal eine Ordnungswidrigkeit eine Frau anzumachen. Wobei die Anmache auch unterschiedlich und somit subjektiv jeder anders wahrnehmen kann.
Ich weiss nicht wie ich selbst reagieren würde kämme ich in so eine Situation. Bin nicht gross und auch nicht besonders breit, aber angemacht wurde ich noch nie und schon gar nicht angegriffen.
edit: sollte der Staatsanwalt oder der Richter herausfinden dass man Kampfsport betreibt, könnte es nach hinten losgehen wenn man den Angreifer verletzt. Es wird auch keine Rolle spielen dass man angegriffen wurde. Hier würde die Verhältnismässigkeit eingreifen und das Können als Waffe eingestuft, die man nicht einsetzen dürfte.
edit: sollte der Staatsanwalt oder der Richter herausfinden dass man Kampfsport betreibt, könnte es nach hinten losgehen wenn man den Angreifer verletzt. Es wird auch keine Rolle spielen dass man angegriffen wurde. Hier würde die Verhältnismässigkeit eingreifen und das Können als Waffe eingestuft, die man nicht einsetzen dürfte.
daher meldet man sich mit einem falschen Namen im Club an und bezahlt die Raten bar.
Da hat man bei evtl. Auseinandersetzungen die besseren Karten vor Gericht - ist leider so, weil Kampfsportler immer mieser behandelt werden; auch nach Selbstverteidungssessions/defence Line.
Gürtelprüfung interessiert prinzipiell Keinen. Bin schon mehrere Jahre im Wettkampftraining dabei; habe aber keine Gürtelprüfungen absolviert oder an Wettkämpfen teilgenommen.
Das beste Trainingseinheiten sind eh Wochenend-Trainingslager m. d. Meistern; da lernt man effektive, auch Messerkampf, Bo, Falltechniken usw.
ps. Empfehlung: Rennen und prophilaktisch diverse Kashemmen einfach meiden!
Wir organisieren nur noch eigene Feste; da haben Rüpel keinen Eintritt und es gibt keinen unnötigen Ärger mit Spinnern, die sich nach 3 halbe Bier nicht mehr richtig im Griff haben.
edit: sollte der Staatsanwalt oder der Richter herausfinden dass man Kampfsport betreibt, könnte es nach hinten losgehen wenn man den Angreifer verletzt. Es wird auch keine Rolle spielen dass man angegriffen wurde. Hier würde die Verhältnismässigkeit eingreifen und das Können als Waffe eingestuft, die man nicht einsetzen dürfte.
Die einzige wirksame Verteidigungsmöglichkeit gegen einen Messerangriff ist eine Distanz(Schuss-)waffe. Und auch die nur wenn der Angreifer noch mehr als 7 Meter entfernt ist. Kann man also vergessen.
Das ist so nicht ganz richtig. Es gibt die Verhältnismäßigkeit und die Gebotenheit.
Es ist stets das Verhältnismäßig mildeste Mittel zu wählen was einem in der Situation hilft den Angriff abzuwehren. Damit ist gemeint, dass du das mildeste Mittel wählen sollst was gleich effektiv ist wie ein zB härteres was dir zur Verfügung steht (in solchen Situationen natürlich kaum abschästzbar deshalb wird meistens das Mittel was du am schnellsten greifen kannst zur Verteidigung als mildestes gewertet...)
Gebotenheit heißt dass du deine Notwehr nicht ausnutzt zB weißt du dass der Angreifer auch so keine Chance gegen dich hätte und du packst trotzdem dein Messer aus oder sonst irgend ein krasses Missverhältnis. Oder dich greift ein besoffener an oder du hast den Angriff selbst provoziert (Notwehrprovokation).
In solchen Fällen wird das Notwehrrecht abgeschwächt, es sind aber freilich die wenigsten Fälle. Wenn man jetzt wie hier geredet wird irgendwo allein Unterwegs ist abends und man wird von irgendwem (vllt mit Messer) angegriffen, dann darf man sich (grundsätzlich) mit dem Verteidigen was man da hat, das kann im Einzelfall natürlich anders aussehen..
EDIT: Habe über den Text nicht nochmal drüber geguckt also sorry für eventuelle Unverständlichkeit
Also im großen und ganzen seh ich es wie EnLaiten.
Mir gefallen hier auch viele Beiträge von der ersten Seite nicht und die tollen Argumente wie:
- zieh halt nicht in eine Gefährliche Gegend
- Gefahr aus dem Weg zu gehen
Das sind ALLES Sachen die selbstverständlich sind ganz egal ob mit oder ohne Selbstverteidigung.
Zu Sachen wie "wer ist denn schonmal zusammengeschlagen worden? man brauch keine selbstverteidigung" sage ich mal besser gar nix.
Wir leben in einem freien Land und wenn sich jemand lieber zur Not zusammenschlagen lässt und vielleicht für den Rest seines Lebens im Rollstuhl sitzen muss UND/ODER für immer entstellt ist danach, bitte, die Entscheidung hat jeder, aber deswegen muss das nicht jeder so handhaben.
Es sollte natürlich auch klar sein dass wenn man etwas zur Selbstverteidigung bei sich hat, man dennoch die Selbstbehrrschung nicht verliert und es wirklich nur dann einsetzt wenn es gar nicht anders geht.
Einfach denken "so wenn der mich blöd anmacht, dem zeig ichs dann" ist nicht richtig. Nur weil man "etwas" dabei hat sollte man dennoch immer versuchen um eine Auseinandersetzung drum herum zu kommen.
Aber das hilft wie bereits geschrieben wurde nich immer und in jedem Fall. Es gibt Situationen da ist ein "Kampf" einfach unausweichlich.
Wenn mir beispielsweise in der Ubahn wer die Tür versperrt zum aussteigen versuche ich erstmal die nächste zu nehmen, anstatt gleich in eine körperliche Auseinandersetzung mit ihm zu kommen.
Karate, Judo, Jiu Jitsu, Wing Tsun sind unter dem Aspekt sich effektiv verteidigen zu wollen weniger bis garnicht empfehlenswert. Man lernt kontrollierte Bewegungsabläufe, tolle Techniken die zwar gut aussehen, bei einem Straßenkampf in den wenigsten Fällen anwendbar sind.
Das seh ich auch so. Gerade bei "Anfängern" bei Jiu Jitsu versagen dann oft die ganzen Techniken wenn der Angreifer mal plötzlich nicht so angreift wie im Kurs immer, wo man entweder schon vorher weiß wie man angegriffen wird oder wo man sich einfach nur auf 10 Sachen einstellen muss wo der Angreifer sich dann eine Technik aussucht. Davon hat man nicht viel, wenn man dann plötzlich draußen in der echten Welt nicht mehr auf der Matte steht sondern in einem beengten Raum
Und die Frage bleibt: Was, wenn deine Pfefferattacke dann schief geht? Was z.B., wenn dein Gegenüber deine Absicht erkennt, das Zeug vielleicht mit der Hand blockt? Danach nimmt er dir das Zeug ab und schießt es dir in den Hals.
Und was auf der anderen Seite, wenn es tatsächlich wirkt? Wie schon gesagt, 1Mio Scoville können tödlich wirken. Burgerking-Jalapenos haben vielleicht 50-100k Scoville, treiben aber schon die Tränen in die Augen. Bei Pfefferspray kannst du durchaus mit einem Kreislaufkollaps rechnen. Dein "Angreifer" zeigt dich an und du zahlst bis an dein Lebensende fein Schmerzensgeld.
Und was willst du damit nun sagen? Am besten gar nix machen? Super.
Natürlich ist es falsch mit Pfeffersprach vorher lange rumzufuchteln. Bereits wenn ich danach greife sollte ich es nur tun wenn ich auch wirklich vorhabe es jetzt definitv einzusetzen.
Erstmal rausholen und ihm zeigen "guckmal was ich habe" halte ich für falsch. Entweder in der Tasche lassen sodass der Angreifer es nicht sieht oder direkt gegen ihn Einsetzen, nicht erst ihm zeigen was man alles dabei hat damit er sich schön drauf einstellen kann
Meiner Freundin hat es einmal geholfen, als sie Abends (21:00 Uhr!) von jemandem angepöbelt und belästigt wurde. Was hätte passieren können wenn sie das Spray nicht dabei hätte... daran will ich garnicht erst denken. Vielleicht nichts, vielleicht auch was sehr schlimmes.
Hier sollte man sich in meinen Augen aber schon sicher sein. Weiß jetzt nicht wie es genau war in der Situation. Aber es gibt durchaus Frauen (wenn auch nicht viele) die meinen nur weil der Kerl mal die Hand auf Schulter legt sie ihm gleich den Drink ins Gesicht schütten dürfen oder ne Backpfeife geben müssen.
In so einem Fall ist eher die Frau die gewaltätige. Natürlich muss man sich nich anfassen lassen wenn man es nicht will und dem Kerl vorher klar gemacht hat. Ansonsten würde ich ihn persönlich erstmal wenn er schon die Hand aufgelegt hat erstmal sagen dass man das nicht möchte.
Wichtig ist aber man muss es ihm SAGEN! Körpersprache alleine reicht in meinen Augen nicht aus, da gibt es zuviele Missverständnisse zwischen Männer und Frauen oft.
Pfefferspray rein wegen einer Belästigung einzusetzen halte ich etwas für übertrieben. Aber es kommt immer auf die Situation an. In einer Disco wäre es daher besser die Security aufzusuchen wenn da ein Typ ist der die Frau ständig verfolgt. Da hat man dann auch mit keinerlich rechtlichen Konsequenzen zu rechnen.
Wenn ein Kerl die Frau aber nicht mehr loslässt wäre nen Tritt in die Eier mehr als angemessen.
Was wenn der "Angreifer" mir nur gegenübersteht, micht nicht als erstes angreift und z.B auch auf außenstehende Personen den Eindruck erweckt, keinerlei böse Absichten zu haben. Du weisst jedoch insgeheim dass es gleich richtig böse knallen wird. Was tust du?
Warten bis er dich ausknockt oder handelst als erster.
In dem Fall könntest du vorher noch lautstark sagen dass er dich in Ruhe lassen soll, sodass es die "Zeugen" hören. Wenn du schweigst und dann zuschlägst wird es als Außenstehender viele möglichkeiten geben das ganze zu interpretieren