Sporadische Bluescreens - Ideen gesucht

DeathAndPain

Cadet 2nd Year
Registriert
Nov. 2009
Beiträge
22
Hallo allerseits,

nach der grundlegenden Aufrüstung (praktisch Neubau) meines PCs kämpfe ich mit sporadischen Bluescreens. Diese ereignen sich im Durchschnitt 1x am Tag. Es kommt aber auch mal vor, daß ich 2 Tage ohne Absturz arbeiten kann.

Hardware:
  • MSI 770 C-45 (AM3, 770 Chipset, aktuelles BIOS)
  • AMD Phenom II 705e (Stromspar-Triplecore mit 65W TDP)
  • Grafikkarte FSC X1700 (eine Sonderversion basierend auf dem Radeon X1650)
  • 2x2GB GEIL RAM (1,5V DDR3-Standardspeicher, keine Überspannung)
  • Seasonic M12II-430 Netzteil (sehr hochwertiges Netzteil mit 430 Watt)
  • Seagate ST3500418AS SATA-II in AHCI-Modus
  • NEC DV-5800A DVD-ROM-Drive
  • Pioneer DVR-212 SATA-DVD-Brenner
  • Sony CRX-160E
  • 1,44"-Diskettenlaufwerk
  • Creative Labs Soundblaster X-Fi Titanium PCIE Soundkarte
Ich habe schon selber eine Menge Nachforschungen und Experimente angestellt, um das Problem einzugrenzen. Leider gibt es ja kaum ein Bauteil im PC, das für sporadische Abstürze nicht in Frage kommt. Aber folgendes ist festzuhalten:
  • Es ist kein Softwareproblem. Das Problem bestand früher mit XP SP3, und nachdem ich jetzt alles plan gemacht habe und Windows 7 x64 fahre, ist die Symptomatik unverändert. (Dementsprechend möchte ich bittebitte nichts in Richtung Hijackthis/Virenscanner/etc. hören.)
  • Ich habe praktisch alle BIOS- Funktionalitäten durchprobiert, die als Ursache irgendwie in Frage kommen würden. Insbesondere habe ich auch die Failsafe Defaults geladen und von dort aus nur das Allernotwendigste geändert. Die Symptome haben sich davon jedoch unbeeindruckt gezeigt. So kann ich z.B. Cool'n'Quiet als Fehlerursache ausschließen. Auf AHCI möchte ich allerdings nicht verzichten, weil sonst die Festplatte im Steinzeitmodus läuft. Da gehe ich einfach mal davon aus, dass das bei einem modernen System nicht die Fehlerursache sein kann.
  • Der Hauptspeicher ist bei derartigen Symptomen immer ein heißer Kandidat. Daher habe ich eine Nacht lang die extended Tests der Microsoft Memory Diagnostics drüberlaufen lassen. Kein Fehlerbefund. Theoretisch könnte natürlich trotzdem was mit den Modulen sein, aber in all meinen Jahren als Systemadministrator habe ich noch nie defekte Speichermodule in der Hand gehabt, die von der Microsoft Memory Diagnostics nicht entlarvt worden wären. Die Wahrscheinlichkeit, dass es am Hauptspeicher liegt, ist damit auf ein verschwindend geringes Minimum reduziert.
  • Die thermischen Werte des Systems liegen im dunkelgrünen Bereich, was bei einem Stromsparprozessor nicht überraschend ist. Typischerweise liegen die im BIOS gemeldeten Werte nach stundenlangem Betrieb bei ca. 30°C (System) und 40°C (Prozessor). Den Prozessorkühler habe ich mit guter Wärmeleitpaste selbst montiert, und ich glaube nicht, dass das System so lange stabil laufen und solche BIOS-Temperaturen anzeigen würde, wenn hier etwas klemmen würde. Auf Verdacht habe ich auch den Northbridgekühler auf dem Mainboard gegen ein besseres Modell mit besserer Wärmeleitpaste ausgetauscht. Keine Veränderung der Symptome.
  • Die drei Silberscheibenlaufwerke und das Diskettenlaufwerk waren auch schon vor dem Umbau im PC. Damals (mit altem Mainboard und CPU) lief aber alles stabil. Damit scheiden die als Fehlerursache auch aus.
  • Die Soundkarte ist nachträglich hinzugekommen. Die Probleme bestanden aber vorher schon, also ist die auch unschuldig.
  • Ich pflege stets für alles die neuesten Treiber zu verwenden. Außerdem treten dieselben Symptome ja bei beiden Windows-Versionen mit deren jeweiligen Treibern auf.
  • Die Grafikkarte wäre ein möglicher Kandidat, zumal ich die gebraucht gekauft habe, wenngleich von jemandem, der vom Fach ist. Allerdings war die einem Aufkleber zufolge auch schon mal in Reparatur (wichtig, denn man findet im Internet Berichte, demzufolge die FSC X1700 ursprünglich mit zu schwachem Lüfter ausgeliefert worden ist, was dann im Rahmen einer Garantiereparatur behoben wurde). Ich neige aber dazu, die Grafikkarte als unwahrscheinliche Ursache einzuschätzen, denn die Probleme treten im 3D-Modus (hohe Last auf CPU und Grafikkarte) genauso häufig auf wie im normalen Desktop-Betrieb. Da ich kein Aero einsetze, läuft die Grafikkarte dann praktisch untätig im 2D-Modus, und die CPU ist auch weitestgehend untätig.

    Außerdem ist die Fehlermeldung bei jedem Bluescreen eine andere, so dass die Fehlermeldungen willkürlich scheinen. In aller Regel stehen sie aber in keinem Zusammenhang mit der Grafikkarte. Mal ist es ein Fehler in der tunnel.sys, dann wieder ein Versuch, ein Programm in nichtausführbarem Speicher auszuführen. Da jedesmal etwas anderes gemeldet wird, kann man davon ausgehen, dass die Fehlermeldungen selbst keine Aussagekraft haben und generell irgendein Hardwarebestandteil nicht so läuft, wie er sollte.
  • Das Netzteil kommt auch als Ursache für diese Art Fehler in Betracht. Allerdings ist es fabrikneu und eben kein Billignetzteil, sondern im Gegenteil so ziemlich das beste und teuerste, was es netzteilmäßig zu kaufen gibt. 430W ist mehr als ausreichend für meine Konfiguration. Ehrlich gesagt bin ich der Meinung, das man mein System auch mit einem guten 300W-Netzteil ausreichend powern könnte.
  • Die gesamte Gehäusekühlung habe ich mit hohem Aufwand optimiert. Insgesamt blasen 5 Lüfter die Luft im Einklang mit der Thermik durch das Gehäuse. Damit ist auszuschließen, daß es heiße Ecken mit stehender Luft gibt. (Dementsprechend erstklassig die Temperaturwerte im BIOS.)
Ich habe also schon alles abgeklopft, was als Fehlerursache irgendwie halbwegs wahrscheinlich erscheint. Esoterische Fehler wie den berühmten Haarriß auf der Platine, mit dem Computerverkäufer hinter ihrem Tresen gerne angeben, um ihr Wissen kundzutun, nehme ich nicht wirklich ernst.

Wer hat noch Ideen, die sich mit überschaubarem Aufwand abklopfen lassen? Klar kann ich mir ein 2. Netzteil kaufen, um damit eine Woche zu testen. Danach mache ich dasselbe mit dem Mainboard... aber so eine Geldverbrennungstaktik würde ich gerne vermeiden.
 
Hallo,

setz "1T /2T Memory Timing" auf "2T" und stell die RAMs auf den Wert, den der RAM-Hersteller vorgibt - wird 1,6V ( 1,65V ) sein -

@ enteon - richtig - der Treiber für AHCI sollte mit samt dem Chipsatztreiber installiert sein - also nicht den von WIN sondern vom
MB-Hersteller bzw. vom Chipsatzhersteller -
 
Zuletzt bearbeitet:
auch wenn es dich vielleicht schocken wird, aber gerade mit einem schlechten kabel kann ahci zu abstürzen führen ^^
und der "steinzeitmodus" beschränkt sich im wesentlichen auf fehlendes NCQ, was nicht wirklich viel bringt, also zu verschmerzen ist. stell lieber dein dateisystem richtig ein oder kauf eine schnellere platte ;)

tausch also mal das sata kabel aus. wohlmöglich ist aber auch der ahci treiber in windows 7 doch noch nicht so weit entwickelt, aber das sollte er eigentlich langsam mal sein.
 
Erstmal die RAM Spannung auf den von Hanne genannten Wert setzen ... dann dürfte das Problem wahrscheinlich schon Geschichte sein.

Wenn nicht mal ein neues und hochwertiges SATA Kabel verwenden wie von enteon beschrieben.

Ansonsten die Spannung der Northbridge ein klein wenig erhöhen ... das wirkt auch meistens Wunder ...
 
Vielen Dank für die Antworten.

Hanne schrieb:
stell die RAMs auf den Wert, den der RAM-Hersteller vorgibt - wird 1,6V ( 1,65V ) sein -
Die DDR3-Spezifikation legt 1,5V für DDR3-Module fest. Daher halte ich nichts davon, wenn Dritthersteller von Speichermodulen minderwertige Speicherchips verbauen und dann versuchen, diese stabil zu bekommen, indem sie für ihre Module eine eigentlich zu hohe Spannung vorschreiben (denn die Chips sind immer für 1,5V spezifiziert. Was anderes wird nicht hergestellt). Bei Overclocker-RAMs mag dieser Ansatz unumgänglich sein, weil die regulär erhältlichen Speicherchips die gewünschten Eigenschaften einfach nicht haben, aber DDR3-Module mit "normalen" Timings sollten auch der DDR3-Spezifikation entsprechen. Darauf habe ich beim Kauf sorgfältig geachtet und vor dem Kauf das Datenblatt von GEIL durchgelesen. Meine Module sind für 1,5V spezifiziert. Wenn sie damit nicht laufen, wäre das also ein Fehler.

Hanne schrieb:
@ enteon - richtig - der Treiber für AHCI sollte mit samt dem Chipsatztreiber installiert sein - also nicht den von WIN sondern vom
MB-Hersteller bzw. vom Chipsatzhersteller -
Im Falle von Windows 7 ist das dasselbe, denn Windows 7 ist neuer als der AMD 770 und kennt diesen daher von Hause aus. Dementsprechend gibt es gar keinen Chipsatztreiber, der von AMD für den 770 für Windows 7 angeboten wird. Zwar kann man den Vista-Treiber installieren, und das läuft auch, aber das halte ich nicht für sachgerecht. Schlimmstenfalls bietet der von Windows 7 mitgebrachte Treiber eine etwas schlechtere Performance. Keinesfalls aber darf er instabil sein - Stichwort WHQL. Und Treiber, die Microsoft auf die Windows-DVD brennt, werden doppelt und dreifach geprüft, erst recht wenn es sich um einen absoluten Mainstreamchipsatz wie den AMD 770 handelt.

enteon schrieb:
auch wenn es dich vielleicht schocken wird, aber gerade mit einem schlechten kabel kann ahci zu abstürzen führen ^^
Das finde ich interessant, und es kommt mir momentan wie die heißeste Spur vor.

enteon schrieb:
und der "steinzeitmodus" beschränkt sich im wesentlichen auf fehlendes NCQ, was nicht wirklich viel bringt, also zu verschmerzen ist
Da bin ich anderer Meinung. Ich halte NCQ für sehr nützlich, und im übrigen ist SATA2 für 3 Gbit/s spezifiziert, während ATA maximal 1,33GBit/s hergibt. Das ist zwar nur auf dem Interface, spielt aber heutzutage schon eine Rolle. In jedem Falle aber möchte ich, wenn ich mir heute neue Hardware einbaue, diese auch auf dem aktuellen und üblichen Stand der Technik betreiben und nicht in einem Kompatibilitätsmodus zum Stand von vor 5 Jahren.

enteon schrieb:
stell lieber dein dateisystem richtig ein oder kauf eine schnellere platte
Bitte schreib nicht einfach Unsinn. Sieh z.B. hier (link) und überlege dann nochmal, ob meine Seagate ST3500418AS eine langsame Platte ist.


enteon schrieb:
wohlmöglich ist aber auch der ahci treiber in windows 7 doch noch nicht so weit entwickelt, aber das sollte er eigentlich langsam mal sein.
AHCI ist wahrhaftig keine revolutionär neue Technologie mehr. Das funktioniert seit Jahren in Millionen von PCs. Da kann mir keiner erzählen, dass die Treiber dafür noch nicht ausgereift sind und normale AHCI-Serienhardware nicht stabil funktioniert.

Doc_Morris schrieb:
Erstmal die RAM Spannung auf den von Hanne genannten Wert setzen
Auf der einen Seite habe ich damit Bauchschmerzen, weil es wie oben beschrieben gar nicht nötig sein darf. Auf der anderen Seite ist es jedoch die Maßnahme mit dem geringsten Aufwand, also habe ich es einfach mal gemacht. Warten wir ab, ob es was bringt. Das kann jetzt ein paar Tage dauern, bis ich ein halbwegs zuverlässiges Ergebnis vermelden kann.

Doc_Morris schrieb:
Wenn nicht mal ein neues und hochwertiges SATA Kabel verwenden wie von enteon beschrieben.
Mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich damit der Sache schon näher komme. Mit SATA-Kabeln habe ich nämlich in letzter Zeit schon so meine Erfahrungen gemacht.

Und zwar habe ich seit Jahren einen HD-Wechselrahmen eingebaut, so dass ich meine Festplatte mühelos austauschen kann. Hat auch immer funktioniert - bis ich die neue Seagate eingebaut habe. Die wurde zwar erkannt, doch die Formatierung brach immer mit Fehler ab. Irgendwann habe ich darauf getippt, dass es an der Signalqualität auf dem Kabel liegt. Die alten Platten waren nämlich noch SATA1 und übertrugen daher nur mit 1,5GBit/s. Die neue SATA2-Platte bringt das Doppelte, aber das stellt natürlich auch höhere Anforderungen an das Kabel, und mit dem Rahmen habe ich ja noch zusätzliche Steckkontakte drin.

Also habe ich versucht, die Seagate direkt einzubauen und anzuschließen, und daraufhin hat sie einwandfrei funktioniert.

Nun würde ich natürlich schon gerne wieder den Wechselrahmen nutzen, zumal der durchaus schon für SATA2 spezifiziert ist (als ich den gekauft habe, war SATA2 wohl ganz neu rausgekommen). Also habe ich mich vor ein paar Tagen bereits um ein hochwertiges SATA-Kabel bemüht und dieses hier (link) gekauft.

Meine Erfahrungen damit sind jedoch etwas seltsam: Wenn ich den Wechselrahmen damit anschließe, wird die Festplatte gar nicht mehr erkannt - also auch nicht die alten SATA1-Platten, die mit dem alten SATA-Billigkabel einwandfrei funktionieren! Das BIOS zögert deutlich bei der Erkennung, kommt dann aber zu keinem Ergebnis.

Spaßeshalber habe ich die Seagate dann mal direkt mit dem teuren Kabel angeschlossen - und dann findet er sie! Ich habe es dann wieder durch das billige ersetzt, weil ich keinen Vorteil darin gesehen habe, ein billiges funktionierendes Kabel durch ein teures, möglicherweise funktionierendes zu ersetzen.

Allerdings hatte ich das Gefühl, dass aufgrund des Einrastmechanismus, der am Wechselrahmen keinen Halt findet, das teure Kabel etwas wacklig am Wechselrahmen sitzt. An der Seagate-Platte scheint es hingegen besser zu sitzen. Möglicherweise ist das Kabel selbst also doch besser, und das Problem ist der Stecker. Wenn das mit der höheren RAM-Spannung also nicht hinhaut, dann könnte ich noch dieses Kabel versuchen. Wobei mein Vertrauen in das Kabel aufgrund der soeben geschilderten Erlebnisse natürlich schon etwas erschüttert ist.
 
Bei Deinem "Wissen" und Deinem "Standpunkt" zu den Hilfestellungen dürftest Du eigentlich gar keine Probleme mit Deinem PC haben -

1.) Nicht jedes RAM-Modul, auch das beste und teuerste, läuft unbedingt auf jedem PC -oder was meinst Du, warum es von MBs mit gleichem Chipsatz mehrere Varianten gibt -und die einzelnen MB-Hersteller MBs herstellen, mit gleichem Chipsatz und doch meist sehr unterschiedlich von Leistung und Qualität sind -

2.) WIN VISTA / WIN_7 haben zwar schon einige Treiber enthalten, um weinigstens eine Installation zu ermöglichen - aber warum werden Treiber von den einzelnen Chipsatzherstellern bereitgestellt, wenn WIN VISTA / WIN_7 die schon enthält ? Weil WIN_7 neuer ist als Dein MB, sagt das nichts darüber aus, dass die in WIN_7 enthaltenen Treiber auch funktionieren - sag mir einer, dass irgendein WINDOWS ohne Probleme läuft - ich kenne keinen -

3.) Was die RAM-Spannung betrifft - es gibt MBs, die benötigen eine erhöhte Voltzahl als vorgegeben - bei ASUS ist es meist so, dass neben der CPU auch die RAMs auf fast allen MBs um 0,05V höher eingestellt werden, als man selbst einstellt bzw. unter "auto" eingestellt wird-
 
Hanne schrieb:
Bei Deinem "Wissen" und Deinem "Standpunkt" zu den Hilfestellungen dürftest Du eigentlich gar keine Probleme mit Deinem PC haben -
Sei mir nicht böse, Hanne, aber von den drei Antworten, die ich bisher erhalten habe, zeigt Deine am wenigsten Sachverstand und vielmehr das berüchtigte Halbwissen, das unter "Profiusern" so verbreitet ist.

Hanne schrieb:
1.) Nicht jedes RAM-Modul, auch das beste und teuerste, läuft unbedingt auf jedem PC
Das ist richtig, aber das ist keine Frage der Spannung, sondern von Bauteiltoleranzen, BIOS und genereller Kompatibilität. Soll heißen, wenn ein Speichermodul mit einem bestimmten Mainboard nicht will, dann hast Du Pech. Mit höherer RAM-Spannung kannst Du in dem Fall auch nichts löten.

Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit, dass einem sowas widerfährt, besonders groß, wenn man Overclockermodule einsetzt, deren Chips schon vom Modulhersteller außerhalb ihrer Spezifikation betrieben werden.

Hanne schrieb:
-oder was meinst Du, warum es von MBs mit gleichem Chipsatz mehrere Varianten gibt -und die einzelnen MB-Hersteller MBs herstellen, mit gleichem Chipsatz und doch meist sehr unterschiedlich von Leistung und Qualität sind -
Das sind immer Ausführungen, die - wie Du schon selber sagst - verschiedene Leistungen bieten. Hier ist ein Modell im Mikro-ATX-Format, dort sind 2 PCI-Steckplätze und SATA-Ports mehr drauf, oder es ist noch ein Firewire-Chip onboard. Nicht untergekommen sind mir bisher zwei Mainboards desselben Herstellers mit demselben Chipsatz und derselben Ausstattung. Es würde auch kein Mainboardhersteller solch Aufwand treiben, nur um Mainboards anzubieten, die zu unterschiedlichen Speichermodulen passen. Man kauft das Speichermodul zum Mainboard und nicht umgekehrt. Daher gibt es auch zu vielen Mainboards Kompatibilitätstabellen, auf denen Module gelistet sind, die getestetermaßen laufen. (Umgekehrt gibt es z.B. bei Kingston auch Kompatibilitätstabellen, die Mainboards aufführen, auf denen ein bestimmtes Kingston-Modul funktioniert.)

Hanne schrieb:
2.) WIN VISTA / WIN_7 haben zwar schon einige Treiber enthalten, um weinigstens eine Installation zu ermöglichen
Windows 7 hat einen enormen Treiberumfang. Die meiste heute erhältliche Hardware läuft direkt ohne weitere Treiberinstallation.

Hanne schrieb:
aber warum werden Treiber von den einzelnen Chipsatzherstellern bereitgestellt
Wie ich schon zuvor sagte - AMD stellt keinen Treiber für den AMD 770 für Windows 7 bereit. Du erzählst einfach Quatsch.

Natürlich kann irgendwann einmal ein neuer Treiber kommen. Letztlich stammen die Treiber auf der Windows-DVD in aller Regel von den jeweiligen Hardwareherstellern und wurden nur von Microsoft in den WHQL (Windows Hardware Quality Labs) und per Windows-Beta-Test auf Herz und Nieren getestet. Da kann es schon mal sein, dass ein Hersteller doch noch einen exotischen Treiberbug findet, der nur bei einem von 10.000 PCs eine Rolle spielt, oder es wird noch ein Treiberfeature nachgerüstet oder die Performance optimiert.

In jedem Falle aber läuft ein Treiber, der auf der Windows-DVD ist, zunächst einmal stabil und zuverlässig. Nur wenn die Hardware zu neu ist und sich auf der DVD kein passender Treiber findet, dann muß man sich selber um einen geeigneten Treiber kümmern.

Hanne schrieb:
sag mir einer, dass irgendein WINDOWS ohne Probleme läuft - ich kenne keinen -
Ich kenne reichlich PCs, deren Hardware vom Treiberstandpunkt her völlig problemlos unter Windows läuft. Dass man mit der Software unter Windows Probleme haben kann, steht auf einem völlig anderen Blatt. Was Du hier von Dir gibst, sind unprofessionelle Parolen im Computer-Bild-Stil.

Hanne schrieb:
3.) Was die RAM-Spannung betrifft - es gibt MBs, die benötigen eine erhöhte Voltzahl als vorgegeben
Unfug. Die höhere Spannung wird ggf. immer vom Speichermodul benötigt, nicht vom Mainboard. Ein solches Mainboard wäre auch Schrott.

Hanne schrieb:
bei ASUS ist es meist so, dass neben der CPU auch die RAMs auf fast allen MBs um 0,05V höher eingestellt werden, als man selbst einstellt bzw. unter "auto" eingestellt wird-
Das ist eine Unsitte, die sich bei manchen Mainboardherstellern eingebürgert hat, um es sich bequem zu machen. Die argumentieren, dass mit +0,05V keine Hardware zerstört werden kann, weil die Bauteiltoleranzen das auf jeden Fall abdecken. Tendenziell gibt es so aber weniger Ärger mit minderwertiger Hardware und folglich auch weniger Reklamationen beim Mainboard-Hersteller. Dazu gehören z.B. auch Speichermodule mit mangelhaft programmiertem SPD-Chip.

Dennoch ist sowas aus meiner Sicht ein (mutwillig eingebauter) BIOS-Fehler und mithin Pfusch, und gerade bei der CPU kann man sich Ärger mit Cool'n'Quiet einfangen, wenn man nicht die spezifikationskonforme Spannung anlegt. In jedem Falle erhöht man unnötig Hitzeentwicklung und Stromverbrauch (Merke: Die Hitzeentwicklung steigt linear mit der Taktfrequenz, aber sogar quadratisch mit der Spannung! Daher bewirken selbst kleine Spannungerhöhungen große Mehrverbräuche an Strom, der in Hitze umgesetzt wird.)

ASUS war mal die Qualitätsfirma schlechthin unter den Mainboardherstellern. Das war allerdings noch zu 486/Pentium 1-Zeiten. Dann haben sie ihren guten Ruf leider mißbraucht, um Reibach mit minderwertigen Boards zu machen. Mittlerweile ist ASUS der letzte Schrott, nicht nur - aber auch - bei den Mainboards. Überhaupt gibt es kaum noch gute Mainboardhersteller. MSI ist IMHO noch mit das beste, was man bekommen kann. Tatsächlich habe ich sogar von Asrock, eigentlich ein Billigableger von ASUS, eine bessere Meinung als von ASUS selbst.
 
Hallo,

Du scheinst nicht nur Probleme mit dem PC zu haben –

Das NT ist für Deine Hardware nur bedingt geeignet – für dieses dafür ausgegebene Geld hättest Du zwei vernünftige NTs bekommen – auf der +3,3V – und der +5V – Leitung sind zu wenig Ampere – ebenso auf den beiden +12V – Leitungen – die Gesamtleistung mag noch hinreichend sein -

Die Hardwarezusammenstellung passt auch nicht – die Grafikkarte bremst das System aus – abgesehen davon, dass diese eine „Grillscheibe“ ist – sie scheint aus dem Fujitsu-Siemens „Deutschlandcomputer“ zu sein –

Zum RAM – es gibt kaum Hersteller, die RAMs auf den Markt bringen, die absolut nach „JEDEC“ Spezifikation laufen – egal welches MB / RAM / CPU verwendet wird –
Wenn auf dem Speichermodul 1,5V stehen so werden diese richtigerweise vom Speicher benötigt, aber vom MB wird diese Spannung bereit gestellt – die RAMs brauchen, um auf den MBs zu funktionieren, eine bestimmte MINDESTSPANNUNG um zu funktionieren – und das sind die, die auf dem Aufkleber stehen oder vom Hersteller vorgegeben sind – aber im BIOS des MBs muss oftmals eine erhöhte Spannung um 0,05V – 0,10V eingestellt werden, um die RAMs auf einem bestimmten MB zum Funktionieren zu bringen -
Das von MS bereitgestellte Windows Memory Diagnostic Tool ist gänzlich ungeeignet festzustellen, ob das MB / CPU / RAM miteinander „können“ – es wird lediglich eine Aussage darüber getroffen, ob die RAMs selbst OK sind – mehr nicht – so verhält es sich mit fast allen diesen Tools


Zum Chipsatz – auch für diesen, zu Deinem Mb mit AMD-Chipsatz, gibt es von AMD Chipsatztreiber –

Auf den Rest Deiner Ausführungen verzichte ich weiter einzugehen, da Du als „System-Administrator“ sowieso mehr weist als alle anderen –

Zum Verständnis – hier ist keine Computerschule sondern ein Forum, dass ausschließlich Ratsuchenden eine Hilfestellung bieten soll – anders ist das auch nicht möglich und bietet keine Garantie für eine Problemlösung – eine Ferndiagnose ist ebenso nicht möglich -
 
@Hanne

Also das Netzteil ist ausreichend.
Die +3 .3 und +5Volt Leitungen hat man zu Athlon Classic Zeiten gebraucht.
Heute nicht mehr.

Manchen Leuten reicht auch eine alte Graphikkarte.
Ich würde diese zum testen mal tauschen, aber warum sollte diese nicht laufen. Ob Deutschland oder Holland-Pc, ist doch egal.

Zum RAM da hast du teilweise recht.
Aber es gibt genug RAM, der nach JEDEC läuft. Das muss er, was anderes kaufe ich nicht.
Dennoch kann es zur Fehlersuche nicht schaden mal die Spannung von 1.5 auf 1.65 anzuheben.
Das ist für die Hardware ungefährlich.

@DeathAndPain
Nicht gleich so agressiv, man versucht dir nur zu helfen.
Bei meinem sockel 939 athlon musste ich meinen RAM etwas Übervolten.
Statt 2.5 Volt (DDR 1 !) musste ich etwas mehr geben und schon lief er. Das lag an der Vollbestückung.

Je nach Memory-Controller, Board und Ram kann das nötig sein.
Ich hatte teuren Corsair, aber ein Paar war eine ältere REvesion.

MA timing 2t unbedingt testen.

Im übrigen ist der Windows memory diagnostic so eine sache.
Nimm hier doch memtest64, den gibt es als bootbares image. oder auf der ultimate boot cd.

vielleicht hat der Markenram doch einen hau weg. Ich hatte einmal 4 defekte Markenmodule gekauft.

unglaublich aber wahr. erste Packung umgetauscht und die 2. war auch defekt. ich abe die neue Packung natürlich nicht gleich verdächtigt, aber sowas kann auch bei einem guten hersteller passieren.

Hat das Satakabel abhilfe geschafft?
Ach ja probiere dennoch mal eine minimal konfig, und lasse mal all die Laufwerke weg.
Insbesondere die IDEs können stören.

Falsch gejumpert. Board -> Master -> Slave.
Ich hatte mal den fall da wars so verkabelt : Board -> Slave -> Master. und schon tat der PC nicht.
Aber auch nur auf diesem einen PC.

So die X-fi kannste auch mal rausnehmen. wiegesagt manchmal gibt es merkwürdige effekte. insbesondere die xfi beisst sich mit manchen IDE/Satacontrollern.

Es kann auc nicht schaden mal eine minimal-config zu testen. nur so kann man den fehler eingrenzen.
also board trocken aufbauen auf einem karton! nicht dass irgenwo eine schraube kurzschliesst.
dann minimal system. ein ram, graka, ram cpu + platte


ach ja und jeder bluescreen hat einen STOP code. sowas hilft oft weiter, da gibt es manche die auf den ram schliessen lassen.

gruss
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Äffle,

das mit der Grafikkarte bezog sich darauf, dass eben diese sehr heiß wird - nicht auf die Grafikkarte selbst - und schon gar nicht ob diese jemanden reicht oder nicht -

zum RAM - mein ASUS A8N32-SLI Del. von 2005 hatte Cosair RAM - das MB stellt hier 2,5V ein - vom Hersteller war vorgegeben, diesen auf 2,75V zu stellen - unter 2,8V liefen diese aber nicht - bis heute habe ich keine Probleme mit diesen Einstellungen und dem MB - wird derzeit immer noch als "Schreibmaschine" bei mir im Büro genutzt -
 
Ja da hast du recht.
Die Graka kann eine Macke haben, muss nicht.

Mein DDR1 Corsair speicher steckt auch in einem Office knecht und läuft seit jahren. aber eben mit etwas mehr spannung wie vorgeschrieben.
und da es tut lasse ich es als office pc tun :D

lustigerweise tut eben dieser speicher auf einem anderen board mit 2.5 volt. warum.
das liegt am hardware kobold der sich auf dem einen board eben 0.3 volt abzwackt.
 
Wie wäre es denn, wenn du AHCI einfach mal ausschalten würdest? Nicht, weil ich dich zwingen möchte, den "Steinzeitmodus" zu verwenden (und nebenbei ein unsinniges Feature abzuschalten, siehe: http://www.anandtech.com/storage/showdoc.aspx?i=2454&p=12 und http://www.abchw.com/content/seagate-barracuda-7200.11-ide-vs-ahci-%26amp;-baracuda-es.2), sondern um Fehler auszuschließen. Auch ich habe schlechte Erfahrungen mit AHCI im Zusammenhang mit der Systemstabilität gemacht.

Und, ganz ehrlich, einen ellenlangen Text zu schreiben, was man nicht schon alles ausprobiert hat und dann bei einem wirklich einfachen Lösungsansatz mit einer halbherzigen Begründung auf stur zu stellen zeugt für mich nicht gerade von Lernbereitschaft.
 
Kraligor, diese Tests zweifle ich dem Grunde nach an. Da haben sich irgendwelche Spezis hingesetzt und sich Testszenarien einfallen lassen, die sie überzeugend fanden. Ob es aber realitätsnah ist, die Performance von NCQ daran zu messen, wie schnell sich eine Datei zippen läßt, das wollen wir mal dahingestellt sein lassen. Tatsache ist, dass AHCI mittlerweile so verbreitet ist, dass viele Rechner (besonders Notebooks) gar nichts anderes mehr können. Wenn AHCI nutzlos wäre, dann würden die Hersteller sich diese Mühe gar nicht machen. Die Kunden achten da sowieso nicht drauf. Die interessiert die CPU, das Display, die Speicherausstattung und - vielleicht - noch der verbaute Grafikchip, aber ob ein Rechner im AHCI-Modus läuft, danach fragt kein Kunde, und folglich kann man sich hier auch keinen marktwirksamen Wettbewerbsvorteil erarbeiten.

Wenn AHCI höhere Anforderungen an einen sauberen Systemaufbau stellt, dann ist das eine interessante Information für mich. Die Konsequenz aus solch einer Information ist für mich aber nicht, dass ich AHCI nicht einsetze, um dann beim Systemaufbau pfuschen zu können, sondern dass ich mir die Frage stelle, warum mein Systemaufbau das nicht leistet, obwohl es sich um die heute übliche und längst ausgereifte Technologie handelt. Und wenn die Antwort darauf in einem von mir verbauten minderwertigen SATA-Kabel liegt, dann ist der richtige Weg, dieses Kabel auszutauschen.

Und wenn Du Englisch kannst, dann kannst Du Dir gerne auch mal diesen Artikel (link) durchlesen. Du mußt nicht alles durchlesen; es reicht, wenn Du ganz am Ende den Abschnitt "Verdict" durchliest. Da geht er auch darauf ein, weshalb andere Autoren der Meinung sind, NCQ sei kontraproduktiv...

Hanne,

zu Deinem Netzteilkommentar hat ja schon Äffle was gesagt. Er paßt zu dem, was Du sonst so erzählt hast.

Dass die gebrauchte Grafikkarte nicht zum Gesamtsystem paßt, da gebe ich Dir recht. Das ist aber Absicht, und zwar deswegen, weil ich auf die Mittelklasse-GPUs der Radeon HD 5x00-Serie warte. Die sind für das erste Quartal 2010 angekündigt, und die Zwischenzeit überbrücke ich halt mit dieser Karte, die ich für wenig Geld rangeschafft habe, um was auf den Schirm zu kriegen. (Die High-End-Karten der Radeon HD 5x00-Serie gibt es bereits, aber die sind mir zu teuer und ziehen zuviel Leistung für meinen Geschmack.)

Hanne schrieb:
Das von MS bereitgestellte Windows Memory Diagnostic Tool ist gänzlich ungeeignet festzustellen, ob das MB / CPU / RAM miteinander „können“ – es wird lediglich eine Aussage darüber getroffen, ob die RAMs selbst OK sind
Da die RAMs aber bei diesem Test in das fragliche Mainboard eingebaut sind, steht am Ende eben doch (auch) die Erkenntnis, ob sie mit dem Mainboard können. Wenn der Test scheitert, muß das also nicht heißen, dass der Speicher kaputt ist. Läuft der Test aber fehlerfrei, dann haben diese Riegel in diesem Mainboard funktioniert!

Hanne schrieb:
Zum Chipsatz – auch für diesen, zu Deinem Mb mit AMD-Chipsatz, gibt es von AMD Chipsatztreiber –
Ja - aber nicht welche, die offiziell für Windows 7 freigegeben sind. Diese von mir immer wieder betonte Einschränkung übergehst Du geflissentlich.

Wenn Du ums Verrecken für den AMD 770 einen anderen Treiber installieren willst als den, der auf der Windows 7-DVD mit drauf ist, dann mußt Du den Vista-Treiber von AMD nehmen. Wie gesagt: er läuft, aber ist nicht für Windows 7 freigegeben. Einen 770-Treiber für Windows 7 freizugeben hält AMD offenbar aus gutem Grund für sinnlos: In Windows 7 ist ja schon ein passender Treiber drin.

Hanne schrieb:
Zum Verständnis – hier ist keine Computerschule sondern ein Forum, dass ausschließlich Ratsuchenden eine Hilfestellung bieten soll
… und nicht dazu dienen soll, dass Leute Sprüche klopfen, die von der Materie nicht wirklich Ahnung haben und deren Rat daher mehr schadet als nützt. Ich habe hier Hilfe gesucht und zumindest vielversprechende Tipps gefunden. Ob ich den Fehler damit am Ende wegkriege, kann nur die Zeit zeigen. Denn wie gesagt lassen sich meine Bluescreens nicht auf Knopfdruck reproduzieren und treten schon auch mal 2 Tage nicht auf, obwohl die Ursache fortbesteht.

Dir möchte ich nahelegen, nur noch Ratschläge zu geben, wenn Du wirklich sicher bist, dass Du weißt, wovon Du redest. Wegen Leuten wie Dir sind die meisten derartigen Foren nämlich für Hilfesuchende komplett nutzlos - sie werden nur in die Irre geführt. Ich habe es hier dennoch versucht und war angenehm überrascht, dass von den anderen gute, vernünftige Tipps kamen.

Äffle schrieb:
Nicht gleich so agressiv, man versucht dir nur zu helfen.
Ist richtig, und ich weiß das zu schätzen. Aber Leute wie Hanne regen mich aus den genannten Gründen auf. Und da möchte ich ihm schon mal veranschaulichen, wieviel Unsinn er erzählt. Du wolltest ihm auch nicht zunahetreten und hast dennoch einen weiteren Lapsus (den mit dem Netzteil) aufgedeckt. Er tut so, als sei er der Oberguru, und dabei ist sein Wissen nur dünnes Eis, auf dem er überall einbricht und die Ratsuchenden mit sich zieht. Es ist nicht verwerflich, etwas nicht genau zu wissen. Aber es ist verwerflich, trotzdem zu behaupten, man wisse genau Bescheid.

Äffle schrieb:
MA timing 2t unbedingt testen.
Werde ich machen, wenn das Problem fortbesteht.

Äffle schrieb:
Im übrigen ist der Windows memory diagnostic so eine sache.
Nimm hier doch memtest64, den gibt es als bootbares image. oder auf der ultimate boot cd.
Was genau ist am Microsoft Memory Diagnostic auszusetzen? (Mal abgesehen davon, dass er nur Speicher im 32 Bit-Adressraum testen kann.) Wie gesagt habe ich noch nie ein fehlerhaftes Modul gesehen, das mit diesem Test nicht aufgeflogen wäre.

Äffle schrieb:
Hat das Satakabel abhilfe geschafft?
Wie gesagt, das Testen dauert. Momentan teste ich noch mit der erhöhten Speicherspannung. Beim nächsten Bluescreen (sofern weiterhin welche kommen) kommt dann das SATA-Kabel dran.

Äffle schrieb:
So die X-fi kannste auch mal rausnehmen. wiegesagt manchmal gibt es merkwürdige effekte. insbesondere die xfi beisst sich mit manchen IDE/Satacontrollern.
Also mit so nem Standardchipsatz darf die sich nicht beißen. Aber wie gesagt ist die definitiv unschuldig, weil das Problem schon in identischer Form bestand, bevor die Karte dazugekommen ist.

Es kann auc nicht schaden mal eine minimal-config zu testen. nur so kann man den fehler eingrenzen.
also board trocken aufbauen auf einem karton! nicht dass irgenwo eine schraube kurzschliesst.
dann minimal system. ein ram, graka, ram cpu + platte
Das ist die Grobmethodik. So weit möchte ich meinen Rechner eigentlich nur ungern zerlegen (müssen), bloß weil er einmal am Tag abstürzt.

Hanne schrieb:
das mit der Grafikkarte bezog sich darauf, dass eben diese sehr heiß wird
Das wird sie aber nur im 3D-Betrieb, und genau deswegen habe ich im Ursprungstext bereits ausgeführt, dass die Fehler gleich häufig im 3D- und im 2D, also bei heißer und kühler Karte auftreten. Damit ist ein Hitzeproblem auf der Grafikkarte bereits ausgeschlossen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Als „System-Administrator“ und Deinem "Wissen" solltest Dein Problem allein lösen können - man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Du nicht nur PC-Probleme hast -
 
Hm. Du glaubst nicht an angeblich alltagsfremde Tests "irgendwelcher Spezis", aber verlinkst selber zu einem solchen?

Wie dem auch sei, der angebliche Performanceeinbruch wird bestimmt moralisch vertretbar sein, wenn du testweise mal 3 Tage auf native IDE umschältst. Wenn dann immer noch BSOD auftreten, weißt du, dass es daran nicht gelegen hat.
 
DeathAndPain schrieb:
Tatsache ist, dass AHCI mittlerweile so verbreitet ist, dass viele Rechner (besonders Notebooks) gar nichts anderes mehr können. Wenn AHCI nutzlos wäre, dann würden die Hersteller sich diese Mühe gar nicht machen.
Dennoch kann in Verbindung mit manchen Festplatten, AHCI Probleme verursachen.
Ich glaube jetzt nicht dass es bei dir der fall ist, aber kategorisch auschliessen kann man sowas nicht.

DeathAndPain schrieb:
Wenn AHCI höhere Anforderungen an einen sauberen Systemaufbau stellt, dann ist das eine interessante Information für mich. Die Konsequenz aus solch einer Information ist für mich aber nicht, dass ich AHCI nicht einsetze, um dann beim Systemaufbau pfuschen zu können, sondern dass ich mir die Frage stelle, warum mein Systemaufbau das nicht leistet, obwohl es sich um die heute übliche und längst ausgereifte Technologie handelt.

Manchmal schlampen die Festplattenhersteller bei der Firmware.
So kann es helfen die Platte im SATA 1 Modus laufen zu lassen.
Performance verliert man nicht, aber man gewinnt Stabilität.

Das soll so nicht sein, aber ES IST SO. :D

DeathAndPain schrieb:
Dass die gebrauchte Grafikkarte nicht zum Gesamtsystem paßt, da gebe ich Dir recht. Das ist aber Absicht, und zwar deswegen, weil ich auf die Mittelklasse-GPUs der Radeon HD 5x00-Serie warte.
ih denke nicht dass es die karte ist.
unpassende karte gibt es auch. das wäre eine AGP-Karte :evillol:


DeathAndPain schrieb:
Da die RAMs aber bei diesem Test in das fragliche Mainboard eingebaut sind, steht am Ende eben doch (auch) die Erkenntnis, ob sie mit dem Mainboard können. Wenn der Test scheitert, muß das also nicht heißen, dass der Speicher kaputt ist. Läuft der Test aber fehlerfrei, dann haben diese Riegel in diesem Mainboard funktioniert!
Wenn der Test Fehler wirft, dann ist der Riegel idr DEFEKT.
Weil inkompatibilitäten zwischen Mainboards gibt es heute quasi nicht mehr.

DeathAndPain schrieb:
Ja - aber nicht welche, die offiziell für Windows 7 freigegeben sind. Diese von mir immer wieder betonte Einschränkung übergehst Du geflissentlich.
NA UND?
mensch stell dich nicht so an. und nimm den treiber, daran liegt er vermutlich nicht, aber mit dieser einstellung kannst du das nicht ausschliessen

DeathAndPain schrieb:
Einen 770-Treiber für Windows 7 freizugeben hält AMD offenbar aus gutem Grund für sinnlos: In Windows 7 ist ja schon ein passender Treiber drin.
Windows 7 ist halt noch neu.
wenn sich dieses Betriebssystem über einen Treiber beschwert, dass er nicht zertifiziert wurde, dann kann man das auch ignorieren.
das solltest du aber wissen.


DeathAndPain schrieb:
Was genau ist am Microsoft Memory Diagnostic auszusetzen? (Mal abgesehen davon, dass er nur Speicher im 32 Bit-Adressraum testen kann.)

Und wenn der Fehler ausserhalb dieses Bereiches liegt?
Sorry höre halt mal auf den rat eines alten Hasen und nimm den Memtest.
Findet der auch keine fehler, dann ist es gut. Findet er Fehler, dann ist das schlecht und der ram ist defekt.

ich setze nur auf dem memtest64, diesen kann ich booten, und bisher hat dieser fehler gefunden den andere memory tests übersehen hatten.
es war nur ein defekter bereich, aber das reichte für sporadische Hänger.

DeathAndPain schrieb:
Also mit so nem Standardchipsatz darf die sich nicht beißen. Aber wie gesagt ist die definitiv unschuldig, weil das Problem schon in identischer Form bestand, bevor die Karte dazugekommen ist.

Du bist aber lustig.
Klar darf es sich nicht beissen, aber google findet viele fehler zum thema xfi.
Die Karte ist klasse keine Frage, aber Creative hat hier teilweise geschludert und es gibt probleme.
mit der pci-e selten, aber insbesondere mit der pci.


DeathAndPain schrieb:
Das ist die Grobmethodik. So weit möchte ich meinen Rechner eigentlich nur ungern zerlegen (müssen), bloß weil er einmal am Tag abstürzt.
nun wenn alles nicht hilft muss man das manchmal machen.
ich musste das bisher nur einmal machen. aber ohne systematik geht das nicht.

und nun eine Kritik.
Steig doch von deinen Hohen roß herab. und auch an die anderen. einfach mal lcoker bleiben und nicht immer wieder in die selbe kerbe schlagen.

ich wünsche bei der fehlersuche viel erfolg, aber dein ton ist nicht ok. auch wenn du vielleicht recht hast und ein tip nicht zutreffend ist. aber dann kann man das auch anderst sagen.


gruss
 
Hanne schrieb:
Als „System-Administrator“ und Deinem "Wissen" solltest Dein Problem allein lösen können - man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Du nicht nur PC-Probleme hast -
Du wiederholst Dich, aber inhaltlich werden Deine Beiträge dadurch nicht nahrhafter.

Äffle schrieb:
So kann es helfen die Platte im SATA 1 Modus laufen zu lassen.
Dafür haben nur die frühen SATA2-Platten einen Jumper (weil es zumindest einen alten SATA1-Controllerchip gibt, der Probleme macht, wenn eine SATA2-Platte angeschlossen wird). Meine Platte gehört nicht dazu. Kann also gar nicht auf SATA1 gehen. Mal abgesehen davon, dass SATA1 kein NCQ unterstützt.

Äffle schrieb:
Manchmal schlampen die Festplattenhersteller bei der Firmware.
Du willst damit sagen, dass die aktuelle Firmware für ein aktuelles Mainstreammodell von Seagate kein stabiles AHCI beherrscht? Aw, c'mon! Mit so einem Pfusch würde sich Seagate spektakulär aus dem Massenmarkt donnern. Große Hersteller wie DELL fackeln da nicht lange. Wenn in denen ihren Labors sowas auffällt, dann wird in der neuen Serie mit einer Auflage von 10.000.000 PCs eine Festplatte eines anderen Herstellers verbaut.

Äffle schrieb:
NA UND?
mensch stell dich nicht so an. und nimm den treiber, daran liegt er vermutlich nicht, aber mit dieser einstellung kannst du das nicht ausschliessen
Habe ich schon ausprobiert (deswegen wußte ich auch, dass es läuft) Hat aber keinen Unterschied gemacht, daher habe ich mich für einen Rollback auf den Originaltreiber entschieden.

Äffle schrieb:
Windows 7 ist halt noch neu.
Windows 7 wird seit August verkauft (an Firmenkunden mit Volumenlizenz). Davor lagen Monate des offenen Betatests. Das ist eine ewig lange Zeit mit einer riesigen Anzahl an Testmaschinen. Ein so grundlegender Fehler wie ein instabiles AHCI wäre da längst aufgeflogen und behoben worden. Aus diesem Blickwinkel ist Windows 7 nicht mehr als neu anzusehen - es existiert im Prinzip schon mindestens seit Anfang 2009.

Äffle schrieb:
wenn sich dieses Betriebssystem über einen Treiber beschwert, dass er nicht zertifiziert wurde, dann kann man das auch ignorieren.
das solltest du aber wissen.
Ich weiß, dass Du da Unrecht hast, denn ich setze die x64-Version ein, und die bestand sogar schon unter Vista zwingend auf zertifizierten Treibern. (Man kann das umgehen mit Testmodus und Hackerei, aber das ist nun schon gar keine professionelle Herangehensweise, wenngleich ich zugeben muß, dass ich es gemacht habe, um den UltraDefrag zum Laufen zu bekommen.)

Aber das ist nicht das Problem, denn selbstverständlich sind die Vista-Treiber von AMD zertifiziert, und Windows 7 akzeptiert dieselben Zertifikate.

Äffle schrieb:
Und wenn der Fehler ausserhalb dieses Bereiches liegt?
Dann hätte ich unter Windows XP kein Problem gehabt. Denn das hatte ich natürlich nicht in der x64-Version (x64 war zu XP-Zeiten extrem exotisch, und ich gehe auf meinem Privatrechner doch eher in Richtung Gamer)

Äffle schrieb:
ich setze nur auf dem memtest64, diesen kann ich booten
Umm... Du weißt aber, dass der Microsoft-Test auch gebootet wird? Zwingend sogar. Der läuft keineswegs unter Windows, auch wenn der Name dies suggerieren mag. Hast Du ihn mal ausprobiert?

Äffle schrieb:
und bisher hat dieser fehler gefunden den andere memory tests übersehen hatten.
Hast Du denn mal gegen die Microsoft Memory Diagnostics verglichen? Damit habe ich beste Erfahrungen gemacht, wenngleich ich zugeben muß, dass in Zeiten von 4+GB RAM die Zeit dieses Testprogramms abzulaufen scheint.

Äffle schrieb:
Die Karte ist klasse keine Frage, aber Creative hat hier teilweise geschludert und es gibt probleme.
Leider muß ich Dir da recht geben. Das hat bei Creative eine traurige Tradition. Wobei mir der Treiber meiner PCIE-Karte ganz vernünftig vorkommt. Habe allerdings auch die Finger von der CD mit der ganzen zweifelhaften Software gelassen und nur das Web-Update mit dem aktuellen Treiber installiert. Leider unterstützt Creative unter Windows 7 offenbar kein Alchemy mehr. Dafür fehlt mir deutlich das Verständnis, war das doch ein wesentlicher Grund, auf Soundblaster statt onboard-Sound zu setzen. Man schmeißt doch kein solches Alleinstellungsmerkmal weg, das einen von der Konkurrenz abhebt! Zumal Alchemy unter Vista ja schon läuft und Windows 7 so ähnlich zu Vista ist, dass es kein Hexenwerk sein kann, das entsprechend anzupassen.

Eine andere Sache, die sich anscheinend still und leise bei Creative verändert hat, ist der Wegfall des Soundprozessors. Dass die Soundblaster-Karten die 3D-Effekte selber berechnen, anstatt dies der CPU aufzubürden, war ja ein weiterer Kaufgrund. Bei den X-Fi Titanium liest man aber nichts mehr von einem DSP, und da die Karte nicht mal mehr einen Kühlkörper hat, gehe ich davon aus, dass er auch nicht mehr existiert (frühere Soundblaster-Karten hatten teilweise richtige Hitzeprobleme). Aber ich schweife ab.

Äffle schrieb:
ich wünsche bei der fehlersuche viel erfolg, aber dein ton ist nicht ok. auch wenn du vielleicht recht hast und ein tip nicht zutreffend ist. aber dann kann man das auch anderst sagen.
Jeder erzählt irgendwann mal was, was nicht oder nicht mehr stimmt. Deswegen habe ich nach Hannes erster Antwort auch noch nichts gesagt. Aber wenn sich die falschen Behauptungen, vorgetragen im Brustton der Überzeugung, so häufen, wie das bei ihm der Fall ist, dann ist das gegenüber den Ratsuchenden nicht mehr zu verantworten. Ich habe zumindest so viele eigene Kenntnisse, dass ich erkennen kann, dass Hanne sein Wissen deutlich überschätzt. Andere aber wird er mit solchen Beiträgen ganz bitterlich in die Irre leiten - und zudem mithelfen, falsche Gerüchte und Auffassungen zu verbreiten.

Es ist ja nicht so, dass ich hier alle niedermache. Die Anregungen von enteon und Doc_Morris fand ich sehr hilfreich, und auch Du weißt ganz offenkundig, wovon Du redest, auch wenn wir nicht in allen Punkten einer Meinung sind. Und das unterscheidet euch deutlich spürbar von Hanne.
 
Nein. Ich hatte noch keinen Bluescreen seit der Speicherspannungserhöhung. Das beobachte ich jetzt erst mal zu Ende.
 
Dann ist der GEIL ram, aber nicht so geil.
aber manchmal kann so etwas passieren.
jaja es müsste mit 1.5 V laufen.


Da lobe ich mit meine Corsair XMS2 (DDR2-800)

Mein RAM ist mit 1.9 angegeben. Norm ist bei ddr2-800 1.8V.
Ich hatte 2 Packungen, eine mit 1.8, die andere mit 1.9 Label.

Aber ich denke mir, na Wenn die einen mit 1.9 Laufen, warum nicht die anderen. Probieren wir es mal einfach mal 1.8 Volt aus, mal sehen was passiert.
Eine Nacht habe ich den Mentest laufen lassen, und ?

Fehleranzahl Fehler = 0.
Umgekehrt kann es sein, dass man bei bestimmten Konstellationen. etwas mehr Spannung braucht. 1.65 ist völlig unkritisch, keine sorge.
 
Zurück
Oben