Stand LS unter widrigen Umständen

Eine grundsätzliche Frage hätte ich: 500€ pro Kompaktlautsprecher sind für mein Empfinden relativ viel. Ist von einer 500€ Standbox da nicht mehr zu erwarten? Da gibt es ja doch schon einige, die in Betracht zu ziehen wären.
An der aktuellen Wohnung möchte ich mich da nicht allzu sehr aufhängen, sie ist nicht meine erste und ohne Frage auch nicht die Letzte.
Haben Standlautsprecher einen höheren Wirkungsgrad oder sonst irgendwelche Eigenarten, die für mich hilfreich sein könnten?
Was ich bis jetzt so mitbekommen habe scheinen kleine LS der gleichen Preisklasse soundtechnisch nicht so weit hinterher oder gar besser zu sein, aber irgendein Vorteil muss sich durch mehr Wege, mehr Volumen etc. ja auch ergeben.
Dazu gesagt sei, dass es mir auf hohe Pegel nicht ankommt.
Etwas kleines wäre mir sowieso lieber; weniger aufstellungskritisch(?), günstiger oder eben eine Klasse höher usw.

Noch etwas simpleres: Vor den TV und damit die LS soll ein Teppich kommen. Ein Link sagte vor den LS lieber glatter Boden und Teppich irgendwo hinter dem Sofa oder so ähnlich... finde ich jetzt aus Gründen des Komforts als bei mir nicht umsetzbar. ^^ Dieser Teppich also lieber hochflorig oder so flach wie möglich, damit er weniger schluckt?

Ich denke mal in 2 Wochen schaffe ich es wieder zu dem Laden, um weitere LS Modelle ins Blickfeld zu bekommen.
 
Wie der Name schon sagt steht das Teil erstmal von allein ^^ Hochtöner grob auf Ohrhöhe in sitzender Haltung.
Aufgrund der Größe bietet es an den unteren Teil der Box als Tieftonkammer zu benutzen.

Hochton->Mittelton->Tiefmittelton->Tiefton (3-4 Chassis = 3-3.5 Wege)Eine Verbindung zweier Chassis=1 Weg
Die passend zu den Chassis entwickelte Frequenzweiche "steuert" dann ab welcher Frequenz das nächste Chassis anfängt und Töne von sich gibt.Sehr grob ausgedrückt.Der Entwickler wird die Chassis vermessen,Volumen berechnen,jede Menge Probekisten zusammenschustern und dann die Weiche zusamenlöten und gegebenfalls optimieren.

Je nach verwendeter Chassis,Weichenabstimmung ergibt sich der Wirkungsgrad der Box,je höher und tiefer eine Box spielen soll desto teurer in der Regel.
Für Musik wird idr. kein Sub benötigt,kommt drauf an was für Musik man hört.Hörner sind günstig und je nach Bauart,Treiber auch locker 95 oder mehr Db Wirkungsgrad.Nachteile haben alle Systeme und kompromisslos eher selten.

Da Regal Ls nicht so tief spielen wie man es vielleicht gern hätte nimmt man sich 1-2 oder mehr Subs hinzu,Pegelt sie ein und passt die Trennfrequenz dann per Crossover Regler an die Regal LS an,eine Art Mini Weiche.Vorteil man kann auf Raummoden durch bessere Positionierung im Raum eingehen und erhält so sauberen Tiefbass ohne Dröhnen.
Nachteil also Standbox,weniger flexibel bei der Aufstellung und Anpassungsmöglichkeiten.Evtl. Klangunterschiede,mehr Chassis oder aber vl. geringere Güte.
Schlechte Weiche,hört man jedes einzelne Chassis heraus und hat kein homogenes neutrale Klangbind,sofern man sowas bevorzugt.

Alles nur sehr grob umrissen und laienhaft umschrieben,das Thema is zu Komplex um das ganze mit wenig Schreibkram rüberzubringen.
Am besten den Wiki Eintrag reinziehen für Vor,-Nachteile,Akustik, weitere Bauarten usw.

http://de.wikipedia.org/wiki/Lautsprecherbox
 
Makoce schrieb:
Also...
Er hat die Lautstärke nicht wirklich hoch eingestellt. Trotzdem entwickelten die kleinen LS einen beeindruckenden Bass und klangen auch sonst sehr kraftvoll.
Soweit ich das verstehe ist normalerweise der Lautstärkeregler bei 9-11 Uhr bereits beim "Maximum" des Verstärkers, wenn das Signal nicht zu leise ist. Mehr ist für leise Signale da.
Wenn Du bei deinem AVR immer über die Hälfte aufdrehen mußt, damit es laut genug ist, dann könnte er zu schwach sein. Sollte aber nicht der Fall sein, 30Watt reichen für gute Zimmerlautstärke schon aus, wie war das mit den Nachbarn? :) Daß die B&W mehr aushalten, kann gut sein, allerdings kommt es auch stark auf den Wirkungsgrad der LS an. Wenn der sagen wir mal unter 85dB ist, dann fressen die LS schon viel Leistung. Bei moderneren guten ab 89dB sollte der AVR wirklich nicht das Problem sein.

Makoce schrieb:
Eine grundsätzliche Frage hätte ich: 500€ pro Kompaktlautsprecher sind für mein Empfinden relativ viel. Ist von einer 500€ Standbox da nicht mehr zu erwarten? Da gibt es ja doch schon einige, die in Betracht zu ziehen wären.
An der aktuellen Wohnung möchte ich mich da nicht allzu sehr aufhängen, sie ist nicht meine erste und ohne Frage auch nicht die Letzte.
Haben Standlautsprecher einen höheren Wirkungsgrad oder sonst irgendwelche Eigenarten, die für mich hilfreich sein könnten?
Was ich bis jetzt so mitbekommen habe scheinen kleine LS der gleichen Preisklasse soundtechnisch nicht so weit hinterher oder gar besser zu sein, aber irgendein Vorteil muss sich durch mehr Wege, mehr Volumen etc. ja auch ergeben.
Dazu gesagt sei, dass es mir auf hohe Pegel nicht ankommt.
Etwas kleines wäre mir sowieso lieber; weniger aufstellungskritisch(?), günstiger oder eben eine Klasse höher usw.
Größere LS erreichen mehr Tiefgang, (Physik) aber das braucht Platz, Tiefbass unter 50Hz ist schwer in den Griff zu kriegen. Mehr Membranfläche erlaubt mehr Pegel, auch wegen der besseren Kopplung zur Luft. Außerdem machen Verarbeitung, Marke und Kundenservice den Preis aus. So ein gängiger Regal LS sollte vom Pegel her schon passen.


PS
Sicher haben die LS vom Pegel her erstmal beeindruckt, Du mußt halt wissen, ob Du den Preis dafür zahlen willst (auch wegen Platz). Ich bin begeistert, aber ich hab meinen LS schon hier stehen. :) Sehr selten nutze ich den möglichen Pegel, ist schlecht für die Ohren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also grundsätzlich sollte man bei den Preisen einer Lautsprecherbox (wie bei anderen Geräten auch) ein paar wichtige Dinge berücksichtigen. Nämlich was bekomme ich für beispielsweise 500€.

- Ein Gehäuse (Holz, Oberflächenbehandlung)
- Sagen wir zwei Lautsprecherchassis (Tiefmitteltöner, Hochtöner)
- Frequenzweiche (Leiterplatte, L,C,R) , Anschlussterminal, Kabel, Dämmmaterial, Schrauben, etc.

Das muss erst mal alles bezahlt werden (wenngleich es auch Pfennigartikel einschließen kann) und die Manufaktur möchte ja auch noch was verdienen, bzw müssen Arbeitskräfte bezahlt werden. Auch typische Großserienhersteller (Made in China) habe Kosten die gedeckt werden müssen. Auch die Entwicklung der Konstruktion an sich muss umgelegt werden, die Forschung auch - gerade dann, wenn man sich noch zusätzliches Consulting (z.B. FAC) ins Haus holt.

Habe ich eine Box, die mit guten Lautsprecherchasis bestückt ist (dafür benötigt man nicht selten Insider Wissen) die Verarbeitungsqualität super ist, sprich die Gesamtqualität den Preis grob rechtfertigt, dann entscheide ich nur noch durch das hören... ja 500€/Stück kann ich hier in kaufe nehmen oder eben nicht.

Ich bin seit vielen Jahren im Lautsprecherselbstbau aktiv und ich meine für ein bestimmtes Maß an Klangqualität benötige ich erst mal die richtige Basis, gute Chassis. Eine gute LS-Box zu entwickelt ist nicht so einfach wie man denke möchte, ich zum Beispiel suche erst mal zwei Chassis (bei einer 2-Wege Box) die auch zu einander passen. Da ich der Meinung bin, wild zusammengeklatsche Hersteller, das funktioniert in der Praxis nur sehr schwer, wenn überhaupt. Einige Hersteller entwickeln locker mal ein paar Jahre an einer Box, andere Hersteller (meist aus dem Mainstream) bringen da eine komplette, neue Serie.

Weiterhin:
- Für Zimmerlautstärke reichen weniger mW (Dauerleistung) wenn der Kennschalldruckpegel der Box nicht extrem schlecht ist. Oder der Raum nicht zu groß für die Box (Stichwort Pegelabfall bei Abstandsverdopplung, Dämpfung des Raumes, etc.)

- Für eine Erhöhung auf doppelt so laut empfunden Lautstärke, fallen grob 10dB Pegelzuwachs an. Das bedeutet für den Verstärker, er muss dafür die 10-fache (!) Leistung bereitstellen können.

- Musik ist kein Sinus, bereits bei kleinen Dauerleistungen können (je nach Dynamik) Impulse anfallen, die sich im hohen zweistelligen Bereich ansiedeln. (Stichwort: Crest Faktor)

Ich sehe das so, lieber eine hochwertige Kompaktbox, als eine standardmäßige Standbox. Ich bin ein Freund von Kompaktlautsprechern, bevorzuge hier aber doch 7/1er Kombinationen. Ist ein Kompaktbox richtig konstruiert und hat der Entwickler seine Arbeit gemacht, dann sehe ich hier in Sachen Tiefgang keinen wirklichen Kritikpunkt.

Eine Standbox hat grundsätzlich (wenn sie vergleichbar ist) nicht viele Vorteile. Eine kleine Kompaktbox (5/1er) mit einer großen Standbox (10/4/1er) zu vergleichen, macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Die Standbox wird in jedem Fall kräftiger im Bass klingen, da mehr Membranfläche und höheres netto Volumen. Ob der Bass aber sauberer klingt, ist eine ganz andere Frage.

Standboxen agieren in der Regel "Dynamischer" bei kleineren Pegeln und habe höhere Reserven, obwohl das aber auch stark auf das Vergleichsprodukt ankommt. Kleine Tiefmitteltöner haben grundsätzlich das Problem, einer recht früh eintretender Kompression im Bassbereich, hier spielen im Vergleich Großmembraner dann ihrer Stärken aus.

Eventuell und zusätzlich mal hier (Hilfestellung 7) reinschauen:
https://www.computerbase.de/forum/t...system-boxen-was-sollte-man-beachten.1267940/
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein absolut linearer Frequenzverlauf hängt nunmal auch auf die Box bezogen von vielen Faktoren ab,Weiche,Chassis,Gehäuse und die Qualität einzelner Komponenten,das gibts nunmal nicht umsonst,ob man nun neutralen Klang mag oder nicht ist da erstmal zweitrangig.Boxen die dazu auch noch gewisse Pegel ermöglich kosten nunmal.
Kenne und wüsst jetzt keine Box die in solch eine Kategorie passt und für lau zu haben ist.Wobei man je nach Geldbeutel teuer und günstig ebenfalls anders interpretiert.
Ergänzung ()

Ich werf mal nen weiteren Kandidaten ins Rennen. Klipsch Reference RB61 MK2
Dynamisch,Druckvoll,hoher Wirkungsgrad,selbst allerdings nicht gehört.
Gleichermaßen geeignet für Musik / Heimkino.

http://www.klipsch.com/reference-bookshelf-speakers
 
Deater schrieb:
Dynamisch,Druckvoll,hoher Wirkungsgrad,selbst allerdings nicht gehört.
Gleichermaßen geeignet für Musik / Heimkino.

Und technische Angaben die gnadenlos gelogen sind. Mit einem 6,5" kommt man in Bassreflex nicht auf 95db/2,83v/1m (2,83v entspricht 1 Watt an 8Ohm). Im auf der Klipschseite verlinkten Test in der Stereoplay ist die rede von 86db/2v/1m (was an einer 4 Ohm Box einem Watt entspricht - was die kleine Klipsch auch ist mit einem Impedanzminimum von ca. 3,8 Ohm)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ratterkiste schrieb:
Und technische Angaben die gnadenlos gelogen sind. Mit einem 6,5" kommt man in Bassreflex nicht auf 95db/2,83v/1m (2,83v entspricht 1 Watt an 8Ohm). Im auf der Klipschseite verlinkten Test in der Stereoplay ist die rede von 86db/2v/1m (was an einer 4 Ohm Box einem Watt entspricht - was die kleine Klipsch auch ist mit einem Impedanzminimum von ca. 3,8 Ohm)

Wobei man der Fairness halber erwähnen sollte, dass ein Kennschalldruck von 86dB/w/m normalerweise völlig ausreicht. Selbst kleinere Verstärker bringen damit gute Lautstärken zustande, die bereits ausreichen, das nachbarschaftliche Verhältnis empfindlich zu stören. Mit ca. 50 W kommt man bereits auf 100dB. Und wer häufig mit solchen Lautstärken hört, schadet vor allem seinen Lauschern.

Man sollte sich jedoch nie auf die Herstellerangaben verlassen, die stimmen selten. Auch beim Frequenzgang wird oft gelogen, dass sich die Balken biegen, bzw. wichtige Daten einfach weggelassen. Bei Canton schafft so gut wie jede Box 20 Hz. Es steht nur nicht dabei, wie laut. ;-)

Für mich wäre das jedenfalls kein Grund, die Klipsch NICHT zu kaufen, denn sie hat durchaus ihre Vorzüge. Einer davon ist die hohe Bündelung, was besonders in kleinen, stark reflektierenden Räumen ein großer Vorteil sein kann!

Deater schrieb:
Da Regal Ls nicht so tief spielen wie man es vielleicht gern hätte nimmt man sich 1-2 oder mehr Subs hinzu,Pegelt sie ein und passt die Trennfrequenz dann per Crossover Regler an die Regal LS an,eine Art Mini Weiche.Vorteil man kann auf Raummoden durch bessere Positionierung im Raum eingehen und erhält so sauberen Tiefbass ohne Dröhnen.

Auch hier noch eine kleine Ergänzung von mir: Die negativen Auswirkungen des Basses werden vor allem von Anfängern stark unterschätzt, die noch keine Ahnung haben, was sie sich da antun. So wie du es schreibst, stellt man einfach ein paar Subs in den Raum, und erfreut sich dann eines perfekten Basses.

Dem ist jedoch eindeutig NICHT so! Je tiefer der Bass, desto größer die Probleme, die durch den Raum entstehen (können bzw. sehr wahrscheinlich werden). Je nach Musikrichtung und Raumgeometrie ist ein Sub sogar eher kontraproduktiv!
Und ohne akustische Behandlung des Raumes kommt man auch mit mehreren Subs nicht besonders weit (Ausnahme: DBA, aber das ist quasi unmöglich umzusetzen).

Ich will dich damit nicht belehren, denn ich gehe davon aus, dass du das bereits weißt. Mein Post bezieht sich auf alle Mitleser, die noch keinen großen Erfahrungsschatz im Bereich Akustik sammeln konnten.

MFG
 
Zuletzt bearbeitet: (zweites Zitat hinzugefügt)
Also das man Herstellerangabe direkt in die Tonne treten kann, halte ich für maßlos überzogen. Eher sollte man berücksichtigen, unter welchen Bedingungen diese Daten ermittelt werden. Wenn man das dann weiß, kann man sich immer noch überlegen wie praxisgerecht diverse Angaben denn sind.

Zum Übertragungsbereich:
http://www.visaton.de/de/techn_grundlagen/lexikonneu/U/161.html

Zum Beispiel: 32Hz bis 22kHz

Zum Frequenzgang:
http://www.fairaudio.de/hifi-lexikon-begriffe/frequenzgang.html

Zum Beispiel: 65Hz bis 17kHz ±2dB

Zum mittleren Kennschalldruck:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kennschalldruck

Zum Beispiel: Wirkungsgrad: 86dB
(2.83V Klemmspannung @ 400 - 4000Hz @ Mono @ 1 Meter @ reflexionsarmer Raum)

Für zwei gleich starke, kohärente Quellen ergibt sich eine Pegelzunahme von 6dB gegenüber dem Fall, dass nur eine Quelle vorhanden ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zwenner schrieb:
Also das man Herstellerangabe direkt in die Tonne treten kann, halte ich für maßlos überzogen. Eher sollte man berücksichtigen, unter welchen Bedingungen diese Daten ermittelt werden. Wenn man das dann weiß, kann man sich immer noch überlegen wie praxisgerecht diverse Angaben denn sind.

Zum Übertragungsbereich:
http://www.visaton.de/de/techn_grundlagen/lexikonneu/U/161.html

Zum Beispiel: 32Hz bis 22kHz

Zum Frequenzgang:
http://www.fairaudio.de/hifi-lexikon-begriffe/frequenzgang.html

Zum Beispiel: 65Hz bis 17kHz ±2dB

Zum mittleren Kennschalldruck:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kennschalldruck

Zum Beispiel: Wirkungsgrad: 86dB
(2.83V Klemmspannung @ 400 - 4000Hz @ Mono @ 1 Meter @ reflexionsarmer Raum)

Für zwei gleich starke, kohärente Quellen ergibt sich eine Pegelzunahme von 6dB gegenüber dem Fall, dass nur eine Quelle vorhanden ist.

Soweit zur Theorie. Leider lassen die Hersteller oft jede Angabe vermissen, unter welchen Umständen die Messdaten zustande kamen. Damit ist eine herstellerübergreifende Vergleichbarkeit per se ausgeschlossen, und diese Angabe damit so nützlich wie ein Feuerzeug unter Wasser.
Offizielle Frequenzgangmessungen zum Beispiel sind heute gar nicht mehr üblich. In den 70ern hat Dual noch jedes Boxenpärchen einzeln durchgemessen, und die Messdiagramme den Lautsprechern beigelegt. So etwas findet man heute nur noch bei sehr teuren Studiomonitoren oder wenigen Ausnahmeprodukten.

Ein anderes Beispiel: Die Canton GLE 476
Im Datenblatt steht bei Übertragungsbereich nur 25...30k Hz. Keinerlei Angabe zum Pegelverlust. Und mit dem kleinen Basschassis schafft diese Box niemals diesen Tiefgang ohne Pegelverlust, daher kann man nur schätzen, wie weit das Teil tatsächlich runter kommt. Amplitude? Directivity? Impedanzdiagramm? Alles Fehlanzeige, aber alles wichtig. Tut mir leid, aber wirklich viel Nutzen hat man von diesen Daten imho nicht. Wenn man etwas Ahnung hat, kann man von den verwendeten Chassis, der Schallwandgeometrie und der Trennfrequenz in etwa das Abstrahlverhalten abschätzen, aber ein solides Fundament, das dazu ausreicht um vorab theoretisch die passende Akustik herzustellen, sieht für mich anders aus.

Das war nur ein Beispiel. Ich könnte noch unzählige weitere aufzählen, denn andere große Hersteller machen es inzwischen auch nicht anders.

Meiner Meinung nach besteht die beste Vorgehensweise aus drei Elementen: Testen, testen, testen. Und zwar im eigenen Raum, und nirgendwo sonst. Vergesst Kabelklang und Verstärkertuning, das fällt imho unter Esoterik. Ich bin letztens erst wieder über einen Test gestolpert, bei dem ein teures Hifi-Kabel gegen einen metallenen Kleiderbügel antreten musste. Das Ergebnis? Kein Unterschied hörbar. :D
Wenn ihr wollt, suche ich die Quelle raus.

Ich wiederhole mich zwar, aber egal: Für den Klang sind zu 99% der Lautsprecher, der Raum, die Aufnahme und der Mensch (Tagesform) ausschlaggebend. Der Rest ist reine Makulatur und nicht zuletzt: Geldverschwendung.

MFG
 
Zuletzt bearbeitet:
@Peter

Deswegen steht ja auch "grob umrissen" in einem meiner Posts.Würde man alles haarklein auseinandernehmen kann man bei dem Thema Aufsätze verfassen und die Übersicht geht auch flöten und das Hersteller bei ihren Angaben nich immer super ehrlich sind is auch klar.

Letztenendes sind alles Denkanstöße in die man sich reinlesen kann.Was gibt es zu beachten,welche Faktoren sind entscheidend und was hilft wofür und wie kann man das Ziel erreichen.Wohin die Reise dann führt liegt dann an jedem selbst.
Vom Probehören in Studios und dann kaufen halt ich auch nix,nur findet man schwierig Händler der einem 2-3 Sets übers We mitgibt und die komplette engere Auswahl bestellen macht oft das Budget nicht mit.

Man weis allerdings auch nie unter welchen Bedingungen Frequenzgang Messungen durchgeführt werden,wenn der eigene Raum den Klang verändert nützen die Angaben vom Hersteller sowieso nich viel.

Wenn man wirklich das haben will was man möchte,passend zum Raum,Musik und Geschmack etc. is man mit Selbstbau am besten dran es sei dann man schwimmt im Geld und lässt sich Raum/Haus und alles was dazu gehört maßschneidern.
Guter Klang is halt ein Zusammenspiel aus allen Faktoren,wie ein lecker Essen aber mit zuviel Salz eben auch nich das Nonplusultra.
 
Zuletzt bearbeitet:
Deater schrieb:
Ein absolut linearer Frequenzverlauf hängt nunmal auch auf die Box bezogen von vielen Faktoren ab,Weiche,Chassis,Gehäuse und die Qualität einzelner Komponenten,das gibts nunmal nicht umsonst,ob man nun neutralen Klang mag oder nicht ist da erstmal zweitrangig.Boxen die dazu auch noch gewisse Pegel ermöglich kosten nunmal.
Kenne und wüsst jetzt keine Box die in solch eine Kategorie passt und für lau zu haben ist.Wobei man je nach Geldbeutel teuer und günstig ebenfalls anders interpretiert.
Ergänzung ()

Ich werf mal nen weiteren Kandidaten ins Rennen. Klipsch Reference RB61 MK2
Dynamisch,Druckvoll,hoher Wirkungsgrad,selbst allerdings nicht gehört.
Gleichermaßen geeignet für Musik / Heimkino.

http://www.klipsch.com/reference-bookshelf-speakers

Es gibt Lautsprecher, deren Frequenzgang ähnelt einem Alpenpanorama und dennoch können sie gefallen.

http://www.stereophile.com/content/naim-nbl-loudspeaker-measurements-part-2

Auf der anderen Seite gibt es Entwicklungen, die absoluter Neutralität und Linearität verschrieben sind.

http://www.me-geithain.de/index.php/de/studio/produkte/aktiv-lautsprecher/rl901k

Wie gesagt, gefallen können beide, teuer sind beide auch, aber dass der Frequenzgang nun etwas mit dem Preis zu tun hat erkenne ich nicht.

Mir persönlich ist absolute Neutralität und Linearität nicht so wichtig, viel wichtiger ist, wie ich mich persönlich beim Musikhören fühle. LS mit linearem Frequenzgang lassen sich heute für wenig Geld konstruieren, aber kann ich damit auch entspannt und lange Zeit hören, ohne dass ich nach zehn Minuten Kopfschmerzen bekomme?!? Und zumindet im Nahfeld kann ich doch den Raum größtenteils ausblenden.

Interessant finde ich, dass du die Klipsch Reference Serie erwähnst, denn die habe ich selbst schon einmal gehört, empfand den Klang aber als verfärbt und unpräzise, laut gehen die aber schon aufgrund ihres Wirkungsgrades.

Und meine Meinung. Nicht jeder LS (gerade die Konstruktionen im höheren Preissegment) lässt sich im Selbstbau besser nachbauen bzw. verbessern.
 
Zuletzt bearbeitet:
hab die Klipsch nicht gehört aber nach welchem Maßstab beurteilst du Sie als verfärbt ? im Vergleich zu was genau? deinem Gehör? deinem Geschmack?
Unpräzise,verfärbte Klangwiedergabe hängt noch immer nicht nur von der Box an sich ab.
Und ohne Maßstab kein Vergleich,nur unterliegt ein Lautsprecher einer Definition,die recht nahe originalgetreue Wiedergabe von Tönen,für mich wäre dann die Basis eine lineare Wiedergabe.

Der Frequenzverlauf der Naim sieht doch halbwegs passabel aus aber auch da trägt der Raum zu den Peaks bei.
Und die Kritikpunkte die der Reviewer aufzählt sind doch im Verlauf erkennbar,also als Erkenntnis dann doch wieder das Ideal, linear / neutral !?
Die Freifeldmessung der Geithain sagt da mehr aus,da kann man die Gegebenheiten reproduzieren,kein Reflektionsschall,d.h die Box an sich ohne andere Einflüsse reproduziert einen fast linearen Frequenzgang und das trifft die Definition von "Lautsprecher"

hoher Preis der Geithain, gerechtfertigt meiner Meinung nach.Die Naim, Ziel verfehlt.
Vergleichen kann man beide trotzdem nich,zumindest nicht in dem vorliegenden Fall.
Fakt ist nunmal das ein Aalglatter Frequenzverlauf ohne Einsatz von Dsp mit Kosten verbunden ist.Chassis,Weiche,da muss alles stimmen,vorallem bei welchem Pegel.
Kein gewinnorientiertes Unternehmen wird dir das für lau verkaufen.

Kopfschmerzen bekomm ich von Chartmucke,Dröhnbass und klirrenden Höhen aber mit Sicherheit nicht von nem linearen Sound.

Und wo hab ich was von LS nachbauen geschrieben? oder verbessern? nirgends.
Selbstbau wird belächelt,zu unrecht denn die Großen kochen auch nur mit Wasser oder kaufen zu und labeln um.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meridian1 schrieb:
LS mit linearem Frequenzgang lassen sich heute für wenig Geld konstruieren, aber kann ich damit auch entspannt und lange Zeit hören, ohne dass ich nach zehn Minuten Kopfschmerzen bekomme?!?

5 Minuten vor meiner Anlage, und du bist vom Gegenteil überzeugt! Da verwette ich meinen Allerwertesten drauf. ;)
 
Ein linearer Frequenzgang lässt sich in der Tat recht einfach realisieren, der F-Gang alleine ist aber eben KEIN Garant für guten Klang. Was wir hier wohl alle wissen und teilen, dass die LSP primär dem Zuhörer gefallen müssen. Das Geheimnis liegt meiner Meinung nach an den Klangfarben... es gib linear LSP die klingen nach Messlaborleiche, dann gibt es vergleichbare Produkte, die klingen hervorragend natürlich.

Ich denke Meridian1 ist mit seiner Wiedergabekette sehr gut aufgestellt. Ich denke es sollte hier niemanden geben, der einer Spendor BC1 einen schlechten Klang unterstellen möchte. Auch Naim ist grundsätzlich empfehlenswert.

Ich hatte neulich die Gelegenheit einen Naim Uniti 2 ausführlich hören zu dürfen, dass ist schlicht und ergreifend ein ausgezeichnetes Gerät. Der Interessent hat sich am Ende allerdings für den Rotel RCX-1500 entschieden. Der harmonierte ebenfalls sehr gut mit den ATC SCM40 und war am Ende eben wesentlich günstiger.

https://www.computerbase.de/forum/threads/aio-audio-system-rcx-1500-vs-uniti2-alternativen.1264421/

Ich denke in der Tat, dass man für doch recht anständiges Musikhören (auch auf Dauer) nicht zwangsläufig sehr viel Geld ausgeben muss, was man ausgeben wird - ist jedem selber überlassen.

Zu den Preisen von ME. Ich glaube wenn man über MEG spricht, dann weiß man was MEG auszeichnet. Ich habe lange an zwei RL904 gearbeitet. Das sind meiner Meinung nach exzellente LSP. MICH schreckt der Preis ab... rund 2500€/Stück halte ich für eine Menge Holz.

Ich sage nicht, dass zum Beispiel eine MEG RL 904 zu teuer wäre, aber auch hier gibt es für den einen oder anderen auch viele und gute, günstigere Alternativen. Und ich bin RL 904 Fanboy.

@PeterPlan
Ich sehe das beim Verstärker anders. Die LSP machen einen Großteil des Klangs, dass teile ich. Es macht auch Sinn, bei kleinerem Budget mehr in die LSP zu investieren. Allerdings bin ich schon der Meinung, dass sich ein besserer Verstärker lohnen kann. Vor rund 15 Jahren sah ich das im übrigen auch noch ein wenig anders.
PeterPlan schrieb:
5 Minuten vor meiner Anlage, und du bist vom Gegenteil überzeugt!
?

Erst wenn man ausgiebig an deiner Kette hören würde, lässt sich abschätzen ob sie gefällt oder nicht. Hätte sie gravierende Mängel, fällt das noch 5 Minuten auf, dass ist richtig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zwenner schrieb:
@PeterPlan
Ich sehe das beim Verstärker anders. Die LSP machen einen Großteil des Klangs, dass teile ich. Es macht auch Sinn, bei kleinerem Budget mehr in die LSP zu investieren. Allerdings bin ich schon der Meinung, dass sich ein besserer Verstärker lohnen kann. Vor rund 15 Jahren sah ich das im übrigen auch noch ein wenig anders.

?

Erst wenn man ausgiebig an deiner Kette hören würde, lässt sich abschätzen ob sie gefällt oder nicht. Hätte sie gravierende Mängel, fällt das noch 5 Minuten auf, dass ist richtig.

Interessant, früher glaubte ich auch an Verstärkerklang, als ich noch verrückt nach AUDIO und Stereoplay-Heftchen war. Bis ich dann angefangen habe, selbst zu testen. Dann war das Thema recht schnell erledigt. Imho brauchts zwar genug Leistung, aber davon abgesehen macht der Verstärker nicht viel aus.

Und du hast das falsch verstanden, mein Satz bezog sich auf deine Zweifel, dass lineare Lautsprecher unangenehm klingen würden. Meine Lautsprecher sind sehr linear, trotzdem machen sie einen Heidenspaß!
 
Jeder hat seine Erfahrungen gesammelt und daraus resultiert eine bestimme Einstellung. Wie oft soll ich noch schreiben, dass der Verstärker nicht sehr viel ausmacht, es sich aber lohnen kann hier mehr als 2,50€ zu investieren? Zu den LSP, wo habe ich gesagt, dass lineare LSP pauschal unangenehm klingen würden? Ich habe differenziert, dass auch LSP die linear arbeiten nicht gut klingen müssen. Und dabei bleibe ich auch. Auf der anderen Seite bin ich ein Freund hoher Neutralität, also von neutralen LSP.

Bei mir war es genau andersherum, ich habe früher sehr viel gelesen (Fachzeitschriften) und dachte (ich halte es einfach fest) immer, na klar ich brauch also einen sehr teuren AMP für sehr guten Klang. Dann habe ich das getestet... und bin zu dem Entschluss gekommen:

Ein anständiger AMP kann sich lohnen. Heute kaufe ich für mich keine Einsteigerprodukte mehr.
Das hat viele Gründe:

- Ich meine ein guter AMP zeichnet sehr wohl passende Nuancen
- Er ist definitiv besser Verarbeitet, Alu-Chassi, Haptik, Potis, Schalter, Knöpfe, Relais, etc.
- Er ist deutlich wertstabiler
- Sieht besser aus, keine billige Plastikschachtel
- Eventuelle Reparaturen lohnen sich (Wirtschaftlich betrachtet)

Zudem findet man in ALLEN guten Abhörmonitoren, sauber konstruierte Endstufensektion. Die in der Regel auch leistungsstark (Laststabil) sind und das hat, so denke ich sehr wohl seine Gründe. Um "Verstärkerklang" geht es mir primär gar nicht. Wann sich Verstärker unterscheiden können, habe ich aufgezeigt.

Es geht nicht darum das zum Beispiel Verstärker A grundlegend deutlich besser klingt, als Verstärker B. Sondern das Verstärker A aufgrund seiner Beschaltung und der weniger starken Ausprägung von technischen Mängeln gegebenenfalls anders klingen kann. Nicht mehr oder weniger Hochton oder Bass, bessere Mitten etc. Sondern grade im Bass einfach mehr Kontrolle entwickelt und in Summe einfach das bessere Gerät ist. Das ist mir erneut und richtig bewusst geworden, seitdem in zwei Stand-LSP habe.

Ich sage weder das Einseiger-AVR grundsätzlich schlecht klingen oder das generell ein nicht so preiswerter AMP die Klangqualität deutlich steigert wird.

Bin ich mit dem Klang der LSP unzufrieden, wird das ein anderer AMP auch nicht richten, dann brauche ich neue LSP. Habe ich passende LSP gefunden, kann es sich lohnen an diesen mal einen hochwertigeren AMP zu hören.

Ob ich den besseren AMP dann kaufe oder nicht, dass ist allein abhängig von der persönlichen, dann gesammelten Erfahrung.

P.S.: Ich rede hier nicht von Gerätepreisen die jenseits von gut und böse liegen, ich sagte - das der AMP auch vierstellig kosten darf und nicht hoch vierstellig kosten muss oder gar fünfstellig ausfallen sollte.

Ich bin der Meinung, jeder kann einen Unterschied zwischen schlechten und guten LSP ausmachen. Und an guten LSP kann auch jeder einen Unterschied zwischen einem guten und einen schlechten AMP ausmachen. Wobei wirklich schlechte AMPs eigentlich nicht mehr zu finden sind. Allerdings sind starkes Grundrauschen und oder ein Trafobrummen (mechanisch, elektrisch) schon ein Indikator.

@Topic: Den Artikel finde ich recht gut: http://www.fairaudio.de/artikel/201...tionen-diffusion-nachhall-lautsprecher-1.html
 
Zuletzt bearbeitet:
PeterPlan schrieb:
5 Minuten vor meiner Anlage, und du bist vom Gegenteil überzeugt! Da verwette ich meinen Allerwertesten drauf. ;)

Ich bin überzeugt davon, dass deine Anlage sehr gut ist, nur habe ich auch ein wenig Hörerfahrung und die hat mir eben nun mal gezeigt, dass ein vortrefflicher Frequenzgang kein Garant für guten Klang und entspanntes Hören ist. ;)

Was den Verstärkerklang angeht halte ich auch die klanglichen Unterschiede für gering, sehr wohl gibt es IMO allerdings Unterschiede, wenn es um Kontrolle und Stabilität vor allem bei höheren Lautstärken geht. Dies war ein Grund, warum ich wieder vom Vollverstärker auf Vor-End-Kombi umgestiegen bin.

Diejenigen, die mit Aktivlautsprechern hören, stehen natürlich nicht vor solchen Problemen.

Darf man fragen, mit welchen Lautsprechern du hörst?
 
Zuletzt bearbeitet:
Meridian1 schrieb:
Ich bin überzeugt davon, dass deine Anlage sehr gut ist, nur habe ich auch ein wenig Hörerfahrung und die hat mir eben nun mal gezeigt, dass ein vortrefflicher Frequenzgang kein Garant für guten Klang und entspanntes Hören ist. ;)

Was den Verstärkerklang angeht halte ich auch die klanglichen Unterschiede für gering, sehr wohl gibt es IMO allerdings Unterschiede, wenn es um Kontrolle und Stabilität vor allem bei höheren Lautstärken geht. Dies war ein Grund, warum ich wieder vom Vollverstärker auf Vor-End-Kombi umgestiegen bin.

Diejenigen, die mit Aktivlautsprechern hören, stehen natürlich nicht vor solchen Problemen.

Darf man fragen, mit welchen Lautsprechern du hörst?

Hast ja auch recht. Der Frequenzgang ist nur ein notwendiges, aber nicht hinreichendes Kriterium. Ebenfalls wichtig sind das Abstrahlverhalten, Verzerrungsfreiheit, Paargleichheit und die generelle Raumakustik.

Meine Wenigkeit hört mit Klein+Hummel O410, dazu zwei Subwoofer und ein Antimode. Das ganze in einem akustisch präparierten Raum. Ich habe ansonsten noch Monitore von Prodipe und Yamaha, alles aktiver Studiokram. Sieht scheiße aus, aber klingt gut. Davor hatte ich zahlreiche Hifi-Anlagen (u.a. Nubert, Monitor Audio, Focal, Bonsai Akustik), bis ich die Qualitäten von Studiotechnik entdeckte. Womit ich nicht sagen will, dass es keine guten Hi-Fi-Lautsprecher gibt. Am wichtigsten ist sowieso die Raumakustik, denn die kann aus guten Lautsprechern richtig miese machen, und genauso anders herum.
 
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