News Steam: Valve akzeptiert keine Zahlung per Bitcoin mehr

Jan

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#1
Valve akzeptiert ab sofort keine Bezahlung von Inhalten auf Steam mit Bitcoin mehr. Als Grund nennt der Anbieter einerseits die Volatilität der Kryptowährung, andererseits die stark gestiegenen Gebühren für Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk. Beides führt zu Problemen mit Kunden.

Zur News: Steam: Valve akzeptiert keine Zahlung per Bitcoin mehr
 
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#3
Würd ich auch noch nicht, als so großes Unternehmen.

Bei vielen Lieferdiensten hier kann man mit BTC bezahlen, da macht keiner von beidenen einen großen Verlust, wenn der Kurs steigt/fällt.
Aber bei einer Plattform wie Steam ist das halt schon was anderes.
Auch wenn Valve natürlich mehr als genug Geld macht mit Steam.
 
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#5
Verständlich, Bitcoins sind inzwischen nichts mehr als eine Spekulationsblase. Der Kurs ist zu volatil und als Währung kann man es kaum gebrauchen.

Bin gespannt ob es wie bei der Tulpenmanie irgendwann komplett abstürzt.
 
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#7
Bitcoins sind für wirkliche Transaktionen halt auch extrem ungeeignet und werden sich dafür auch NIEMALS durchsetzen. Diesen Sektor wird irgendwann mal eine Kryptowährung besetzen, welche flexibler und schneller ist, aber Bitcoin wird es nicht sein.

Aus Valves Sicht kann ich das gut nachvollziehen.
 

surtic

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#8
Bis jetzt gibt es anscheinend nur Kryptowährungen die sobald Sie eine grössere Reichweite haben und angewendet werden massive Probleme haben.

Sieht man z.B. auch jetzt mit Ether die durch das Spiel Cryptokitties (https://www.cryptokitties.co/) total am anschlag sind... wodurch Transaktionen teilweise über Stunden dauern bis die bei einem ankommen. Sowas sollte einfach nicht sein.

Wenn man schon so gross Werbung macht und sagt, dass Applikationen auf Ether setzten können, sollen so sollte das doch auch irgend wie vernünftig funktionieren. So wie der Stand jetzt ist klappt das anscheinend halt nicht.
 

bodd

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#9
Finde ich auch eine gute Sache. Auf der einen Seite könnte man ja sagen "Hey das Mining ist ne super Sache um Geld zu machen und es erhöht die Transparenz und Sicherheit". Ich für meinen Teil halte das aber für Fragwürdig. Es kostet unmengen Strom, jede Transaktion wird für immer aufgehoben (also das man z.b. vor X Jahren in der Tabledance Bar XY bezahlt hat; Hätte man in Bar bezahlt wäre das nie wieder relevant für das eigene Leben gewesen) und es macht z. B. die Grafikkartenpreise kapput.
Hat beides seine Vor und Nachteile.:rolleyes:
 
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#10
Wenn einer nun Seine Bitcoins Verkauft und Bspw. 100 Mio Kapital dort raus zieht geht der Bitcoin Kurs Extrem Steil nach Unten.
"Nach mir die Sinnflut" Passt hier.
Wenn man sich nicht damit Auskennt, Selbst Schuld.
Wenn in Amerika, Der Erste auf die Idee kommt mit: "Okay... Heute ist Tag X... Ich lasse mir alle meine Bitcoin auszahlen" bspw. 3 Mio US-Dollar... dann hat der Rest extrem Pech.

Und Ich würde Jede Wette eingehen, dass demnächst einer kommt, und sein Geld dort rauszieht ;)
 

Particle010

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#11

Rhoxx

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#12
Du bist ja ein ganz schlauer^^ Wer soll denn bitte die 100 Mio auszahlen? Eine Bank etwa? Der "eine" wird für seine BTCs erstmal Käufer finden müssen. Auf Anhieb kriegt er sie nicht weg (wenn dann gestückelt, was ebenfalls Zeit brauchen wird).
Das Geld ist ja nicht "angelegt" es ist in anderes Geld getauscht. In BTC - das Geld des Landes Internet und eine Landeszentralbank (die im Falle des Falles für das Geld einsteht) gibt es nicht.
 
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#13
Wenn einer nun Seine Bitcoins Verkauft und Bspw. 100 Mio Kapital dort raus zieht geht der Bitcoin Kurs Extrem Steil nach Unten.
Selbst 100 Millionen sind Peanuts gemessen an den über 250 Milliarden Dollar Kapital, die momentan drin stecken.
Diese 100 Millionen in einem Rutsch verkaufen wäre äußerst dumm. Du musst ja bedenken, dass man nicht auf einen Schlag die 6600 BTCs für den aktuellen maximalen Kaufwert weg bekommt, sondern nur die ersten paar. Danach ist der Kurs ja schon wieder dadurch gesunken.

Ansonsten eine überflüssige Aussage von dir... "wenn etwas runter geht, geht es runter!".

Es heißt "Sintflut" und warum schreibst du so viele Worte immer wieder fälschlicherweise groß?
 
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#15
Keine Ahnung wie Steam einen Kauf mit Bitcoin abwickelt.
Wird da nicht ein Wert x in Bitcoin angegeben als Preis? Der Preis der beim Abschluss des Kaufes ausgehandelt wurde ist zu zahlen egal welchen Gegenwert x Bitcoin am Tag der Überweisung haben. Ist doch bei anderen Währungen auch so, wenn x Dollar angepreist sind, dann überweise ich x Dollar, selbst wenn der Dollar dazwischen um 50% an Wert verloren oder gewonnen hat.
Transaktionsgebühren sind natürlich ein Grund für eine Einstellung.
 
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#16
Wenn in Amerika, Der Erste auf die Idee kommt mit: "Okay... Heute ist Tag X... Ich lasse mir alle meine Bitcoin auszahlen" bspw. 3 Mio US-Dollar... dann hat der Rest extrem Pech.

Und Ich würde Jede Wette eingehen, dass demnächst einer kommt, und sein Geld dort rauszieht ;)
3 Mio oder sogar 100 Mio sind recht wenig im vergleich zu einem täglichen Handelsvolumen von fast 14 Milliarden Dollar. Quelle: coinmarketcap.com
 

SothaSil

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#17
Bei dem 100 Millionen Beispiel darf man nicht vergessen, dass dies für die meisten Aktien auch gilt: Signifikante Anteile an einer Börse zu verkaufen führt immer zum Absturz.
Bei 100 Millionen € bei einem Wertpapier mit 224 Milliarden € Marktkapitalisierung würde Ich das, sofern richtig geplant und an den richtigen Börsen platziert, als Laie für realistisch halten.

Und im Bereich darüber wird man dass ganze en block verkaufen und nicht über Börse handeln.

Bitcoin wird erst ein massives Kursproblem kommen, wenn sich der Kapitalstrom nicht nur kurzfristig in die andere Richtung dreht. Ob dazu ein professionell durchgezogener Abzug von 100 Millionen € reicht, würde Ich bezweifeln.
 
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#18
#Seneca, könntest Du bitte darlegen, wieso Du dieses Zeug für kriminell, und das auch noch a priori, hältst?
Er wird wohl ein paar (Kurz-)Artikel von irgendwelchen ANALysten gelesen haben, die eine "Blase platzen sehen!". Die gleichen Analysten, die die DOT.com Blase zu verantworten hatten und bestimmt einige von denen, die mit am großen Crash 2007/2008 beteiligt waren.

BTC ist tatsächlich - aktuell - als Zahlungsmittel relativ ungeeignet, so lange da so extrem "investiert" wird.

Irgendwann mal, wenn alle Coins ermittelt sind, dann kann man mit Satoshi & Co. bezahlen (den Einheiten hinter dem Komma).
 

D3Lt4

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#19
Tja und da kommt IOTA ins Spiel. Ohne irgendwelche Gebühren... Nur Valve muss wollen 😉
 

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#20
Schön, dass sowas passiert. Vielleicht fangen dann mal ein paar Leute an, nachzudenken und Fragen zu stellen.

Es gibt nur 2 Gründe für die absurden Bitcoin-Preise:
Kursmanipulationen und die Gier des Menschen.

Bitcoins sind als Zahlungsmittel mittlerweile für die Tonne. Die Gebühren sind horrend oder man wartet ewig. Sicherheiten gibt es sowieso keine. Wer die Coins irgendwie irgendwo von A nach B bewegt oder tauscht, wird kräftig zur Kasse gebeten. Die Blockchain ist mehr als 150GB groß. Von der Energieverschwendung nicht zu sprechen.

Aber in Kürze kann an Börsen auf diesen Mist gewettet werden. Man wird sehen, wo das noch hinführt.
 
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