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News Stop Killing Games: EU-Bürgerinitiative scheitert am Urheberrecht

gravity3381 schrieb:
Gäbe es kein Urheberrecht, oder es würde nach x Jahren auslaufen, und eine bei Erwerb in meinen Besitz übergehende Kopie einer Software, dürfte ich (nach Ablauf des Urheberrechts) Cheats entwickeln ohne dafür in irgendeiner Weise belangt werden zu können?!
Es gäbe aber auch die Möglichkeit, dass die Community bspw. Geo-Locks einbaut und China/Russland und Co. nicht rein lässt. VPN usw. würde zwar funktionieren um das zu umgehen, aber macht das ganze direkt nochmal teurer. Und wenn diese beiden Regionen weg wären, hättest du vermutlich schon mal 90% weniger Cheater in Multiplayer games.

Dein Punkt ist aber generell nicht Dumm. Nur gehen jetzt schon die Publisher quasi kaum bis gar nicht gegen die Anbieter von Hacks und Co vor, bzw. ist es, so wie er geführt wird, ein Kampf gegen Windmühlen, weil hier auch vom Gesetzgeber, insb. bspw. auch in Deutschland, viel zu wenig getan wird, solche Praktiken entsprechen "unlukrativ" zu machen.

Gäbe Mittel und Wege wie man dies adressieren könnte, bspw. Closed Realms für kompetitive Spiele, die eine Personenverifikation erfordern. Ist ja bspw. bei Dota2 für die Ladder meine ich erforderlich. Den Aufwand machen sich die meisten Publisher eben auch nicht.
 
Spiele kamen ohne irgendeine Aktivierung aus, der Kopierschutz bestand da gerne mal aus hellblau bedruckten Kärtchen. Multiplayerserver pflegen die Spieler selbst und das funktionierte hervorragend. Es gibt heute noch Spiele, bei denen man MP-Sessions selbst hosten kann.
Das soll das wegen des Urheberrechts nicht mehr gehen?! „Spielbar“ bedeutet schließlich nicht, dass man dadurch Rechte der Marke o.ä. abgeben müsste.

Die Begründung ist also vorgeschoben. Woran liegt es, dass die EU das Urheberrecht als heilige Kuh ansieht? Gute Lobbyarbeit?

Man hätte der Branche einfach ein paar Jahre Zeit zur Umstellung geben können, um eventuelle Probleme mit Dritten zu lösen.
Alle neuen Spiele ab 20XX müssen nach Einstellung des Herstellersupports offline archivier-, installier- und spielbar sein, so wie es bei GOG schon immer funktioniert. Bei vorhandenem MP-Modus müssen Spieler in der Lage sein, eigene Server aufzusetzen. Ja, dies kann sogar für MMOs gelten, die eingestellt werden.
 
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Shelung schrieb:
Bei Stop Killing Games, wurde nie erwartet die Studios/Publisher müssen endlos Support liefern.
Ausschlich wurde erwartet das das Spiel so abgeschlossen wird das die Nutzer es eigenständig weiter betreiben können.
Um es nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch eigenständig weiter betreiben zu können, braucht es aber nun mal Support, da Spiele ständig an neue Hardware, neue Software, neue rechtliche Rahmenbedingungen und an was weiß ich nicht alles angepasst werden müssen. Wenn sich am Ende bei 99,99% der Titel niemand findet, der genau dafür sorgt, weiß ich nicht, was es großartig bringen soll, Konzerne dazu zwingen, dabei zumindest nicht "im Weg zu stehen".
 
Djura schrieb:
So ehrenwert die Initiative auch gemeint war, ebenso unrealistisch war die Vorstellung, man könne den Urheberinnen und Urhebern eines Werks vorschreiben, was mit ihren eigenen Schöpfungen geschehen soll.
So unrealistisch finde ich das nicht, wenn man bedenkt das man uns nach Jahren das wegnimmt wofür wir bezahlt haben. Also eigentlich genauso komisch oder nicht?
Darauf baut doch das alles auf? Warum das einfach kleinreden...leuchtet mir nicht ein.

If buying isn't owning, piracy isn't stealing​

Man sollte hier bereits bei der Videospielproduktiom ansetzen, das Spiele so hergestellt werden das Sie ohne Online Zwang möglichst lange heruntergeladen und verwendet werden können. Das ist doch nicht zu viel verlangt.
 
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Klebezettelcity schrieb:
Mir ist The Crew spezifisch ziemlich egal.
Es geht mir ums grundsätzliche Problem das existiert.
Die Nutzungsstatistiken sind schön und gut, aber um bspw. C&C Generals zu vergleichen, da hättest du bei offiziellen Nutzungszahlen auch kaum was gefunden während das Spiel aber schon seit 15 über Jahren vermutlich auf separaten Plattformen und mit Community-Addons für AntiCheating und co gespielt wurde/wird. Das ist halt sogesehen auch nur eine Grauziffer, wenn die Fangemeinde sich selbst beginnt zu helfen und im Semi-legalen bereich Agiert weil das Spiel seit Jahren fallen gelassen wurde und bspw. Balancing-Probleme, Cheating oder Netzwerk-Issues nicht (mehr?) angegangen werden.

Die Initiative hat aus meiner Sicht eben einen Gravierend wenig betrachteten Aspekt:
Wenn es vernünftig gemacht wird, könnten Publisher mMn schon viel früher ihren Support für ein Game an die Community übergeben, keine Ahnung, bspw. 5 Jahre nach Release oder auch 3 Jahre nach dem letzten Add-On. Heisst ja nicht dass die Verkäufe aufhören müssten. Schau dir an wie es bei Generals funktioniert. Auch bei dem Fork den ich oben genannt hab, brauchst du noch immer eine Original-Kopie.

Schau dir mal Skylords Reborn an, ein Revive von BattleForge. Das war ein ewiger Kampf bis das Projekt leben durfte. Aber: Es lebt und darf unter anderem Namen weiter existieren. Jedoch alles durch Reverse-Engineering ermöglicht. Immerhin dürfen sie das, auch wieder seltsamerweise EA die da das OK gaben. Aber hätten sie den SourceCode gehabt, wäre es so unendlich viel einfacher gewesen. Und dass diese aufwände nötig sind, das sollte nicht sein oder wäre zumindest aus Community-Sicht wünschenswert.
 
Klebezettelcity schrieb:
Dito: erstens werden Serverabschaltungen angekündigt
Was ändert das ? Wenn das zerschneiden meiner Hose angkündigt wird ist sie halt nicht jetzt aber dann in zwei Wochen kaputt ?
Klebezettelcity schrieb:
und es kommt nicht plötzlich jemand vorbei und kappt das Kabel.
Doch genau das ? Er kündigt das zwei wochen vorher an aber zerschneiden tut er das dann trotzem ?
Klebezettelcity schrieb:
The Crew, als The Crew Unlimited sehr wohl möglich gewesen.
Bei sehr vielen anderen Spielen aber nicht.
 
Nevdapan schrieb:
If buying isn't owning, piracy isn't stealing
Das Problem an dieser Diskussion ist unter anderem das Niveau derart dümmlicher Phrasen.
 
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M-X schrieb:
Was ändert das ? Wenn das zerschneiden meiner Hose angkündigt wird ist sie halt nicht jetzt aber dann in zwei Wochen kaputt ?

Doch genau das ? Er kündigt das zwei wochen vorher an aber zerschneiden tut er das dann trotzem ?

Bei sehr vielen anderen Spielen aber nicht.
Du unterliegst dem Irrglauben, dass dir die Hose gehört. Tut sie aber nicht. Insofern hinkt der Vergleich.
 
Syntax_41 schrieb:
Ich würde mal von der Gewährleistungsfrist ausgehen, sprich 2 Jahre.
Und wenn ich es mit portugiesischer IP kaufe 3 Jahre?
 
Klebezettelcity schrieb:
Du unterliegst dem Irrglauben, dass dir die Hose gehört. Tut sie aber nicht. Insofern hinkt der Vergleich.
Genau das Problem will man mit der Petition doch lösen? Das man trotz Lizenz nicht einfach einseitig die Nutzung untersagen kann. Dein Argument ist: "Ist verboten weil es illegal ist."
 
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Alphanerd schrieb:
Und wenn ich es mit portugiesischer IP kaufe 3 Jahre?

Es zählt das Wohnsitzland beim Kauf. Das könnte dich im schlimmsten Fall deinen Account kosten.
 
shaboo schrieb:
Um es nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch eigenständig weiter betreiben zu können, braucht es aber nun mal Support, da Spiele ständig an neue Hardware, neue Software, neue rechtliche Rahmenbedingungen und an was weiß ich nicht alles angepasst werden müssen.
Nein, damit hat der Hersteller dann nichts mehr zu tun.
Darum müssen sich dann die User kümmern. Es gibt Hobbyisten, die haben alte Konsolen oder Rechner zu Hause stehen, auf denen sie alten Kram "historisch korrekt" spielen.
Auch gibt es Emulatoren, mit denen sich z.B. noch DOS-Games zocken lassen.
 
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M-X schrieb:
Genau das Problem will man mit der Petition doch lösen? Das man trotz Lizenz nicht einfach einseitig die Nutzung untersagen kann. Dein Argument ist: "Ist verboten weil es illegal ist."

Dann werden Spiele halt in Zukunft per Abo angeboten.
 
Syntax_41 schrieb:
Du stimmst doch der Lizenzvereinbarung zu.
Bei Steam wirst du beim Kauf auch darauf hingewiesen, dass du nur eine Lizenz erwirbst.
Bei der ich nie weiß, wie lange ich die nutzen kann. Was halt aus Verbraucher total scheiße ist.
Klebezettelcity schrieb:
Der Rest ist ein Strohmann, weil Kern des Anstosses ein 11 Jahres altes Spiel ist,
Es ist doch eigentlich kack egal wie alt es ist. Wie gesagt, ein Diablo 2 ist 26 Jahre alt und wird noch gespielt. Und es gibt sicherlich noch einige andere alte Spiele, die noch von dem ein oder anderem gern gespielt werden. Es ist einfach nur Enshitification.
Klebezettelcity schrieb:
Für Spiele, die Ruck Zuck offline gingen, gab es Refunds. Siehe Highguard oder The Day before.
Aber auch nur weil es sonst einen riesen Shitstorm gegeben hätte und die waren ja wirklich nur kurz Online. Aber nach nem Jahr hätte es bestimmt kein Geld mehr zurück gegeben.

Ich verstehe nicht, warum es hier wieder so viele Leute gibt, die auf Seiten der großen Firmen sind. Das was SKG will, wäre doch nur gut für den Verbraucher. Und verlangt im Grunde nicht viel von den Firmen.
  • SP Spiele sollen auch ohne Server funktionieren können
  • MP Spiele sollen nach dem Abschalten der Server, von der Community noch weiter am Leben gehalten werden können.
Es wird nicht gefordert, dass die Firmen unendlich die Server laufen lassen müssen.
 
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@Alphanerd Musst du dann mit Pedro abklären. Und Pedro hat aber dann die 3 Jahre Gewährleistung.
Ergänzung ()

HAse_ONE schrieb:
Bei der ich nie weiß, wie lange ich die nutzen kann. Was halt aus Verbraucher total scheiße ist.


Geh mal von der Gewährleistungsfrist aus, sprich in Deutschland 2 Jahre.


Achtung, das ist nur eine Vermutung meinerseits. Meine Frau, die Anwältin ist, geht aber auch davon aus
 
HAse_ONE schrieb:
Ich verstehe nicht, warum es hier wieder so viele Leute gibt, die auf Seiten der großen Firmen sind. Das was SKG will, wäre doch nur gut für den Verbraucher. Und verlangt im Grunde nicht viel von den Firmen.
  • SP Spiele sollen auch ohne Server funktionieren können
  • MP Spiele sollen nach dem Abschalten der Server, von der Community noch weiter am Leben gehalten werden können.
Es wird nicht gefordert, dass die Firmen unendlich die Server laufen lassen müssen.
Auch das ist falsch, denn eine Differenzierung zwischen Singleplayer und Multiplayer macht die Initiative gar nicht, sondern es geht rein um Funktionalität. Im Fall von The Crew wäre die Funktionalität allein schon dadurch gegeben, wenn der Singleplayer am Leben gehalten lassen worden wäre.
 
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shaboo schrieb:
da Spiele ständig an neue Hardware, neue Software, neue rechtliche Rahmenbedingungen und an was weiß ich nicht alles angepasst werden müssen. Wenn sich am Ende bei 99,99% der Titel niemand findet, der genau dafür sorgt, weiß ich nicht, was es großartig
Die Spiele werden nicht mehr verkauft-> keine neuen Rahmenbedingungen

Es geht um Spiele im Bestand, die müssen nur auf Hardware des Bestands funktionieren. Ist aber dank Proton, VMs und Kompatibilitätslayern eh egal.

wenn niemand das Spiel spielen will, ist kein Schaden entstanden. Außer, dass es als funktionsfähiges Kunstwerk archiviert werden kann
 
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Syntax_41 schrieb:
Dann werden Spiele halt in Zukunft per Abo angeboten.
Hab ich noch nie gemacht, werd ich nie machen. Dann gibt's den Piratenhut wie ich es schon bei Film&Serien legal mache, oder schlichtes Desinteresse.

Bin ja auch was WoW angeht einer der wohl wenigen der das nie gespielt haben, abgesehen von einem kurzen Ausflug mit den 10 Gratistagen, die mich auch nicht überzeugen konnten so ein drecks Abo zu machen.

Und Game-Abos ala Gamepass kommen mir nicht in die Tüte. Das einzige was in die Richtung geht, wo ich zeitweise zähneknirschend mitgemacht habe, war PSN Plus. Und das nur sehr sporadisch.
 
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Klebezettelcity schrieb:
Und wie auf Seite 7 beschrieben: der eigentliche Aufhänger The Crew läuft seit 2025 wieder, weil sich jemand gefunden hat, der das Spiel "repariert" hat. Wie bei jedem anderen Produkt auch muss man nur die richtigen Reparierer finden.
Und wie bei Hardware, ist es auch hier besser, wenn schematics vorliegen, weil damit Dritte viel schneller und besser arbeiten können.
 
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