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News Stop Killing Games: EU-Bürgerinitiative scheitert am Urheberrecht

Klebezettelcity schrieb:
Aber selbst eingangs sagen, dass dir The Crew (der Aufhänger der ganzen Thematik) ziemlich egal sei. Bist du ein Widerling, bah.
Ist halt lustig wie du dich an einem Beispiel festbeisst, aber nix vernünftiges Argumentativ abliefern kannst, nicht mal zu dem konkreten Beispiel, warum eine Verpflichtung zur Öffnung des Quellcodes in einer Art die den Weiterbetrieb ermöglicht ohne Reverse-Engineering und illegaler Praktiken wie Aushebelung von Kopierschutzmechanismen, nicht sinnvoll wären. Nichts. Ausser leeren Phrasen und immer wieder den gleichen Inhaltsleeren verweisen kommt nichts.

Und da auch mit mehrfacher bitte um eine Inhaltliche Auseinandersetzung nix kommt, beenden ich das mit dir lieber.
 
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Klebezettelcity schrieb:
(der Aufhänger der ganzen Thematik)
The Crew wurde doch nur als eines von Hunderten Beispielen genommen. Warum muss man sich für das eine Spiel interessieren um die ganze Initiative zu Supporten ? Ich muss doch auch keiner Kinder haben um Kindergeld gut zu finden ?
 
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M-X schrieb:
Nur weil ein paar Experten viel viel zeit mit Reverse engineering und ggf auch illegalen Methoden (zb Deutschland) irgendwie schafft das ganze zum laufen zu bekommen ist das kein gangbarer Weg. Deshalb gibt es bei Physikschen Produkten auch die Right to Repair Bewegung weil es da das gleiche Problem gibt.
Das war aber nicht das Argument der Initiative an die EU. Und Right to Repair für physische Produkte ist eine Primasache. Da geht es um Ressourcenschonung, aber die Leute sind ja zu bequem geworden. Früher gab es noch reihenweise Reparaturdienste für Waschmaschinen, Kühlschränke, Radios, Fernseher. Heute wird aus purer Bequemlichkeit ein neues Gerät angeschafft und die Reparaturdienste gibt es (fast) alle nicht mehr.
Ergänzung ()

7hyrael schrieb:
Ist halt lustig wie du dich an einem Beispiel festbeisst, aber nix vernünftiges Argumentativ abliefern kannst, nicht mal zu dem konkreten Beispiel, warum eine Verpflichtung zur Öffnung des Quellcodes in einer Art die den Weiterbetrieb ermöglicht ohne Reverse-Engineering und illegaler Praktiken wie Aushebelung von Kopierschutzmechanismen, nicht sinnvoll wären. Nichts. Ausser leeren Phrasen und immer wieder den gleichen Inhaltsleeren verweisen kommt nichts.
Die Welt dreht sich nicht um dich. Mich als Troll abstempeln zu wollen, weil ich nicht en detail auf deine Beiträge eingehe, ist ein seltsames Diskussionsverständnis.
 
AvenDexx schrieb:
Ja, das steht was von Lizenz, aber noch immer wird vom Kauf gesprochen!

Kann es auch weiterhin. Man wird darüber aufgeklärt, dass man sich nur eine Lizenz kauft.
 
BrollyLSSJ schrieb:
Noe. Vorgänger war die 3.5" Diskette
Und davor waren es Lochstreifen und Lochkarten. Medien zum Datenaustausch gibt es im Endeffekt schon fast so lange, wie Computer selbst.
 
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Alphanerd schrieb:
Es könnten auch die bewertenden Plattformen ihren ich nenne es mal "augenöffnenden" Teil zu diesem Kodex beitragen.
Wie wäre es mit einer pauschalen Abwertung von Games die auf Funktionen wie dedizierte Server verzichten. Gibt es keine Offline-Funktion = Pauschal 5% weniger Bewertung. Es liegt an uns dem Hersteller ein entsprechendes Feedback zukommen zu lassen.
 
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Klebezettelcity schrieb:
Die Welt dreht sich nicht um dich. Mich als Troll abstempeln zu wollen, weil ich nicht en detail auf deine Beiträge eingehe, ist ein seltsames Diskussionsverständnis.
Nicht auf Antworten einzugehen sondern die gleiche Gebetsmühle immer wieder runterzusabbeln, obwohl dir zahlreiche Gegenargumente geliefert werden und du explizit gefragt wirst wie du das siehst, - nicht nur von mir - ist mindestens respektlos und ein seltsames Diskussionsverhalten. Du gehst nicht "en detail" auf meine Beiträge nicht ein, du gehst gar nicht auf die Antworten von irgendwem ein und wirfst deine kritisierten Argumente, das man versucht dir als Unfug aufzuzeigen, einfach erneut über den Zaun. Geht dir wohl weniger um den Dialog, als um deinen Monolog.
 
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Klebezettelcity schrieb:
Früher gab es noch reihenweise Reparaturdienste für Waschmaschinen, Kühlschränke, Radios, Fernseher. Heute wird aus purer Bequemlichkeit ein neues Gerät angeschafft und die Reparaturdienste gibt es (fast) alle nicht mehr.
Damals waren die Geräte aber auch noch einfacher aufgebaut und den Geräten lagen teils auch Schaltpläne bei oder konnten zumindest beim Hersteller angefordert werden.

Heutztage sind die Geräte ja mit vollintegrierter Elektronik vollgestopft und teils proprietären Microchips, dass eine Reparatur oft gar nicht praktikabel ist oder auf den Tausch ganzer Baugruppen hinausläuft. Das ist dann oft genauso teuer wie eine Neuanschaffung.
 
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Sprich: Wenn ich 100€ für das nächste AAAAA-Spiel auf den Tisch lege, könnte der Publisher das Spiel einfach nach gut dünken nach einer Woche unspielbar machen und ich könnte nichts dagegen tun?

Wie sagt man noch so schön? 🤔 Wenn ein Kauf kein Eigentum erwirbt, dann ist Piraterie auch kein Diebstahl.
 
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aid0nex schrieb:
Sprich: Wenn ich 100€ für das nächste AAAAA-Spiel auf den Tisch lege, könnte der Publisher das Spiel einfach nach gut dünken nach einer Woche unspielbar machen und ich könnte nichts dagegen tun?
Das wäre vermutlich vertragswidrig und du hättest Anspruch auf Rückerstattung. Auf die Verbraucherschutzrechte im Allgemeinen geht die EU in ihrer Antwort auch ein.
 
Syntax_41 schrieb:
in Zukunft per Abo angeboten
Ich habe schon heute einen Game Pass :)
HAse_ONE schrieb:
Bei der ich nie weiß, wie lange ich die nutzen kann. Was halt aus Verbraucher total scheiße ist.
Mindestens mal zwei Jahre, falls deutsches Recht gilt.
aid0nex schrieb:
Wenn ich 100€ für das nächste AAAAA-Spiel auf den Tisch lege, könnte der Publisher das Spiel einfach nach gut dünken nach einer Woche unspielbar machen und ich könnte nichts dagegen tun?
Nein kann er nicht.
 
Klebezettelcity schrieb:
Du stimmst doch sogar vor Zahlungsabschluss den Steam-Geschäftsbedingungen zu, oder nicht? Da steht das auch nochmal drin.
Nochmal: Ja, das geht es um Lizenzen, dennoch werden sie dort zum KAUF angeboten. Es geht um den Vorgang des "Kaufens".

Syntax_41 schrieb:
Kann es auch weiterhin. Man wird darüber aufgeklärt, dass man sich nur eine Lizenz kauft.
Und das ist es eben! Es ist im Grunde kein Kauf, wenn der Vertrag/die Lizenz einseitig beendet/entzogen werden kann.

Es geht nicht um die Lizenz, sondern um den Vorgang des Kaufens. Kaufe ich eine Lizenz, darf man sie mir normalerweise eben nicht einseitig wieder entziehen, sofern ich nicht gegen die Lizenzbestimmungen verstoße. Selbst wenn sowas in irgendwelchen AGB steht. Ein Kauf mit Einmalzahlung bedeutet prinzipiell erstmal, das zeitlich unbegrenzte Recht zur Nutzung (Auslegung des BGH) ansonsten ist es eben eigentlich kein Kauf.

Man muss hier also genauer zwischen dem allgemeinen Sprachgebrauch und dem juristischen Sprachgebraucht des Begriffs "Kauf" unterscheiden.

Zudem werden die Lizenzen ja auch nicht durch Steam entzogen, sondern durch den jeweiligen Publisher und das auch nicht direkt, denn die Lizenz von Motorcrew besitzen die Spieler ja noch immer, sondern durch ihr Handeln, das Spiel nicht mehr nutzen zu können, obwohl man die Lizenz noch besitzt. Sie nun nur nutzlos.
 
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mibbio schrieb:
Das zeigt eher, dass das Anliegen gar nicht bzw. falsch verstanden wurde (wohl auch durch Belabern durch Branchenvertreter).

Das hat man leider bei vielen politischen Fachthemen.
Man kommt mit einem sehr speziellen Anliegen und müsste den Leuten, denen man es vorträgt, eigentlich erstmal ein Tagesseminar als Deep Dive geben damit die das Anliegen überhaupt verstehen. Darauf haben sie natürlich keine Lust und dann wird das halt abgeblockt.
Ergänzung ()

Manegarm schrieb:
Die Server werden aber nicht ewig existieren.

Müssen sie auch nicht. Dann muss der Hersteller halt vor der Abschaltung einen letzten Patch heraus geben der die Anbindung an privat gehostete Server erlaubt und ermöglicht.
Ergänzung ()

Creeping.Death schrieb:
Nein kann er nicht.

Was verhindert das?
Ist ja bereits bei einigen Titeln so passiert.
 
Klebezettelcity schrieb:
Das war aber nicht das Argument der Initiative an die EU.
Doch war es, es geht darum Spiele nicht zu "killen", also sie unbenutzbar zu machen. Und den Leuten fehlen eben die Tools um diese Kaputten Spiele zu reparieren (zb SourceCode, Serverfiles oder dokus)

Klebezettelcity schrieb:
Früher gab es noch reihenweise Reparaturdienste für Waschmaschinen, Kühlschränke, Radios, Fernseher. Heute wird aus purer Bequemlichkeit ein neues Gerät angeschafft und die Reparaturdienste gibt es (fast) alle nicht mehr.
Das liegt an verschiedenen Faktoren. Einer ist aber das diese Reparaturdienste ihren Job selber nicht mehr ausführen können weil auch diese kaum Dokus vom Hersteller erhalten. Anstatt das jemand die Platine prüft und einen neuen Chip ein lötet, muss das ganze Ding getauscht werden weil der Hersteller einem nur die Platine verkauft und keinen Schaltplan anbietet damit man eben nur den einen Chip tauschen muss.

Das ganze trifft auf Spiele auch zu nur das eben nicht das Spiel kaputt geht sondern der Hersteller es selber kaputt macht und einem nichtmal Ersatzteile verkaufen will. Also noch schlimmer.
 
aid0nex schrieb:
Was verhindert das?
Ist ja bereits bei einigen Titeln so passiert.
Ich kenne keinen einzigen Titel, der nach einer Woche nicht mehr spielbar war und wo dann keine Rückerstattung erfolgt ist. Welche Titel meinst du?

Auch für digitale Güter gilt (zumindest bei uns) grundsätzlich zunächst das Gewährleistungsrecht. Somit bist du mindestens mal zwei Jahre "safe".
Darüber hinaus wird es dann etwas komplexer. Komplett ohne Rechtfertigung darf ein Hersteller/Publisher bei einem Spiel nicht den "Stecker ziehen". Bei einem Multiplayer-Spiel gibt es durchaus Argumente, wenn nach einer angemessenen Zeit (diese bestimmt im Extremfall das zuständige Gericht) der Server abgestellt wird.
Bei einem Singleplayer-Spiel wo notfalls nur ein Lizenzserver bereitstehen muss, sieht das dann wieder etwas anders aus.

Aber in jedem Fall ist notfalls ein Richter erforderlich.
 
M-X schrieb:
Einer ist aber das diese Reparaturdienste ihren Job selber nicht mehr ausführen können weil auch diese kaum Dokus vom Hersteller erhalten. Anstatt das jemand die Platine prüft und einen neuen Chip ein lötet, muss das ganze Ding getauscht werden weil der Hersteller einem nur die Platine verkauft und keinen Schaltplan anbietet damit man eben nur den einen Chip tauschen muss.

Das wird häufig vorgebracht.

Aber die Realität ist auch das der Stundenlohn, zur Instandsetzung einer Platine die Kosten des gesamt Austausches Übertreffen.

Besonders da die Thereotische Arbeit von 1er Stunde nur zustande kommt wenn besagter Techniker erfahrung hat im reparieren dieses speziellen Bauteils.
 
Hatte ich damals beim Start der Initiative bereits geschrieben das es scheitern wird.

Vollkommen unmöglich ein allgemeingültiges Gesetz bei so vielen unterschiedlichen Modellen umsetzen zu wollen, da wäre es etwas weniger unrealistisch zumindest auf ein Gesetz bezogen bestimmte Sachen zu verbieten, was aber überhaupt nicht im Interesse von Staaten ist die daran ja mit verdienen.^^
 
Gravlens schrieb:
Hatte ich damals beim Start der Initiative bereits geschrieben das es scheitern wird.

Tatsächlich ist die Initative nicht gescheitert. Wie der Bericht schon sagt hatte man damit gerechnet.

Das ziel war primär mal nen Fuß in die Tür zu bekommen.


Wenn wir aber hingehen, und jegliche Bemühung spotten und für sinnlos erklären wann immer sie nicht sofort Früchte trägt, dann bemüht sich halt keiner mehr.
Dann heißt es halt Leben nach dem sinne von Mr. Mehrzweckeier.
 
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