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News Stop Killing Games: EU-Bürgerinitiative scheitert am Urheberrecht

shaboo schrieb:
Um es nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch eigenständig weiter betreiben zu können, braucht es aber nun mal Support, da Spiele ständig an neue Hardware, neue Software, neue rechtliche Rahmenbedingungen und an was weiß ich nicht alles angepasst werden müssen
Nein, das braucht es nicht zwingend. Ist halt dann Sache der Nutzer, irgendwann evtl. entsprechende Retro-Hardware zu nutzen, auf denen die finale Version noch läuft oder Hilfsmittel wie VMs oder 86Box nutzen.

Bei den Spielen aus den 1980er, 1990ern und 2000ern gibt es ja auch schon ewig keinen Support mehr und Niemanden, der die an aktuelle Systeme anpasst. Da nimmt man halt einfach ScummVM, DOSBox, eine Windows 9x VM oder ein reales System mit Hardware aus der Zeit. Bei Doom wiederum gibt es diverse Sourceports, die auf aktuellen Systemen laufen, weil irgendwann der Original-Quellcode offiziell veröffentlich wurde.
 
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RedPanda05 schrieb:
Und wie bei Hardware, ist es auch hier besser, wenn schematics vorliegen, weil damit Dritte viel schneller und besser arbeiten können.
Gib es auf, ich glaub er macht sich eher eine Freude am Trollen als das Problem wirklich verstehen zu wollen oder tatsächlich über die Lösung zu diskutieren statt Lobby-Phrasen zu dreschen.
Er geht auf keines der Beispiele wie
mibbio schrieb:
Bei Doom wiederum gibt es diverse Sourceports, die auf aktuellen Systemen laufen, weil irgendwann der Original-Quellcode offiziell veröffentlich wurde.
ein.

Die Hürde ein Spiel zu "reparieren" ohne Sourcecode ist riesig bis unmöglich, vor allem wenn der Faktor legalität noch ins Spiel kommt.
Die Hürde ein den Sourcecode so bereit zu stellen, dass die Community damit flexibel Patches ermöglicht und einen weiterbetrieb aufnehmen kann verglichen damit ein Kinderspiel.
Klar bedeutet es einmaligen Aufwand. Aber ist der nach zig Millionen Gewinn mit dem Titel nicht gerechtfertigt? Ich lass da bspw. gerne eine Hintertür für Titel die ein Minusgeschäft waren. Einem Higguard weint niemand nach. Dass Battlefield Bad Company 2 dicht gemacht wurde hingegen für mich relativ uncool.
 
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Syntax_41 schrieb:
Musst du dann mit Pedro abklären. Und Pedro hat aber dann die 3 Jahre Gewährleistung.
Wieso? Er hat es mir ja geschenkt über Steams eigene Funktion. Ich dachte:
Syntax_41 schrieb:
Es zählt das Wohnsitzland beim Kauf
?
 
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RedPanda05 schrieb:
Genau das will man hier doch!
Wie es auch die right to repair Bewegung will.
Falsch, die einzige Forderung ist die, dass das Spiel repariert werden kann. Eine Forderung, dass der Publisher dafür die Hintergrundinfos o.ä. liefert, hat es nicht gegeben.

Hat sich einer von euch überhaupt mal die Mühe gemacht, den Text der Initiative durchzulesen, über den die EU entschieden hat?
 
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Alphanerd schrieb:
Wieso? Er hat es mir ja geschenkt über Steams eigene Funktion. Ich dachte:

?

Du hast nichts gekauft, sondern Pedro. Vertragspartner für den Steam-Lizenzkauf ist Pedro
 
7hyrael schrieb:
Die Hürde ein Spiel zu "reparieren" ohne Sourcecode ist riesig bis unmöglich, vor allem wenn der Faktor legalität noch ins Spiel kommt.
Aber auch da gibt es Lösung, halt durch Emulation/Nachbildung einer kompatiblen Umgebung (DOSBox, 68Box). Solche Emulatoren gibt es schon ewig, weil es eben die einfachste Möglichkeit ist, alte Spiele auf modernen, eigentlich inkompatiblen Systemen weiterhin spielen zu können.

Und GOG macht das ja sogar im professionellen & kommerziellen Maßstab, indem sie alte DOS-Spiele (natürlich mit Zustimmung der Rechteinhaber) direkt mit einer passend konfigurierten DOSBox vertreiben.
 
7hyrael schrieb:
Gib es auf, ich glaub er macht sich eher eine Freude am Trollen als das Problem wirklich verstehen zu wollen oder tatsächlich über die Lösung zu diskutieren statt Lobby-Phrasen zu dreschen.
Er geht auf keines der Beispiele wie
Aber selbst eingangs sagen, dass dir The Crew (der Aufhänger der ganzen Thematik) ziemlich egal sei. Bist du ein Widerling, bah.
 
7hyrael schrieb:
Hab ich noch nie gemacht, werd ich nie machen. Dann gibt's den Piratenhut wie ich es schon bei Film&Serien legal mache, oder schlichtes Desinteresse.

Bin ja auch was WoW angeht einer der wohl wenigen der das nie gespielt haben, abgesehen von einem kurzen Ausflug mit den 10 Gratistagen, die mich auch nicht überzeugen konnten so ein drecks Abo zu machen.

Und Game-Abos ala Gamepass kommen mir nicht in die Tüte. Das einzige was in die Richtung geht, wo ich zeitweise zähneknirschend mitgemacht habe, war PSN Plus. Und das nur sehr sporadisch.

In Zukunft wirst du eh nur noch über Cloud-Gaming spielen können.
 
Syntax_41 schrieb:
Ich würde mal von der Gewährleistungsfrist ausgehen, sprich 2 Jahre.
Was ist bei Steam geändert worden? Bei den Spielen steht zwar nun nur noch "in den Warenkorb", aber Steam spricht trotzdem noch immer vom Kauf! Einmal das von mir markierte und dann auch noch unten, wo es um die "Ersparnis beim KAUF dieses Pakets" geht.

Oder missverstehe ich dich da gerade?


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AvenDexx schrieb:
Was ist bei Steam geändert worden? Bei den Spielen steht zwar nun nur noch "in den Warenkorb", aber Steam spricht trotzdem noch immer vom Kauf! Einmal das von mir markierte und dann auch noch unten, wo es um die "Ersparnis beim KAUF dieses Pakets" geht.

Oder missverstehe ich dich da gerade?


Anhang anzeigen 1739680


Schau mal, wen du es bezahlst, was da steht.
Ehrlich gesagt habe ich selbst nie drauf geachtet, aber angeblich soll es ja geändert worden sein.

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Schau mal rechts was da steht
 
Ja, das steht was von Lizenz, aber noch immer wird vom Kauf gesprochen!
 
Klebezettelcity schrieb:
Falsch, die einzige Forderung ist die, dass das Spiel repariert werden kann.
Was es ohne Source bzw Doku und Server files (bei online games) nicht ist.

Nur weil ein paar Experten viel viel zeit mit Reverse engineering und ggf auch illegalen Methoden (zb Deutschland) irgendwie schafft das ganze zum laufen zu bekommen ist das kein gangbarer Weg. Deshalb gibt es bei Physikschen Produkten auch die Right to Repair Bewegung weil es da das gleiche Problem gibt. Du kannst schon versuchen mit Reverse engineering herauszufinden wofür welcher Kondenstor genau da ist, oder du hast einfach einen Plan wo du nachschauen kannst. Für den Hersteller ist das auch kein Aufwand. Die haben diese Daten ja.
 
SavageSkull schrieb:
Dann sollte auch unterschieden werden, wie langlebig das Thema ist. Bei einem Videospiel 20-25 Jahre zu Schützen macht wenig Sinn, bei anderen Dingen mag das vielleicht sogar zu kurz sein...
Ja, der Schutz ist grundsätzlich richtig und wichtig. Genauso wie Regeln zum Schutz von Eigentum.
Allerdings gibt es bei letzterem auch sehr eindeutige Regeln zur Eigentumsaufgabe.
Sprich: Wenn ich etwas offensichtlich nicht mehr haben will und dessen in den Müll werfe, steht es jedem frei diese herrenlose Sache an sich zu nehmen und deshalb zum Eigentümer zu werden.
Gleichzeitig darf ich meine Sache, auf deren Eigentum ich verzichte nicht einfach auf die Straße werfen. Auch das ist geregelt.
Hier ähnlich zu verfahren und zu definieren „Wer eine vom Urheberrecht geschützte Sache, für die er Nutzungsrechte an Dritte veräußert hat, deren Nutzbarkeit nicht unterbinden oder beschränken ohne diese gemeinfrei der Allgemeinheit verfügbar zu machen.“
Und vielleicht noch einen Zusatz der den Entzug gestattet, wenn der Nutznießer gegen gewisse eigene Pflichten verstößt. (Sonst ist Hackern/Cheatern z.B. ja auch die Tür geöffnet)

Ist alles eine Frage von Willen. Gesetze sind nicht immer für die Ewigkeit bestimmt, auch wenn einige Elemente wie das Eigentumsrecht noch aus römischer Zeit stammen.
 
mibbio schrieb:
Aber auch da gibt es Lösung, halt durch Emulation/Nachbildung einer kompatiblen Umgebung (DOSBox, 68Box). Solche Emulatoren gibt es schon ewig, weil es eben die einfachste Möglichkeit ist, alte Spiele auf modernen, eigentlich inkompatiblen Systemen weiterhin spielen zu können.
Das ist aber ein ganz anderes Szenario. Da reden wir von Kompatibilitätserhalt auf neusystemen vs. Emulation und das würde ich jetzt auch nicht in der Aufgabe eines Publishers sehen. Mir geht es rein darum, die Funktion überhaupt zu erhalten - egal auf welchem System und ob auf Emulator oder sonstwas.

Du kannst emulieren was du willst, BF BC2 bleibt trotzdem tot.
 
Manegarm schrieb:
dvd ist halt immer noch das sicherste.
Noe. Wenn du die DVD in der Sonne liegen lässt ist die nach ein paar Tagen nicht mehr lesbar. "Ewig" hält die dann nur, wenn du die vor Luft, Feuchtigkeit und Sonne geschützt in eine spezielle Kiste tust und die nie hervorholst. Dann kannst du die aber auch nicht spielen, weil die ja in der Kiste ist.

Manegarm schrieb:
CD war aber die einzige Möglichkeit überhaupt Daten zu vertreiben.
Noe. Vorgänger war die 3.5" Diskette. Nachfolger vermutlich der USB Stick (kam selten vor, aber einige Programme kann (oder konnte) man auf USB Stick kaufen, z.B. das Windows Installationsmedium).
 
mibbio schrieb:
Bei Patenten funktioniert es ja auch mit deutlich kürzen Schutzzeiten. Patente verfolgen ein ähnliches Ziel, nämlich dem Erfinder/Schöpfer zu gewährleisten, dass er für eine gewisse Zeit angemessen alleine Profit aus seiner Erfindung ziehen kann und die Investition zu refinanzieren.

Ein Patentschutz besteht aber trotzdem nur für maximal 25 Jahre und keine 70+ Jahre. Es wird schlicht der Grundsatz verfolgt, dass der Erfinder in 25 Jahren ausreichend von seiner Erfindung profitieren konnte und danach steht sie der Allgemeinheit und allen Marktteilnehmern zur Verfügung.
Es ist - meines Wissen nach - nicht so leicht zu vergleichen. Beim Patentschutz muß der andere noch nachbauen und ggf. Reverse engineering betreiben. Beim Urheberrecht müßtesr Du bei einem Buch nichts machen, außer Kopieren und dann Verkaufen. Der Aufwand ist viel Geringer.
Aber das Urheberrecht muß ja gar,nicht eingeschränkt werden, es reicht die Pflicht die Serverfiles freizugeben oder einen Patch, der immer Online sein zu müssen entfernt.

Edit: die Serverfiles können sogar im binär Format vorliegen.
 
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