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News Stop Killing Games: EU-Bürgerinitiative scheitert am Urheberrecht

halbtuer2 schrieb:
in Bezug auf das Thema muss ich sagen, unendlich ein Spiel dann weiterhin zu supporten, naja, es entstehen auch fortlaufende Kosten dadurch.
Genau das ist aber am Thema vorbei. Das war nie Gegenstand der Petition. Das wollten uns die Lautsprecher und Lobbyisten nur weißmachen das es so ist. Und leider sind diese gehört worden und sich daher wohl wenig mit dem genauen Inhalt der Petition beschäftigt worden.
Es ging nicht darum das Urheberrecht aufzuheben oder Server am Laufen zu halten sondern Spiele zu erhalten. Das ist ein großer Unterschied.
Es ging darum das wenn die Server abgeschaltet werden für die Nutzer eine Möglichkeit besteht das Spiel weiter verwenden zu können. Und das wäre mit einem kleinen Patch möglich. Es wären keine weiteren laufenden Kosten für den Publisher angefallen.
 
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Wird lustig, wenn man bald nur noch Spiele in der Cloud spielen kann …
 
Tulol schrieb:
Deshalb kann man bei gog gekaufte Spiele ja auch herunterladen und so oft installieren wie man bock hat. Ganz egal ob gog noch existiert oder nicht.
Nochmal: gog hat nicht alle Spiele.
Subnautica zb auch nicht.

Gog ist eine gute Idee aber große Publisher weigern sich mit denen zu kooperieren weil sie dann eine drm freie Version anbieten müssten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Am Ende würde es einfach reichen, dass die Publisher sobald die Server eines Spieles EoL gehen, einen Patch veröffentlichen der die regelmäßigen Online Prüfungen ausschaltet.

Nüchtern betrachtet, könnte man den auch als letzten kostenpflichtigen DLC anbieten - kp 10-20€. So hat das Unternehmen noch etwas Geld und die die es wollen kaufen es - wie das Spiel eben auch.


Funktioniert natürlich nur bei Spielen die man prinzipiell auch offline/im LAN spielen kann. Bei reinen online Spielen könnte man zwar verlangen, dass die die Serverkomponente veröffentlichen - gerne auch closed source. Aber als IT-ler sehe ich dass dann wieder in Bezug auf Lücken kritisch.


Ich bin schon lange kein Spieler mehr, gibt es denn noch Spiele die man offline/im lan spielen kann - abseits von statischen Tutorials ?
 
saintsimon schrieb:
Die Kommission hält sich an das aktuell geltende Recht, ab letzteres Recht liesse sich ja ändern, nur eben nicht durch die Kommission alleine.
Aufgabe der Kommission ist aber auch, Gesetzesvorschläge (oder Änderungen/Anpassungen) beim Parlament einzureichen. Die Petition von SKG an die EU-Kommission bestand ja darin, die derzeitige Gesetzeslage hinsichtlich des Anliegens zu prüfen, also nicht nur nach aktuell geltendenden Gesetzen zu entscheiden, sondern auch zu prüfen, ob dem Sachverhalt von den geltendenden Gesetzen überhaupt ausreichend Rechnung getragen wird oder ob eventuell eine Gesetzeslücke besteht.

Das EU-Parlament selber kann keine Gesetzesvorschläge verfassen, sondern dass macht eben die EU-Komission. Das Parlament kann die Kommission nur auffordern, Gesetzesvorschläge vorzulegen.
 
Floorp schrieb:
Wie hat man eigentlich damals CS gespielt? Achja, Server selber hosten. Aber dedizierte Server, scheinen ja verlorene Technologie zu sein. Was fuer ein Glueck.
Stimmt halt auch nur zur Hälfte, wenn die selfhosted Server nur auffindbar sind über einen zentralen Server der sie bereitstellt via Server Browser.

Aber wäre ein erster Schritt, könnte man wieder eigene Server hosten.
 
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7hyrael schrieb:
einen zentralen Server der sie bereitstellt via Server Browser.
Müsste dann „einfach“ eine Option mit rein, die manuel eintragen zu können. Den Rest machen Foren, Social Media und co.
 
Manegarm schrieb:
Die Server werden aber nicht ewig existieren.

Eine DVD kann ewig existieren.
gog muss auch nich ewig existieren, du kannst dir da die setup files für deine games runterladen und ohne client installieren + spielen. Und das offline, musst die nur einmal downloaden.
 
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Peter Griffin schrieb:
Mich würde mal die konkrete Forderung von Stop Killing Games interessieren. Was ist zum Beispiel mit Shootern, die zu 100 % aus PvP bestehen und somit keinerlei NPCs haben?
Schon zu Quake-Zeiten, als die Spiele noch aktiv gepatcht und auch noch offiziell verkauft wurden, gab es seitens der Fans schon Botmatch-Implementierungen.

Das ist alles machbar, WENN der Entwickler sich entsprechend offen dafür zeigt.

Es hat aber durchaus seine Gründe, dass John Carmack id Software schon vor Jahren den Rücken gekehrt hat - das Unternehmen hat auch schon längst eine ganz andere Philosophie (Bethesda *hust)

Ich hoffe weiterhin inständig, dass die Kampagne/Initiative/Forderung noch einen größeren Gewinn für die Spielerschaft einfahren wird.
 
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Manegarm schrieb:
Eine DVD kann ewig existieren.
Völliger blödsinn! Eine CD/DVD/BluRay hebt nicht ewig, sondern nur N Jahren - abhängig davon welche Qualität Scheiben hatten. Doom 3 CD ist mir vor paar Jahren in der Hand zerbrochen, sowie die Descent 3 CD. Bei der Need for Speed Underground DVD kann man mittlerweile die Schichten abziehen.
Crysis 2 DVD ist nicht mehr lesbar, obwohl die DVD vllt. 3x insgesamt überhaupt benutzt wurde - allerdings sind die Aktivierungsserver eh abgeschaltet und somit eh nicht mehr spielbar. Zwei weitere Spiele die ich habe, denen geht es genauso - da ist die DVD quasi nutzlos, weil ohne Server kannst du das Spiel nicht aktivieren.

Könnte leider noch mehr Beispiele aufzählen von Games die nicht mehr lesbar sind und ich es bereue es mittlerweile davon nicht früher Sicherheitskopien gemacht zu haben :-(

Daher nein, Standard-Scheiben sind keine dauerhafte Speicherlösung - vor allem nicht DVD!
Bei Filmen oder Serien DVD ist es sogar noch schlimmer mit der Qualität, da kann ich locker direkt 5 aufzählen die entweder nen Sprung mittlerweile haben oder auch einfach kaputt gegangen sind - weil die aus den frühen 2000er waren. Allerdings habe ich auch Blu-Ray's die mitterweile nicht mehr lesbar sind - und die sind keine 10 Jahre alt!

Angeblich soll ja M-Disc sehr langlebig sein, aber da kostet nen 5-Pack mit 25 GB Bluray 20€!
 
Urheberrecht so so. Aber fragen was mit den Käufern und deren Rechten als Käufer und Eigentümer einer Kopie ist tut keiner. Klassiker, Rechte nur für die Top 1% aber alle anderen... Egal.

Auch gehen die Urheberrechte ja in keinem Fall verloren oder werden beschädigt, wenn der Käufer und Eigentümer einer Kopie diese weiter nutzen kann: weiterhin darf der diese nicht vervielfältigen etc. Das einzige was sich ändern würde ist, dass der Publisher wie Stop Killing Games vorgeschlagen hat irgendwie, komplett ihm überlassen, den Kunden weiter einen Zugang zu diesen Kopien erlauben muss.

Lies sich hier eher so, als ob die Publisher Lobby hier ihren sehr gewagten Interpretationspunkt durchgedrückt bekommen hat (hunderte Mio. an Lobbykosten zahlen sich aus toll!) und damit ein Verlust für alle normalen Menschen, inklusive den Abgeordneten weil diese früher oder später genau so von dem Punkt getroffen werden wenn einer ihrer Software-Produkte eingestellt wird und der Publisher dessen sich sagt "mir egal, Pech gehabt, kauf was neues".

Eine Begründung, dass man die Folgen nicht abschätzen könnte, da in der aktuellen Wirtschaftslage ja XXX Studios auf der Kippe stehen und man das Ganze später eventuell noch mal deswegen aufgreift, wäre dabei eine sogar sinnvolle gewesen: wer würde in dem Fall denn haften, wenn der Entwickler nicht mehr existiert aber die Konkursmasse von irgendwem gekauft wird? Hier gäbe es tatsächlich Probleme, da neue Leute nicht mal eben einen normal relativ einfach zu machenden Offline-Patch bringen können. Und ja, das Problem würde nur existieren, solang das Gesetz nicht schon ein paar Jahre aktiv ist, weil danach dann alle schon mit dem Gesetz im Hinterkopf ihre Spiele bauen würden. Aber es wäre immerhin ein echtes und keins welches man sich ohne jegliche Logik aus den Fingern saugen muss, damit Publisher weiter glücklich sind...
 
Ich finde die Initiative gut, aber eines sollte allen klar sein: Es gibt keine Auswirkungen in die Vergangenheit. Soll heißen: Spiele, die heute "kaputt" sind, werden nicht plötzlich wieder repariert.
Aber sollte aus dieser Initiative eine neue Regulierung hervorgehen, dann wäre die an Inkrafttreten verpflichtend. Soll heißen: Ein "The Crew 7", das an Tag vor diesem Datum veröffentlicht wurde, könnte genau so wie heute einfach "abgeschaltet" werden.
Denn diese ganzen Forderungen nach einem Deficated Server etc., die müssen natürlich auch schon in der Entwicklung berücksichtigt und halt auch eingepreist werden.

Und der ewige Ruf nach der Community, die alles fixt ist halt in meinen Augen auch zweischneidig: Solange genug Leute aktiv dabei sind und auch das Spiel sich rechnet, wird es weiter betreiben. Wenn der Punkt überschritten ist, findet sich dann in der Community noch jemand, der das Spiel am laufen haben kann? aber gut, man könnte es denjenigen durch Offenlegung der Schnittstellen auch erleichtern...

Bis dahin bleibt den in dieser Hinsicht gebildeten Käufern eben entsprechend Entscheidungen zu treffen...
 
7hyrael schrieb:
Bestätigt mich in meiner Meinung, Urheberrechte für maximal 3 Jahre zu vergeben und wenn überhaupt verlängerbar, dann mit jährlich steigenden Steuern zu belasten. Pro weiteres Jahr jedes mal 1% vom Gesamtvermögen/-werts der Rechteinhaber abzwacken. Ja richtig gelesen.
Sozialistengewäsch.. Warum sollte man dann noch was Neues entwickeln, wenn man nur 3 Jahre Urheberrecht hat..
 
ragnarok666 schrieb:
Ähnlich gelagerter Fall bei physischen Produkten ist Geplante Obsoleszenz ja rechtlich bereits verboten.
Ich finde den Vergleich sehr passend, vielleicht hätte man damit bei der Petition werben sollen, vielleicht wäre das Ergebnis ein anderes gewesen.
kalgani schrieb:
Gibt man sein Urheberrecht nicht auf wenn man die Schöpfung nicht mehr bedient/verteidigt?
Wäre zumindest mal eine Überlegung um so IPs dann an passende Fangemeine/Stiftung zu übergeben.
Auch diese Überlegung teile ich. Soweit ich weiß, ist es in den USA auch so, daß man seinen Patentschutz verlieren kann, wenn man nicht überzeugend darlegt, daß man vertreiben möchte. Zumindest initial. Wobei ich dann nicht verstehe, aie das mit den Patenttrollen dann trotzdem geht.
Manegarm schrieb:
Sie halten nicht ewig, aber sie halten länger als die 9 jahre Nutzungslizenz bei the crew.
Genau genommen halten DVD bis Stand heute 30 Jahre. Für mehr fehlt es noch an verstrichene Zeit, es wird sich noch zeigen wie lange die wirklich halten.
Ich meine mal was von 70 Jahren gehört zu haben, ist aber eine Weile her und natürlich theoretisch gewesen.
Ergänzung ()

QXARE schrieb:
Die Leute wollen jetzt schon nichts zahlen, aber Dev Teams sollen ihre Budgets erhöhen, um offensichtliche Edge Cases wie diese zu bedienen, nein danke. Und dann soll man auch noch die IPs verlieren wenn man nicht handelt, sag mal geht's noch?
Sie brauchen die AUSGABEN nicht erhöhen um RANDGRUPPEN zu bedienen, sie brauchen nur Serverdateien bereitstellen. Dazu braucht man nocht sein URHEBERRECHT verlieren. Da helfen au h keine unnötigen Anglizismen um Recht zu bekommen. Abgesehen davon, man solle jede Lobby, die Verbraucher schützt/stärkt als Verbraucher unterstützen. Die Industrie hat ihr eigene, bezahlte Lobby.
 
Die Kampagne, die im Original „Stop Killing Games“ heißt, hatte Ross Scott, auch bekannt unter dem YouTube-Kanal Accursed Farms, im April 2024 ins Leben gerufen. Anlass war die Abschaltung des Rennspiel-MMO The Crew, das Ubisoft am 31. März 2024 komplett eingestellt hatte
Das wirft die Frage auf: Gibt es geplante Obsoleszenz bei Videospielen? Kern der Argumentation war, dass die Nutzer das Spiel nicht reparieren können, wenn der Publisher die Server abschaltet. ("While this is not a problem in itself, when support ends for these types of games, very often publishers simply sever the connection necessary for the game to function, proceed to destroy all working copies of the game, and implement extensive measures to prevent the customer from repairing the game in any way. This practice is effectively robbing customers of their purchases and makes restoration impossible.")

Mehrere Argumente sprechen in Gänze gegen das Ansinnen:
  • The Crew kam 2014 für Windows raus. Nach 11 Jahren könnte man sagen: hat sein Soll erfüllt, darf gerne in Ruhestand geschickt werden. Laut SteamDB haben zwischen April 2024 und August 2025 im Schnitt keine 10 Leute das Spiel gespielt. Hier könnte man freilich argumentieren, dass diese trotzdem ein Anrecht darauf haben, dass das Spiel funktioniert. Womit wir beim nächsten Punkt sind:
  • Im September 2025 kam The Crew Unlimited, was eine Server-Emulation beinhaltete. Das Spiel funktioniert seitdem wieder (wenn auch nur im Singleplayer – die Frage, ob Single- oder Multiplayer stellte sich bei der Bürgerinitiative allerdings gar nicht). Im September 2025 peakten die Spielerzahlen prompt auf 420 und fielen im nächsten Monat auf 80. Mittlerweile liegt der Schnitt seit einiger Zeit bei unter 30 – ein Nischenprodukt, möchte man meinen. Eine Reparaturfunktion war also möglich, es brauchte nur Zeit und die richtigen Leute – wie halt bei anderen Reparaturen auch. Oder aber, man kauft das Nachfolgeprodukt:
  • Der Nachfolger The Crew 2 war zum Zeitpunkt der Abschaltung bereits 7 Jahre am Markt. Gab es Rabatt für Besitzer des Vorgängers? Gab es Steam- oder sonstige Rabatte? Vermutlich lässt sich das alles mit Ja beantworten. Es gibt also ein Ersatzprodukt zum erschwinglichen Preis.
Damit greift dann auch ein weiteres Argument der Initiative nicht mehr: "Like film, or music, one cannot be simply substituted with another. By destroying them, it represents a creative loss for everyone involved and erases history in ways not possible in other mediums."

Ergibt sich der Verlust allein daraus, dass das Spielempfinden nicht mehr möglich ist? Also Zuschauer kann das Spiel immer noch konsumiert werden, Youtube ist voll von Videos. Hierauf geht die Initiative leider zuwenig ein, dass der eigene Spielkonsum das Kernelement ist, wohingegen man bei Filmen oder Musik nur als Zuschauer/Zuhörer partizipiert.

Eine Ewigkeitsgarantie für Spiele halte ich daher nicht für angebracht. Wem das aber wichtig ist (und es ist gut, dass es solch ein Angebot gibt), kauft sich ein Spiel bei GOG und lädt sich die Installationsdateien runter.
 
Das Urheberrecht har schon längst ein tödlichen Schuss abbekommen in Form von Ai, das kann sich so auf Dauer nicht mehr halten. Ich bin mal gespannt wie das in Zukunft gelöst wird. Vermutlich nicht im Sinne des Verbrauchers.
 
Das Problem ist einfach, das es quasi nichts gibt, was die Publisher irgendwie einschränkt. Zumindest kenne ich nichts.
Wenn jetzt Beispielsweise EA morgen ein Singleplayer Spiel rausbringt, was eine Serververbindung braucht und ultra nischig ist und dadurch nicht viele Verkäufe generiert hat, aber in seiner Nische einige Fans hat, die das Spiel super finden. Was hindert die daran in einer Woche, oder nen Monat etc. den Stecker zu ziehen und die Käufer stehen dann da und können das gekaufte Spiel nicht mehr Spielen.

Das ist einfach nur geplante Obsoleszenz. Die Publisher wollen nicht, dass man seine Zeit mit "alten" Spielen verbringt, man soll lieber den neusten Scheiß mit noch mehr Macrotransactions kaufen.

Das es auch anders geht, zeigt Blizzard. Man kann von Blizz mittlerweile halten was man will, aber die klassischen Diablo 2 Server laufen immer noch, auch nach 26 Jahren. Also so teuer kann das gar nicht sein.
 
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Fliz schrieb:
Sozialistengewäsch.. Warum sollte man dann noch was Neues entwickeln, wenn man nur 3 Jahre Urheberrecht hat..
Oh ich bin vieles, aber ganz sicher kein Sozialist und selten, aber wenn nur sehr selektiv sozial.
Warum sollte man ständig neues entwickeln, wenn man sein ganzes Leben auf dem gleichen Gedanken sitzen, und sich eine goldene Nase verdienen kann?

Urheberrecht ist eine angezogene Innovationsbremse. Eine Innovation die wertvoll ist, könnte sich ohne weiteres auch mit empfindlichen Abgaben für Verlängerungen, 10 Jahre und mehr tragen und riesige Summen abwerfen.

Was nicht mehr der Fall wäre, ist dass du irgend ein Musikstück raus haust und 70 Jahre damit abkassierst.
 
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Muntermacher schrieb:
Ich meine mal was von 70 Jahren gehört zu haben, ist aber eine Weile her und natürlich theoretisch gewesen.
Das sind halt unter Laborbedingungen ermittelte Werte. Da werden im Labor isoliert verschiedenen Alterungseinflüssen (Klimaschrank, UV-Lampen, ...) und definierten Bedingungen ausgesetzt, um beschleunigt eine Alterung nachzustellen und dann daraus die statistische Lebensdauer abgeleitet.

Nur ist die tatsächliche Praxis halt kein Labor. Im Alltage treten die verschiedenen Einflussfaktoren für die Alterung in Kombination und variabel auf und noch dazu spielt die Material- und Produktionsqualtät der Scheibe auch noch eine Rolle.
 
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Nach dem EU-Urheberrecht genießen Rechteinhaber ausschließliche Rechte an ihren Werken. Neben dem Urheberrecht können auch andere Rechte des geistigen Eigentums relevant sein, da sie verschiedene visuelle und technologische Aspekte eines Videospiels schützen können.

Corpa Bullshit at its best ... die Antwort stinkt sowas von vorgeschrieben von den Lobbys von z.B. EA oder Ubi, das riecht man meilenweit.

Es ging NIE darum, das der Rechteinhaber seine Rechte aufgeben MUSS, solange das Produkt auch ohne eine Verbindung zum Rechteinhaber funktioniert, sprich offline.
Und selbst wenn die Online Funktionalitäten zwangsweise sein müssen, dann sollte den Usern die Möglichkeit eingeräumt werden, auf eigene Gefahre eigene Server bereitstellen zu können, die die Orginalen Funktionalitäten bereitstellen, sobald der Rechteinhaber sich entscheidet, die orginale Infrastruktur für die Online Funktionen abzuschalten.
Um die Abtretung der Rechte ging es niemals.
 
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