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Als aussenstehnder und den Fakten die mir vorlegen, finde ich es einfach peinlich, was für Argumente die Gegner liefern. Da geht es im Kindergarten ja noch fast sachlicher zu und her. Wieviele dieser Gegner haben überhaupt das Gutachten durchgelesen, bevor sie losgeheult haben? Das liegt bestimmt in einem Promillebereich.
Fortschritt läst sich nicht aufhalten.
Meine Güte, was müssen die Protestler aber voll in der Birne gewesen sein, wenn sie zu Beginn der Schlichtung zugestimmt haben, dass die Simulationsergebnisse zur Überprüfung an SMA übersandt werden...
... vor allem wenn man bedenkt, dass SMA von Aufträgen der BAHN lebt.
Ergänzung ()
Fu Manchu schrieb:
... Er und die anderen Gegner sollen endlich endlich Ruhe geben. Es nervt nur noch, alles ist Pro-Bahn oder Pro-Gegner, die Schlichtung wurde mit dem Ziel gestartet das Ergebnis zu akzeptieren...
... wenn auch nur in irgendeiner Weise irgendetwas so verlaufen würde, dass man das Gefühl haben könnte: es läuft Objektiv ab. Aber Nein: die Schlichtung, der Stresstest, irgendwie werde ich das Gefühl nicht los als würde ständig getrickst.
Ergänzung ()
ceem schrieb:
... Da geht es im Kindergarten ja noch fast sachlicher zu und her...
... genau diese Denkweise der Befürworter, der Glauben es nur mit Kindern zu tun zu haben, ist eigentlich mit das Übelste an der Geschichte. Ehrlich gesagt, denke ich inzwischen genauso von den Befürwortern: sind die komplett verblendet?
Eine komplette Verblendung der Befürworter würde ich ausschließen, aber das Ergebnis des Stresstests gilt es wohl zu respektieren und zu akzeptieren, d.h. dass sich ein wesentliches Partikularinteresse diesem Urteil unterzuordnen hat, wie auch sonst in einer Demokratie. Das Ergebnis des Stresstests ist ja ausschlaggebend für den Fortgang für den Bau von S21, der damit nun bestätigt sein dürfte.
Eine wesentliche Frage die sich mir stellt ist, wie kann eine Adhoc-Bewegung Forderungen an den Stresstest stellen, obwohl sie weder ein inkorporierter Verband noch sonst eine Legitimation eines öffentlichen Status besitzt? Wenn nur ein konsultativer Beitrag vom GEsetzgeber den Gegnern des Projekts zugewiesen wurde, wie es hier offenbar der Fall war ist, wird die Kritik zwar aufgenommen/gehört, für die letztendliche Entscheidung ist dieses jedoch irrelevant.
Er hat klar dargelegt, wie man das Geld sinnvoller anlegen kann und was das für Vorteile hätte. Wenn das ncht sachlich war, sind es deine Ergüsse noch weniger...
Einhörnchen schrieb:
Das ist das traurige an der Sache. In der Schlichtung hat man sich gemeinsam auf Kriterien geeinigt. Die Kritiker sind nun sauer und suchen panisch andere Punkte, die in der Schlichtung behandelt oder im konsens ausgeklammert wurden.
Da braucht man nicht panisch werden. Wie der Name schon sagt, hat der Stresstest lediglich untersucht, ob die Planungen den Anforderungen gerecht wird. Es wurden weder Fragen zur Sinnhaftigkeit, zu Alternativkonzepten oder zur Verhältnismäßigkeit der Kosten behandelt. Bei dieser Schlichtungsfarce gings nie um die diese Fragen, sondern nur darum die Deutungshoheit wiederzuerlangen nachdem man diese über Jahre hinweg verspielt hatte.
Natürlich hätte ein neuer Bahnhof auch Vorteile. Aber wenn die Nachteile überwiegen, sind die Vorteile null und nichtig.
Die Leute sind ja nicht umsonst oder aus Spaß gegen das Projekt.
"Die leute"? wer? Man sollte sich vielleicht vor augen führen dass 3/4 der bawü wähler parteien gewählt haben die FÜR s21 sind. Nur mal so als vergleich....
Von dem abgesehen dass stuttgart eine einmalige chance hat mehr innenstadtraum (kesselstadt) und mehr grünfläche in einem zu haben...beim umbau des kopfbahnhofs (k21) wäre grünfläche flöten gegangen (neues gleis richtung cannstatt) und von innenstadtraumgewinn keine spur gewesen.
GUG schrieb:
Wenn man den Boden unter Stuttgart untersucht, stellt man relativ schnell fest, dass dieser nicht gerade gut geeignet ist für Tunnelbohrmaßnahmen. Die dafür veranschlagten Kosten sind viel zu gering, sonst wäre das Projekt ja auch nie genehmigt worden. Man wird jeden Falls nicht mit den veranschlagten Kosten hinkommen und das Budget sprengen.
unsere sbahn ist in stuttgart quasi komplett untertunnelt...auch im bereich des hbf...ebenfalls die u-/stadtbahn.
Das mit dem tunnelbau gabs also schon
GUG schrieb:
Von Stuttgart 21 kann man jeden Falls nicht behaupten, dass das Projekt eine Geburt der Vernunft ist. Da spielen hauptsächlich eher die Egos der Bahnvorstände und der Politiker die Hauptrolle. Und alleine das ist schon eklatant.
für die landeshauptstadt rentiert sich das projekt schon allein selbst wenn der bahnhof nicht mehr schafft - was ich aber einfach bezweifel.
MIr persönlich wäre es lieber gewesen wenn sie das ding schon vor 15 jahren hingesetzt hätten, wär endlich der hässliche bahnhof inkl gleisvorfeld weg.
Ergänzung ()
nicoc schrieb:
... vor allem wenn man bedenkt, dass SMA von Aufträgen der BAHN lebt.
ich find das echt gut....sma war ein vorschlag der gegner (und auch die randbedinungen wurden im schlichterspruch anerkannt, die gegner wie bahn akzeptierten) und jetzt wo die ergebnisse nicht nach den wünschen der einen seite sind ist alles nepp, eine farce und sonstwas
Compute schrieb:
Stuttgart 21 hat den Stresstest bestanden - na und?
Der Kosten/Nutzen - Faktor des Projekts ist sehr gering, daher die Proteste gegen das Projekt.
Mit dem gleichen Geld hätte die Bahn wichtige Strecken für den Güterverkehr ausbauen können. Davon hätte jeder was gehabt. Es gäbe weniger LKWs auf deutschen Straßen, es wäre gut für die Umwelt, es brächte der Bahn Einnahmen.
Ein vernünftig denkender Mensch kann gar nicht anderst, als gegen S21 zu sein.
So bleibt dennoch die Frage im Raum, warum sich die S21-Gegner dann überhaupt auf den Stresstest eingelassen haben, wenn sie im Ergebnis ohnehin nichts auf die Resultate von SMA geben?
Hier wird von Seiten der Protestbewegung mit jedem Tag ein neues Argument vorgebracht, warum der Bau - obwohl in der Bevölkerung unterstützt und somit auch gewollt - um jeden Fall verhindert werden muß. Mit Seriösität auf Seiten der Kritiker ist im Laufe der nächsten Tage und Wochen nicht mehr zu rechnen. Der Tenor selbst hier im Forum ist schon recht eindeutig. Was schert uns unser Geschwätz von Gestern?
naja, die paar Staus wegen Demos sind kein Vergleich zu dem was droht, wenn mal die 15 jährige Bauzeit anfängt.
@Noxiel,
welche Berichte geben was nicht her: das SMA keine Aufträge von der Bahn erhält? SMA ist sogar in wirtschaftlicher Abhängigkeit von der BAHN wie es aussieht.
"Denn Stohlers Firma gilt nicht nur als Hort ausgefuchster Fahrplanspezialisten und als eine Art letzte Instanz in der Bahnbranche. Der Bahnenthusiast aus Zürich ist zugleich knallharter Kaufmann, der strategisch denkt und von der Deutschen Bahn wirtschaftlich stark abhängig ist."
Gibt auch noch andere Quellen. Da Befürworter über solche Sachen (wie wirtschafliche Abhängigkeiten von angeblichen objektiven Firmen) eigentlich aufgeklärt sein sollten darfst du gerne nach anderen Quellen selbst suchen.
welche Berichte geben was nicht her: das SMA keine Aufträge von der Bahn erhält? SMA ist sogar in wirtschaftlicher Abhängigkeit von der BAHN wie es aussieht.
"Denn Stohlers Firma gilt nicht nur als Hort ausgefuchster Fahrplanspezialisten und als eine Art letzte Instanz in der Bahnbranche. Der Bahnenthusiast aus Zürich ist zugleich knallharter Kaufmann, der strategisch denkt und von der Deutschen Bahn wirtschaftlich stark abhängig ist."
interessanterweise hat entgegen diesem "unter freunden" sma durchaus auch schon projekte der bahn gekippt....und noch viel interessanter, die gegner wollten explizit diese firma den stresstest machen lassen.
Seine Idee mit dem Güterverkehr ist so alt wie die Eisenbahn und hat sich in Jahrhunderten nicht durchgesetzt. Zu teuer, zu unflexible, zu Abhängig, willst du überall hin Schienen legen, neben dem Personenverkehr, der schon verspätet ist auch die Güter verspäten? 99% der Güter die wir benötigen lässt sich nicht per Schiene transportieren, daher ist die Idee mit dem Güterverkehr ein Wunschdenken der S21 Gegner, eine Scheinidee, kein Argument.
Hach wird der neue Bahnhof schön, er wird Stuttgart gut tun, den Menschen nützen und die wenigen S21 Gegner werden in einigen Jahren zurückdenken und sich wundern, wie dumm sie damals doch waren, so einen schönen Bahnhof zu boykottieren
spielt keine Rolle ob die Gegner SMA akzeptiert haben oder nicht. Ich gehöre nicht zu den Gegnern die SMA akzeptiert hätten. Welche Projekte der Bahn wurden von SMA gekippt: vielleicht Projekte wo die Bahn selber für die Kosten aufkommen musste?
Zu geil.. da wird hier in der CH für Milliarden ein riesen Tunnel gebaut, damit die LKW Tranits endlich von den Strasse runter kommen, und dann kommen die und BaWQü udn sagen, dass dank dem Bahnhof in Stuttgart das Geld für den Ausbau auf deutscher Seite fehlen wird... ergo LKW bleiben auch die nächsten 10 - 20 Jahr auf der Strasse, weil sie nedd verladen werden können...
Politiker sind echt die besten.. aber Hauptsache dei CO2 Bilanz mit Steuern senken wollen. Das wo wirklich was bringen würde, wird natürlich fallen gelassen...
spielt keine Rolle ob die Gegner SMA akzeptiert haben oder nicht. Ich gehöre nicht zu den Gegnern die SMA akzeptiert hätten. Welche Projekte der Bahn wurden von SMA gekippt: vielleicht Projekte wo die Bahn selber für die Kosten aufkommen musste?
Nicht akzeptiert sondern vorgeschlagen...dass dir das Ergebniss eh Wurst ist, is mir schon klar...haste gut genug zum Ausdruck gebrach "egal was kommt, bin dagegen und steh im stau"
Aber die bahn zahlt ja auch an s21 nichts, gell...
... na immerhin hast du wenigstens etwas inzwischen erkannt: die Bahn zahlt faktisch nichts an S21. Ca. 20-30 Seiten weiter hinten ist irgendwo ein Link zur Quelle der Info.
spielt keine Rolle ob die Gegner SMA akzeptiert haben oder nicht. Ich gehöre nicht zu den Gegnern die SMA akzeptiert hätten. Welche Projekte der Bahn wurden von SMA gekippt: vielleicht Projekte wo die Bahn selber für die Kosten aufkommen musste?
Also ein weiterer Beweis, dass es immer Leute gibt und geben wird, die nicht bereit sind Zugeständnisse zu machen, wenn es um das Durchsetzen ihrer ureigenen Interessen geht? Das berühmte "über Leichen gehen" also?
Ich frage das nur, weil dieses Argument oft von Seiten der S21-Protestler im Bezug auf die damalige Landesregierung zu hören war, bzw. immernoch zu hören ist, wenn es um die DB geht.
Und die Zahlen des WiWo Berichtes sind veraltet, seit 2007 hat sich - so zumindest laut den Geschäftsberichten des Schweizer Büros - die Konzentration auf einzelne Großkunden um 20% reduziert. 2010 entfiel nur noch wenig mehr als ein Viertel des Umsatzes auf Aufträge aus Deutschland. Auf Deutschland wohl gemerkt und nicht auf die Bahn. Von einer wirtschaftlichen Abhängigkeit zu sprechen ist hier also unrealistisch, jedoch aus taktischen Gründen von Seiten der Protestbewegung durchaus zu verstehen.
99% der Güter die wir benötigen lässt sich nicht per Schiene transportieren, daher ist die Idee mit dem Güterverkehr ein Wunschdenken der S21 Gegner, eine Scheinidee, kein Argument.
Gut, dass du weißt wovon du sprichst. Der Anteil des Gütervekehrs per Bahn lag 2009 bei 16%.
Hach wird der neue Bahnhof schön, er wird Stuttgart gut tun, den Menschen nützen und die wenigen S21 Gegner werden in einigen Jahren zurückdenken und sich wundern, wie dumm sie damals doch waren, so einen schönen Bahnhof zu boykottieren
Dir ist offensichtlich nicht bewusst, dass das Ding 15 Jahre gebaut wird. In einigen Jahren werden die sich höchstens über eine Großbaustelle "freuen".
die sogenannten Befürworter haben eine enorme Lobby die für sie arbeitet. Deswegen gab es praktisch nie wirkliche Demos für S21. Wenn man in Deutschland gegen etwas ist muss man immer gegen eine enorme Lobby ankämpfen (EDIT: wobei Lobbyisten nur in seltenen Fällen sich um die Interessen von Bürgern scheren). Die Lobbys arbeiten mit allen Mitteln (Korruption wenns sein muss). Eigentlich ist es, meiner Meinung nach absurd, als Bürger für etwas zu sein wo schon diese enormen Lobbys sich dahinter stellen. Im Gegenteil: diese Lobby, als Bürger, auch noch zu unterstützen schwächt unsere Demokratie. Und sich jetzt als "Sieger" aufspielen zu wollen weil die Gegner den "Kampf" gegen diese Lobby verloren habe sollen finde ich ganz einfach "beschämend".
Was deinen Link anbetrifft: die Kostenverteilung ist aus Sicht der Bahnprojekt Stuttgart-Ulm e.V.. Da zweifel ich mal etwas die Objektivität an. Wir wissen ja alle, dass die Bahn es mit genauen Zahlen nicht so hat. Über diesen Punkt müssen wir nicht streiten.
Zu SMA: SMA kann es sich nicht leisten einen Kunden wie die Bahn zu verlieren. Auch hier kann man sehen, wie weit Objektivität geht. Und ganz verstehst du, meiner Meinung nach, nicht wirklich wie es in Firmen abläuft. Manchmal hält man sich einen Kunden warm, weil er eventuell doch wieder mal mit einem Großauftrag kommt. Also, um nichts in der Welt einen potentiellen Großkunden verprellen.