Test Synology DS423 im Test: Mit ARM-SoC und DSM 7.2 kehren Ein­schrän­kungen zurück

Ferax schrieb:
Die Festplatten sind um einiges lauter als der Lüfter glaub mir…

Ich habe im Augenblick vier HDDs in der DS414 und je nach Situation hört man die mal mehr und mal weniger als die beiden Lüfter.

Bei meinem Traum-NAS wäre halt beides leiser. Ich möchte nicht ständig mit einem rauschenden oder ratternden Lüfter leben, nur weil die Platten in voller Action noch lauter sein können. Die laufen ja nicht die ganze Zeit.
 
Das MatZe schrieb:
Synology drängt einen ja quasi zum DIY NAS oder zumindest den Mitbewerbern...
Mit nur wenig Recherche lässt sich da mittlerweile für weniger Geld deutlich mehr performance bereitstellen.
Würde ich jeder Person empfehlen!
Freunden & Familie baue ich das Teil für die Hardware + ein tolles Essen.
 
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Rein interessehalber mal in die Runde gefragt - warum verbaut Synology bei so einer Kiste 2 x Gbit lan-Schnittstellen?
Oder anders gefragt, wer hat denn eine "Link Aggregation"-Gegenstelle dafür im Heimnetzwerk, der sich so eine Kiste kauft? Das scheint mir doch irgendwie ein anderer Kundenkreis zu sein..
 
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Kunden sind nicht in der "Tech Bubble", kaufen und fertig.
 
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Die haben verstanden wie die Kuh zu melken ist, aber nicht wann die keine Milch mehr gibt.
 
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Wie sind eigentlich die anderen Hersteller im Vergleich zu Synology was Soft und Hardware angeht. Bieten die da mehr, weniger oder ist es im Endeffekt das gleiche?
 
Ich hab seit kurzem eine 220+ und eine 218j (für Backups an einem zweiten Ort) - beides gebraucht gekauft, außer die Festplatten natürlich.
Bisher bin ich echt zufrieden. Ich bin zwar durchaus (noch) technikaffin, aber wenn die Software noch komplexer wäre als bei Synology, dann wäre ich bei dem Unterfangen raus. GBit-Lan stört mich nicht - mehr gibt mein Heimnetzwerk bisher nicht her.

Kann aber verstehen, dass da langsam mal ein technisches Upgrade angebracht wäre.
 
Da kann man Synology nicht mehr in Schutz nehmen. Natürlich macht die Software besonders Anfängern das Thema NAS einfach und angenehm, aber bei der Hardware muss man sich echt nicht wundern wenn langsam immer mehr halbwegs IT affine User sich was eigenes Basteln.

Dieses Modell ist so brauchbar wie ein Fahrrad mit zwei platten Reifen: gar nicht.
 
wer kauft so nen schrott?
 
Topflappen schrieb:
Die haben verstanden wie die Kuh zu melken ist, aber nicht wann die keine Milch mehr gibt.
Scheinbar gibt sie aber noch genügend Milch.
Bis die komplett tot ist kann weiter gemolken werden.
Die einzigen die bisher reklamieren sind Tech Enthusiasten. Das dürfte 5% der Käufer ausmachen.

7H0M45 schrieb:
Wie sind eigentlich die anderen Hersteller im Vergleich zu Synology was Soft und Hardware angeht. Bieten die da mehr, weniger oder ist es im Endeffekt das gleiche?
QNAP ist beinahe gleichauf.
Zyxel und Asustor noch ein Stückchen hinterher was Software angeht.
 
n8mahr schrieb:
warum verbaut Synology bei so einer Kiste 2 x Gbit lan-Schnittstellen

Als ich mir seinerzeit die DS414 gekauft habe, war die offizielle Erklärung für die zwei LAN-Schnittstellen nicht Link Aggregation sondern Redundanz. Das selbe für die zwei Lüfter.
Theoretisch kann ein LAN-Port (oder ein daran angeschlossener Hub usw.) und ein Lüfter ausfallen und das NAS funktioniert weiter.

Wie sinnvoll das ist, wenn andere Komponenten, wie z.B. die Stromversorgung, nicht redundant ausgelegt sind, ist fraglich. Aber wie gesagt, das habe ich als offizielle Erklärung von Synology in Erinnerung.
 
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7H0M45 schrieb:
Wie sind eigentlich die anderen Hersteller im Vergleich zu Synology was Soft und Hardware angeht. Bieten die da mehr, weniger oder ist es im Endeffekt das gleiche?
QNAP hat inzwischen zumindest etwas bessere Hardware (im Preis/Leistung Vergleich sehe ich QNAP in Front). Software ist quasi gleich auf, ich würde behaupten, dass Synology noch minimal in Front liegt.
ASUS hat auch viel Auswahl (Apps) und Hardware ist hier auch erschwinglicher, aber Software (Apps) ist am aufholen.
Terramaster, Zyxel und Co. sind da weiter zurück, was die Softwarte angeht. Hardware selber könnte hier aber auch besser sein als bei Synology, zumindest was Preis/Leistung anbelangt.
 
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0x8100 schrieb:
und das ist bei der QA wieder keinem aufgefallen...?
Es wird ja eh kaum noch was an der Software geändert, also wurden sicherlich auch die Tester reduziert. Und vermutlich wurde beim Test nur der Standardfall getestet und der Fehler war nicht sichtbar.
 
Wenn man sich so die neu vorgestellten Geräte ansieht, und sich dann mal die zu Hause vorhandene DS216+II ansieht, dann denkt man schon: „Was möchte uns Synology uns hiermit sagen?“
 
wahli schrieb:
Es wird ja eh kaum noch was an der Software geändert, also wurden sicherlich auch die Tester reduziert.
so ein automatisierter test wäre da schon toll. wenn es doch bloss was geben würde... oh wait, tut es :)
 
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Frank schrieb:
Auch im Leerlauf liegt das NAS mit ARM-Prozessor mit 34,7 Watt etwas unter der DS423+ mit x86-Celeron-Prozessor und 39 Watt Leistungsaufnahme.
shysdrag schrieb:
Hätte mir vom ARM SOC einiges mehr an Energieersparnis gegenüber den Intel Pendants erwartet.
Uff, in der Tat. Mein Selbstbau-NAS mit Haswell-i3, Server-Mainboard (inkl. Aspeed-Fernwartung), Gehäuse- und CPU-Lüfter, 16 GiB ECC und vier WD Red 6 TB zieht 37 Watt im Leerlauf, nachdem man in powertop allerlei Stromsparpunkte aktiviert. Ohne sind es knapp 10 W mehr. Bei mir läuft Gentoo drauf ohne weitere Dienste jenseits von Dateifreigaben.

0xffffffff schrieb:
z.B. auf ITX-Basis in einem Jonsbo N2 Gehäuse
Ui, schniekes Gehäuse, ich war von Anfang an Skeptisch mit nem 4-Bay wie meinem Inter-Tech 4100, weil man damit nicht stark redundant (Raid Z2) und effizient (mehr als 50 % Nutzspeicher) bauen kann. 5-Bays waren damals leider sehr dünn gesät. Das Problem ist, abseits von Server-Hardware sinnvolle ITX-Boards mit mehr als vier SATAs zu finden.
 
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Donnerkind schrieb:
Das Problem ist, abseits von Server-Hardware sinnvolle ITX-Boards mit mehr als vier SATAs zu finden.
Es gibt M.2 S-ATA Adapter/Controller. Sprich: Du opferst einen M.2 Slot und steckst da eine Platine ein auf der extra SATA Stecker geboten werden. Das sollte mWn sogar out of the box gehen, also ohne spezielle Treiber. Siehe dazu auch diverse DIY NAS Kanäle auf YouTube.
 
1 Gbit LAN ist absolut nicht mehr zeitgemäß, 2.5-5 GBit LAN sollten es schon mindestens sein. Und für diese Billigbude dann knapp 400 Euro zu fordern ist...naja, sportlich. Mit der exotischen CPU kann man auch die meisten Standard-"Apps" und Server-Anwendungen knicken. Ich frage mich, wo der Markt für dieses NAS sein soll. Zu teuer, zu eingeschränkt, zu lahm. Das die NAS dann eh immer mit extrem knappen RAM kommen, habe ich auch mal außen vor gelassen.

Für etwas mehr als das Doppelte (~850 Euro) hatte ich das gekauft:
2434371-n0.jpg


10GBit LAN, ZFS-Filesystem und eine vernünftige 4-Kern X86-CPU... Die Preis-Leistung ist bei Synology anscheinend mal richtig mies. Wenn ich schon ein NAS mit ohne Alles, mit dem einzigen Feature nur speichern zu können anbiete, dann sollte doch wenigstens das flott gehen.
 
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Im nächsten Jahr steht bei mir ein NAS aufm Zettel.
Aber wenn ich mir die letzten News hier auf computerbase ansehe, dann tendiere ich mittlerweile eher zum DIY...
Die vorkonfigurierten überzeugen gar nicht... zumindest nicht in meiner angepeilten Preisklasse.
 
Es gibt durchaus gute und günstige NAS, auch mit vielen Laufwerksschächten. Man muss sich halt nur gründlich informieren und auch vergleichen.
 
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