da hatte ich schon viel getestet, konnte danach aber nicht aufhörenbogge101 schrieb:Mein Fazit für meine Hardware lautet nach vielen Tests:
8 Kerne 16 Threads
PBO +200
all core -20
Temperatur Level 2 80 Grad
Damit bekomme ich die gleichen Benchmark Werte (wie bei 90 oder 95 Grad Limit)
das bleibt ein sehr wichtiger Punktsquadric schrieb:Man sollte nicht vergessen, dass die Streuung der Chipqualität des 9800X3D riesig ist. Was für dich gilt, gilt nicht für ihn.
Die PBO +200 sind auch sinnlos mmn. An der Performance ändert sich spürbar nichts. Dafür steigen die Temps ca um 8-12 Grad in meinem Fall. UV ohne OC is the way to go beim 9800X3D für den normalen Usecase.
die Chipqualität ist sehr unterschiedlich, wenn manche schon im Auslieferungszustand bei kurzer Last heiß laufen und die CPU stark schwanken was die Minus Werte beim Curve Optimizer angeht
alle Kerne -20squadric schrieb:bogge101 hat sich in einem anderen Thread die Mühe gemacht das mal festzuhalten:
Cinebench R23
Boost 0 23197 Punkte maxTemp 75,0 max 126,1 Watt Schnitt 122,1 Watt
Boost +100 23649 Punkte maxTemp 82,6 max 144,8 Watt Schnitt 139,8 Watt
Boost +200 23629 Punkte maxTemp 87,5 max 152,2 Watt Schnitt 149,6 Watt
Cinebench R24
Boost 0 1343 Punkte maxTemp 69,6 max 116 Watt Schnitt 111,5 Watt
Boost +100 1384 Punkte maxTemp 76,8 max 132,1 Watt Schnitt 126,5 Watt
Boost +200 1356 Punkte maxTemp 85,8 max 149,8 Watt Schnitt 145,5 Watt
dabei lässt sich schon mal gut beobachten dass die +200 unter Last bei mir nicht gehalten werden
die +100 sind bei meiner CPU dauerhaft realistisch (Cinebench24/24)
der Boost wird dann aber auch im IDLE oder beim Zocken genutzt, obwohl dieser völlig unnötig ist, das die zusätzlichen MHz beim Spielen keinen (oder nur minimalen) Unterschied machen
und dabei nicht vergessen, dass die CPUs nicht gleich auf UV OC reagieren
und Mainboard und Kühlung unterschiedlich sind
Am Anfang lag mein Fokus nur auf Benchmark Werten (ja, dort kann man höhere Werte erzielen)
später kam der Blick auf die stabil erreichbaren MHz
dann kam der Blick auf Volt, Watt und Temperaturen und eher auch Spiele Benchmarks
insofern ist erstmal die Frage, was einem wichtig ist
a) möchte man hohe Benchmark Werte, die aber in der Praxis unrelevant sind (wenn man zockt)
b) oder möchte man man sich über weniger Watt, geringere Temperaturen und damit weniger Kühlbedarf bei identischer Leistung in den Spielen freuen
die CPU und teilweise auch Gaming Benchmarks suggerieren eine Mehrleistung beim OC
aber man erkauft sich die ggf minimalen FPS Gewinne durch höhere Temperaturen und höheren Stromverbrauch
in den letzten Tagen habe ich Days Gone Remastered gespielt
da lief meine CPU (-20) bei 40-45 Grad
mein Fazit: austesten, welcher niedrigste Curve Optimizer Wert (-10 -15 -20 -25 -30 -35) in einem Stresstest (AIDA64 oder ycruncher VT3) stabil läuft (mindestens 10 min - wenn instabil, zeigte sich dass innerhalb der ersten Minuten - wenn stabil, lief der Stresstest bei mir auch 2h stabil)
und ggf ein Temp.Limit (80 oder 90 Grad) im Mainboard aktivieren, wenn man die 95 nicht erreichen will (bzw die eigene CPU zu den heißeren Kandidaten gehört)
den MHz Boost nicht nutzen, da dieser mehr Nachteile mit sich bringt (als echten Nutzen beim Zocken)
90 Watt Ersparnis kommen bei mir durch zusätzliche GPU Benchmarks noch hinzu
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