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News UbiSoft: Extrakosten bei gebrauchten Spielen

Das ist aber nur ein theoretischer Schaden. Wenn ich mir die Lizenz auch ohne den Download nicht gekauft hätte, hätte der Publisher das Geld genausowenig bekommen.
 
Cat schrieb:
Ich will hier nichts unterstützen und möchte auch nicht, dass mir hier jemand etwas unterstellt, aber wie kann eine Schwarzkopie schaden, wenn der Kunde den Titel sowieso nicht gekauft hätte?

Wenn er es tatsächlich nicht gekauft hätte, dann würde auch kein Schaden beim entsprechenden Publisher entstehen.

Aber es gibt da 2 Punkte die man noch beachten sollte:

a) nicht jeder der Kopiert hätte es tatsächlich nicht gekauft. Es gibt auch solche, die sich denken "wozu Geld ausgeben wenn ichs auch anders haben kann". Deren Existenz wurde schon in diversen Threads hier bestätigt (Berichte über Aussagen aus dem Bekanntenkreis)

b) während der Zeit die man mit dem kopierten Spiel verbringt macht man nix anderes. Dadurch entsteht evtl. ein Schaden bei jemand anderes, dem man evtl. Geld für eine Freizeitbeschäftigung gegeben hätte (unter anderem könnte die ein anderer Publisher sein, der gute Spiele macht)

Klar den 3. Punkt darf man auch nicht vergessen:

c) Kopien stellen in gewisser Weise auch Werbung dar.

Wie man das Bewerten kann? geht nicht, das ist auch die Aussage der Studie. Sie verneint nicht, das ein Schaden entsteht, sie sagt, das man das nicht Beweisen kann.

Mein persönlicher Eindruck ist aber, das ein Schaden entsteht, aber bei weitem nicht so hoch, wie es die Publisher immer wieder behaupten.

Alleine die Behauptung immer wieder, "das Spiel ist so schlecht, das kauf ich doch nicht" und dann wirds gezogen und trotzdem gezockt, zeigt, dass das ganze nur eine Schutzbehauptung ist um sich das Kopieren legal zu reden... wenn sie nicht kopieren könnten würden sie es vermutlich doch kaufen, denn so schlecht kann es doch gar nicht sein, wenn man seine zeit damit verschwendet.

PS: nein, soll keine Unterstellung dir gegenüber sein, ich sprech hier ganz allgemein.
 
@ZeroZerp

Ich interpretiere deinen Link schon ein wenig anders. In dem genannten Fall geht es um Kopien die nur mit dem Ziel erstellt werden einen Gewinn zu erzielen. Außerdem geht es um die Verbreitung der Kopien. Davon ist der Sauger der ein Spiel zieht schon ein gutes Stück weg. Aber ich finde es nett dass du jeden der einmal was kopiert hat als Verbrecher bezeichnest.

Jesterfox schrieb:
Alleine die Behauptung immer wieder, "das Spiel ist so schlecht, das kauf ich doch nicht" und dann wirds gezogen und trotzdem gezockt, zeigt, dass das ganze nur eine Schutzbehauptung ist um sich das Kopieren legal zu reden... wenn sie nicht kopieren könnten würden sie es vermutlich doch kaufen, denn so schlecht kann es doch gar nicht sein, wenn man seine zeit damit verschwendet.

Da stimme ich dir zu, man sieht es ja an AC2 das in den einschlägigen Foren gesagt wurde man kann es nicht mehr aushalten und und kaufe sich das Spiel doch

EDIT
Ich glaube aber die Diskussion läuft ein wenig am Thema vorbei, es geht darum das man für gebrauchte Spiele nochmal extra zahlen soll um an die sonst kostenfreien DLCS usw zu kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt auch oft den Fall c, also dass das illegal erworbene Spiel so gut war, dass man sich das Original kauft bzw. das Spiel nie wieder verkaufen möchte. Voraussetzung dafür ist aber, dass 1. der Spielspaß langanhaltend ist und 2. das Spiel wirklich gut ist, sodass man auch auf den Gedanken kommt, die Programmierer dafür belohnen zu müssen. Wenn dann dazu noch der Preis stimmt (ich nenne sowas immer "studentenfreundliche Preise"), dann kann man sich praktisch jeden Kopierschutz etc. sparen. Aber wenn man versucht Trash für viel Kohle unter die leute zu bringen, muss man natürlich dafür sorgen, dass der Trash nicht über andere Wege verbreitet wird...
Ein gutes Beispiel ist mal BF2: Selbst jetzt wo man nicht mal die CD mehr benötigt fürs spielen (seit V1.5) komme ich einfach garnicht auf die Idee das zu verkaufen, weils einfach so gut ist und ich es weiterhin online zocken möchte.

Ich kenne für so n Geschäftsmodell nur einen Code: >Don't buy!< EA mag ich ohnehin schon lange nicht mehr und UbiSoft macht sich von Monat zu Monat immer unbeliebter. Und schlussendlich entscheidet man ja mit dem Geldschein im Laden was man haben will und was nicht.
 
@ZeroZerp
Solche Texte sind im Zusammenhang mit den icherheitskopieen immer wieder lustig, denn der Publisher "beraubt" einem (durch die Kopierschutzmechanismen) der Möglichkeit eine Sicherheitskopie anzulegen. Valve hat das Problem mit Steam ja vergleichsweise eleganz gelöst.

@Jesterfox
Wenn jemand ein Spiel gezogen hat, 5-15 Minuten angezockt hätte (ich hoffe schwer das er es dann noch nicht durch hat..), als Schrott befunden und wieder gelöscht hat....hätte er das Spiel dann auch gekauft?
Argument B ist übrigens blödsinn, denn genauso gut hätte man in der Zeit auch in der Nase bohren können. Interessant ist die Argumentation für ein verdrehtes Rechtsempfinden aber schon, denn seit wann schadet man jemanden weil man ihm für eine nicht in Anspruch genommene Leistung kein Geld gibt?
 
@wadenbeisser
ist die Argumentation für ein verdrehtes Rechtsempfinden aber schon, denn seit wann schadet man jemanden weil man ihm für eine nicht in Anspruch genommene Leistung kein Geld gibt?
Wenn Du Dir das Ding ziehst und anschliessend spielst nimmst Du ja vollumfänglich die Leistung des Produkts in Anspruch. <- Ich weiss schon, dass das der Punkt ist, der irgendwie schwer zu begreifen zu sein scheint. Man kann ein Produkt legal nicht ein bißchen spielen, oder ein bißchen mehr, esseidenn der Publisher bringt eine Demo.

@creeed
Das Thema, um das es geht ist, dass die Spielehersteller mit verschiedenen Modellen (in diesem Fall betrifft es den Gebrauchtspielehandel) versuchen, Geld zu verdienen, was ihnen aus Ihrer Sicht aufgrund von Kopien flöten geht. Die Hersteller müssten nicht zu solchen Maßnahmen greifen, wenn es keine Leute gäbe, die Spiele spielen, ohne dafür zu bezahlen.

Der Kern des Themas ist also "es gibt zu viele Leute, die Lieber kopieren als kaufen".
 
Zuletzt bearbeitet:
Kleiner Tip: Lese dir erst durch zu was die Frage an jemand anderen gestellt wurde bevor du darauf antwortest.

Es ging um folgene Aussage:
b) während der Zeit die man mit dem kopierten Spiel verbringt macht man nix anderes. Dadurch entsteht evtl. ein Schaden bei jemand anderes, dem man evtl. Geld für eine Freizeitbeschäftigung gegeben hätte (unter anderem könnte die ein anderer Publisher sein, der gute Spiele macht)

Was ich bei der Diskussion aber faszinierend finde ist das beide Seiten inzwischen nahezu die gleiche Argumentation nutzen, nur in entsprechend abgewandelter Form......hätte würde könnte. :D

Edit zu deinem Edit @ZeroZerp :D
Wie ich bereits vorher schrieb....mit der gleichen Argumentation könnte man auch Demo Versionen mit in den Topf werfen.
Wenn ich mich recht erinnere, dann hat man vom Gesetzgeber her aber auch die Möglichkeit ein Produkt vor dem Kauf zu "beäugen" und bei nicht Gefallen vom Kauf zurückzutreten (daher wohl auch das Fernabsatzgesetz), ein Punkt der einem beim Kauf von Spielen aber durch die Zwangsregistrierung der Lizens verwehrt wird.

MAn kann so gesehen auch sagen das die Publisher ihre informationsbegierigen Kunden durch das fehlen von Demo Versionen und eine Möglichkeit des Anspielens mehr und mehr zu andere Beschaffungsquellen drengen.
Oder mal zwei andere Aspekte:
- Ich habe mir ein Spiel gekauft und will mir für den Fall das der Datenträger beschädigt wird eine Sicherheitskopie anlegen, was mir aber durch die Kopierschutz verwehrt wird.
- Ich habe mir ein Spiel gekauft, bin aber mit den Kopierschutz und DRM Maßnamen nicht einverstanden und kann aufgrund der bereits erfolgten Registrierung das Spiel nicht mehr zurückgeben.
Schade ich jetzt dem Hersteller wenn ich mir eine entsprechende Kopie aus dem Netz ziehe?
Nach der Logik der Publisher ja, da ja jede (Raub-)Kopie in die pimalDaumen Schadensstatistik einfließt.
 
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ZeroZerp schrieb:
Der Kern des Themas ist also "es gibt zu viele Leute, die Lieber kopieren als kaufen".

Das ist gelinde gesagt Schwachsinn. Es geht darum dass es der Spieleindustrie gegen den Strich geht das sie selbst nichts mehr an den Spielen auf dem Gebrauchtmarkt verdienen. Darum erheben sie jetzt eine Gebühr die jeder zahlen soll der ein Spiel gebraucht kauft um es in vollem Umfang nutzen zu können obwohl sie damit keine Mehrkosten verursachen.

EA selbst hat gesagt dass sie den Gebrauchtspielemarkt trocken legen wollen weil sie nichts daran verdienen.
 
keldana schrieb:
Glaubst Du ernsthaft, dass es bei Konsolen bleiben wird ? Sorry, aber so naiv kann man doch gar nicht sein, oder ? :rolleyes:


Die AGB verhindert schon einen Weiterverkauf.
Was bringt also dieses System für den PC?! Nix... sieht man ja eben in BC2 hervoragend.

Ausserdem werden die PC-Games heute so schnell billig, so dass sich dieser umständliche Account-Verkauf eh nicht mehr lohnt.
 
Zuletzt bearbeitet:
@wadenbeisser: wenn es jemand nach 5-10 Minuten löscht zähl ich ihn natürlich nicht zu einem potentiellen Käufer. Es geht einfach darum, dass nicht alle so sind.

zu B: natürlich könnte man in der Nase popeln... aber wer macht das schon? Seit ich diese Publisher meide hab ich viele nette Spielehersteller entdeckt. Kennst du Trine, Torchlight oder Wings of Prey? Das sind Spiele die günstig zu haben sind und jede menge Spaß machen...

Man könnte jetzt anmerken, dass ich die Spiele über Steam gekauft habe... aber wenn man den Laden mal als günstige Möglichkeit versteht online Spiele zu kaufen ist er eigentlich in Ordnung... ein Spiel für 5-10€ lohnt sich eh nicht weiter zu verkaufen, dafür bekommt man das Ding sofort per Download und kann loszocken, auch wenn man kein Internet hat, den nach dem installieren ist es *nicht* mehr notwendig.

Wer sich aber die Games der "großen Publisher" saugt denkt vermutlich gar nicht über solche Möglichkeiten nach...

Deinen Letzten Satz versteh ich übrigens nicht... wer eine unbezahlte Kopie spielt nimmt eine Leistung in Anspruch ohne dafür zu zahlen. Ist genauso wie Schwartzfahren.

Um diejenigen die nur kurz probieren oder einfach nur sammeln gehts ja nicht, deswegen sag ich ja, das der Schaden bei weitem nicht so hoch ist, wie es die Publisher behaupten.
 
Später fangen die an ihren Kopierschutz auch noch extra zu verkaufen :D
 
Muss denn erst Apple PC-Games programmieren, damit diese Publisher verstehen, wie man den Kunden das Geld richtig aus der Tasche zieht und sie die restriktiven DRM-Richtlinien als gehyptes Feature verstehen?

Ubisoft, ihr stellt Euch dabei aber in letzter Zeit wirklich etwas dämlich an...
 
@wadenbeisser
MAn kann so gesehen auch sagen das die Publisher ihre informationsbegierigen Kunden durch das fehlen von Demo Versionen und eine Möglichkeit des Anspielens mehr und mehr zu andere Beschaffungsquellen drengen.
Und genau das ist wiederum ein Irrtum. Ein Computerspiel kein Bedarfsgut, was man sich zwangsweise beschaffen muss, weil man sonst stirbt. Es ist ein Luxusgut, wo derjenige, der es Produziert hat bestimmen kann, wie damit umgegangen wird.
Für mich hören sich manche Argumentationen fast schon nach "Beschaffungskriminalität" von Süchtigen an:
Wenn ich ein Spiel sehe, dann MUSS ich erstmal Zugriff drauf haben, um dann zu entscheiden, ob ich es weiter spielen will, oder ob ich es zu einem Preis X (den selbstverständlich auch ich festsetze) irgendwann kaufe.

Was mich an dieser Diskussion wirklich etwas erschreckt ist, wie wenig Unrechtsbewusstsein den Köpfen zu herrschen scheint. Vielleicht sollte die Softwareindustrie das Unrechtsbewusstsein einmal in einer beispiellos großen Razzia -auch von "Kleinkopierern"- in die Köpfe der Leute rufen.
Spätestens wenn die dann im Knast sitzen, oder ordentlich Schadensersetz leisten müssen, werden sie einsehen, dass man fremdes Eigentum nicht einfach zweckentfremdet.

Mir geht es hier ja auch garnicht darum, irgendjemandem persönlich gegen den Karren zu fahren. Mir ist es auch egal, ob jemand irgendwelche Raubkopien zockt.
Es ist nur so, dass hier versucht wird, ein Delikt zu verharmlosen.
Was mir nicht gehört, darf ich nicht nutzen. Und nicht ICH bestimme, wann und zu welchen Preis ich etwas benutze, oder nicht, sondern derjenige, dessen Produkt ich nutzen will.
Ich verstehe nicht, warum sich mancher der Konsequenzen von seinem Handeln entziehen will.

Ich kann nicht irgendwo fünf mal in nen Laden klauen und mich dann beim sechsten Besuch, wo ich dort legal Dinge kaufen will wundern, warum dieser seine Ware besser schützt und ich umständlich erst "RFID" Clips an der Kasse entschärfen lassen muss.

Die Idee mit der Austrocknung des Gebrauchtmarktes durch Basispaket und Downloadinhalten, wird auch unter anderem auch deshalb forciert, weil man durch dieses Modell die Möglichkeit hat, die illegale Verbreitung von Inhalten zu bremsen.
Das Vollprodukt kann dann kopiert werden, nur erhalte ich mit der Kopie eben nicht den vollen Spielgenuss, was wiederum die Leute dazu bewegen könnte, sich dann doch durch Kauf den vollen Spaß zu gönnen.

Übrigens- Auch ich habe Freunde und kenne die Szene schon seit Zeiten des VC20. Deshalb weiss ich auch in ungefähr, wie viel in der Praxis "gerade auch von armen Schülern" kopiert wird und dies nicht aus dem Grund, Dinge anzutesten oder zu sammeln, sondern in über 90% der Fälle, um das Spiel kostenlos zu zocken und sich das Geld für wichtigere Dinge, wie "Party etc." zu sparen.

Mich ärgert das auch, dass inzwischen der Rechner durch DRM, Onlineportalen etc. zugemüllt wird.
Mich ärgert die umständliche Handhabung und die Inkompatibilitäten der Kopierschutzmechanismen.
Nur bin ich mir dessen bewusst, was der Auslöser ist und dass ich deshalb wohl damit leben muss, wenn ich das DRM Spiel spielen will.
Im Fall von Siedler 7 geht auch mir die Gängelung zu weit. Das drückt sich darin aus, dass ich das Spiel einfach nicht kaufe.
 
Zuletzt bearbeitet:
ZeroZerp schrieb:
[...] was ihm anteilsmäßig durch die Lizenzgebühr zusteht, nicht zum Einkaufen benutzen. Somit hat er einen Schaden.
Um nochmals kurz auf unsere Diskussion von gestern zurück zu kommen.
Dein Beispiel ist passend für entgangenen Gewinn und nicht für Schaden.
Wenn du Schaden schreibst, meinst du eigentlich entgangenen Gewinn (wie in deinem Beispiel).
Ich hoffe, dass wir jetzt, zumindest was die Begriffe angehen, auf einer Linie sind.

Edit:
Und wie sollte man mit der in der News beschriebenen Maßnahme die illegale Verbreitung verhindern?
Das dient alleine dazu, beim verkauf gebrauchter Spiele nochmals zu verdienen.
Auch heute brauche ich einen Key um in den Online(vollen)spielegenuss zu kommen. Für den Rest bleibt der Singleplayer oder inoffizielle Server. Daran ändert sich durch diese MAßnahme nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ZeroZerp: 100% agree, einige Zeilen vonwegen Geld sparen um sich andere Sachen zu kaufen, weil man die Spiele eh kostenlos ziehen kann kenne ich nur zu gut aus meinem Bekanntenkreis.:o
 
Ich bin stolzer Besitzer von ca. 122 Originale (gerade nochmal nachgezählt), also die Dinger mit Verpackung, Kopierschutz, etc.

ca. 50% dieser habe ich gebraucht gekauft, 45% als Budget und vielleicht 5% als Vollpreis.

Ich sammle meine Spiele, d.h. ich behalte sie, und wenn ich sie gespielt habe, verstauben sie nur noch im Regal. Ich bin also der Idealkunde der Spieleindustrie, wenn ich meine Spiele nicht auch gebraucht und als Budget kaufen würde. Von daher bin ich von diesen Plänen nicht begeistert, die Spieleindustrie sollte doch froh sein, dass ich meine Spiele zumindest gebraucht kaufe...denn:
Die Möglichkeit Spiele weiterzuverkaufen fördert sogar eher den Spieleverkauf, da Vollpreistitel durchaus auch nur gekauft werden, mit der Gewissheit diese weiterverkaufen zu können, besonderst, oder gerade, wenn die Leute keine Raubkopien machen können, weil der Kopierschutz entsprechend gut schützt.

Ich gebe der Meinungsminderheit, die besagt, das die Spieler selbst eine gewisse Teilschuld an der aktuellen Situation haben, vollkommen recht (auch ich habe in früheren Zeiten ein paar Raubkopien besessen). Und wenn man sich die Verkaufszahlen von Assasin's Creed 2 anschauen wird, wird man wahrscheinlich feststellen, das die Verkaufszahlen höher sind als bei manch anderem, vergleichbaren Spiel, z.B. dem Vorgänger. Ubisoft wird dies auf ihren Kopierschutz zurückführen und somit bestätigt fühlen, das Raubkopien den Markt kaputt machen. Womit sie in gewisser weise auch recht haben.

Klar, nicht jedes raubkopierte Spiel währe auch ein Kauf gewesen, zumindest nicht die meisten. Aber wenn theoretisch Spiele plötzlich nicht mehr kopierbar währen, würden auch diejenigen Spiele kaufen, die vorher nur oder fast ausschließlich raubkopiert haben. Zwar würden jene nicht viele Spiele kaufen, sogar sehr wenige, aber auf jeden Fall mehr als jetzt. Und das ist in der Summe doch schon ne ganze Menge. Davon bin ich überzeugt.
 
Wollte mich ja ausklinken, aber es überkommt mich wieder. :D
Kann mich noch gut an meine C-64-Amiga Zeiten erinnern.
Wo ich damals wohnte gab es zwei Flohmärkte in der nähe.
Da sind Typen mit ganzen Rucksäcken voll mit Disketten und riesigen Spielelisten durchgestampft. (Ja, es gab mal Zeiten da gab es Games auf Disketten :D)
Wenn man ein BETIMMTES Game haben wollte kein Problem, nächstes Wochenende konnte man es sich bei denen abholen.

Auch ich muss zugeben, das ich damals bei denen zugeschlagen habe. Habe auch ne menge Leutz gekannt die da auch gekauft haben. Und glaubt mir, ich kannte KEINEN der nur mal Testen oder Sammeln wollte. :)
Kann mir nicht vorstellen das sich an der Mentalität der User/Zocker was geändert hat.

Gruß aus Berlin. :schluck:
 
Die wollen einfach das die Leute zu Konsolen wechseln weil eben dort das Geld gemacht wird, ich selber hab eine Xbox 360 und finde das sie vom Grafischen her obwohl sie schon 5 jahre alt ist noch immer mit Aktuellen High End PCs schritthält. Sieht man an BC2 sieht bombe aus und hat keine Framerate einbrüche wie es selbst auf 1000€ PCs oft der fall ist.

Was mich zurück zum PC treibt ist die monotone Art von Konsolen. Ich liebe RTS und auf der Konsole gibts dafür einfach nix gutes ala CoH oder Dawn of War 2. Anderer Punkt ist das man auf dem PC einfach viel mehr möglichkeiten hat schon allein durch Mods -> Wie alt ist Battlefield 1942 ? Durch Mods wird das heute noch gespielt wie blöd. Könnte man auf der Konsole das was man mit dem PC auch kann dann würde keiner mehr PC Spiele wollen (Natürlich auch Tasta+Maus steuerung)
 
@Jesterfox
Wenn jemand etwas durchspielt, über einen längeren Zeitraum spielt und dazu noch die passenden Finanzen hat gebe ich dir natürlich recht aber diese Einschränkungen fehlten leider.
Die Antwort war natürlich etwas überspitzt geschrieben um zu zeigen das ein "was wäre wenn" Szenario immer sehr wackelig ist.
Alternativ kann man auch spazieren gehen, Freunde besuchen, TV schauen und diverse andere sachen machen die einem kein Geld kosten.
Der letzte Satz bezog sich immernoch auf Szenario B, bei dem jemand Geld bekommen hätte wenn ich sein un nicht ein anderes Produkt genutzt hätte und genau der Sachinhalt ist Käse.
Warum sollte es für ihn ein Schaden sein wenn ich andere Produkte nutze?
Beim Schwarzfahren nutzt man eine Leistung und Verursacht Kosten in Form von Abnutzung, Reinigung und Sprit. Wenn es generell aufs Kopieren bezogen war dann nutzt man her die Leistung des Erstellers von der Kopie, denn dem Publisher entstehen keine Kosten für das Pressen der Scheibe, das Verpacken, den Vertrieb/Versand, Trafic/Serverbetrieb usw. usw.
Das einzige was ihm entgeht sind die Einnahmen durch den Verkauf und genau hier unterscheide ich strikt zwischen dem Anspielen, der Dauernutzung ohne gekaufter Orginalversion ("Vermeidung der Kopierschutz/DRM Maßnamen), der Frage ob die Kohle zum Kauf dagewesen wäre und der Dauernutzung trozu vorhandener finanzieller Mittel. (Demo Ersatz / hat nichts mit dem Raubkopie Sachverhalt zu tuen / minderschwerer Fall einer Raubkopie / Raubkopie ebend)

@Benoit
Je nach Ausmaß der zukünftigen DRM Mechanismen wird das sogar relativ sicher passieren indem man erstmal einen kostenpflichtigen Account erstellen muss. (Deckung der laufenden Trafic- und Serverkosten)

@ZeroZerp
Was hat das eine mit dem anderen zu tuen?
Wieviele Gegenstände kennst du die kein Bedarfsgut sind, die man nicht probieren/testen kann, nach dem unbesichtigten Kauf nicht innerhalb einer Frist wieder zurückgeben kann und vor allem nicht ohne weiteres als gebraucht wieder verkaufen kannst?

Also mir fällt da spontan garnichts ein denn selbst die heutigen Maßnamen sind mehr als dreist und ein gutes Beispiel dafür wie die Lobbyarbeit dem Kunden schadet.

Nichts für ungut aber das was du schreibst hört sich mir nach Stammtischparolen der Software-/Medienindustrie an. Mindestens genau so schlimm wie ein mangelndes Unrechtsbewußtsein ist ein mangelndes Rechtsbewußtsein. Liege ich da jetzt so falsch oder habe ich das Rech mich über ein Produkt informieren/in Augenschein nehmen zu können, ein Anrecht ein funktionstüchtiges Produkt zu erwerben und es weiterverkaufen/verschenken zu können (im vollen Umfang) wenn es einem nicht mehr gefällt?

Ich gebe dir allerdings Recht das die Kunden an der Entwicklung eine Mitschuld haben denn sie sind es ja die den Schrott kaufen, bei Bewertungen nicht abstrafen und nutzen und somit die Publisher in ihrer Denkweise bestärken. Andererseitz halte ich inzwischen zu viele Publisher für so denkresistent das dann im grossen Stil das Ende der PC Gaming Geschichte beschrieen wird.
Soche Hersteller haben am Markt ganz einfach nichts verloren udn es wird zeit
 
welche rechtliche, moralische begründung gibt es, diese einschränkung bei einem KAUF zu dulden? das müsste mir mal einer erklären(fakten und rechtslage mit moralischem hintergrund).

ich sehe keine rechtliche möglichkeit, dies legal zu tun.

auch sehe ich keine moralische begründung, warum man den kunden in seinen rechten einschränkt.

greez
 
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