[Umfrage] Welche Distro verwendet ihr aktuell?

Welche Distro verwendet ihr aktuell?

  • CachyOS

    Stimmen: 50 17,4%
  • Mint

    Stimmen: 55 19,1%
  • Manjaro

    Stimmen: 28 9,7%
  • Ubuntu (inkl. Kubuntu, Xubuntu, Lubuntu usw.)

    Stimmen: 37 12,8%
  • Arch

    Stimmen: 28 9,7%
  • MX Linux

    Stimmen: 4 1,4%
  • Debian

    Stimmen: 51 17,7%
  • Devuan

    Stimmen: 1 0,3%
  • Fedora

    Stimmen: 30 10,4%
  • openSUSE

    Stimmen: 12 4,2%
  • Mageia

    Stimmen: 1 0,3%
  • Bazzite

    Stimmen: 12 4,2%
  • EndeavourOS

    Stimmen: 17 5,9%
  • Peppermint

    Stimmen: 1 0,3%
  • Gentoo

    Stimmen: 7 2,4%
  • PCLinuxOS

    Stimmen: 0 0,0%
  • OpenMandriva

    Stimmen: 0 0,0%
  • Pop!_OS

    Stimmen: 4 1,4%
  • AlmaLinux

    Stimmen: 0 0,0%
  • antiX

    Stimmen: 0 0,0%
  • Tuxedo

    Stimmen: 2 0,7%
  • eine andere (bitte in einem Beitrag angeben)

    Stimmen: 17 5,9%
  • SteamOS

    Stimmen: 16 5,6%

  • Umfrageteilnehmer
    288
  • Umfrage geschlossen .
Alexander2 schrieb:
Machen die auf Manjaro? Die Hoster nicht bezahlt? :D
Vielleicht sind ja auch einige stinkig, weil Ubuntu für die künftigen KI Funktionen keinen Killswitch vorsehen will.

Kann ich sogar verstehen, denn ich möchte auch nicht, dass mir ein Linux vorgesetzt wird, das die gleiche KI Featuritis aufweist wie Windows. Die sollen einem die Wahl lassen und sich nicht die gleiche Art aneignen wie MS mit seinem reinprügeln von KI Funktionen in jede Ecke des Systems. Das hat mich letztlich zu Linux getrieben und nun fängt man da auch mit diesem KI Wahn an.
 
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areiland schrieb:
Ubuntu für die künftigen KI Funktionen keinen Killswitch vorsehen will.
Haben doch gesagt der killswitch ist nicht noetig. einfach das entsprechende snap deinstallieren und die KI ist runter vom system.
Ergänzung ()

areiland schrieb:
Wenn die Grosskunden das moechten, bauen sie den bestimmt noch in die GUI ein. Aber ich wuerde da nicht drauf wetten das die das unbedingt wollen.
 
Also die Hürde so hoch legen, damit möglichst wenige davon Gebrauch machen!
 
areiland schrieb:
Die sollen einem die Wahl lassen und sich nicht die gleiche Art aneignen wie MS mit seinem reinprügeln von KI Funktionen in jede Ecke des Systems.
Ja, wobei der ubuntu-KI-Kram ja immerhin nur offline sein soll. Aber trotzdem ist es natürlich schön, wenn man dem Anwender die Wahl lässt.

Wobei es ja bei ubuntu Tradition hat dem Nutzer einfach was vorzusetzen. Das ist letztlich auch deren Erfolgsgeheimnis. Denn bis ubuntu war es bei Linux-Distribution oft üblich, das da bei der Installation (teilweise auch sehr kleinteilig) Dinge abgefragt wurden. Was gut war für Leute, die wissen was sie wollen und alles ganz genau selbst bestimmen wollten. Aber eben schlecht insbesondere für Linux-Neulinge, die dann auch oft miut der Konfiguration überfordert waren. Und ubuntu hat es halt populär gemacht dem Nutzer einfach ein fertiges System hinzustellen und der Nutzer konnte das sozusagen gleich loslegen.

Ich finde, beide Ansätze haben ihre Berechtigung. Und wer das ubuntu-artige nicht möchte, kann ja zum Glück ausweichen.

nipponpasi schrieb:
Wenn die Grosskunden das moechten, bauen sie den bestimmt noch in die GUI ein. Aber ich wuerde da nicht drauf wetten das die das unbedingt wollen.
Im Augenblick will das sowieso "keiner" weil "alle" auf den KI-Hypetrain aufspringen.
Und aus Datenschutz-Sicht ist es auch unbedenklich, da die Modelle lokal laufen weshalb man auch die dortigen Bedenkenträger abholt.

Wenn, dann geht es ja eher um die "Die KI macht nur Quatsch" - Skeptiker.
 
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Offline habe ich LLM hier auch schonmal benutzt, dafür brauchte ich jetzt Ubuntu nicht :D
Das ist ja dann nur was für "Ich hab hier nen Rechner, den benutz ich jetzt wie er ist" leute. Die sich selber nichts neues installieren oder so etwas einrichten.

Und da ist dann doch fraglich, das die hardware die die Leute haben das in irgendeiner art performant erledigen kann was die können soll?

Was soll die KI überhaupt für aufgaben erledigen? was für nen Typ KI?
Sinn sehe ich irgendwo in Spracherkennung und Text to Speach. das letztere vorallem auch in guter Quali für dann ggf. Leute mit Speziellem bedarf.

Da wäre sowas echt sinnvoll wenn die das gut einbauen und es allgemein funktioneirt mit allen Programmen/Oberflächen. Sprachliche Bedienung mit LLM, das grob weiß was man von dem will oder so?

Wenn Ubuntu schreibt die wollen KI einbauen, dann müssen die doch schon irgendwie nen Ansatz darlegen können, den die verfolgen wollen?
 
Alexander2 schrieb:
Offline habe ich LLM hier auch schonmal benutzt, dafür brauchte ich jetzt Ubuntu nicht
Ja. Natürlich "braucht" man dafür ubuntu nicht.
Aber wenn die das schon "ab Werk" mitliefern, dann ist das natürlich auch ok.
Das ist halt wie mit anderen Dingen auch. Man "braucht" ja auch kein Office-Paket oder Videoplayer vorinstalliert, weil man sich den ja auch bei Bedarf nachinstallieren kann. Da könnte man genauso drüber diskutieren. Gibt kein Grund das bei einem LLM-Tool anders zu betrachten.

Alexander2 schrieb:
Das ist ja dann nur was für "Ich hab hier nen Rechner, den benutz ich jetzt wie er ist" leute. Die sich selber nichts neues installieren oder so etwas einrichten.
Ähm ja. Aber wie bereits gesagt: Das ist ja auch irgendwo das Konzept von ubuntu.
Wer so ein fertig geschnürtes Paket nicht haben möchte, für den ist ubuntu ohnehin nicht die optimale Distribution.

Alexander2 schrieb:
Und da ist dann doch fraglich, das die hardware die die Leute haben das in irgendeiner art performant erledigen kann was die können soll?
Wobei ein einfaches LLM läuft heute quasi auf jedem halbwegs modernen Rechner.

Alexander2 schrieb:
Sinn sehe ich irgendwo in Spracherkennung und Text to Speach. das letztere vorallem auch in guter Quali für dann ggf. Leute mit Speziellem bedarf.
Ich weiß jetzt nicht, was ubuntu da vor hat.
Das kann ja auch ein LLM sein, welches zum Beispiel alle Manpages kennt und wo man dann so was fragen kann wie: "Wie mache ich auf Kommandozeile dies und jenes".
Oder auch sowas OCR-mäßiges wie: Ich hab ihr eine Bilddatei. Extrahiere mir mal enthaltenden Text daraus.

All das sind denkbare Anwendungsfälle die Du auch schon mit relativ wenig compute gut hinbekommst.

Alexander2 schrieb:
Wenn Ubuntu schreibt die wollen KI einbauen, dann müssen die doch schon irgendwie nen Ansatz darlegen können, den die verfolgen wollen?
Tun sie ja auch:
https://discourse.ubuntu.com/t/the-future-of-ai-in-ubuntu/81130

So wie ich verstanden hab, geht es um Text to Speech (was Du ja schon angesprochen hast) und überhaupt KI-Modelle leichter installierbar machen (wozu man jetzt ja noch manuelle Installationsschritte braucht) und zwar in Form von Snaps.
 
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andy_m4 schrieb:
Extrahiere mir mal enthaltenden Text daraus.
Das macht ja schon per Knopfdruck ohne AI das KDE Screenshottol, wenn man den Button eben drückt.
Eben einfach Komfortabel das Screenshot ins OCR Programm schieben.
 
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Alexander2 schrieb:
Das macht ja schon per Knopfdruck ohne AI das KDE Screenshottol
Das KDE-Screenshot-Tool heißt übrigens Spectacle. Und es nutzt dafür Tesseract. Und Tesseract wiederum macht exzessiven Gebrauch von neuronalen Netzwerken - sprich der Technik, die man auch für LLMs benutzt. :-)

Wobei meiner Erfahrung nach unterschiedliche Lösungen für unterschiedliche Anwendungsfälle unterschiedlich gut funktionieren.
Für sowas wie "ich hab ein ausgedruckten Text / Brief /whatever eingescannt /fotografiert" und will eine Texterkennung machen, da ist tesseract sehr gut drin.
Wenn der Text eher undeutlich ist (so a-la vollgekrakeltes Stück Papier oder Foto wo irgendwo auch ein Schild ist, wo was drauf steht), da funktionieren LLM (mit Vision-Support) besser.

Insofern kann man ohnehin nicht pauschal sagen, was besser funktioniert. Es kommt immer drauf an.
Ergo ist es auch Quatsch zu sagen: "Ich hab Tesseract. Ich brauch definitiv nix anderes".
 
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andy_m4 schrieb:
Ich weiß jetzt nicht, was ubuntu da vor hat.
Fuer mich wird's erst ab ner lokalen KI mit character interessant: 🥰

Will damit sagen: Ich bin voll fuer KI im OS, etwa so wie von Red Hat schon vorgemacht.
Aber bitte nicht von Red Hat. 😌
Ergänzung ()

Da faellt mir grad auf, wir sind hier ja im Welche Distro verwendet ihr aktuell? Thread.
Entschuldigt ich kam mit den vielen offenen tabs durcheinander.

Ich nutze aktuell NeptuneOS 9.1
Neptune_9.1_kazumi.png
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Alien Finger :-) :hammer_alt:
Ergänzung ()

nipponpasi schrieb:
Da faellt mir grad auf, wir sind hier ja im Welche Distro verwendet ihr aktuell? Thread.
Entschuldigt ich kam mit den vielen offenen tabs durcheinander.
Oh.

Kionite derzeit kurzem und sehr zufrieden (mir ist gerade nur ein Bug bekannt, der hoffentlich mit Version 44 behoben wird.)
 
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Mir ist ein Kritikpunkt an CachyOS aufgefallen, den man vor dem Hintergrund der aktuellen CVEs und der damit verbundenen Kernel-Patches bzw. dem Ausrollen der neuen Versionen, definitiv bedenken sollte. Es ist nämlich offenkundig so, dass linux-cachyos bzw. linux-lts-cachyos in der Variante ohne zusätzliche x86 Optimierungen, also v2, v3 etc., später ausgerollt werden als ihre Pendants.

Dies betrifft vermutlich nur einen kleinen Kreis von Rechnern, eher alte, so wie bei meinem alten Thinkpad (Ivy Bridge). Das ändert aber nichts daran, dass meine modernen Rechner schon lange die gepatchten Versionen bekommen haben, aber das alte Thinkpad noch immer nicht. Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob das mit nicht-Betroffenheit oder so zu tun hat speziell in diesem Fall, allerdings ist dies bisher immer so gewesen, dass die später kamen. Das ist nicht ideal.

Dürfte ein Building/Testing-logistisches Problem sein, insofern verständlich dass es nicht top-Prio hat, aber vor dem Hintergrund der aktuellen Lücken definitiv kritikwürdig.

Ebenso ist mir aufgefallen, aber das ist vermutlich kein CachyOS sondern ein Arch-Problem, dass Firefox und Thunderbird Updates recht spät kommen im Vergleich zu anderen Distros. Auch nicht ideal.
 
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@Grimba , du machst dir Gedanken um die Sicherheit unter CachyOS, mich wundert immer wieder, wie viele Menschen eigentlich das doch recht unsichere Linux Mint benutzen? ;)
 
Habicht schrieb:
das doch recht unsichere Linux Mint
Naja jetzt musst du das aber argumentativ an irgendwas festmachen. So allein für sich in den Äther geblubbert wird da kein Schuh draus.
 
Grimba schrieb:
… jetzt musst du das aber argumentativ an irgendwas festmachen.
Aber gerne doch - fangen wir mal mit der Basis, also Ubuntu, an. Für Ubuntu gibt es 4 Paketquellen, nämlich main, restriktet, universe und multiverse - den LTS-Support gibt es nur für main und restrictet und wenn du "Ubuntu-pro" aktivierst, dann auch noch für ziemlich viele Pakete aus restricted.
Bei Ubuntu ist auch bekannt, dass es 5 Jahre LTS nur für Ubuntu selber und die Server-Variante gibt, die Derivate haben nur 3 Jahre LTS-Status.

Mint, was zu rund 80-90% im Grunde ein "grünes Ubuntu" ist, verspricht hingegen 5 Jahre Support, die restricted-Quellen sind dabei "ab Werk" aktiv und Ubuntu-pro gibt es für Mint nicht.

Einfaches Beispiel schau dir mal in einem Mint 21.x die Ausgabe von
Code:
apt policy ffmpeg
an (ohne ffmpeg hast du nicht viel Spaß mit deinem System), du kannst das auch mit vielen anderen Tools ausprobieren, insbesondere Multimedia-Codecs und da wird immer immer immer als Paketquelle ein "universe" drin stehen .
Mint selber äußert sich nicht zu der Thematik - ich gehe auch nicht davon aus, dass die die Man-Power dafür haben (sonst hätten die das längst so veröffentlicht), die kommen ja nicht mal mit der Veröffentlichung von Mint 23 hinterher, das hat man mal vorsoglich bis mindesten Weihnachten 2026 verschoben.

Reicht dir das soweit mal oder hälst du das alles auch für "Geblubbere"?
 
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