USA Today: Neues von den Republikanern und Donald Trump

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Keine Frage, Geschichte und die Erinnerung an bedeutende Ereignisse ist wichtig und vor allem die schrecklichen Ereignisse dürfen niemals in Vergessenheit geraten.

Wir sollten uns aktuell aber tunlichst um die Gegenwart und damit verbunden um unsere Zukunft kümmern. Erst wenn wir das auf die Reihe kriegen, können wir uns intensiver um Vergangenes kümmern.

Es ist doch auch vollkommen irrelevant, ob irgendeine Hohlfrucht den Adolf als links und/oder kommunistisch einstuft. Diejenigen unter uns, die noch halbwegs bei Verstand sind wissen doch sehr genau, was Sache ist.

Bestärkt werden die Extremisten doch vor allem dann, wenn sich die Vernünftigen über solchen Schwachfug ärgern.

Es hilft auch nichts, wenn man in einem jahrelangen Rechtsstreit die Umbenennung einer Straße in Berlin erzwingen möchte. Jahre und hundertausende Euro Steuergelder später ist man nun am Ziel. Die Mohrenstraße heißt nun anders.
Die Rechtsextremen wird es beflügeln in ihrer Ansicht, dass unsere Demokratie und der Rechtsstaat nicht funktionieren und man sich ständig an solchen Begrifflichkeiten abarbeitet.

Trump und dessen Schergen werden sich über solche Ereignisse auch ihren Teil denken. Wahrscheinlich nicht nur denken, sondern sich vielleicht sogar auf die übliche Art zu Wort melden.
 
Umbenennungen werden doch einfach per Dekret vom Trumpeltier durchgesetzt. @LotusXXL

Sich ansehen und drueber Labern wie sich D und Europa selbst zerlegt wird kommen.
 
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LotusXXL schrieb:
Es ist doch auch vollkommen irrelevant, ob irgendeine Hohlfrucht den Adolf als links und/oder kommunistisch einstuft. Diejenigen unter uns, die noch halbwegs bei Verstand sind wissen doch sehr genau, was Sache ist.
1. nein es ist nicht irrelevant. Wer die Geschichte umschreibt, schreibt Gegenwart und Zukunft um.
2. die mit weniger verstand erreichen langsam aber sicher eine kritische Masse. Es hilft nicht wenn eine zu geringe Zahl, weiss was los ist.
 
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LotusXXL schrieb:
Wir sollten uns aktuell aber tunlichst um die Gegenwart und damit verbunden um unsere Zukunft kümmern. Erst wenn wir das auf die Reihe kriegen, können wir uns intensiver um Vergangenes kümmern.
Beides schließt sich nicht aus.

Die AfD hat fast genauso viele Prozente wie die CDU in aktuellen Umfragen. Weidel repräsentiert die AfD und ihre Wähler und wenn solche Aussagen von einer Kanzlerkandidatin zu Adolf Hitler kommen, ist das ein ganz relevantes Problem!

Im Gegensatz zu anderen Parteien gibt es bei der AfD in der Regel eine große Kollektivmeinung und wenig Abweichler.

So lügen ganz viele "Hohlfrüchte".

Wenn Deutschland 80 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg eine Bundeskanzlerin haben sollte, die Adolf Hitler als links bezeichnet, wäre das international eine absolute Katastrophe.
 
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Governor Newsom hat sich echt, zu Recht, auf Trump einschossen. Die meisten seiner Posts sind echt Comedy Gold und nehmen ihn permanent auf die Schippe.

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LotusXXL schrieb:
Keine Frage, Geschichte und die Erinnerung an bedeutende Ereignisse ist wichtig und vor allem die schrecklichen Ereignisse dürfen niemals in Vergessenheit geraten.
https://www.nzz.ch/feuilleton/weil-...r-des-beruehmten-bombers-enola-gay-ld.1875367

Ich weiß nicht.. Auch wenn ich deine Intention verstehe.. Aber was Trump da macht, ist geschichtstilgung.
In den USA läuft eine gigantische Zensuraktion - nachträglich. Der Züricher Medienwissenschaftler Professor Roland Meyer sagt, man kommt kaum hinterher:

"Es wurden wohl auch Bilder der Navajo Code-Talkers gelöscht. Das sind jene Native Americans, die im zweiten Weltkrieg für die Armee geheime Botschaften verschlüsselt haben, einfach aufgrund ihrer ganz besonderen Sprachkenntnisse. Da wurde die Seite allerdings nach Protesten wohl wieder online gestellt."
Auch viele Fotos von Schwarzen Kriegshelden verschwinden und Forschungsanträge werden auf vermeintlich verdächtige Begriffe gescannt – immer geht es um Diversität, Gleichheit und Inklusion.

"Und auch von den Webseiten der Regierungsbehörden verschwindet alles Mögliche - alles, was nur entfernt mit der Sichtbarmachung von Frauen, von Schwulen, von Schwarzen zu tun hat. (...) De facto ist das tatsächlich der Versuch, weiße, männliche Vorherrschaft durchzusetzen auf allen Ebenen und mit sehr radikalen Mitteln." (SWR)

https://apnews.com/article/dei-purg...-women-black-8efcfaec909954f4a24bad0d49c78074

Es ist in Summe also nicht so, dass wir sagen können: Naja die Vergangenheit ist nun eh vorbei, die Gegenwart ist wichtig. Wenn Tatsache jemand auf die Idee käme, die Geschichte der NS Ideologie um zu schreiben, dann ist der Weg zu einem neuen HC auch nicht mehr weit. Grade mit Blick auf die blauen
 
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LotusXXL schrieb:
Es hilft auch nichts, wenn man in einem jahrelangen Rechtsstreit die Umbenennung einer Straße in Berlin erzwingen möchte. Jahre und hundertausende Euro Steuergelder später ist man nun am Ziel. Die Mohrenstraße heißt nun anders.

Dieses Beispiel findet man in nahezu unendlicher Zahl für viele der hier im Thread genannten Probleme. Symbolpolitik, die am Grundproblem überhaupt nichts ändert. Das hat (bis auf die Anwohner) nahezu keinen Einfluss. Aber man hat halt mal "für die bessere Welt" etwas geändert. Mit so etwas werden keine strukturellen Rassismusprobleme beseitigt, aber man hat etwas vermeintlich einfaches getan. Gut gemeint ist eben noch lange nicht gut gemacht. Das man damit leider zuviele Menschen genau in die Arme von Rattenfängern wie bspw. Trump treibt, will man wohl nicht so richtig wahrhaben.

Probleme hat man in den USA sicherlich genug. Und genau darauf fußt die Strategie von Trump. Spalten, "Die gegen uns" usw. Wurde ja hier schon oft genug behandelt. Aber die Demokraten (wie auch leider bei uns die Parteien mitte+links) fokussieren sich meiner Meinung nach zu stark auf Symbolpolitik.
 
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Knergy schrieb:
Aber man hat halt mal "für die bessere Welt" etwas geändert.
Ja, das ist ja der Punkt. Kleine Dinge verändern im überschaubaren und möglichem Rahmen. Gibt unzählige Beispiele mit positiver Wirkung im „nur“ kleinem Rahmen.
 
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@knoxxi
Das hat schon einen ziemlich faden Beigeschmack von Polizeistaat/Militär-Diktatur...
 
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Ich glaube über Beigeschmack sind wir lange hinaus.

Das ganze kann sich Hollywood nicht besser ausdenken ..
 
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MaverickM schrieb:
Beigeschmack von Polizeistaat/Militär-Diktatur..

Vorbereitungen einen eventuellen Buergerkrieg blutig schnellstmoeglich zu beenden.
 
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@BFF Ich befürchte auch, dass hier bald weitere Schritte unternommen werden um massiv Freiheiten einzuschränken und hier die Armee getestet wird. Was mir nicht in den Kopf will, dass es noch so viele Amerikaner gibt, die das toll finden, was der orange Irre da macht. Vor allem die Armen, die Ihn gewählt haben , werden so massiv ausgeplündert. Ich bin ja auch der Meinung, dass Amerika bald so pleite ist, dass ein Überall auf ander Länder nicht ausgeschlossen werden kann. Dann sind wir leider wieder in der Antike angelangt.
 
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@Shottie
Manch einer könnte argumentieren, die Antike war zivilisierter... ;)
 
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Eigentlich doch nur noch das Dekret, dass er auf Lebenszeit El Presidente sein kann, oder? :D
 
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Abschaffung der Opposition wäre auch noch da. Aber okay, die schaffen sich weitestgehend selber ab.
 
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Da trifft eigentlich fast alles zu... Nicht wirklich verwunderlich, aber trotzdem bedauerlich.
 
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