USA Today: Neues von den Republikanern und Donald Trump

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Nazrael schrieb:
Nein, bisher eben nicht.

https://www.newsweek.com/national-guard-dc-carrying-weapons-report-2114531

What To Know​

Administration officials had previously said the National Guard would not carry weapons, and troops who have already made the rounds on patrol around the city have done so without carrying them.

The Journal, citing people familiar with the plan, reported on Saturday that those troops were told on Friday evening they should expect an order to carry weapons. As of Saturday afternoon, no formal order had been issued.

A White House official told the Journal that additional troops may be called to D.C., and they may be armed, but they would not be making any arrests.

The Army had stressed the lack of weapons in a press release issued Thursday, writing that the troops were deployed to "provide a visible presence in key public areas, serving as a visible crime deterrent."
 
knoxxi schrieb:
Nein, bisher eben nicht.
Wir sprechen von zwei unterschiedlichen Dingen: Während die alltägliche Präsenz von US-Soldaten in der Zivilgesellschaft unproblematisch und typisch ist, befasst sich der Artikel mit der Frage, ob und inwieweit Soldaten bewaffnet sein dürfen, insbesondere im Kontext der rechtlichen Zulässigkeit nach dem Posse Comitatus Act. Tatsächlich handelt es sich um eine rechtlich sehr schwierige Sache: Der PCA verbietet grundsätzlich den Einsatz von Streitkräften für zivile Gesetzesdurchsetzung, es sei denn, es liegen explizite Ausnahmen vor, wie durch den Insurrection Act.

Der zentrale Punkt ist, dass ein legitimer Einsatz für "law enforcement" den Waffeneinsatz stark einschränkt, um PCA-Verstöße zu vermeiden, daher werden Nationalgardisten in sog. "domestic Operations" häufig nicht scharf bewaffnet um Eskalationen und potenzielle Katastrophen zu verhindern. Allerdings ist Bewaffnung in unterstützenden Rollen möglich, wie in den jüngsten Deployments 2025 in Washington D.C. unter Präsident Trump, wo Guards "armed" sein dürfen, dann allerdings niemanden festnehmen dürften, was im Widerspruch zum "law enforcement" steht.

Daher mein Einwand: Es geht nicht um Abnutzung/Gewöhnung sondern um die üblichen Macht- und Nebelspiele von Donald Trump.
 
heute wird zwar der Trump neben der EU/UA-Elite reden und mit den anderen entscheiden über den Krieg der Russen gegen die Ukraine
aber vielleicht wird heute mit Hilfe von Trump auch eine Entscheidung getroffen, die das Leben der ukrainischen und der russischen Männer in der Zukunft rettet
 
Neues aus den USA...


Ich mache es kurz.. Wir erleben nun eine Zeit in der Regierungskritische Medien gleichgeschaltet oder gar verboten werden.
Eine neue Welle von Buchverboten hat die Schulbezirke Floridas erfasst, wobei zu Beginn des Schuljahres Hunderte von Titeln aus den Regalen der Bibliotheken und Klassenzimmern entfernt wurden.

Das Update zum Thema Zensur bezieht sich auf die Meldung vom Guardian von vor 4 Tagen, daher mal das Thema. Leider werden das die Anhänger der AFD und Co nicht lesen, können sie doch live in den USA derzeit den Beginn des Faschismus erleben.

Der von den Republikanern dominierte Bundesstaat, der in diesem Jahr bereits die höchste Rate an Buchverboten landesweit verzeichnet hat, setzt die Zensur von Lesematerialien in Schulen fort und beugt sich dabei dem Druck von außen, um Konflikte und Vergeltungsmaßnahmen der Regierung zu vermeiden.

Seit 2021 nehmen Buchverbote in den USA rapide zu, doch diese jüngste Welle ist auf den zunehmenden Druck der staatlichen Bildungsbehörde in Florida zurückzuführen.

Die Behörde sprach im Mai eine strenge Warnung an den Schulbezirk Hillsborough County aus und erklärte, dass formelle rechtliche Schritte folgen könnten, wenn „pornografische” Titel nicht aus der Bibliothek entfernt würden. Infolgedessen wurden mehr als 600 Bücher aus dem Verkehr gezogen, was den Bezirk voraussichtlich 350.000 Dollar kosten wird.

Zu den aus den Schulregalen entfernten Büchern gehörten „Das Tagebuch der Anne Frank” und „What Girls Are Made of” von Elana K. Arnold. Keines dieser Bücher wurde vom Bezirk offiziell geprüft, und sie waren von den Eltern vor Ort nicht als potenziell unangemessen gemeldet worden. Eltern mit Kindern im Schulsystem hatten sogar die Möglichkeit, ihre Kinder von einer bestimmten Lektüre auszunehmen, ohne sie aus dem Unterricht für alle anderen herauszunehmen.

https://www.jta.org/2024/01/10/unit...s-at-center-of-major-florida-book-ban-lawsuit

https://pen.org/escambia-county-florida-banned-books-list/

Die Liste btw liest sich schon spannend..
 
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Am Ende wird nur ein Buch in FL über bleiben. @Rockstar85
Die Bibel.
Und deren kriminelle Inhalte wurden dann raus redaktiert.
 
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BFF schrieb:
Wird echt Eng, für good old J

https://www.domradio.de/artikel/evangelikale-lehnen-jesus-zitate-als-zu-links-ab


Tatsächlich ist es oftmals der erste Teil der christlichen Bibel, dessen Texte den Gläubigen nicht selten in Gottesdiensten vorenthalten werden, sollten sie zu anstößig, verstörend oder blutrünstig sein. Sogar die offizielle Liturgie der Kirche kennt solche Eingriffe wie zum Beispiel im Stundengebet den Wegfall eines Verses im 110. Psalm, in dem Gott Gericht hält, die Toten häuft und die Häupter "weithin auf Erden" zerschmettert.

Jesus war so Links, dagegen wäre Marx ein Konservativer :D

Hier macht sich dann die Kirche auch mal ehrlich.

Godehard Brüntrup SJ
"De facto streichen wir alle fragwürdige Sätze und Geschichten aus der Bibel."

Einer der in meinen Augen Hauptgründe, die Radikalisierung von Freikirchen zu stoppen. Notfalls durch Rechtsstaatsnahme der Rechten Extremisten.

Brüntrup dazu:

Der Jesuit Brüntrup weist darauf hin, dass es um so folgenreicher werde, je näher man an Jesus und den Kern seiner Verkündigung herankomme. "Man kann nicht die Bergpredigt ablehnen und immer noch Christ oder Christin sein.“

Dabei sei es nicht grundsätzlich falsch oder zu verurteilen, aus der Religion auch politische Überzeugungen abzuleiten. "Wenn man aber zuerst eine politische Überzeugung hat und dann die Religion in den Dienst nimmt, um diese politische Meinung spirituell aufzuladen und zu überhöhen, dann dient die Religion nur noch Machtinteressen."

Yale-Professor Miroslav Volf:

Dass im nächsten Schritt der Jesus der Bibel durch Evangelikale in Frage gestellt wird, ist für den anglikanischen Theologen nicht überraschend. An der eigentlichen Botschaft Jesu gebe es in rechts-christlichen Kreisen immer weniger Interesse. Die Kirche diene mehr als kulturelle Identifikationsgruppe, so Volf, und weniger als Glaubensgemeinschaft.
 
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@Rockstar85
Gibt eine gute Doku-Reihe von arte zum Thema Evangelikale und USA – „Evangelikale - Mit Gott an die Macht“ ist der Titel. Diese religiöse Gruppe, deren Ansichten und Unterstützende sind noch mal ganz anders gruselig. Und es ist sehr besorgniserregend wie hoch deren Einfluss mit Trump nun ist.
 
sedot schrieb:
@Rockstar85
Gibt eine gute Doku-Reihe von arte zum Thema Evangelikale und USA – „Evangelikale - Mit Gott an die Macht“ ist der Titel.

Ich hab mal hier den Thread mit Brockschmidts Buch zum Thema Amerikas Gotteskrieger gestartet. Wenn du richtig Bock hast, schau dir mal die ersten Seiten an.
Ich hasse es, am Ende mit meinen Thesen ins schwarze zu treffen, aber ein Großteil der damaligen Trump "Befürworter" schreiben hier leider nicht mehr.

https://www.fr.de/politik/gewalt-in...-die-religioese-rechte-amerikas-91102887.html'

Schade eigentlich, lebt doch eine Demokratie von Diskurs und Kompromissfindung.
 
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Rockstar85 schrieb:
Tatsächlich ist es oftmals
Was rein niemanden interessiert.
Die beten die Texte runter ohne verstehen.

Das „Schlimme“ ist eher das sich Religion mehr als zuvor in Politik einmischt.

„Im Nahmen Gottes“ irgendwie Dummfug zu tun scheint wieder/immernoch Mode zu sein. Inklusive sich gegenseitig killen.
Ergänzung ()

knoxxi schrieb:
Bestseller von Trump
Hatte der jemals einen?
 
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@Rockstar85

Ihr habt ein falsches Verständnis vom Allmächtigen, weil weder das Alte, noch das Neue Testament in original vorliegen.
Die Evangelien wurden mindestens 30-60 Jahre je nach Evangelium, nur mündlich überliefert.
Danach wurden sie in eine andere Sprache ÜBERSETZT und somit subjektiv formuliert.
Wer die Übersetzer waren, kann man nicht 100% sagen.

Zusammengefasst, niemand, selbst der Papst darf nicht Gebote und Verbote des Allmächtigen verändern.
Hier lese ich aber viel was dies betrifft.
Ja leider wurde die Bibel und andere Bücher auch, für eigene Interessen missbraucht.

Trump sagte ja zuletzt, das er so viel Frieden geschlossen hätte, das er deswegen ins Paradies kommen würde.. Schade das man die Gesetze des Allmächtigen nicht ernst nimmt.
 
dergraf1 schrieb:
@Rockstar85

Ihr habt ein falsches Verständnis vom Allmächtigen, weil weder das Alte, noch das Neue Testament in original vorliegen.
Du hast die Bibel ebenso wie Trump nicht gelesen, kann das sein?
Und das alte Testament ist eher ein SciFy Buch, wenn man sich mal anschaut, wie oft dieses übersetzt wurde.
Trump hat btw nirgendwo Frieden geschaffen, die USA werden nach den Midterms (spätestens wenn Präsidentenwahlen sind) im Bürgerkrieg versinken

Wo Deutschland ein "Failed State" beim Thema Diensteistung und Bürokratie ist, sind die USA beim Thema Demokratie

ich mach es einfach: Trump ist den Evangelikalen der bessere Jesus, auch wenn Trump eher der Antichrist ist

https://www.abc.net.au/religion/is-...other-hard-questions-for-christians/105378092
 
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@Samurai76

Viel Spaß..
Alles wunderbar aufgeführt.. Ach ja die USA möchten Homosexuelle auch mal wieder "heilen"
 
Samurai76 schrieb:
Werde ich wohl heute Abend haben,...
Korrekt... Wie der Artikel in Domradio und auch Annika Brockschmidt es trefflich sagten, die Bibel ist, wie bei den Taliban die Scharia, nur das "Vehikel" für den eignen Hass.
Ich gehe sogar so weit, dass die Bibel den meisten US Amerikanern nicht bekannt ist.

Wo es die Salafistenbibel gibt, gibt es auch die Waco-Bibel
 
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Rockstar85 schrieb:
die Bibel ist, wie bei den Taliban die Scharia, nur das "Vehikel" für den eignen Hass.
Wow, das ist ja heftig und leider völlig falsch. Scharia ist die Sammlung aller islamischen Gesetze und Normen. So etwas gibt es im christlichen Glauben nicht (mehr? ). Wenngleich, dann bot Bibel mit Koran, da wird ein Schuh draus. Und inhaltlich, würde ich vermuten, steht dort ziemlich ähnliches drin. Aber die daraus abgeleiteten Interpretationen unterscheiden sich "geringfügig".
 
Bin nicht religiös, find aber, Jesus war ein cooler Dude, sofern er existiert hat. Sozialist bis ins Mark, Grenzen hätte der nie gezeichnet, käm ihm nie in den Sinn.

Verblüfft bin ich nur immer wieder über jene, die in seinem Namen Hass predigen oder den Vatikan, der Prunkpaläste baute, die Jesus böse gegen den Strich gingen. Mal ehrlich, die merken nix mehr, oder?
 
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Samurai76 schrieb:
Tschuldige bitte die Nachfrage, aber wo und welche Punkte genau sprichst du hier konkret an?
Das was ich getippt hab.
Religion beeinflusst die Politik.
Und im Moment sichtbar mehr. Woher kommen sonst Ideen aka Religion wieder als Pflichtschulfach in öffentlichen Schulen einzuführen und dafür History/Geschichte einzuschränken bzw. abzuschaffen?
Rockstar85 schrieb:
dass die Bibel den meisten US Amerikanern nicht bekannt ist.
Du willst nicht wissen wie viele die gelesen haben und das die in verdammt vielen Haushalten aufgeschlagen rumsteht. Vor allem bei den Eingewanderten aus Europa.
 
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