USA Today: Neues von den Republikanern und Donald Trump

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Laie1 schrieb:
Das bringt aber leider genau gar nix. Trump hatte einen sehr bemerkenswerten Erfolg
Man kann natürlich die Moderation einschalten statt eine Antwort zu liefern. Ich wüsste dennoch gerne, wie sich der "sehr bemerkenswerte Erfolg" eines Trump definiert. Die Wahl gewonnen? Macht bekommen? Genau darauf wollte ich mit meinem "polemischen" Beitrag hinaus. Es wird wild mit Lobpreisungen um sich geworfen und jedes Mal gekniffen, wenn man das hinterfragt und mal wissen will, worauf dieser Erfolg fußt. Eine Wahl zu Gewinnen ist nicht zwingend ein sehr bemerkenswerter Erfolg. Zum einen, weil das jeder andere Präsident vor Trump ebenfalls geschafft hat und zu anderen denn dem folgend auch alle Diktatoren dieser Welt bemerkenswert erfolgreich sind. Manche nur im sich Macht verschaffen, andere sind zunächst mal auch tatsächlich demokratisch legitimiert an die Macht gekommen. Also, was ist sein Erfolg und was macht ihn so sehr bemerkenswert?
 
Sron schrieb:
Eine schlechte Person kann trotzdem gute Entscheidungen treffen.
Darum ging es aber eigentlich nicht. Es ging um Moral und Ethik. Und die lässt er überall vermissen.

Sron schrieb:
finde ich nicht, dass man ihm versagen oder politische UNtätigkeit vorwerfen kann, nachdem er nun ein 2 Wochen doch einiges geleistet hat.
2 Wochen? Seine Show zieht er doch schon seit Jahren ab. Somit kann man ihm auch entsprechend viel vorwerfen.

Sron schrieb:
Nun, ich denke dass kommt ganz auf die eigene Einstellung und Meinung an.
Die geltenden Moralvorstellungen sind aber nicht einfach so frei verhandelbar, sondern ergeben sich innerhalb der Gesellschaft.

Und selbst Menschen, die Trump wählen, würden das, was er tut, ganz entschieden verurteilen, wenn es von "den anderen" praktiziert werden würde. Ich sehe da schon arge Doppelmoral in diesem Lager. Viel mehr, als es auf der anderen Seite der Fall wäre.

Und der größte Widerspruch für mich ist sowieso: "Freie Rede" und "libertär", aber dann einfach überall maximalen Einfluss üben und Meinungen sowie Lebensweisen unterdrücken, als wenn es kein Morgen gäbe. Und das bezieht sich nicht nur auf die USA.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Buttkiss und Lipovitan
Erkekjetter schrieb:
Man kann natürlich die Moderation einschalten statt eine Antwort zu liefern.
? Keine Ahnung was du meinst, aber ich habe nicht " die Moderation eingeschaltet".
Aber tatsächlich weiß ich nicht, was du von mir willst - deshalb nochmal mein Beitrag, auf den du dich da offensichtlich beziehst:
Laie1 schrieb:
Irgendwie fällt mir zu dieser Diskussion folgender Vergleich ein: Man liegt mit einer fetten Grippe im Bett....das ist total doof und eigentlich dürfte das gar nicht sein....

Das bringt aber leider genau gar nix. Trump hatte einen sehr bemerkenswerten Erfolg und damit muss man nun umgehen.
Pessimistisch gesehen leicht vorstellbar, dass es diese "westliche Welt" nun zeitnah zerbröselt. Die Europäer sind allerdings auch nicht unbedingt Musterschüler, um wenigstens ihren Teil der notwendigen Hausaufgaben zu erledigen. Tsia, das wird leider echt spannend.
Trumps bemerkenswerter Erfolg ist es, diese Wahl gewonnen zu haben. Meine grundsätzliche Haltung zu diesem Fakt wird eigentlich auch deutlich...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Quidproquo77
Kuristina schrieb:
Trump hat noch 206 Wochen Amtszeit. Vielleicht erfassen wir die Statistik danach und nicht davor. ^^

Trump war schon mal 4 Jahre an der Macht und praktisch alle Experten, Analysen und Statistiken waren sich einig, dass er einer der schlechtesten Präsidenten der USA war, politisch sowie charakterlich. Hier besteht fast mehr Einigkeit als beim Klimawandel :D

Zumindest hier in dieser Welt, in den eigenen Fantasywelten kann das natürlich anders aussehen.

Die Wissenschaftler waren dazu aufgerufen, alle 45 US-Präsidenten auf einer Skala von 0 bis 100 nach ihrer "Bedeutung" zu bewerten. Die Null steht dabei für politisches Versagen. Trump kam im Schnitt auf 10,9 Punkte, gleichbedeutend mit dem letzten Platz. Vor ihm landeten die ehemaligen Präsidenten James Buchanan (Platz 44, 16,7 Punkte) und Andrew Johnson (Platz 43, 21,6 Punkte).

Dank Internet und Google stehen dir all diese Informationen zur Verfügung. Man muss nur mal seine Traumwelt verlassen und der Realität ins Auge blicken. Oder man redet sich ein, dass all diese Berichte und Aussagen, wie Donald Duck immer so gerne sagt, eine Hexenjagd gegen ihn sind, weil er der weiße Held ist, der die Menschheit vor der "Wokeness" retten und Amerika wieder groß machen wird. Es wurde von Gott gesendet um uns zu retten!
 
Zuletzt bearbeitet:
Powl_0 schrieb:
Lies doch mal die vorherigen Beiträge. "Die anderen" liefern gar nichts neues. Die "Erfolge" dieser Keulenschwingerei sind Programme, die bereits seit Jahren laufen.
Aso, Deutschland investiert seit Jahren 2% in die Verteidigung?
Muss mir irgendwie entgangen sein. Tut es nicht - aber wird es bald.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Sron
ZeT schrieb:
Seh ich nicht so. Schland hat zwar Zeug an die Ukraine abgegeben, aber Neubestellungen bleiben aus.
Welche Relevanz hat das für den Punkt, ob Putin, oder Trump als Motivator fungiert?
 
Laie1 schrieb:
Trumps bemerkenswerter Erfolg ist es, diese Wahl gewonnen zu haben.
Also wie jeder andere Präsident vor ihm auch und wie diverse Diktatoren/Autokraten dieser Welt. Wäre das ja geklärt, dass das ein sinnentleerte Worthülse ist. "Sehr Bemerkenswert" ist daran überhaupt nichts, denn das würde bedeuten, dass es irgendetwas gibt, was eben besonders daran ist, im Vergleich zu anderen Wahlsiegen.
 
Buttkiss schrieb:
Meine Rede. ... und die Statistik besagt das die Mordrate unter Trump praktisch Rekordwerte erzielt hat und danach unter Biden wieder extrem zurückgegangen ist.
Bitte nicht schon wieder. Das war die "Pandemie". Die Mordraten sind auch unter Biden gestiegen.
https://www.sueddeutsche.de/politik/usa-morde-pandemie-1.5424274
Dennoch ist die gestiegene Kriminalität ein politisches Problem für Präsident Joe Biden. Die Republikaner werden die FBI-Statistik im Kongresswahlkampf nächstes Jahr ohne Zweifel nutzen, um Biden und die Demokraten anzugreifen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Sron und Kuristina
@Quidproquo77
Bitte hinterfrage deine eigenen Quellen einmal kritisch.
"Nach Angaben der US-Bundespolizei wurden 2020 etwa 21 500 Menschen gewaltsam getötet. Das waren fast 5000 Todesopfer mehr als im Vorjahr. Eine solche Zunahme hat das FBI in den vergangenen Jahrzehnten noch nie gemessen." Biden war 2020 nicht Präsident der USA :rolleyes:
Nach Bidens Amtseinführung hat sich der Anstieg wieder stablisiert und ging dann zurück:
Statista
Rekordrückgang der Kriminalität in den USA 2023
 
Quidproquo77 schrieb:
Bitte nicht schon wieder. Das war die "Pandemie"
a) wieso in Anführungszeichen?
b) magst du mir noch sagen, wer während der Pandemie US Präsident war? Dieser Präsident und seine Partei haben sich nämlich nicht ordentlich um zivilen Umgang gekümmert, sondern Bürger angestachelt und Verschwörungstheorien sowie medizinische Falschinformation verbreitet. Ob das einen Einfluss auf die Kriminalität zu der Zeit haben könnte?

Na, sicher nicht. Der Präsident ist ja bekanntlich nur dann verantwortlich und schuld, wenn er Demokrat ist. Sind Republikaner an der Macht, ist...oh, auch irgendwie immer irgendjemand anderes schuld, bevorzugt natürlich auch Demokraten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: knoxxi
Erkekjetter schrieb:
Also wie jeder andere Präsident vor ihm auch und wie diverse Diktatoren/Autokraten dieser Welt. Wäre das ja geklärt, dass das ein sinnentleerte Worthülse ist. "Sehr Bemerkenswert" ist daran überhaupt nichts, denn das würde bedeuten, dass es irgendetwas gibt, was eben besonders daran ist, im Vergleich zu anderen Wahlsiegen.

Ich verstehe nicht, warum du dich jetzt an einer grundsätzlich sehr gebräuchlichen Formulierung abarbeitest. Wer eine Wahl gewinnt, hat diese im Gegensatz zu dem/den Wahlverlierern mit Erfolg absolviert - gemeint sind selbstverständlich Wahlen nach demokratischen Prinzipien... Und im Zusammenhang mit der Vorgeschichte empfand ich Trumps Erfolg schon als "sehr bemerkenswert".
------------
Du darfst aber selbstverständlich gerne eine andere Umschreibung für diese Tatsache formulieren. Es ändert halt leider nur nichts an der aktuellen Realität.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Quidproquo77, FrankenDoM und Kuristina
@ZeT
Inhaltlich durchaus steigerungsfähiger Kommentar.
Es ging mir um die Richtigstellung deiner Aussagen, nicht um eine Bewertung. Natürlich darfst du der Meinung sein das Deutschland Geld von sozialen Einrichtungen, dem Wohn-, Bildungs- oder Verkehrssektor abziehen sollte um den Verteidigungsetat zu erhöhen...
 
Buttkiss schrieb:
Bitte hinterfrage deine eigenen Quellen einmal kritisch.
Das Problem an der Stelle ist, dass du eine These aufstellst, "durch Trump steigt die Kriminalität" und dann den typischen Bestätigungsfehler begehst, obwohl die Quellen etwas ganz anderes zeigen, nämlich eine ansteigende Kriminalität während Corona und dem Anstieg der Kriminalität in republikanisch wie demokratisch regierten Bezirken, Städten, Bundesländern.

https://www.tagesspiegel.de/politik/gibt-es-einen-zusammenhang-mit-corona-5420878.html

Die Experten stehen vor einem Rätsel. Demokratisch regierte Regionen sind von dem Anstieg ebenso betroffen wie republikanisch regierte, Städte ebenso wie Vororte und ländliche Gebiete.
Ich kann jetzt auch sagen: Mordrate unter Obama gestiegen, Mordrate unter Trump erst gefallen, danach gestiegen, was auch immer. Hier einen direkten Zusammenhang zu suchen ist unseriös.
Screenshot 2025-02-05 104404.png

Buttkiss schrieb:
Eine solche Zunahme hat das FBI in den vergangenen Jahrzehnten noch nie gemessen." Biden war 2020 nicht Präsident der USA :rolleyes:
https://www.daserste.de/information/talk/maischberger/faktencheck/faktencheck-maischberger-608.html

Die Zunahme wird weder Biden noch Trump angelastet. Check mal deine Quellen.^^
Powl_0 schrieb:
Na, sicher nicht. Der Präsident ist ja bekanntlich nur dann verantwortlich und schuld, wenn er Demokrat ist.
Ist Biden dann auch für die hohe Inflation verantwortlich, welche auch eine Folge von Corona war? :cheerlead:
Nein, ist er nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: FrankenDoM und Kuristina
Laie1 schrieb:
Es ändert halt leider nur nichts an der aktuellen Realität.
Spar dir deine Strohmänner. Den Erfolg des Wahlsiegs habe ich nicht in Frage gestellt. Das er sehr bemerkenswert sei, ist deine Meinung, davon wirds aber keine Realität.

Läuft aber auf genau das hinaus, was ich mir von Anfang an dachte. Trump wird mit superlativen versehen, ganz „zufällig“ und nebenbei. Das alles baut Narrative auf, die tatsächlich aber nichts weiter als unbelegte Meinungen von Fürsprechern von ihm sind.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Hirtec
Quidproquo77 schrieb:
Das Problem an der Stelle ist, dass du eine These aufstellst, "durch Trump steigt die Kriminalität"
Wer lesen kann ist klar im Vorteil:
Buttkiss schrieb:
und die Statistik besagt das die Mordrate unter Trump praktisch Rekordwerte erzielt hat und danach unter Biden wieder extrem zurückgegangen ist.
.. "unter Trump" und "durch Trump" ist ein kleiner aber feiner Unterschied. Meine Aussage habe ich mit Zahlen belegt. Unter Trump Anstieg von 5,24 auf 6,42; unter Biden gibt es keine aktuellen Werte zum Ende seiner Amtszeit, aber selbst deine eigene Quelle bestätigt den enormen Rückgang unter Biden. "Die Kriminalität in den USA ist seit 2022 deutlich zurückgegangen"
Quidproquo77 schrieb:
Check mal deine Quellen.^^
ich bitte darum.
 
Buttkiss schrieb:
.. "unter Trump" und "durch Trump" ist ein kleiner aber feiner Unterschied.
Wenn du die Schuld gar nicht bei Trump sehen willst, hat sich die Diskussion dann auch erübrigt.
Das ist nämlich auch meine Sicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: FrankenDoM
Reglohln schrieb:
Beides sehr bedenkliche (und in meinen Augen auch falsche) Aussagen. Und nicht zuletzt auch gefährlich. Das Thema Relativierung wurde hier ja bereits mehrfach angerissen.
Warum findest du es bedenklich? Statistiken können nicht im Voraus erfasst werden, sondern immer rückwirkend. Darüber dürfte man sich doch einig werden können, oder nicht?
Buttkiss schrieb:
Man kann natürlich immer relativieren indem man erst einmnal abwarten möchte...
Das stellt in dem Fall keine Relativierung dar, sondern ist das übliche Vorgehen um etwas zu bewerten.
Wenn überhaupt das Interesse besteht etwas halbwegs neutral zu bewerten, was ich grundsätzlich bezweifeln würde, muss man den übertriebenen Ambitionen von Rüpel-Trump schon etwas Zeit geben.
Buttkiss schrieb:
aber die Vorzeichen stehen auf eine Weiterführung der ersten Amtszeit bestehend aus viel Blendwerk und wenig Effekt. Die Leute wollen anscheinend verarscht werden.
Auch das ist keine seriöse Bewertung. Trump ist ein Blender soviel ist klar. Die Zahlen kennen wir nach so kurzer Zeit trotzdem nicht. Auch ein Aufschneider und Blender kann Dinge erreichen die er vorher verspricht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Quidproquo77 schrieb:
Wenn du die Schuld gar nicht bei Trump sehen willst, hat sich die Diskussion dann auch erübrigt.
Das habe ich jedenfalls nicht behauptet, das hast Du nur interpretiert. Durch seine bekannten Entgleisungen und Ansichten, was denn seiner Meinung nach denn Recht bedeutet, trägt er allerdings sicherlich nicht gerade zu einer sinkenden Rate bei sondern gibt bestimmten Bev-Gruppen gereadezu einen Freibrief sich auszutoben. Rein Zahlenbasiert hat er es nicht geschafft die Mordrate zu senken, aus welchen Gründen auch immer. Daran muss sich ein Präsident immer messen lassen. Der wissenschaftliche Konsens besteht das Trump der bisher schlechteste Präsident der USA war. Edit: Man könnte noch hinzufügen das er sich da gerade selbst Konkurrenz macht :p
Quidproquo77 schrieb:
Warum findest du es bedenklich? Statistiken können nicht im Voraus erfasst werden, sondern immer rückwirkend. Darüber dürfte man sich doch einig werden können, oder nicht?
Wissenschaftlicher Ansatz: Man beobachtet vergangene Entwicklungen um daraus Vorhersagen für die Zukunft zu treffen. Klappt beim Wetter genauso wie bei Trump...
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben