USA Today: Neues von den Republikanern und Donald Trump

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Ich kann und konnte dem noch nie lang zu hören. Dieser sprachstil und diese wortwahl. In meinen ohren schreit das nach geistiger blindheit und sprachlicher unterentwicklung. Die permanent gleichen, ständig auf superlativen aufbauenden Formulierungen. Null sprachästhetik, keinerlei nennenswerter wortschatz. Und man merkt in jedem Satz, das er meint intelligent zu sein bzw intelligent klingen will.

Ka, schwer zu beschreiben, wie krass die Abneigung allein dadurch ist.

Ps: und nein, das rührt nicht aus der jetzigen politischen Abneigung her, diese für mich extrem unangenehme art der Artikulation kannte ich von ihm schon vor seiner ersten Präsidentschaft.
 
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Genau mit diesem Sprachduktus verfängt er aber seine Parolen bei eher schlecht gebildeten Menschen. Für die klingt er einer wie von ihnen. Und genau diese Position "ich habe mich hart hochgearbeitet" half ihm auch bei seiner Wahl. Er ist gegen Bestehendes (wo wahrlich nicht alles gut lief in den letzten Jahrzehnten).

Die Tragweite seiner Entscheidungen wird von einigen Teilen der Bevölkerung eben garnicht verstanden. Zudem zieht die Angst vor Kommunismus auch immer ... da glauben irgendwelche armen Hansel ihre paar Ersparnisse und die Sperrholzbude weggenommen zu bekommen und diese noch ärmeren Einwandern und arbeitsfaulen Pack zu geben.

So kanalisiert man seine Wut/Enttäuschung auf Randgruppen, anstatt sich mal zu fragen, warum eine kleine Gruppe immer mehr Besitz anhäuft.
 
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Hallo

Buttkiss schrieb:
Das Trump gar kein Politiker, sondern ein Geschäftsmann ist.
Das ist in den USA üblich, alleine schon weil der Kanditat sehr viel Geld benötigt um die Kosten für den Wahlkampf zu stemmen.
Ich finde einen Geschäftsmann als Politiker aber viel sinnvoller als einen Philosophen der versucht Wirtschaftsminister zu spielen.

Buttkiss schrieb:
Jein, im Prinzip versucht er zumindest teilweise die angekündigten Dinge nach seiner Vorstellung und in seiner Art umzusetzen.
Und das macht Trump ehrlicher als viele andere Politiker die nach der Wahl das meiste zugesagte "vergessen".
Trump versucht fast alles umzusetzen was er angekündigt hat, er scheitert halt bei einigen bis vielen Punkten.

Buttkiss schrieb:
Wie er das tut schadet aber langfristig seinem eigenen Land. Von daher sind die großartigen Ankündigungen und America First dann doch eher Augenwischerei.
Das war vor der Wahl schon mehr als absehbar und trotzdem wurde er gewählt, ist Trump jetzt das Problem oder die Wähler die Ihn gewählt haben ?

Grüße Tomi
 
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Suspektan schrieb:
Dann hat sie wohl ausschließlich Steuern verschwendet, anders ist das gar nicht zu erklären
Es wird immer vergessen, woher das Geld dafür eigentlich kommt. Das fällt ja nicht vom Baum. Das wird erwirtschaftet von den Amerikanern, die jeden Morgen aufstehen und zur Arbeit gehen. Dass deren Geld für teilweise sehr fragliche Projekte ausgegeben wird, musst man denen erstmal erklären können. So wahnsinnig viel Verständnis wirst du da nicht ernten.

Jetzt kann man sagen, das Volk versteht die Zusammenhänge nicht. Der Satz allein ist schon shady. Überleg mal, was man damit alles rechtfertigen könnte, ohne es wirklich begründen zu müssen. Wenn ich dir sage, überweis mal 500 Euro an ein Projekt meiner Wahl, wir retten leben damit, dann willst du wissen, was genau das für eine Organisation ist und du willst Belege haben, was mit deinem Geld passiert. Du willst es verifizieren können. Wenn du überhaupt dazu bereit bist, es zu geben. Das sollte ich dich vielleicht zuerst fragen. ^^

Hat die USAID nur Geld verschwendet und keines sinnvoll verwendet? Unwahrscheinlich. Aber würde man seine Hand dafür ins Feuer legen, dass kein Geld verschwendet oder für Dinge ausgegeben wurden, die mehr als fragwürdig sind? Ich glaube, so naiv sind wir hier alle nicht.
 
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Kuristina schrieb:
Das wird erwirtschaftet von den Amerikanern, die jeden Morgen aufstehen und zur Arbeit gehen.
Ja, deswegen haben sie keine Zeit um sich über komplexe Sachverhalte Gedanken zu machen. Deswegen existiert das Konzept einer repräsentativen Demokratie. In dieser wählen Bürgerinnen und Bürger ihre Vertreter, die dann in ihrem Namen Entscheidungen treffen.

Die Entscheidungen dürfen auch unpopulär und für den Wähler auch erstmal nicht nachvollziehbar sein obwohl sie sogar direkt oder indirekt davon profitieren indem sie Zugang zu wichtigen Rohstoffen und Ressourcen erhalten.

Als 1961 USAID ins Leben gerufen wurde, waren die geopolitischen Interessen der USA zwar andere aber nicht grundsätzlich unterschiedlich zu heute.

Damals versuchten die USA, den Einfluss der Sowjetunion und des Kommunismus einzudämmen, indem sie Entwicklungsländer wirtschaftlich und militärisch unterstützten. Die Idee war, dass wirtschaftliche Stabilität und Fortschritt die Attraktivität des Kommunismus verringern würden.

Heute ist der erklärte Gegner nicht mehr die Sowjetunion sondern China.

Auch hier benötigen die USA Länder die ihnen wohlgesonnen sind in strategisch wichtigen Regionen. Und Militärstützpunkte in fremden Ländern zu errichten und zu erhalten ist deutlich einfacher wenn die dortige Bevölkerung wohlwollend der USA gegenüber steht.

Klassische Soft power eben. Das kann man zwar auch mit Hard power erreichen wie die Sowjetunion damals. Das wird dem Amerikaner und den von den USA unterdrückten Ländern dann noch schwerer zu vermitteln sein.

Ebenso wie es dem Amerikaner schwer zu vermitteln sein dürfte, dass das Pentagon zum siebten Mal in Folge durch die Rechnungsprüfung fällt bei einem Budget von über 824 Milliarden Dollar. Dessen Existenz wird jedoch nicht in Frage gestellt.

Spannender side fact: Die Ausgaben von USAID sind seit der Jahrtausendwende von knapp 7 Milliarden Dollar auf bis zu 43 Milliarden Dollar pro Jahr gestiegen. Während es unter dem Republikaner George W. Bush und dem Demokraten Barack Obama keine drastischen Steigerungen gab, erhöhte Donald Trump die Ausgaben in seiner ersten Amtszeit um 50 Prozent.

Wenn dann in ein paar Jahren die Folgen der eingestellten Hilfen sichtbar werden, weil durch die fehlende Entwicklungshilfe in armen Ländern die Abwanderungsrate in die USA steigt, sitzt vielleicht wieder ein demokratischer Präsident am Ruder der dafür von den Republikanern wieder verantwortlich gemacht wird.
 
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Kuristina schrieb:
Es wird immer vergessen, woher das Geld dafür eigentlich kommt. Das fällt ja nicht vom Baum. Das wird erwirtschaftet von den Amerikanern, die jeden Morgen aufstehen und zur Arbeit gehen.
Das ist halt eine ökonomisch auch schon längst überholte Denke. Und populistisch obendrein.

Kuristina schrieb:
Der Satz allein ist schon shady.
Daran ist so pauschal gar nichts shady. Es völlig korrekt, dass die Mehrheit der Menschen die komplexen Zusammenhänge nicht verstehen. Tust du ja im medizinischen Kontext auch nicht. Und weißt du was? Das ist auch überhaupt gar nicht schlimm! Ja, wirklich.

Kuristina schrieb:
Aber würde man seine Hand dafür ins Feuer legen, dass kein Geld verschwendet oder für Dinge ausgegeben wurden, die mehr als fragwürdig sind? Ich glaube, so naiv sind wir hier alle nicht.
Deine rhetorischen Fragen sind wertlos. Deine Posts sagen weiterhin nichts aus, weil du deinen Standpunkt nicht klar machst, um nicht angreifbar zu sein. Anstatt einfach ganz konkrete Projekte der USAID inkl. klarer Aussagen und ggf Fakten, warum diese gestrichenen gehören, zu nennen, kommen eben in alle Richtungen völlig offene Floskeln. Und das eben in fast allen deiner Posts.
 
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Lipovitan schrieb:
In dieser wählen Bürgerinnen und Bürger ihre Vertreter, die dann in ihrem Namen Entscheidungen treffen.
Ja und jetzt haben sie jemanden gewählt, der da genauer hinschaut. So wie Trump es im Wahlkampf wiederholt angekündigt hat, die USAID überprüfen und reformieren zu wollen. Er hatte mehrfach die Verwendung von Steuergeldern für ausländische Hilfsprojekte kritisiert. Und ich meine noch nicht mal Gelder für verdeckte außenpolitische Einflussnahme. Eher sowas wie Transgender-Opern in Kolumbien. Wenn das Rohstoffe und Ressourcen für die USA bringt, dann hat man die Kolumbianer aber gekonnt übern Tisch gezogen.

Wie auch immer. Was für die Vorgänger gilt, gilt jetzt auch für die neue Administration. Um es mit deinen Worten zu sagen: Es werden Entscheidungen im Namen der Bürger getroffen. Und diese Entscheidungen dürfen auch unpopulär und für andere auch erstmal nicht nachvollziehbar sein. Repräsentative Demokratie. Vielleicht doch nicht immer so gut? ^^
 
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Kuristina schrieb:
Ja und jetzt haben sie jemanden gewählt, der da genauer hinschaut
Blablabla. Sorry, anders kann man es doch bei dir nicht mehr sagen. Du malst den größten Misthaufen noch positiv an, solange der Misthaufen von Trump/Musk oder anderen Konservativen ist. Er schaut gar nicht hin oder hast du irgendwelche Berichte von ihm oder DOGE gesehen, die BELEGEN, was a) überhaupt gemacht wurde und b) welche Verschwendung damit abgeschafft wurde und inweifern das ganze nun optimiert wurde. Es gibt nichtmal Berichte, wo eine Verschwendung belegt wird.
Aber ist alles egal gell? Das geile ist, er macht was und allein das zählt nich wahr? Bei den Bundesanwälten ist allein das Ergebis relevant, hier nicht, hier reicht wieder das machen. Widde Widde Witt...

Das darüber Trump/Musk nur dort ansetzen, wo sie überprüft/in die Schranken verwiesen werden, auch Egal. ISt ja nicht so, dass DOGE fast ausschließlich bei Behörden Kahlschlag betreibt, die Musk und Trump Unternehmen überprüfen und dagegen ermitteln.
Du ignorierst einfach so komplett, dass es einfach nur Worthülsen sind, die kaschieren sollen, dass Musk und Trump und ihre Konsorten sämtliche politischen und wirtschaftlichen Kontrollmechanismen für sich ausschalten...
Kuristina schrieb:
Transgender-Opern in Kolumbien.
Welche "Transgender Opern? XD Es ging um EIN Transgender Musical (As One heißt es) welches ANGEBLICH durch die USAID unterstützt wurde: https://www.thepinknews.com/2025/02/05/usaid-spending-list-transgender-opera/ Es gab 3 Aufführungen in Kolumbien, mehr hat dieses Musical mit Kolumbien nichts zu tun. Fällst du auf diese billige Propganda echt rein oder versuchst du uns diese hier wieder unterzuschieben? Keine "Oper", keine Mehrzahl. Ich bleibe dabei, du versuchst hier, warum auch immer, diese Propaganda aktiv in der Welt zu verbreiten, du beweist an anderer Stelle nämlich, dass du geistig absolut in der Lage bist, sowas zu durchschauen.
 
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Kuristina schrieb:
die USAID überprüfen und reformieren zu wollen.

Ja, da steht es deutlich. Überprüfung. Aktuell wird gerade in kürzester Zeit mit dem großen Besen durchgekehrt. Die Zeit reicht nicht einmal für eine oberflächliche Prüfung. Da wird einfach im großen Stil Geld eingespart, egal ob nun sinnvolle Ausgabe oder nicht. Mag vielleicht kurzfristig ein paar Monate funktionieren ... kann dann aber auf mehreren Ebenen richtig krachen. Musk hat da ja bei Twitter/X schon gründlich gezeigt, was da alles schiefgehen kann. Unbezahlte Rechnungen, Aufgaben um die sich keiner mehr kümmert.

Bei einem Staat kann das ernste wirtschaftliche Schwierigkeiten auslösen. Ganz zu schweigen davon, das nun im dem aktuellen Chaos ein Angriff von außen sehr gut gelingen kann.
 
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Kuristina schrieb:
Es werden Entscheidungen im Namen der Bürger getroffen. Und diese Entscheidungen dürfen auch unpopulär und für andere auch erstmal nicht nachvollziehbar sein.
Ist das so? Die Meinung das aktuell unpopuläre Entscheidungen getroffen werden hast du wohl exklusiv.

Trump und Musk attackieren mit der Entwicklungshilfe das leichteste Opfer​

USAID zu zerschlagen mag populär sein, aber es bringt kaum Einsparungen. Statt Revolution betreibt die US-Regierung billigsten Populismus
Und weiter:
Die Zerschlagung von USAID trifft viele der Ärmsten der Welt und schwächt den globalen Einfluss der USA. Den Steuerzahlern bringt es nichts, und ebenso wenig trägt es zum versprochenen Umbau der US-Verwaltung bei. Trump, Musk und die Republikaner betreiben hier keine Revolution, sondern billigsten Populismus, der ihnen kurzfristig Applaus einbringt. Von einer langfristigen Strategie ist nichts zu erkennen.
https://www.derstandard.at/story/30...it-der-entwicklungshilfe-das-leichteste-opfer
Und der Autor beschreibt es sehr gut. Es fehlt eine langfristige Strategie.

Du und viele amerikanischer Wähler unterschätzen die Wichtigkeit davon, dass fremde Bevölkerungen den USA wohlwollend gegenüber stehen. Sie ist für die USA sogar von immenser Bedeutung um weiterhin militärische Stützpunkte in fremden Ländern betreiben zu können.

Als Beispiel: Trump hasst Trudeau. Und Trudeau hasst Trump. Trump hat ihn aber mit seinem Geschwafel von 51. Bundesstaat und Androhungen von Zöllen einen enormen Anstieg in den Umfragen verschafft.
1740233189504.png

https://newsinteractives.cbc.ca/elections/poll-tracker/canada/

Klar, die Kanadier stehen zusammen und zu ihrem Präsidenten wenn der Nachbar als stärkste Militärmacht auf dem Planeten plötzlich verbal ihre Souveränität angreift.

Das muss ein besonderes 4D-Schach sein, dass Trump dort gerade spielt.

Auch die aktuelle Europapolitik droht für Trump zu Bumerang zu werden. Die Zuverlässigkeit der USA wird immer mehr in Frage gestellt und damit auch die Rüstungspolitik.

Wie schnell das gehen kann, hat die Schweiz erst kürzlich erlebt.

Deutschland straft die Schweizer Rüstungsindustrie ab​

Weil Schweizer Waffen nicht an die Ukraine weitergegeben werden dürfen, will Deutschland die Eidgenossenschaft von bestimmten Militäreinkäufen ausschliessen.
https://www.20min.ch/story/militaer...die-schweizer-ruestungsindustrie-ab-103180006

Das die F35 -Bestellungen nun storniert werden, dass ist unwahrscheinlich. Stimmen dazu gibt es aber. Und könnten langfristig dazu führen, dass die EU sich von der amerikanischen Rüstungsindustrie vollständig unabhängig macht.

Dinge die vor ein paar Tagen noch völlig indiskutabel waren, stehen nun zu Diskussion mit offenem Ende.

Heute ist das den Wähler in den USA egal. Wenn in ein paar Jahren Lookheed Martin Stellen abbaut, weil die Bestellungen ausbleiben, schadet das den amerikanischen Wählern von morgen.
Im Camp laufen Kinder an einem geschlossenen Laden für Lebensmittel vorbei. An der Tür hängt die amerikanische Flagge und ein Schild mit den Worten "Finanziert durch die amerikanische Regierung“. Ob und wann dieser Laden wieder aufmacht, ist derzeit ungewiss.
https://www.tagesschau.de/ausland/asien/usaid-myanmar-thailand-100.html

Das Kind, das vor einem geschlossenen Laden stand, wird irgendwann wählen gehen. Und wird eventuell bei seiner Wahl daran denken, dass das reiche Land USA seinem Land die Hilfe versagt hat. Für die USA wird sowas dann schlecht wenn sie etwas von dem Land wollen und eine Regierung dort am Hebel sitzt, dass den USA kritisch gegenüber steht. Dann gibt es halt kein US-Stützpunkt, Abbaurechte für us-amerikanische Unternehmen oder etwas anderes was der USA von Nutzen sein könnte.

Deswegen sind Entwicklungshilfen auch nicht mit Geld aufzuwiegen. Langfristig wird diese "Strategie" den Amerikanern und ihren Interessen eher Schaden als nützen.
 
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Lipovitan schrieb:
Die Meinung das aktuell unpopuläre Entscheidungen getroffen werden hast du wohl exklusiv.
Also hier im Thread ist das extrem unpopulär. 🙂 Aber auf die USA bezogen, ja da hast du recht. Die müssen alle erstmal ihre Kinnlade wieder zukriegen, beim Lesen der DOGE Listen. Deswegen interessieren da im Moment auch die Eierpreise keinen mehr. Im Gegensatz zu hier im Thread, wo das für einige ungeahnte Prioritäten erreicht.

Stützpunkte kosten Geld. Die USA verringern schon seit Jahren ihre globale, militärische Präsenz. Die Amerikaner sind zunehmend kriegsmüde und "Weltpolizist" wollen sie auch nicht mehr sein. Man möchte die Probleme im eigenen Land gelöst haben. Ist ja bei uns zunehmend auch so. Außenpolitisch wird man sich auf China konzentrieren. Das ist der Konflikt der Zukunft. Wir hier in Europa sind nur noch Beiwerk und sobald der Krieg in der Ukraine beendet oder zumindest ein Waffenstillstand erreicht ist und man die Rohstoffe per Deal mitgenommen hat, wird das hier nochmal uninteressanter für die USA.
 
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Kuristina schrieb:
Es werden Entscheidungen im Namen der Bürger getroffen.
Ja eben nicht. Die Entscheidungen und vor allem Wie diese umgesetzt werden sind vor allem schlecht für das amerikanische Volk, für Trumps Wähler. Die anfänglichen positiven Erwartungen aus der amerikanischen Wirtschaft schlagen gerade in blankes Entsetzen um.
Trump stärkt aktuell vor allem China und Russland und schwächt die USA weltpolitisch vollkommen ungezwungen.
 
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Kuristina schrieb:
Die müssen alle erstmal ihre Kinnlade wieder zukriegen, beim Lesen der DOGE Listen.
Meinst du die Listen die nur so vor Fehlern strotzen und deswegen der Verdacht naheliegt, dass die von DOGE angepriesenen Einsparungen übertrieben dargestellt werden
DOGE sei „möglicherweise mehr daran interessiert, die Ersparnisse aufzublähen, als sie genau zu melden“, sagte Scott Amey, Chefjurist des überparteilichen Project on Government Oversight.
Eine Überprüfung durch CBS News ergab, dass die ursprünglichen Abrechnungen um Milliarden Dollar zu hoch angesetzt waren.

Zu den Fehlern gehörten Verträge, bei denen DOGE Kürzungspotenzial identifizierte und behauptete, der Schritt könne den Steuerzahlern Milliarden einsparen. Tatsächlich handelte es sich jedoch um Standardfinanzierungsinstrumente der Regierung, sogenannte „Verträge mit unbestimmter Lieferung und unbestimmter Menge“. Das DOGE-Team hat diese Spezialverträge falsch gelesen, erklärten Experten gegenüber CBS News, und hat infolgedessen seine Sparziele um bis zu 1,96 Milliarden Dollar übertrieben.
https://www.cbsnews.com/news/doge-wall-of-receipts-shows-errors-tallying-billions-in-savings/
DOGE behauptete, sie haben bei einem Vertrag 8 Milliarden Dollar gespart. Tatsächlich waren es 8 Millionen Dollar.

Der größte Einzelposten auf der Website des Kostensenkungsteams von Elon Musk enthielt einen großen Fehler.
https://www.nytimes.com/2025/02/18/upshot/doge-contracts-musk-trump.html
„Die DOGE-Leute haben absolut keine Ahnung, wofür diese Abteilungen zuständig sind“, sagte Daryl Kimball, Geschäftsführer der Arms Control Association, und bezog sich dabei auf Elon Musks Team des Department of Government Efficiency. „Sie scheinen nicht zu begreifen, dass es eigentlich eher das Ministerium für Atomwaffen als das Energieministerium ist.“
https://apnews.com/article/nuclear-doge-firings-trump-federal-916e6819104f04f44c345b7dde4904d5

Bei so viel Unvermögen würde ich ebenfalls die Kinnlade nicht zu bekommen.
Kuristina schrieb:
Stützpunkte kosten Geld. Die USA verringern schon seit Jahren ihre globale, militärische Präsenz. Die Amerikaner sind zunehmend kriegsmüde und "Weltpolizist" wollen sie auch nicht mehr sein.
Das spiegelt sich aber nicht in dem Budget für das US-Militär wieder.
1740241653461.png

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/183059/umfrage/militaerausgaben-der-usa/

Auch deine Behauptung das die USA kriegsmüde sei oder keine Weltpolizei mehr sein wollen ist ein Widerspruch. Die USA verlagern lediglich ihren Fokus nach China und den Indo-Pazifik. Also ist die USA doch noch nicht müde und haben Lust auf Weltpolizei. Nur halt auf der anderen Seite des Planeten.
Kuristina schrieb:
wird das hier nochmal uninteressanter für die USA.
Du schreibst das als wären das für Europa wunderbare Nachrichten. Und ich muss dir erneut widersprechen: Europa ist nicht nur Beiwerk. Es wird über den Köpfen von der Ukraine und Europa hinweg dessen Schicksal verhandelt.

Ich finde es höchst bedenklich wenn Imperialisten Grenzen souveräner Staaten nach belieben verschieben und die Welt unter sich aufteilen. Eigentlich dachte ich das diese Zeit vorbei sei.

Die Tatsache das dies für Imperialisten wieder attraktiv zu sein scheint, erhöht für uns ganz konkret das Kriegsrisiko. Und das alles, weil seit 75 Jahren bestehende Bündnisse in Frage gestellt werden. Die Gewissheiten der Vergangenheit gelten nicht mehr.

Bleibt die Hoffnung das uns Russland genug Zeit gibt zum aufrüsten.
 
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Fakt ist, die Demokratien (zumindest in Europa + eben seit neustem (wieder) in den USA) sind seit geraumer Zeit zunehmend durch Rechtspopulisten gefährdet. Und wenn sich dieses Rechtspopulisten zunehmend in Regierungsverantwortung hocharbeiten konnten, wurde da wohl so einiges von den jeweils etablierten demokratischen Parteien nicht wirklich richtig gut gemacht.
Der Wähler ist hier nicht das Problem, denn der entscheidet das nicht von heute auf morgen.

Beispiel für Deutschland: Migrationspolitik - aktuell überbieten sich plötzlich alle, lange Zeit überließ man das Thema gezielt dran vorbeischauend den Braunsaucencretins...
---------------
Und dass Europa aktuell leider scheinbar komplett überfordert ist...tsia. Da haben wohl alle in den letzten Jahren ordentlichst versagt. Hoffentlich kommt man jetzt möglichst hurtig mal in die Gänge.
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Und natürlich spielen auch die etablierten Medien im Zusammenhang eine Rolle...
 
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Lipovitan schrieb:
Du schreibst das als wären das für Europa wunderbare Nachrichten.
Nein. Das sind schlechte Nachrichten für Europa. Ganz schlecht. Mag sein, dass ich in meinen Beiträgen nüchtern wirke, aber das heißt nicht, dass ich das nicht sehe. Wir werden die Ukraine wieder aufbauen müssen. Wir werden uns künftig mehr alleine schützen müssen. Das wird uns noch vor große Probleme stellen, nicht nur finanziell. Da müssen wir erstmal Einigkeit in den europäischen Laden bekommen und davon sind wir meilenweit entfernt.

Aber das kann ich nicht einem Präsidenten vorwerfen, der von Amerikanern für die USA gewählt worden ist. Wir hatten Zeit genug, um uns selbst stark zu machen. Statt uns bequem darauf zu verlassen, dass die USA unser Daddy ist und schon die Kartoffeln aus dem Feuer holt, wenn es nötig ist. Das ist unsere Baustelle.

Lipovitan schrieb:
Es wird über den Köpfen von der Ukraine und Europa hinweg dessen Schicksal verhandelt.
Wir hatten drei Jahre Zeit, um selber Verhandlungen anzustoßen. Stattdessen formulieren wir Forderungen, von denen wir genau wissen, dass die Russen niemals darauf eingehen werden. Reine Makulatur. Gleichzeitig will man aber auch nicht, dass die Ukraine den Krieg gewinnt, sonst hätte man nicht nur halbherzig geliefert. Nicht Fisch, nicht Fleisch, es plätschert 3 Jahre vor sich hin. Und nu kommt Trump und sagt, Feierabend. Genug klein-klein, wir wickeln das jetzt ab. Ich kann ihm nicht verübeln, dass er Europa da nicht mitreden lassen will. Nicht, wenn man zu einem realistischen Ergebnis kommen möchte.

Lipovitan schrieb:
Das spiegelt sich aber nicht in dem Budget für das US-Militär wieder.
Hier gehts nicht um eine Glaubensfrage. Die Anzahl der Stützpunkte in Europa und im Nahen Osten haben sich in den letzten Jahren reduziert. Das hatte zum Teil geopolitische Gründe und zum Teil Kostengründe. Man zog sich aus Afghanistan und Irak zurück und hat sich an anderen internationalen Einsätzen merklich selektiver beteiligt. Und die Beteiligung auch reduziert, wie an UN-Friedensmissionen oder gezielte Anti-Terror-Operationen statt großflächiger Truppenpräsenz. Kostenreduzierung.

Und den Fokus nur noch auf eine bestimmte Region setzen zu wollen, ist weit weg von der Weltpolizei, wie wir die USA eigentlich kennen. Kriegsmüde ist die amerikanische Bevölkerung. Deswegen meine Bemerkung, dass man die Probleme im eigenen Land gelöst bekommen möchte. Trump trat mit dem Versprechen an, die Prioritäten der USA auf nationale Anliegen zu legen und weniger in ausländische Konflikte verwickelt zu sein. Auch dafür wurde er gewählt.

Lipovitan schrieb:
Meinst du die Listen die nur so vor Fehlern strotzen
Ja, genau die. Und wenn wir die Fehler alle rausnehmen, bleibt immer noch mehr als genug übrig, wo man einen Vogel gezeigt bekommt, wenn man versucht das zu rechtfertigen.
 
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Kuristina schrieb:
Wir hatten drei Jahre Zeit, um selber Verhandlungen anzustoßen. Stattdessen formulieren wir Forderungen, von denen wir genau wissen, dass die Russen niemals darauf eingehen werden. Reine Makulatur.
Och bitte, die aktuelle Situation zeigt wunderschön wie sinnlos die Rufe nach Verhandlungen waren.

Das einzige was wir verpasst haben ist die Ukraine in eine starke Verhandlungsposition zu versetzen.

Das spiegelt sich in den Verhandlungen wieder: Der aktuelle Zwischenstand ist, dass Russland keine Zugeständnisse gemacht hat während die Ukraine alle besetzten Gebiete und tlw. noch nicht von Russland eroberte Gebiete abtreten darf.

Bei 18 Leopard 2 und 31 M1 Abrams ein zu erwartendes Ergebnis.

Um das mal ins Verhältnis zu setzen: Je nach Schätzung haben USA mit Hilfe des Lend-Lease Act im 2. Weltkrieg etwa 12.000 Panzer an die Sowjetunion und etwa 7.000 Panzer an Großbritannien geliefert.

Achja, bitte nicht die ukrainischen Ressourcen die an die USA gehen vergessen. Sicherheitsgarantien gibt es für die Ukraine natürlich keine.

Wieso sollten die Russen auch Zugeständnisse machen? Sie rücken vor und einzig Kursk hat die Ukraine als Verhandlungsmasse.

Während dessen nennt Trump Selenskyj einen Diktator, weil sich Selenskyj an die Verfassung hält. Und fordert von ihm einen Bruch der Verfassung, indem er trotz Kriegsrecht Wahlen durchführt, was die ukrainische Verfassung ausschließt. Trump selbst nennt sich unterdessen König, veröffentlicht Bilder von sich mit Krone und schreibt: "He who saves his Country does not violate any Law."

Auch damit schwächt er die Verhandlungsposition der Ukraine. Man könnte meinen er hat die Seiten gewechselt.

Seine Wähler hat er ebenso belogen. Er sagte „die Vereinigten Staaten von Amerika dazu überredet, 350 Milliarden Dollar auszugeben, um in einen Krieg einzutreten, der nicht gewonnen werden konnte“

Die tatsächlichen Zahlen der US-Hilfe für die Ukraine betragen jedoch 67 Milliarden Dollar an Militärhilfe und 31,5 Milliarden Dollar an direkter Haushaltsunterstützung.

Stattdessen gibt man Putin ohne Gegenleistung das Erfolgserlebnis Grenzen gewaltsam verschieben und ermutigt ihn damit nach einer kurzen Pause es zu wiederholen.
Kuristina schrieb:
Die Anzahl der Stützpunkte in Europa und im Nahen Osten haben sich in den letzten Jahren reduziert.
Von wie vielen und auf wie viele werden denn die Stützpunkte reduziert? In Kobane in Syrien entsteht gerade ein neuer Stützpunkt.
Kuristina schrieb:
Trump trat mit dem Versprechen an, die Prioritäten der USA auf nationale Anliegen zu legen und weniger in ausländische Konflikte verwickelt zu sein. Auch dafür wurde er gewählt.
Und deswegen ist es dumm das Kriegsrisiko mit der aktuellen Rhetorik und Verhandlungstaktik auch noch zu erhöhen.

Bis September 2023 sind mehr als 150.000 Ukrainer im Rahmen Programms Uniting for Ukraine in die USA eingereist.

Das gibt nochmal eine Vorstellung welche Ausmaße eine Flucht für die USA bedeutet wenn sich der Krieg auf ganz Europa ausweitet. Angesichts der laufenden Kriegswirtschaft in Russland und des sinkenden Risikos, weil die USA andeuten sich rauszuhalten, ein immer wahrscheinlicheres Szenario.
Kuristina schrieb:
Kostenreduzierung.
Ich habe ja bereits dargelegt, dass es sich hierbei um eine Milchmädchenrechnung handelt. Die USA beschädigen bereits das Vertrauen ihrer Bündnispartner. Das ist immens wenn es um Rüstung geht.

Machen sich die Bündnispartner von den USA unabhängig steigen auch die Stückkosten der eigenen Waffen.

Das Programm für die F35 hat bisher ca. 438 Mrd. US-Dollar gekostet.

Zukünftige Rüstungsprojekte in dieser Größenordnung werden für die USA schwer zu stemmen sein wenn das Vereinigte Königreich, Australien, Italien, Norwegen, Dänemark, die Niederlande, Israel, Japan, Südkorea und Belgien keine us-amerikanischen Waffen mehr kaufen.
 
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Lipovitan schrieb:
Bis September 2023 sind mehr als 150.000 Ukrainer im Rahmen Programms Uniting for Ukraine in die USA eingereist.
Je nach Sichtweise kann man das jetzt als viel oder wenig betrachten.
Lipovitan schrieb:
Das gibt nochmal eine Vorstellung welche Ausmaße eine Flucht für die USA bedeutet wenn sich der Krieg auf ganz Europa ausweitet.
Gar keine Ausmaße bezüglich USCIS:
On Monday, January 27, 2025, U.S. Citizenship and Immigration Services (USCIS) announced that it would stop accepting new applications for the Uniting for Ukraine (U4U) program pending the Trump Administration’s review of all humanitarian parole programs. This means that no new sponsor applications (Form I-134a) for Ukrainians will be processed until further notice, and no new travel authorizations will be issued to Ukrainian beneficiaries.
 
Realistisch leider Makulatur, was bzgl. Ukraine passierte. Insider werden wissen, warum der aktuelle Stand entstand. "Der Russe", scheinbar soweit gut informiert, nutzte seine Möglichkeiten, weil eben "nato" inkl. USA halbherzig agierten (warum auch immer, der Raum für Spekulation ist groß). Trump will und wird das nun zeitnah beenden. UND er verfolgt dabei sogar einen Plan, der zumindest kurzfristig als gewinnbringender Deal der eigenen Wählerschaft verkauft werden kann....
 
Suspektan schrieb:
Die dem Energie-Ministerium unterstellte Einheit beaufsichtigt und modernisiert rund 3000 atomare Sprengköpfe. Als die Sache aufflog, zog die Regierung die Reißleine und bat die Geschassten um Rückkehr.

Suspektan schrieb:
Erst werden Mitarbeiter des Landwirtschaftsministeriums entlassen, nun sollen sie zurückkehren. Das liegt vor allem daran, dass die Vogelgrippe weiterhin grassiert.

Suspektan schrieb:
Mit offensiver Duldung Trumps und ohne parlamentarisches Mandat hat Team Musk in den ersten vier Wochen seit Amtsantritt des 47. US-Präsidenten zehntausende Regierungsangestellte (genaue Zahlen legt das Weiße Haus immer noch nicht vor) über Nacht in die Arbeitslosigkeit getrieben. Ohne jeden unabhängig überprüfbaren Beleg für die Behauptung, dass besagte Abteilung x oder y Steuergeld verschwendet haben soll.

Suspektan schrieb:
Die staatliche Entwicklungshilfe-Agentur USAID mit ihren 10 000 Angestellten, die weltweit Armen und Kranken helfen, ist bereits so gut wie vollständig geschreddert.

Derzeit bekomme ich indirekt die Auswirkungen dieses blindwütigen, hirnlosen Kahlschlags zu spüren.

Ich arbeite in einer winzigen fachlichen Nische innerhalb von Forschung und Wissenschaft.
Ende letzten Jahres habe ich begonnen einen neuen Mitarbeiter für meine Abteilung zu suchen.
Der Arbeitsmarkt in meiner Branche ist normalerweise ein grosses Problem für die Arbeitgeber, weil man in der Regel enorme Schwierigkeiten hat Leute zu finden.
Aus Europa kam eine einzige Bewerbung, die ggf. interessant gewesen wäre. Alle anderen qualifizierten Bewerber sind aus Amerika, und ich habe im Gegensatz zu "normalen Zeiten" tatsächlich Auswahl aus guten Bewerbern.
Und mehr als einer der Bewerber hat auch ganz offen gesagt, dass er/sie flüchtet.
Aus Angst, weil der Job bereits gekündigt wurde, weil sie keinerlei Zukunft mehr für sich im Land und für das Land generell sehen.

Das waren einige sehr eindrückliche Vorstellungsgespräche, und es bleibt ein komisches Bauchgefühl.

Einerseits ist es erfreulich, dass ich entgegen aller Erwartung mehrere Top-Kandidaten zur Auswahl habe.
Der Grund dafür ist aber erschreckend.
 
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