USA Today: Neues von den Republikanern und Donald Trump

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@Laie1 Naja, ich weiß nicht was nicht, ob das seine Absicht war, aber nun hat er die NATO Staaten und auch Europa soweit, dass sie mehr in die eigene Verteidigung investieren.

Nein, Trump interessiert sich nicht für die Ukraine und nur bedingt für Europa. Sein Hauptaugenmerk liegt auf China. Das zeigen auch seine Aktivitäten bezüglich Grönland, Kanada und dem Panama Kanals.
Letztendlich passt auch die Ukraine dazu. Sich Russland wieder anzunähern hat das Potenzial einen Keil zwischen Russland und China zu treiben.
 
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Erkekjetter schrieb:
Da Musk seine Kredite sämtlich mit Teslaaktien abgesichert hat, lässt der Wertrückgang ihn ganz aicher nicht kalt und ich wette, wir werden bald erleben, das Trump versuchen wird, (illegal?) zu intervenieren.
Nur ein paar Tage her, heute merkt man, wie sehr Musk der Arsch auf Grundeis gegangen ist. Nun interveniert Trump und macht (fragwürdiger Weise) Werbung für Tesla. Prompt springt der Kurs 6% nach oben. Die Leute haben es noch immer nicht gelernt...

Wird aber denke ich nur ein kurzes Aufbäumen sein bevor die Talfahrt von Tesla spätestens mit dem nächsten Ausrutscher bzw. den nächsten Zahlen zu den Verkäufen weiter auf Talfahrt gehen wird. Fakt ist, das hier wieder ein klarer Fall vorliegt, wo man sieht, wie wenig Demokratie in den USA noch vorhanden ist.

Jelais schrieb:
Sein Hauptaugenmerk liegt auf China.
Dann hat er ja ganz tolle Arbeit geleistet! Während westliche Werte Abseits europäischer Rüstungswerte in den Keller rauschen, steigen die Kurse der China Konzerne deutlich an.
Ach er ist so ein Genie!
 
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@Erkekjetter
Ich schrieb nicht dass sein Vorgehen klug und durchdacht sei, sondern habe lediglich darauf aufmerksam gemacht, wo seine Interessen liegen.
 
Jelais schrieb:
@Laie1
Nein, Trump interessiert sich nicht für die Ukraine und nur bedingt für Europa. Sein Hauptaugenmerk liegt auf China. Das zeigen auch seine Aktivitäten bezüglich Grönland, Kanada und dem Panama Kanals.
Ich wage zu behaupten, das Einzige, wofür Trump sich interessiert ist: Donald Trump. :mussweg:
 
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Jelais schrieb:
Nein, Trump interessiert sich nicht für die Ukraine und nur bedingt für Europa. Sein Hauptaugenmerk liegt auf China. Das zeigen auch seine Aktivitäten bezüglich Grönland, Kanada und dem Panama Kanals.
Völlig richtig. Es liegt im sicherheitspolitischen Interesse der USA, diese Punkte unter eigener Kontrolle zu haben. Ganz egal, wer Präsident ist. Und warum der amerikanische Steuerzahler immer noch für die Sicherheit Europas aufkommen soll, muss man ihm erstmal erklären können. Wir sind in der Pflicht, uns vermehrt selber darum zu kümmern.
 
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Kuristina schrieb:
Und warum der amerikanische Steuerzahler immer noch für die Sicherheit Europas aufkommen soll,
Weil man sich dazu im NATO Vertrag verpflichtet hat? Den die USA nicht nur wollte sondern aktiv mit aufgebaut hat? Und die USA kommen aktuell dem selbst gesteckten Ziel von Trump ebenfalls nicht nach. Trump fordert von den Europäern mehr, als die USA grade selber investieren.
 
Kuristina schrieb:
Und warum der amerikanische Steuerzahler immer noch für die Sicherheit Europas aufkommen soll, muss man ihm erstmal erklären können.
Ich erkläre es ihnen mit deinen eigenen Worten:
Kuristina schrieb:
Es liegt im sicherheitspolitischen Interesse der USA
Man hat auf Grönland seit 1951 bereits einen Stützpunkt. Dieser ist Teil des wichtigen US-Frühwarnsystems für mögliche Angriffe durch Interkontinentalraketen. Solche Stützpunkte die den selben Zweck erfüllen hat man auf dem Territorium von Bündnispartnern auf der ganzen Welt. Diese sind nun nicht mehr plötzlich unwichtig, weil man sich auf China fokussiert.

Zumal strategisch wichtige Partner im asiatischen Raum wie Australien, Japan, Taiwan und Korea ebenfalls mitbekommen wie die USA mit ihren "Partnern" in Europa umgehen. Die Folge:
The allies, including Israel, Saudi Arabia and members of the so-called Five Eyes spy alliance of English-speaking democracies, are examining how to possibly revise current protocols for sharing intelligence to take the Trump administration’s warming relations with Russia into account, the sources said.

One Western official said the Trump administration has shaken how longtime allies view the United States and whether it can be relied upon.
https://www.nbcnews.com/politics/na...allies-weigh-sharing-less-intel-us-rcna194420

Trumps ehemaliger Sicherheitsberater Bolton kommentierte das wie folgt:
"Trump sieht nicht den Ernst der Dinge, um die es da geht, den Schaden, den er mit seiner Rhetorik, manchmal auf Kindergarten-Niveau, anrichtet. Er macht es so am Ende schwieriger, die eigenen Ziele zu erreichen“
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-groenland-120.html
 
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Erkekjetter schrieb:
Prompt springt der Kurs 6% nach oben.
Trump muss ja nur dafür sorgen das er seine eigenen Tesla Aktien mit möglichst weng Verlust abstossen kann bevor das Ganze in den Keller rauscht.
 
Der Effekt scheint aber schon wieder verpufft zu sein

IMG_2218.jpeg

Ich bin aber auf die ersten Bilder gespannt, wann 🍊 zum Tesla Salesman geht und sein Fahrzeug bestellt. 😉
Denn Medial verwertet wird es unter Garantie.

Aber dieser Interessenskonflikt, ich pempere das Produkt eines meiner Berater, wird vermutlich eh niemals aufgelöst.
 
Erkekjetter schrieb:
Weil man sich dazu im NATO Vertrag verpflichtet hat? Den die USA nicht nur wollte sondern aktiv mit aufgebaut hat? Und die USA kommen aktuell dem selbst gesteckten Ziel von Trump ebenfalls nicht nach. Trump fordert von den Europäern mehr, als die USA grade selber investieren.
Ich weiß nicht ob sie sich dem noch verpflichtet fühlen. Und mein Post hat nichts damit zu tun ob, ich das Vorgehen der USA für gerechtfertigt halte oder nicht. Sondern es ist eine Beschreibung der aktuellen Interessen der USA unter Trump. Wie ich dazu stehe ist eine ganz andere Sache. Aber es bringt nichts, sich darüber lediglich zu echauffieren ohne die Absicht dahinter zu begreifen. Ansonsten kommt man über das "Empört-sein" nicht hinaus. Und wie klug oder vorausschauend Trumps Agieren ist, ist ebenfalls eine völlig andere Sache. Aber seine Strategie ist eben auf Protektionismus ausgelegt. Inwieweit diese Strategie aufgeht bzw. ob andere Staaten nachziehen ist noch völlig offen. Kurzfristig wird es der USA mit Sicherheit schaden.

Und bist Du Dir sicher, dass die USA unter den Vorgaben liegen? Zurzeit investieren sie 3,7 % ihres BIPs
https://www.dw.com/de/usa-donald-trump-nato-verteidigung-ausgaben-2-prozent-finnland-dänemark-grafik-karte-v-2/a-71816968

Letzendlich hat aber Trump genau das erreicht, was er seit Jahren fordert. Die Europäer kommen endlich einmal aus dem Quark. Leider werden wir die USA dennoch eine Weile brauchen. Die Fähigkeiten, die sie mitbringen können wir so schnell nicht selbst kompensieren.
Ich hoffe nur, dass die EU sich nicht nur auf den Aufbau militärischer Ressourcen beschränkt, sondern sich auch als Wirtschaftsblock begreift und entsprechend geeint agiert. Dazu zählt eben auch die USA nicht nur als Handelspartner zu sehen sondern auch als Konkurrent. Dementsprechend wäre es notwendig auch hier autonomer zu werden.
 
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Jelais schrieb:
Und bist Du Dir sicher, dass die USA unter den Vorgaben liegen?
Ja, da ich von Donalds selbstgestecktem Ziel von 5% gesprochen habe (mehr als offensichtlich), erreichen die USA das mit 3,7% offensichtlich nicht.
Jelais schrieb:
Ansonsten kommt man über das "Empört-sein" nicht hinaus.
Und ihr werdet weiterhin Trumps vorghehen nicht verstehen, wenn ihr ihm irgendeine langfristige Strategie andichtet. Warum Trump will, dass die EU mehr in Rüstung stecken? Weil er hofft, dass sie das wie bisher auch bevorzugt von US Firmen einkaufen, denn davon profitieren er und seine Buddys persönlich. Es geht ihm nicht um Amerika! Sein ganzer sich permanent widersprechender Irrsinn ist die simple Folge das er mehr für sich will, dabei aber nicht in der Lage ist, zu erfassen, was die jeweiligen Folgen sind, die er damit lostritt. Da steckt keine Strategie dahinter, da steckt auch nicht sowas wie "Verhandlungsmasse" dahinter. Es ist spontanes, sprunghaftes und egozentrisches Denken, was ihn leitet.

Diese Verklärung Trumps muss endlich mal aufhören...
 
Erkekjetter schrieb:
Ja, da ich von Donalds selbstgestecktem Ziel von 5% gesprochen habe (mehr als offensichtlich), erreichen die USA das mit 3,7% offensichtlich nicht.
Sicher liegt das unter 5%. die aktuellen Vorgaben unabhängig von Trumps Forderungen liegen aber noch bei 2%.
Ergänzung ()

Erkekjetter schrieb:
Und ihr werdet weiterhin Trumps vorghehen nicht verstehen, wenn ihr ihm irgendeine langfristige Strategie andichtet. Warum Trump will, dass die EU mehr in Rüstung stecken? Weil er hofft, dass sie das wie bisher auch bevorzugt von US Firmen einkaufen, denn davon profitieren er und seine Buddys persönlich. Es geht ihm nicht um Amerika! Sein ganzer sich permanent widersprechender Irrsinn ist die simple Folge das er mehr für sich will, dabei aber nicht in der Lage ist, zu erfassen, was die jeweiligen Folgen sind, die er damit lostritt. Da steckt keine Strategie dahinter, da steckt auch nicht sowas wie "Verhandlungsmasse" dahinter. Es ist spontanes, sprunghaftes und egozentrisches Denken, was ihn leitet.

Diese Verklärung Trumps muss endlich mal aufhören...
Ich verkläre Trump nicht. Ich sprach auch nicht von Strategie. Ich sprach davon worin seine Interessen liegen. Und das war schon in seiner ersten Amtszeit so, dass er insbesondere in China den Hauotgegner der USA sah. Und darin liegt eben sein Interesse. Dass sein Handeln dabei völlig umkalkulierbar bleibt bestreite ich nicht und von einer Langzeitstrategie kann man auch nicht unbedingt sprechen. Aber Interessen und Strategie sind eben zwei völlig unterschiedliche Dinge.

Und tu mir bitte einen gefallen. Unterstell mir nicht, ich würde Trump in irgendeiner Form verklären. Das impliziert, dass ich in seinem Handeln irgendetwas Gutes sehen könne. Und das tue ich nicht. Das geht auch aus keinem meiner Posts hervor.
 
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Jelais schrieb:
die aktuellen Vorgaben unabhängig von Trumps Forderungen liegen aber noch bei 2%.
Was aber auch eine Forderung von gestern ist (2014 festgelegt) und inzwischen nicht mehr genügt. Aber selbst diese 2% erfüllen bisher nicht alle NATO-Mitgliedsstaaten. Da ist noch viel Luft nach oben, bevor man dahingehend mit dem Finger auf die USA mit ihren 3,7% zeigen kann.
 
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Kuristina schrieb:
Da ist noch viel Luft nach oben, bevor man dahingehend mit dem Finger auf die USA mit ihren 3,7% zeigen kann.
Die EU Armeen können im NATO Fall ihre Armeen in der EU einsetzen. Vollständig. Die USA nicht. Ein nicht unerheblicher Teil der 3,7% fließen in Militärbereiche, die für den NATO Fall keinerlei Rolle spielen. Der Vergleich hinkt so oder so. Es ist auch egal. Hätte jeder die 2% eingehalten, hätte Trump sich nicht darauf bezogen, sondern dass die USA in absoluten Zahlen trotzdem mehr leisten und den Hauptteil tragen und dass das ja unfair sei. Die "Kritik" existiert als Feigenblatt, nicht weil man wirklich etwas kritisieren will.

Punkt bleibt weiterhin auch, dass ich mich auf Trumps gestecktes Ziel bezogen habe und nicht auf die NATO Vorgaben...
 
@Erkekjetter
Es ist völlig egal, ob die USA ihre gesamte Armee in Europa einsetzen würde. Fakt ist einfach, dass uns ohne die USA wichtige strategische Fähigkeiten fehlen würde. Wir haben nicht ausreichend Maschinen für den Lufttransport. Auch das Betanken in der Luft, wird ohne die USA schwierig. Das wichtigste dürfte aber sein, dass uns ihre Ressourcen bezüglich der Aufklärung- und Geheimdienstarbeit fehlen würden. Wir wären im Ernstfall fast genauso blind wie die Ukraine.
Ich fürchte, dass die einzelnen Staaten finanzielle Ressourcen verschwenden werden indem sie ohne es mit den anderen abzustimmen wahllos aufrüsten. Hier wäre endlich eine koordinierende Hand notwendig.

Von mir aus kann Trump fordern was er will. Ich kritisiere vielmehr, dass wir immer auf die USA schauen, anstatt die Sache einmal selbst in die Hand zu nehmen. Wir haben 2022 zurecht kritisiert, wie abhängig man sich von Russland gemacht habe. Dabei hat man aber übersehen wie abhängig man auch von der USA ist. Ich möchte das nicht als Anti-Amerikanismus verstanden wissen, aber spätestens nach der ersten Präsidentschaft Trumps hätten klar sein müssen, dass sich auch in den USA die politischen Verhältnisse ändern können. Zudem hat die Geschichte gezeigt, dass Bündnisse zwischen Staaten nicht ewig halten.
Daher sollte man sich nicht ständig über jede Äußerung echauffieren, sondern anfangenkonsequent nach einer eigenen Agenda zu handeln.
 
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Jelais schrieb:
ohne die USA wichtige strategische Fähigkeiten fehlen würde.
Welche?
Jelais schrieb:
Auch das Betanken in der Luft, wird ohne die USA schwierig.
Falsch. Und für die Europäer auch kaum ein Thema im NATO-Fall. Wenn du dir einen Globus ansiehst wirst du merken weshalb.


Jelais schrieb:
Wir wären im Ernstfall fast genauso blind wie die Ukraine.
Ebenso falsch. Stichwort Eutelsat.
Jelais schrieb:
anstatt die Sache einmal selbst in die Hand zu nehmen.
Weil es militärstrategisch einfach quatsch ist. Aber du ignorierst ja aussagen meinerseits und ich fang jetzt bestimmt nicht nochmal an aufzuzeigen, dass die usa auf uns so angewiesen ist wie wir auf sie, weil die synergie-/Skalierungseffekte genau der riesenvorteil solcher großbündnisse ist. Du fällst nur eben schlicht auf die trumpsche Propaganda herei, dass die EU ohne Us nicht kann, die US aber ohne die EU könne.

Wenn die EU konsequent alles selbst machen würde und die USA behandeln würde wie andere 3. staaten auch, wäre die us rüstubg massiv beeinträchtigt. Viele Kernkomponenten kommen aus europa und können von den usa nur bedingt ersetzt werden. Ohne Europa hätte der Abrams nicht mal ne Kanone… die kommt nämlich von Rheinmetall. Nur so als beispiel. Würde man sich Sensorik etc anschauen bzw komponenten davon, wo diese herkommen, würde überall europa auftauchen.

Man müsste nur endlich mal mit dem Märchen aufhören, dass die Länder der EU vermeintlich nicht konkurrenzfähig bezüglich rüstung wären. Und vll auch aufhören, jahrzahnte lange enge Partnerschaft wegen einem Idioiten grundlegend in Frage zu stellen.
 
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@ Erkjetter eben und das war viel taktisches Geplänkel von Trump im Rahmen seiner Friedensverhandlungen, er würde wohl nicht so hoch pokern die Ukraine weiter militärisch unterstützen zu wollen ohne die EU als mitstreiter zu wissen. Die Wogen die Trump wollte sind in Bewegung gesetzt worden und willig ist sie ja, die EU. aber das ist ein böses Spiel was da läuft.
 
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