UV RTX 4090 - für längere Haltbarkeit?

Hagen_67

Commodore
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Hi Leute,
ich hab mich noch nie mit dem Thema beschäftigt, daher die Frage.
Meine Asus ROG Strix RTX 4090 OC reicht mir von der Leistung her vollkommen aus.
Jetzt ist nur die Sorge, dass die irgendwann alle Viere von sich streckt und das möchte ich soweit wie möglich nach hinten raus schieben.
Jetzt hab ich mich mal zum Thema UV etwas belesen und möchte wissen, ob ich richtig liege.

Grundannahme: Je weniger Watt durch die Karte gejagt werden, umso geringer die Ausfallwahrscheinlichkeit. (Mit dem Wisen, dass das nur einer von mehreren Faktoren ist.)

Ich würde die Karte mit MSI AB einstellen.
Anfangen würde ich mit 95mV bei 2700 MHz.
Damit sollte die Karte (je nach Spiel) nicht all zu viel an Fps verlieren, aber rund 100W weniger
Stromaufnahme haben. Die Lüfter würde ich so anpassen, dass die nicht weniger schnell drehen, sondern die Karte kühler wird bei etwa gleicher Lautstärke, wie @stock.

Abgesehen von der Stromersparnis, macht das hinsichtlich der Haltbarkeit Sinn?
Oder gibt es noch andere Faktoren, die ich mit bedenken sollte.

Achja, hier das ges. Sys:
  • AMD Ryzen 9800 X3D
  • AIO: Arctic LF III 420
  • 64 GB Kingston Fury Beast 6000, CL 36
  • 2 TB nvme WD Black SN 850X (Win 11 Pro) (+ 2 weitere nvme mit 2 und 4 TB)
  • Gigabyte X870E Aorus Pro Ice
  • NT: Asus ROG Strix 1000W
  • Phanteks NV9 mit 8 Case- Lüftern
 
Lange Frage - Kurze Antwort: UV macht immer Sinn. :D
 
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Jep, macht absolut Sinn.

Weniger Verbrauch, weniger Wärme, leiserer Betrieb, bei kaum signifikanten Leistungsverlust. Die Lüfterkurve bleibt unangetastet in der Regel.
 
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zusätzlich macht noch sinn die frames begrenzen und eine stütze zu verwenden.

guter airflow ist sowieso voraussetzung.
 
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UV hat mit der Haltbarkeit einer GPU aber nichts zu tun. Dass Komponenten unter Hitze schneller altern ist so zwar korrekt, in einem halbwegs anständig belüfteten Gehäuse aber kein Thema.

Die GPU und Karte wurde so konzipiert, dass sie jahrelang auf TJmax laufen kann. Wenn man mit UV die nicht zu berechnende Halbwertzeit um 1 Monat verlängert, ist das bereits sehr optimistisch.
 
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Und nie vergessen, UV bedeutet das es instabil deswegen sein kann.

Muss man immer selbst auspuztzeln bei seiner Karte, Werte von anderen nehemen hilft nicht. es ist maximal nen Richtwert um das aber für seine eigene Karte auszutesten. Jede Karte/Jeder Chip ist etwas anders.

Und ich neige @Captain Mumpitz zuzustimmen wegen der Haltbarkeit..

Zudem ist es ohne komplikationen wegen stabilität um längen einfacher einfach sie TDP anzupassen.
Kleinere TDP = weniger abwärme. + Lüfterkurve tendenziell nach oben stellen, also Zieltemperatur wo die Karte regelt runtersetzen.

Ohne das anpassen der Lüfterkurve ändert sich beim uv auch nichts an der Zieltemperatur... es sei denn die Karte langweilt sich sowieso.
 
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Erstmal müsste man wissen aus welchen Gründen bzw welche Bauteile für einen defekt am häufigsten der Grund ist.
 
am häufigsten gehen die karte kaputt durch das durchbiegen. bestätigt dir jeder reparatur shop. ohne stütze werden die 2kg+ karten bei längen von jenseits der 33cm früher oder später probleme mit herausgerissenen pins (speicher, gpu) bekommen. kann man alles reparieren, kostet halt ein kleines vermögen.

auch den 12 volt high power anschluss sollte man nicht ständig penetrieren und karte oft hin und her bauen.

beim transport des pcs auch immer karte ausbauen etc..

bissl was sollte man bei solch teuren, großen und schweren karten (custom design) schon beachten.

grüße
 
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Ist meiner Meinung nach ähnlich sinnvoll, wie die Annahme, dass durch den fließenden Strom in einem Kabel eine Reibung entsteht, wodurch sich eine Abnutzung des Kabels ergibt. 😁

Allein den Energiespargedanken sollte man nicht von der Hand weisen.
 
Captain Mumpitz schrieb:
UV hat mit der Haltbarkeit einer GPU aber nichts zu tun. Dass Komponenten unter Hitze schneller altern ist so zwar korrekt, i
Ja. Ich habe in Rechenzentren hunderte defekte ram Riegel getauscht, hunderte Netzteile, unzählige SSDs und HDDs. Sehr viele GPUs, wegen defektem vram, Sicher 10 Mainboards, aber nur eine CPU und keine gpu wegen defekter gpu.

Meist ist es bei GPUs einfach der vram
 
Undervolte meine 9070XT auch. Das geht gut. Die Karte läuft ruhiger und wird nicht so warm und verbraucht weniger Strom. Ich hab immer max so 80° beim zocken von grafisch anspruchsvolleren Titeln. Für die Lüfter hatte ich Fan Control entdeckt, schöne Software. Und ja, Stützen sollten schon sein. Bei mir waren Stützen mitgeliefert, direkt angebracht. So eine 9070 ist schon ein Brocken. Hab kein Bock, dass die mir "abknickt" vom Mainboard :)
 
Christi schrieb:
am häufigsten gehen die karte kaputt durch das durchbiegen
Jep. Dann kommen Schäden durch neue/falsch selbst montierte Kühler oder sonstige Mods, und danach wenn man Pech hat so Dinge wie die schrottige Serie von Hynix VRAM. Wenn man bei der Teilelotterie daneben gegriffen hat ist die Karte halt früher als später im Eimer, egal wie liebevoll man sie betüddelt.
 
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madmax2010 schrieb:
Meist ist es bei GPUs einfach der vram
Daher auch lieber auf das OC des GPU-Speichers verzichten, was bei UV gerne als "Kompensation" empfohlen wird. Bringt in den hohen Taktbereichen eh kaum etwas.

@Alexander2
Instabilitäten können sich beim Justieren ergeben. Einmal den Sweet Spot getroffen, sollte es aber mit dieser "Standard"-Einstellung überall einfach laufen.
 
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Captain Mumpitz schrieb:
UV hat mit der Haltbarkeit einer GPU aber nichts zu tun.

Name ist Programm ???

Also nee, sorry, UV richtig gemacht spart nicht nur viel Energie, es entlastet tatsächlich die Komponenten deutlich und trägt ebenso deutlich zur Haltbarkeit bei. Nicht nur Theoretisch, sondern auch praktisch.
GPU, VRam's, Spawas, PCB usw. - nicht zu vergessen das die WLP/ Pads und die Lüfter weniger Verschleißen und die Temperaturunterschiede, welche neben Durchbiegen durch ungünstige Installation die Hauptkiller sind und das Risiko deutlich gesenkt werden kann.
Der durch hohe Temperaturen beschleunigte Verschleiß der WLP / Pads ( kommt auch darauf an was der Hersteller eingesetzt hat) kann sogar multiplizierend Wirken, speziell die Hotspotbildung.

Nach wie vor gilt: +7 bis 10° = ca 50% schnellere Alterung bei Halbleitern (Arrhenius-Gleichung)

Ebenso wirkt sich die "Entlastung und Schonung" auch positiv für das komplette System aus. Niedrigerer Systemtemperaturen im Gehäuse und auch das Netzteil muss weniger Arbeiten.
 
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Erstmal Thx :schluck:

Abgestützt ist die Karte schon. Im Case ist ein Halter verbaut.
Die von mir in #1 angegebenen Werte sind klar erstmal Ausgangsbasis. Zur ersten Einschätzung würde ich die Karte dann mit Furmark und 3D Mark.
Alles weitere zeigt dann der Alltag beim Gamen.

Das Case ist schon ganz gut belüftet. Insg. mit eher leichtem Überdruck.
Die Lüfter der GraKa passe ich dementsprechend an, dass die genauso hoch drehen wie jetzt mit dem Ziel, das die GraKa insg. kühler bleibt bei relativ gleicher Lautstärke.

Die FPS begrenzen ich nach Möglichkeit so auf etwa 120 FPS. Darüber merke ich alter Sack eh keinen Unterschied mehr. :D

Kennt noch jemand das Tool, das @Fersy vorgeschlagen hat? Macht das Sinn?

Wenn bei den Karten am ehesten der VRAM kaputt geht, macht es Sinn diesen etwas einzugrenzen?

Und zu guter Letzt, hätte gedacht, dass UV mehr ausmacht für die Haltbarkeit der Karte.
 
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@Hagen_67
ich finde deine maßnahmen ausreichend. uv kannst du dich rantasten. aber auch ohne sollte mit deinen usecase die karte lange halten. stütze, frames begrenzen, guter airflow etc.pp alles maßnahmen die helfen lange freude an der karte zu haben.
am ende steckt man aber nicht drin. gibt immer mal pcbs die schlechter gelötet sind oder andere fertigungsprobleme oder schlechtere komponenten. am ende einfach nutzen und gut ist.

reparieren kann man die karte immer, solange die gpu noch heil ist, sollte mal was kaputt gehen. gibt genug kleine firmen, die sich auf sowas spezialisiert haben. und was die karte aktuell wert ist lohnt sich auch eine 500€ reparatur.
was ich nicht machen würde, ist bei einem defekt selber dran rumpfuschen, wenn man keine ahnung hat. machen leider viele und am ende machen die noch mehr kaputt.

grüße
 
Extraportion25 schrieb:
Name ist Programm ???
Bei dir möglicherweise auch, weil eine Extraportion Halbwissen mit dabei ist.
Extraportion25 schrieb:
es entlastet tatsächlich die Komponenten deutlich. Nicht nur Theoretisch, sondern auch praktisch.
Nochmals: sämtliche verwendeten Komponenten der Hardware sind genau so ausgesucht, dass sie einen jahrelangen Betrieb out of the box ermöglichen. Eine Garantie gibt es nie, da sich stets irgendwas verabschieden kann. Aber sämtliche Komponenten sind für die maximalen Temperaturen inkl. Puffer ausgelegt. Das gilt für VRAM Chips, die GPU, Spawas und das PCB.
Extraportion25 schrieb:
nicht zu vergessen das die WLP/ Pads und die Lüfter weniger Verschleißen und die Temperaturunterschiede
Hier genau das selbe. WLP und Pads werden altersbedingt spröde und hart, nicht aufgrund höherer Temperaturen oder dass man deren Lebensdauer durch Senkung der Spannung und durchschnittlichen Temp erhöhen könnte. That's not how things work.

Warum gab es aber bspw. bei AM3 Boards und FX CPUs immer wieder das Thema der ungekühlten Spawas? Weil zu leistungshungrige CPUs auf Boards betrieben wurden, die das theoretisch zwar konnten, aber nicht dafür ausgelegt waren.
Das ist bei Grafikkarten ähnlich. Out of the box sind die genau so spezifiziert wie sie sein sollen - Ausnahmen wie viel zu hohe Hotspots aufgrund von Fertigungsfehlern in einer Serie bestätigen die Regel. Man setzt den Einzeilteilen erst dann noch mehr zu, wenn man diese mit extremer Übertaktung oder in zu heisser Umegbung (unzureichend gekühlt) laufen lässt.

Extraportion25 schrieb:
Niedrigerer Systemtemperaturen im Gehäuse und auch das Netzteil muss weniger Arbeiten.
Die niedrigen Temps im Gehäuse sind natürlich korrekt, dass das NT weniger arbeiten muss, ist auch nicht falsch - aber du suggeriest daraus einen falschen Nutzen. Ein NT liefert so oder so genau die Leistung welche von den Komponenten angefordert wird, nicht mehr und nicht weniger. Dass man aufgrund der Effizienz einen Leistungspuffer nach oben haben sollte, ist nichts neues; genau so wenig wie dass es für das Alter eines Netzteiles nicht förderlich ist, wenn man es ständig an der Kotzgrenze betreibt. Senkt man diese Last durch untervolting ein wenig, erzielt man damit also höchstens einen Puffer für das NT - mit der Lebensdauer einer Grafikkarte oder deren Komponenten hat das aber nach wie vor nichts zu tun.
 
@Hagen_67
Passt soweit. Zuviel Strecke würde ich für die letzten 10% Optimierung nicht gehen, weil kaum signifikante Wirkung.
  • Guter Airflow im Gehäuse -> ✅
  • GPU-Stütze -> ✅
  • UV GPU -> ✅
  • Globales FPS Limit (im Treiber) für generell max. FPS-> ✅
  • FPS-Limits in Games je nach Bedarf -> ✅
GPU-Lüfterkurve und VRAM würde ich auf Stock belassen.

Ist schon erstaunlich, wie sehr man sich nach einiger Zeit daran gewöhnt, wenn die richtigen Einstellungen gefunden wurden und danach einfach nur im Hintergrund mitlaufen.

Letzte Woche war der GPU-Treiber abgestürzt, was einige Prozesse im Nirvana hängen lässt, nach dem sich der Treiber zurückgesetzt hat, darunter auch Afterburner. Im Desktop-Betrieb noch nicht bemerkbar, aber beim Spielen plötzlich wieder bis zu 320 Watt und hochdrehen der Lüfter, anstelle um die 180-220 Watt (je nach Game) und Ruhe.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Captain Mumpitz
Omg.
Echt jetzt. Lass es, du erzählst hier einen Müll und unterstellst einem Halbwissen. Nebenbei bin ich Techn. Ing mit Bachelor Elektrotechnik mittlerweile in Rente und trotzdem noch voll dabei.

Aber hey, mit meinem "Halbwissen" bin ich dann hier raus, sowas hab ich nicht nötig.
 
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