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WLP und Pads werden altersbedingt spröde und hart, nicht aufgrund höherer Temperaturen oder dass man deren Lebensdauer durch Senkung der Spannung und durchschnittlichen Temp erhöhen könnte. That's not how things work.
@Captain Mumpitz und @Extraportion25 :
Eure Diskussion ist interessant. Schöner wäre es, wenn Ihr wieder zu einem netten Ton finden würdet
BTT:
Fazit für mich aktuell, Schaden kann es nicht - der von mir gewünschte Nutzen ist diskussionswürdig.
Ergo werde ich mich da mal ran trauen.
Klar ist auch, dass das keine Garantie für ein längeres Leben der Hardware ist. Aber es hilft vllt. ein bisserl, ohne zeitgleich das System hinsichtlich der Performance real spürbar auszubremsen.
Bliebe nur noch die Frage nach dem von @Fersy empfohlenen Tool. Wobei ich bei Tools und ählichem eher nach dem Motto "weniger ist mehr" handele. Es müsste also schon einen klaren Vorteil bieten.
@Topic: UV macht Sinn. Halt nicht übertreiben, immer nen Puffer lassen. Es führt auch zu einer längeren Haltbarkeit, einfach weil weniger Abwärme produziert wird und damit weniger Stress auf die Bauteile wirken.
Denke die meisten Ausfälle entstehen durch:
Defekte mechanischer Natur (z.B. keine Stütze, falscher Ein-/Umbau, Transport), was bis zum Abreißen der Pad-Verbindungen unter Core/VRAM-Chips oder Rissen im PCB gehen kann
schmelzende 12V6x6 Buchse/Stecker
hohe Temperaturschwankungen (führt langfristig zu brechenden Lötverbindungen)
Korrosion auf den SMD Pads (Kontakt Pad<->Lot lässt nach o. reißt komplett ab)
Ist auch immer wieder interessant, wie immer nur auf GPU-Core und VRAM und deren maximale Temperatuen geguckt wird. Die gehen aber eher selten kaputt, auch, weil die ja dauertelemetriert werden und entsprechend runtertakten/abschalten. Viel schlimmer ist dann der Umstand, dass z.B. durch nachlassende Wärmeableitung alles andere um den Core/VRAM auch heißer wird (PCB heizt sich stärker auf und leitet die Wärme zu den anderen Bauteilen) und da gibts dann halt Bauteile, die durch ständig hohe Temperaturen schneller altern oder gar platzen können.
Auf jeden Fall sind Bauteile auf Grafikkarten mit ihrer hohen Leistungsaufnahme wesentlich stärkerem Stress ausgesetzt und das führt da auch zu häufigeren Ausfällen. Länger als 7-8 Jahre regelmäßgen Betriebs haben in der Vergangenheit keine meiner leistungshungrigeren Grafikkarten mit ihren großflächigen GPUs durchgehalten. Was halt heute immer noch läuft, ist sowas wie ne GTX 1050Ti mit ihren 75W. Aber ne GTX280/480/580 (230-250W), GTX980Ti (260W) lebt heute nicht mehr bzw. produziert nur Grafiksalat.
Hab meine Karten seit der Pascal Gen nur noch mit UV am laufen, kann es nur jeden empfehlen. Meine 4090 läuft seit dem Release direkt mit UV (2550MHz@900mV) und bis heute kein Crash, man muss es nur richtig machen und darf nicht auf irgendwelche Wunschwerte hören, die oft in Foren genannt werden.
@Hagen_67
Guter Gedanke.
Es hilft auch, wenn du die Spannung reduzierst über MSI AB, NVIDIA Control Panel. Mit -10mV kannst du anfangen. Temperatur und Stromaufnahme sinken. Bei kaum oder keinem Leistungsverlust.
UV muss richtig gesetzt werden. Dann muss das gebencht werden. Instabilitäten sind möglich. Deswegen wäre mein Vorschlag ein guter Start ins Thema. Ich bin dabei geblieben ohne UV. Meine 9070XT war ohnehin schon sehr kühl, ich konnte aber die Hotspot Temperatur reduzieren, Stromaufnahme und das bei gleichbleibenden Takt.
Bliebe nur noch die Frage nach dem von @Fersy empfohlenen Tool. Wobei ich bei Tools und ählichem eher nach dem Motto "weniger ist mehr" handele. Es müsste also schon einen klaren Vorteil bieten.
Vergess 3DMark und guck dir die fps in Games an. Da wirst du merken das zwischen stock und UV oft kaum einen Unterschied in den fps gibt, dafür aber beim Verbrauch. ^^
@DriveByFM : Da bin ich ganz bei Dir. Und selbst im 3DMark ist der Unterschied bei nur rund 5%. Was mMn absolut vernachlässigbar ist.
Zu den Idle- Werten: Da ist mir jetzt aufgefallen, das die GraKa auch in Idle- bei 2700MHz festgetackert ist. Das muss ich mir nochmal genauer anschauen.
Kann man machen, ist halt die einfachste Methode. Hat nur den Nachteil, dass die Spikes bei Takt und Spannung nicht limitiert, bzw. geglättet werden. Zusätzlich zum UV macht ggf. schon mehr Sinn.
Wie schon geschrieben, die Methode ist deutlich schlechter, hatte hier damals im Forum auch mal Vergleichsbilder hochgeladen, finde die aber jetzt nicht auf die schnelle. Da war der Unterschied vernichtend.
Vorteil vom Powerlimit ist halt, dass es sogut wie nie Stabilitätsprobleme geben wird, da die Frequenz-/Spannungskurve gar nicht angefasst wird. Man kanns ja auch kombinieren, also UV und Powerlimit. Ist vor allem bei AMDs RX9000er Karten sinnvoll, die das Powerlimit trotz UV ausreizen und dann in irgendwelche utopischen 3.4+GHz Bereiche boosten.
Jupp, hatte ich auch mit der RX 9070. Super dummes Boostverhalten. Dazu dann noch die Vergesslichkeit im Treiber. Der Grund warum ich die Karte dann verkauft habe.
Ich möchte via UV den absoluten Takt begrenzen können (in Windows, noch) kannste knicken mit den neusten AMD Karten.
In meiner Signatur hab ich auch einen Link auf ein YouTube Video für UV inkl. einige Richtwerte.
Jein. Eigentlich macht die Karte das schon richtig, wenn man NUR UV macht. Der Boostalgorithmus tut einfach nur stur sein Ding und richtet sich nach dem Powerlimit - man hat ja nur die Frequenz-/Spannungskurve verschoben, mehr nicht. Hat Vor- aber auch Nachteile das so zu machen.
Bei Nvidia resultiert UV-Only auch gleichzeitig in eine niedrigere Leistungsaufnahme, weil der Boostalgorithmus eben nicht stur nach dem Powerlimit schielt. Das sieht man ja auch bei vielen Games, wo das Powerlimit der Karten gar nicht ausgereizt wird (auch ohne UV schon). Durch UV wird das Nichterreichen des Powerlimits nur verstärkt.