News Valve: Geoblocking im Visier der EU-Kommission

Fetter Fettsack

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#1
Die Europäische Kommission hat ein Untersuchungsverfahren gegen Valve, dem Unternehmen hinter der Vertriebsplattform Steam, eingeleitet. Im Raum steht der Verdacht, dass Geoblocking-Vereinbarungen mit Videospiel-Herausgebern gegen EU-Wettbewerbsrecht verstoßen.

Zur News: Valve: Geoblocking im Visier der EU-Kommission
 
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#2
Das hat doch Valve vor 2 Jahren oder so angekündigt und umgesetzt, weil man per VPN sich in einem anderen Land einloggen konnte und z.B. CS:GO für 3 Euro anstatt 10 Euro kaufen/ sich schenken lassen.

Hoffentlich darf man das wieder :)
 
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#4
naja du kannst ja auch deine hier gekaufte software auch in frankreich oder sonst wo benutzen wenn du im urlaub bist :)

geoblocking zu benutzen um das spiel zu kaufen wo man wohnt ist schon ok das kann ich irgendwo verstehen , andere länder andere einkommen andere lebensstandards usw , nur wo sie gerne anpacken können ist das ich jedes spiel kaufen kann ohne umwege .... bloß weil ein publisher meint ach das ist für deutschland nichts weil es fsk18 ist ..... schlussendlich wäre es wünschenswert das ich mein acc bestätigen kann das ich 18 + bin und daher kaufen kann was ich will und nicht so ein huddel habe
 
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#5
Erstens mal, da kommen die jetzt erst drauf? Das macht Steam (und div. andere Platformen) seit Jahren.

Auf Netflix kam man auch jahrelang nicht drauf weil sie Geoblocking hatten, interessiert hats auch keinen. VPN und gut is. Mal abgesehen davon dass einige Titel aus gutem Grund in gewissen Ländern nicht verfügbar sind, weil sie eben dort nicht vertrieben werden dürfen.

Ist natürlich was anderes wenn Spiel X in allen Ländern verfügbar ist, aber "ausländische" Keys nicht verwendet werden dürfen/können. Habe ich selbst nie probiert daher kenn ichs nicht, aber es gibt eben auch berechtigte Sperren...
 

Volkimann

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#6
naja du kannst ja auch deine hier gekaufte software auch in frankreich oder sonst wo benutzen wenn du im urlaub bist :)

geoblocking zu benutzen um das spiel zu kaufen wo man wohnt ist schon ok das kann ich irgendwo verstehen , andere länder andere einkommen andere lebensstandards usw
Warum sollte die Globalisierung eine Einbahnstraße sein? Warum sollten die Unternehmen diese nutzen, aber die Kunden nicht?
 
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#7
Hm, das Thema Geoblocking ist nicht neu, braucht der Beamtenapparat so lange oder wird so etwas bis zu dem Zeitpunkt aufgehoben wenn man bei der Bevölkerung Pluspunkte sammeln will? Das gleiche Spiel bei den Mobilfunk Roaming Gebühren, den Binnenmarkt für die Industrie gibt es schon seit der Montanunion und der EWG, den für die Bürger gibt es bis heute nur stellenweise. Auch als Europäer von Herzen muss man dabei nicht an Zufall glauben.
 
U

Uninstaller

Gast
#8
Geoblocking zu benutzen um das Spiel zu kaufen wo man wohnt ist schon ok das kann ich irgendwo verstehen , andere Länder andere Einkommen andere Lebensstandards usw.
Nein, finde ich nicht.

Solange Firmen/Konzerne alles mögliche an der Globalisierung ausnutzen, z.b. Produktionsstätten in Billiglohnländer verschieben oder alles dafür tun um wenig bzw. gar keine Steuern zahlen zu müssen, will ich auch als Endverbraucher die möglichkeit haben so Günstig wie möglich an das Endprodukt zu kommen.

Globalisierung hat keine Einbahnstraße nur für Firmen/Konzerne zu sein, nur damit deren Gewinne immer mehr steigen und der Endverbraucher nichts davon hat.
 
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#9
Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Die Industrie muss verstehen, dass das Recht der Globalisierung wenn dann bitte auf beiden Seiten liegt. Rosinenpicken ist halt nicht.
 

musikos53

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#10
auch Blocking seitens der Streaming Dienste wie Netflix ist unfair. Warum soll ich einen Account, der mir gehört, nicht in z.B. Griechenland nutzen dürfen?
Das ist doch die reinste Gängelei.
Bei Amazon hilft noch VPN, aber bei Netflix nicht.

Das vereinbart sich nicht mit dem Anliegen für ein freies Europa
Globalisierung ja, aber bitte nur für Business Profis :-(
 
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DJ_We$t

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#11
Diese Geiz is geil Mentalität stört mich tierisch, daher finde ich Geoblocking völlig in Ordnung. Allerdings sollte es dann, auch für Unternehmen gelten. Keine Sklavenproduktion mehr in Indien usw.

Was mich stört ist eher die Zensur und das es Cut Versionen gibt etc.
Wenn ich 18+ bin habe ich gefälligst selbst zu entscheiden ob der Content was für mich ist oder nicht und nicht irgendeine (staatliche) Behörde die meint das Beste für mich zu bestimmen.
 
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#12
Nein, finde ich nicht.

Solange Firmen/Konzerne alles mögliche an der Globalisierung auszunutzen, z.b. Produktionsstätten in Billiglohnländer verschieben oder alles dafür tun um wenig bzw. gar keine Steuern zahlen zu müssen, will ich auch als Endverbraucher die möglichkeit haben so Günstig wie möglich an das Endprodukt zu kommen.

Globalisierung hat keine Einbahnstraße nur für Firmen/Konzerne zu sein, nur damit deren Gewinne immer mehr steigen und der Endverbraucher nichts davon hat.
Genau so sehe ich das auch. Dass es Zollunterschiede zu anderen Länder/Staaten gibt, die ich dann im Preis wiederspiegeln, sehe ich ja noch ein. Aber, dass die Preise selbst innerhalb der EU stakt variieren ist nicht zulässig.
 

Sun_set_1

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#13
@scryed

Die EU stellt einen gemeinsamen Binnenmarkt dar. Die Kennzeichnung eines gemeinsamen Binnenmarktes ist der freie Warenverkehr zwischen den Mitgliedsstaaten. Das Argument mit Einkommen etc gilt hier nicht. Dies gilt nur bei unterschiedlichen Binnenmärkten.

In einem großen Binnenmarkt mag es Teilnehmer unterschiedlicher Kaufkraft geben. Es bleibt trotzdem ein Markt. Es ist an den Unternehmen sich hierauf einzustellen und zwar nicht in dem man den freien Warenverkehr unterbindet.

Ich finde es sehr gut, dass die EU-Kommision hierzu endlich Stellung bezieht. Damit hat die leidige
"Polen Keys sind illegal oder zumindest unmoralisch" - Diskussion endlich ein Ende.

Die Logik ist doch ganz einfach, jedes Unternehmen kann frei entscheiden ob es am EU-Binnenmarkt teilnehmen möchte oder nicht. Wenn man teilnimmt, hat man das Potenzial einen Markt mit 510 Millionen Konsumenten zu bedienen und hieraus Profit zu erwirtschaften. Dafür muss man aber auch mit den etwaigen Nachteilen dieses Marktes leben, im Falle der Spielehersteller also damit das ihre Produkte eventuell zum günstigsten verfügbaren Preis angeboten werden.

Es ist an den Unternehmen, dies in der Gesamtsituation zu berücksichtigen und seine Preise entsprechend zu kalkulieren. Kommt man zu dem Schluss, das es dann nicht wirtschaftlich wird, muss die Teilnahme am Markt unterbleiben da man offensichtlich nicht konkurrenzfähig anbieten kann.

Das ist freie Marktwirtschaft. Es gibt keine "unmoralischen" Käufe nur weil man etwas in einem anderen Land günstiger erwirbt.
 
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#14
Es geht bei dem geoblock nicht um die Preise der games sondern um Nutzung von software wo diese nicht erscheinen dürfen
zumal die großen Preisunterschied erst ab Russland und Mexiko sind.
und diese Länder sind nicht in der EU

Es wird aber auch zeit endlich dead rising nutzen zu können oder sleeping dogs fehlerfrei
Zumal geoblocking viel stärker genutzt werden könnte steam ist da noch recht zurückhaltend
 

DarkstormX

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#16
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Sennox

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#19
Es geht bei dem geoblock nicht um die Preise der games sondern um Nutzung von software wo diese nicht erscheinen dürfen
Es geht auch um den Preis, ich habe damals Deadpool zum Release 15€ günstiger über UK bezogen.
Gerade wir deutschen werden ganz schön gemolken.
Gibt nicht viele wo es noch schlimmer ist, Australien würde mir jetzt spontan einfallen.
 

derbe

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#20
Denke ehr das die Preise fallen, glaube kaum das die Leute aus dem Ausland plötzlich alle ein satten Aufschlag akzeptieren.
 
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