Virtualisierung Geschwindigkeit CAD

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Don_2020

Gast
Welche Virtualisierung ist im CAD.-Bereich (keine 3D-Anwendung) schneller?
Virtualbox, VMware Workstation oder KVM/Quem? Hostplattform Debian 11.2; 64 GM RAM, Ryzen 3900, SSD vorhanden.
 
Don_2020 schrieb:
CAD.-Bereich (keine 3D-Anwendung)
Welcher CAD-Anwendung hat denn kein 3D ? :-)

Ansonsten: Man macht i.d.R. nichts falsch den nativen Hypervisor des Systems zu nehmen. Also im Falle von Linux KVM.
Aber Gasterweiterungen nicht vergessen.
 
Ohne jetzt wirklich Erfahrung zu haben würde ich es mit Quem/KVM probieren bzw. von dem weis ich, das man die GPU per Passthrough weiter reichen kann. Was für einen GPU ist vorhanden? Gerade bei CAD hängt die Leistung bzw. flüssige Darstellung mehr an einer Fire / Quadro Karte, je nach Programm bzw. die "Profi-Treiber" spielen hier die Musik.

Selbst die kleinsten Karten hatten zumindest "damals" besseres arbeiten ermöglicht wie deutlich potentere Mainstream GPU's. Je nach Einsatzzweck wäre es vielleicht sogar sinvoll sich eine zweite GPU zu gönnen.
 
Geforce 2070 Super ist vorhanden und eine RX570.
Quem/KVM habe ich noch nicht unter LMDE5 zum laufen gebracht.
Gibt es da was out of the box?
 
Ich hab bei mir unter Windows 11 mit Hyper-V meine 3090 an eine Windows 10 VM weitergereicht.
irgendwann wollte ich mir einmal Proxmox zu gemühte führen, was auch ganz gut funktionieren soll aber so als Linux noob, habe ich bisher noch nicht die Zeit dafür investieren wollen....
 
Don_2020 schrieb:
Geforce 2070 Super ist vorhanden und eine RX570.
Irgendwie solltest Du mal präzisieren was Du machen willst.
Erst suggerierst Du mit "keine 3D-Anwendung" das das ne ganz normale Anwendung ist die nix Spezielles braucht. Und auf einmal ist aber von GPU-Passthrough die Rede, was man ja nur braucht wenn das Programm spezielle Anforderung an Performance oder GPU-Features hat.

Don_2020 schrieb:
Quem/KVM habe ich noch nicht unter LMDE5 zum laufen gebracht.
Gibt es da was out of the box?
Also ich weiß nicht, wie es speziell bei LMDE5 ist. Aber es gibt eine grafische Anwendung namens virt-manager (das kriegst Du über die Paketverwaltung). Damit lassen sich ziemlich unkompliziert virtuelle Maschinen erstellen. Und er sagt Dir auch, wenn und wo was fehlt.
Du wirst auf jeden Fall qemu brauchen. Das entsprechende Paket sollte qemu-system-x86 oder so ähnlich heißen. Außerdem müssen die Kernelmodule geladen sein (falls sie es schon nicht sind; kann man mit lsmod nachprüfen). Die sind CPU-spezifisch. Das für AMD-CPUs heißt kvm-amd
PHuV schrieb:
Nur so für mich als Erhellung, warum ist KVM schneller?
Naja. Das VirtualBox jetzt kein Speedrunner ist sollte als Allgemeinwissen bekannt sein. :-)
Und zu KVM vs. VMWare hat Redhat mal was geschrieben. Weiß jetzt natürlich nicht, wie objektiv deren Urteil ist. :-)
 
CAD mache ich nur in 2D. Natürlich sollt die Virt.Maschine so schnell sein wie nativ ausgeführt.
Ich habe 2 Grafikkarten im System. Einmal die Geforce 2070 Super und eine RX570.
Wieviel GPU-Passthrough bringt weiss ich nicht. Was ich so gelesen habe soll damit die Grafik fast so schnell sein, wie eine native Ausführung.
 
Ob es signifikant etwas bringt hängt insbesondere von der Software ab. Falls die direkt GPU-Features nutzt (CUDA, OpenCL, whatever) kann sich das natürlich positiv auf die Performance auswirken. Evtl. hilft es wenn Du den Namen der CAD-Software nennst. Dann kann vielleicht jemand dazu was sagen.

Don_2020 schrieb:
CAD mache ich nur in 2D.
Rein für die Darstellungen ist der 2D-Support der meisten VM-Lösungen gut genug.
Evtl. startet man ja auch erst mal ohne Passthrough (weil das am einfachsten ist) und wenn man merkt, das einen Leistung fehlt konfiguriert man das halt nach.
 
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