News Vivo X300 Ultra: Flaggschiff-Smartphone mit Zeiss-Triple-Kamerasystem

Sive schrieb:
Dein Sensor ist minimal größer als im vivo (1/1,12" vs 1"). Das Xiaomi 17 Ultra zum Beispiel hat einen Sensor der genauso groß ist wie deiner aber ungefähr acht Jahre neuer...
Der Sensor ist aber nur ein Teil des Ganzen. Die Objektivkonstruktion (Linse, Blende) spielt ebenso eine wichtige Rolle.

Nimm z.B. Situationen mit wenig Licht her, oder wenn es auf eine genaue Einstellung des exposure-triangles ankommt. Und das als solides Ausgangsmaterial für Feinbearbeitung auf RAW-Ebene (um sich nicht in zu große Abhängigkeit von der eingebauten Software zu begeben). Eine dezidierte Kamera bietet hier eine Reserve bzw. Möglichkeiten, welche Smartphones alleine schon aufgrund den Gesetzen der Optik und ihrer kompakten Bauweise nicht bieten können.
Für ein 0815 Alltagsfoto mag der Unterschied nicht auffallen. Außerhalb dessen schon. und umso mehr je kniffliger die Ausganssituation für das Fotomotiv ist.
 
Shoryuken94 schrieb:
Aber vielleicht ist ja das was und wir sehen es bald in den Topsellerlisten:
https://www.kickstarter.com/project...bile-phone-and-gaming-handheld-in-one?lang=de

Ja nice. Genau so. und dann jedes jahr eine überarbeitete version.
Danke für den link. Kannte das teil noch nicht. Mal gucken ob es was wird.

Aber ich sag dir es wird so kommen. Es gibt jetzt schon so viele ports auf android und wenn dieses valve geschichte mit ARM zocken oder was es genau war, klappt werden wir noch deutlich mehr geräte sehen. Hoffentlich.
 
STM64 schrieb:
Gerade die Ricoh bekommt man gut in die Hosentasche. Die ist schon deutlich kleiner, als sie auf Bildern aussieht.
Entschuldige bitte aber die meisten Handy empfinde ich nicht als Hosentaschen tauglich mit dem Kamerabuckel. Da ist die Ricoh alles andere als Angenehm. Ausnahme, wenn man Fallschirmhosen trägt, dann lasse ich das gerne gelten 🤣
 
M@tze schrieb:
Lieber mit dem griffbereiten Handy einen nicht perfekten Schnappschuss machen als dass das Motiv schon weg ist, bevor ich meine DSLR in Betrieb genommen habe...
Aber das ist doch genau der Punkt, den so viele scheinbar nicht verstehen und den du ja hier offensichtlich auch unwissentlich durcheinanderbringst.

Ich nehme doch keine Systemkamera mit Sack und Pack mit, wenn ich "Schnappschüsse" machen will! Selbstverständlich ist dafür ein Handy einfacher zur Hand.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: andi_sco
Zhenwu schrieb:
Wow, und wo bleibt da die Hosentaschentauglichkeit?

...
Ich zittiere:
Welche APS-C Kamera kommt denn mit Objektiv an das eines Smartphones ran (jetzt nur Standard, kein Aufsetztobjektiv).
Genau, die kommt nämlich ohne Objektiv..
 
Haldi schrieb:
Auch wenn man RAW fotographiert?
Die Meisten bearbeitungen finden ja nicht im Sensor sondern in der JPEG komprimierung statt.
Ja, ist in RAW besser.
Hier mal im Vergleich, das RAW jetzt einfach nur zugeschnitten am Laptop, also kein Aufhellen etc.
IMG_20260331_154107007 Klein JPG.jpg


IMG_20260331_154107007 Klein RAW.jpg



Motorola versucht halt auf Teufel komm raus, das Foto nachzuschärfen.
 

Anhänge

  • IMG_20260331_154107007.jpg
    IMG_20260331_154107007.jpg
    1,2 MB · Aufrufe: 10
  • Gefällt mir
Reaktionen: Haldi
firespot schrieb:
Nimm z.B. Situationen mit wenig Licht her
Da wird das Smartphone auch besser sein, weil die Stabilisierung besser ist und die Bildverarbeitung ebenso.
firespot schrieb:
Gibt's in Telefonen mittlerweile auch.
firespot schrieb:
aufgrund den Gesetzen der Optik und ihrer kompakten Bauweise nicht bieten können
Sind halt Festbrennweiten im Smartphone nicht variabel wie in der Sony. Pancake-Objektive mit guter Optik gibt es schon lange.


Ich würde gerne eine moderne RX100 kaufen, leider hat Sony die Serie sterben lassen und die aktuelle Variante hat ein lichtschwaches Superzoom und ist auch sonst veraltert. Die manuellen Einstellmöglichkeiten per Drehrädern finde ich super und auch der Sucher ist nett.
Die neue Ricoh gibt es nur mit 28mm (Vorgänger auch mit 40mm) und der Autofokus ist bei wenig Licht schlecht. Fuji kostet deutlich mehr und ist dann wieder nicht hosentaschentauglich.
 
firespot schrieb:
Der Sensor ist aber nur ein Teil des Ganzen. Die Objektivkonstruktion (Linse, Blende) spielt ebenso eine wichtige Rolle.
Aber genau bei der Objektivkonstruktion haben Festbrennweiten einen massiven Vorteil. Da geht mit deutlich kleineren Objektiven mehr.

Gerade die Lichtausbeute von Kompaktkameras mit variabler Brennweite ist einfach nicht besonders gut.
Bei 35mm Brennweite reden wir bei der RX100 VI von ~F3,0 Durch den weiteren Zoom verschlechtert sich das weiter.

Bei der Hauptkamera mit F1,85 geht da trotz etwas kleinem Sensor mehr Licht rein.
Beim Zoom ist es ähnlich.

Zum Vergleich: Eine Ricoh GR IV hat trotz fast vierfacher Sensorfläche eine pro mm^2 Sensorfläche lichtstärkere Blende im selben Format. Also insgesamt etwa Faktor 4. Das ist zu weiten Teilen der Festbrennweite zu verdanken.
 
Zhenwu schrieb:
Entschuldige bitte aber die meisten Handy empfinde ich nicht als Hosentaschen tauglich mit dem Kamerabuckel. Da ist die Ricoh alles andere als Angenehm. Ausnahme, wenn man Fallschirmhosen trägt, dann lasse ich das gerne gelten 🤣
Schon mal geschaut, was aktuell in Mode ist? Es gibt endlich wieder Hosen mit richtigen Taschen!
 
Sive schrieb:
Da wird das Smartphone auch besser sein, weil die Stabilisierung besser ist und die Bildverarbeitung ebenso.
Bei der Brennweite der Smartphone-Linse und unter Inkaufnahme der nicht verstellbaren Blende wird das Smartphone da natürlich besser sein, weil es ja auf genau diesen Zustand optimiert ist.

STM64 schrieb:
Aber genau bei der Objektivkonstruktion haben Festbrennweiten einen massiven Vorteil. Da geht mit deutlich kleineren Objektiven mehr.
Ja, aber halt auf Kosten der Flexibilität an anderer Stelle. Ist halt ein trade-off, bzw. ein Vergleich zwischen mehr Spezialist vs. Generalist.

STM64 schrieb:
Gerade die Lichtausbeute von Kompaktkameras mit variabler Brennweite ist einfach nicht besonders gut.
Bei 35mm Brennweite reden wir bei der RX100 VI von ~F3,0 Durch den weiteren Zoom verschlechtert sich das weiter.
Hast du die RX100 IV oder die VI? (Du erwähnst in deinen Posts mal die eine, mal die andere.)
Die VI hat 24-200 mm bei F2.8-4.5, während die IV 24-70mm bei F1.8-2.8 hat. Das ist schon ein nennenswerter Unterschied.

Die Schärfe der Sony RX100 ist übrigens für mittlere Blendenstufen optimiert (ca. F4-8). Die Verwendung der Blende wird also als eine Art Standardszenario angesehen.
 
Kaufmannsladen schrieb:
Schon mal geschaut, was aktuell in Mode ist? Es gibt endlich wieder Hosen mit richtigen Taschen!
Was interessiert mich die Mode. Fallschirmhosen sind sowas von hässlich 🤣

Aber mal im Ernst, wozu eine Ricoh GR IV in der Hosentasche, wenn ich sowieso das Handy dabei habe? Wenn mir gute Schnappschüsse wichtig sind.

Das Vivo, das etwas günstiger ist wie das Ricoh, hat 3 KB äquivalent Brennweiten, 14 mm, 24 mm und 85 mm.
Kann da das Ricoh mithalten?
 
isostar2 schrieb:
Systemkameras brauchen mindestens 2-3 Objektive, man muss immer die Objektive wechseln und passen nur in den Rucksack und kosten ab 2000€ aufwärts.
Also meine G100D deckt mit dem mitgelieferten Objektiv 12-32 mm (24-64 mm KB-Äquivalent) und mit dem zusätzlich gekauften 14-42 mm (28-84 mm) ab*. Brennweiten darunter interessieren kaum, weil zu speziell und dann fürs V-Logging nicht wirklich interessant, weil solche Kameras über sehr gute Bildstabilisierung und Autofokusfähigkeiten verfügen. Und solche Kameras haben hochklappbare oder seitlich klappbare Bildschirme.


*Natürlich wird jemand einwenden, dass die Apertur der beiden Objektive Mist ist, was mir egal ist. Denn ich habe zwei weitere Objektive: 25 mm mit f1,7 und 12-35 mm mit f2,8-4,0 (ist wirklich Riesenteil), die ich eher selten brauche. Und wenn ich auf Entenjagd gehe, habe ich mein 45-150 mm. Alles MFT.
 
Zuletzt bearbeitet: (ab)
Ich weiß gar nicht, was es da zu diskutieren gibt.

Ne G100D mit 2 Objektiven ist nun mal nicht hosentaschentauglich, genauso wenig wie die Ricoh.

Ich mache mit Handys aktuell für einen Haufen Anwendungsfälle ziemlich geile Bilder. Manch einer macht sogar mit seinem iPhone Studiobilder in genialer Qualität.
Für Pixelpeeper ist das natürlich nichts aber Fotografie ist mehr als nur Hardware.

Licht, Moment, gefühle...
Was bringt mir die perfekte Ausrüstung, wenn ich sie nicht dabei habe? Andererseits, wenn ich Spezialfälle habe, plane ich das uns hab die richtige Ausrüstung dabei.
 
Zhenwu schrieb:
Das Vivo, das etwas günstiger ist wie das Ricoh, hat 3 KB äquivalent Brennweiten, 14 mm, 24 mm und 85 mm.
Kann da das Ricoh mithalten?
Da ich jahrelang eine X100S benutzt habe, habe ich lieber eine Kamera mit einem guten Objektiv in einer vernünftigen Brennweite (28 mm) als eine mittelmäßige (35 mm) und zwei schlechte (14 mm, 85 mm).
Ergänzung ()

isostar2 schrieb:
Systemkameras brauchen mindestens 2-3 Objektive
Hä, wieso das denn? #teamimmerdrauf
 
Kaufmannsladen schrieb:
Da ich jahrelang eine X100S benutzt habe, habe ich lieber eine Kamera mit einem guten Objektiv in einer vernünftigen Brennweite (28 mm) als eine mittelmäßige (35 mm) und zwei schlechte (14 mm, 85 mm).
Und das weißt woher?

Hab jetzt mal 'nen Test des X300 Pro überflogen. Du willst mir doch nicht ernsthaft erzählen das, dass Mittelmaß ist?

Und nochmal, Pixel Peeping ist keine Kunstform der Fotografie
 
firespot schrieb:
Hast du die RX100 IV oder die VI? (Du erwähnst in deinen Posts mal die eine, mal die andere.)
Die VI hat 24-200 mm bei F2.8-4.5, während die IV 24-70mm bei F1.8-2.8 hat. Das ist schon ein nennenswerter Unterschied.
Ich selbst hatte die RX100VI

firespot schrieb:
Die Schärfe der Sony RX100 ist übrigens für mittlere Blendenstufen optimiert (ca. F4-8). Die Verwendung der Blende wird also als eine Art Standardszenario angesehen.
Das ist mir bewusst. Nachts wurde das dann halt teilweise zum Problem.

Am Ende waren es mir die Vorteile in manchen Szenarien (z.B. viel Zoom und Zwischenbrennweiten ohne Crop) nicht mehr wert dafür ein extra Gerät mitzuschleppen. Gerade wenn es dann in manchen für mich recht häufigen Szenarien sogar leicht bessere Bilder macht. (z.B. auch bei Nacht)

firespot schrieb:
Ja, aber halt auf Kosten der Flexibilität an anderer Stelle.
Das stimmt natürlich. Dadurch fotografiert man schon sehr anders.
Irgendwo sehe ich darin aber auch einen Reiz.
Habe auch lange überlegt, mir eine Ricoh GRIV anzuschaffen.
Da hat mich leider der Autofokus echt enttäuscht.
 
Zhenwu schrieb:
Ich weiß gar nicht, was es da zu diskutieren gibt.

Ne G100D mit 2 Objektiven ist nun mal nicht hosentaschentauglich, genauso wenig wie die Ricoh.
Richtig lesen: Wo steht, dass ich zwei Objektive verwende?

Und was labberst du die ganze Zeit von hosentaschentauglich? Meine G100D oder die TZ99 sind in meiner Jackentasche. Ich stecke mein iPhone sehr ungern in meiner Hosentasche.

Übrigens habe ich für mein iPhone 15 auch aufschraubbare Teleconverter, von denen das Vivo-Teil nur träumen kann.
 
Kaufmannsladen schrieb:
@Zhenwu Im Vergleich zu einer APSC mit angepasstem Objektiv definitiv. Mittelmaß ist ja nicht schlecht und reicht für die meisten Menschen.
Nein, absolut nicht. Nochmal, auf Pixelebene vielleicht aber das hier ist sicherlich kein Mittelmaß.
Das Bokeh ist nicht das schönste aber da musst du schon richtig Geld hinblättern, wenn du ein schönes Bokeh willst auf APS-C
deekey777 schrieb:
Richtig lesen: Wo steht, dass ich zwei Objektive verwende?
Äjhm ja, hier dein Zitat "Also meine G100D deckt mit dem mitgelieferten Objektiv 12-32 mm (24-64 mm KB-Äquivalent) und mit dem zusätzlich gekauften 14-42 mm (28-84 mm)"
deekey777 schrieb:
Und was labberst du die ganze Zeit von hosentaschentauglich? Meine G100D oder die TZ99 sind in meiner Jackentasche. Ich stecke mein iPhone sehr ungern in meiner Hosentasche.
Gehts auch ein wenig respektvoller?

iPhone 14 172 g vs. G100D Objektiv 12-32 410 g.

Wo du es trägst, spielt doch keine Rolle. Handy raus und 3 Objektive inklusive vs mehr Platz, mehr Gewicht und weniger flexibel.
deekey777 schrieb:
Übrigens habe ich für mein iPhone 15 auch aufschraubbare Teleconverter, von denen das Vivo-Teil nur träumen kann.
Zeig mal bitte test zu der Kombination.
 
Zurück
Oben