Test Vivo X300 Ultra im Test: Dieses Smartphone kommt mit bis zu 400‑mm‑Teleobjektiv

Nitschi66 schrieb:
Sowas hätte ich gerne. ein 300mm dass ich auf mein iphonecase raufschrauben kann.
Für viele Modelle gibt es entsprechende Aufsätze, ob in 300mm weiß ich allerdings nicht.
 
Kommando schrieb:
Ehrlich, wozu macht man so Videos auf Konzerten? [...] Dann könnte man seinen teuren Ticketpreis nutzen um das Konzert zu hören.
Der Meinung bin ich absolut auch. Sinnvoller finde ich es bei den von mir auch genannten Sportveranstaltungen. Hab gerade am Wochenende Hallenhandball für die Verwandtschaft fotografiert, da wären die Spielerinnen froh wenn sie auch sonst 400-mm-Bilder vom Spielfeldrand bekämen.

Weyoun schrieb:
Wozu die beiden Hauptkameras zudem 200 MPixel benötigen, ist mir schleierhaft, wenn eh meist 4 oder gar 16 Pixel zu einem "großen" Pixel zusammengeschaltet werden, um die Lichtausbeute zu verbessern. Da kann man auch gleich einen Sensor mit 10 bis 20 "ehrlichen" MPxiel verwenden.
Oversampling ist eigentlich immer gut an der Stelle. Ein von 200 MP auf 50 oder 12,5 MP runtergerechnetes Bild muss eigentlich immer schärfer und rauschärmer sein als ein entsprechendes direkt von einem nativen 50/12,5-MP-Sensor. Vielleicht wärs sinnvoller, von 80 auf 20 MP runterzurechnen, aber...wenns die Technik hergibt, gut funktioniert und sonst keine Nachteile hat, warum nicht 200 MP?
 
Nebenbei: Der Fotospaziergang war ja gut und schön, aber ich sehe den Hauptzweck dieses Gerätes weniger in dem Erstellen von Bildern auf Postkartenniveau, sondern von Bildern von sich schnell bewegenden Objekten oder bei schwierigen Lichtverhältnissen, weitab vom strahlenden Sonnenschein.

Teleobjektive benutzt man in der Regel auch dazu, um Personen oder Dinge aus der Masse herauszuheben. Und nicht etwa, um weit entfernte Objekte näher heranzuholen. Beim Herausheben aus der Masse arbeitet es sich auch gut mit der Tiefenschärfe und gleichzeitig mit der Schärfentiefe. Aus diesen Gründen ist das Angebot mit den zahlreichen Objektivmodi von Weitwinkel bis hin zu starkem Tele ja auch so extrem interessant.
 
lowrider20 schrieb:
Gibts Infos zur Lichtstärke mit dem Extender? Spannend wirds auch bei Verzeichnung und anderen optischen Abweichungen, sowie die Schärfe bis zum Bildrand.
Das interessiert mich ebenfalls. Zudem würde mich mal der "Verwacklungsgrad" interessieren bei 400 mm aus der Hand geschossen.
Ich behaupte weiterhin, dass geht ausschließlich mit einem festen Stativ.
 
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SuperHeinz schrieb:
Teleobjektive benutzt man in der Regel auch dazu, um Personen oder Dinge aus der Masse herauszuheben. Und nicht etwa, um weit entfernte Objekte näher heranzuholen.
War mir gar nicht bewusst, dass Wildlife-Fotografen ihre großen Objektive nur dazu benutzen, um den Löwe, Tiger, Adler oder was auch immer da in 100 Meter Entfernung ist, aus der Masse der anderen Tiere herauszustellen. Dachte immer es geht darum das Motiv möglichst Formatfüllend und mit so vielen Details wie möglich abzubilden. Dann haben diese die ganze Zeit falsch fotografiert.
Am Ende sagst du nichts anderes, als das es darum geht, entfernte Motive heranzuholen. Denn nichts anderes ist freistellen. Mit kurzer Brennweite muss man dazu seinen Abstand zum Motiv verkürzen, mit großer Brennweite kann man seinen Abstand beibehalten oder muss ihn vergrößern.
 
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Den Preis finde ich wirklich frech. In China geht es (mit weniger Speicher) für rund die Hälfte los.
Ich hatte eher mit 1500€ UVP und 1300€ Marktpreis nach 2-3 Monaten gerechnet.

Weyoun schrieb:
Wozu die beiden Hauptkameras zudem 200 MPixel benötigen, ist mir schleierhaft, wenn eh meist 4 oder gar 16 Pixel zu einem "großen" Pixel zusammengeschaltet werden, um die Lichtausbeute zu verbessern. Da kann man auch gleich einen Sensor mit 10 bis 20 "ehrlichen" MPxiel verwenden.
Zoom.
Bei 200 MP kann man noch gut reincroppen.
Gerade bei Festbrennweiten nicht uninteressant.
 
Wenn Vivo & Co. die Preise in Europa senken wird (als ob die das machen würden) bleib ich dann doch lieber bei der CN/HK Version.

Aber das ganze extra plus werde ich wohl nie im Leben auch nur mehr als 3 mal nutzen.
 
Dr. MaRV schrieb:
Wildlife Fotografen
Das ist ja nun wieder ein ganz anderes Aufgabengebiet, genauso wie z.B. die Astronomiefotografie. Ich wüsste jetzt nicht, was beide mit Kompaktkameras oder der Smartphone-Fotografie zu tun hätten.

Wobei bei startenden Wasservögeln zum Beispiel sich einzelne Tiere sehr gut mit Teleobjektiven herausstellen lassen.

Es kommt also immer sehr auf das aufzunehmende Objekt an, und was man mit der Aufnahme bewirken will.
 
SuperHeinz schrieb:
Nebenbei: Der Fotospaziergang war ja gut und schön, aber ich sehe den Hauptzweck dieses Gerätes weniger in dem Erstellen von Bildern auf Postkartenniveau, sondern von Bildern von sich schnell bewegenden Objekten oder bei schwierigen Lichtverhältnissen, weitab vom strahlenden Sonnenschein.

Teleobjektive benutzt man in der Regel auch dazu, um Personen oder Dinge aus der Masse herauszuheben. Und nicht etwa, um weit entfernte Objekte näher heranzuholen. Beim Herausheben aus der Masse arbeitet es sich auch gut mit der Tiefenschärfe und gleichzeitig mit der Schärfentiefe.
und:
Weyoun schrieb:
Das interessiert mich ebenfalls. Zudem würde mich mal der "Verwacklungsgrad" interessieren bei 400 mm aus der Hand geschossen.
Ich behaupte weiterhin, dass geht ausschließlich mit einem festen Stativ.
Ich hab langsam das Gefühl, die Bilderstrecke sei nur für mich freigeschaltet? xD Da ist doch absolut alles davon gut zu sehen und zu beurteilen.

400mm aus der Hand ist mit optischem Bildstabilisator gar kein Problem. Und diese "Kamera" ist nun auch nicht so schwer dass man ein Monopod oder so bräuchte. Selbst ohne Stabi geht das natürlich auch bei entsprechenden Verschlusszeiten, macht aber erheblich weniger Spaß.
 
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wenn das teil bloss nicht das hässliche loch im display hätte... das ist generell nen ausschlusskriterium für nen telefon für mich, wenns kein lückenloses display hat = raus aus der auswahl :(
 
SuperHeinz schrieb:
Das ist ja nun wieder ein ganz anderes Aufgabengebiet, genauso wie z.B. die Astronomiefotografie. Ich wüsste jetzt nicht, was beide mit Kompaktkameras oder der Smartphone-Fotografie zu tun hätten.
Die dafür benutzen Brennweiten bspw.? Mit einem 400 mm Äquivalent, kann man auch mit einem Smartphone einfache Wildlife machen, selbst wenn es nur die Störche im Dorf sind.
 
midwed schrieb:
Den Artikel gefühlt 15 Tage zu spät veröffentlicht.
Achso? Ist das Gerät etwa 15 Tage später nicht mehr relevant und wieder so veraltet dass es keinen mehr interessiert?

Ich persönlich höre gerade zum ersten mal davon.
 
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Hallo zusammen,

tut mir leid. Aber für das Geld kriegt man eine Standalone-Kamera, an welche dieser Zwitter hier nicht ran kommt. Und ist dann deutlich "händelbarer", sag ich mal.

Ich meine, diese doch sehr spezielle Handmühle kann ja nur für einen eingeschränkten Kundenkreis in Frage kommen. Nämlich wohl eher Fotografen. Und die werden für das Geld eher zu einer richtigen Kamera greifen.

Würde ich mal Sagen.

So long...
 
Weyoun schrieb:
Das interessiert mich ebenfalls. Zudem würde mich mal der "Verwacklungsgrad" interessieren bei 400 mm aus der Hand geschossen.
Ich kann Dir versichern, dass ich mit meinem kompakten 500 mm Spiegel-Tele (Kleinbild) sehr viele Aufnahmen aus der Hand gemacht habe. Auch ohne Bildstabilisator. - Probleme ergaben sich allerdings, wenn ich ähnliches mit dem ganz normalen 400 mm Teleobjektiv versucht hätte. Es ist also keine Frage der Brennweite, sondern eine Frage der Objektiv-Bauart und der daraus resultierenden Ausmaße, des Gewichts und besonders der Gewichtsverteilung.
 
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