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News Vodafone nennt Preise für LTE-Nutzung
- Ersteller Patrick
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- Zur News: Vodafone nennt Preise für LTE-Nutzung
SILen(e
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Wenn man nicht drosseln würde würde niemand mehr diese Bandbreite erreichen, da dann 3 Leute pro Funkzelle mit dem Esel oder automatisierten Rapidshare-Downloads sämtliche verfügbare Bandbreite auffressen würden.
Es geht bei den Limits nicht wirklich darum, dass man den normalen Nutzer einschränken will - aber man benötigt diese Limits um zu verhindern, dass einige wenige LTE als ihre persönliche Rapidshare-Standleitung nutzen und damit für alle anderen den Dienst zerstören.
Es geht bei den Limits nicht wirklich darum, dass man den normalen Nutzer einschränken will - aber man benötigt diese Limits um zu verhindern, dass einige wenige LTE als ihre persönliche Rapidshare-Standleitung nutzen und damit für alle anderen den Dienst zerstören.
Dr. MaRV
Admiral
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In erster Linie sollte ein Funknetz dazu dienen Mobilität und gleichzeitiges online sein zu ermöglichen und nicht dazu genutzt werden, "weiße" Flecken dauerhaft von der Landkarte zu tilgen. UMTS ist scheiße als DSL alternative, das war es schon immer und wird es auch immer bleiben bei LTE wird sich da nichts ändern. Die Milliarden von Lizenzgebühren hätten die Konzerne in Kupferleitungen und DSLAMs stecken sollen sodass Deutschland, Internet und Datentechnisch nicht weiterhin dritte Welt bleibt. Auch mit LTE wird man die Spezifikation eines Breitbandanschlusses so wie in die Bundesnetzagentur vorschreibt bei weitem nicht erfüllen können. Die Leute die welche sich Internet mit LTE oder UMTS antuen müssen haben mein Mitgefühl, in einer größeren Stadt mag es noch halbwegs funktionieren aber in einer kleineren Gemeinde ist das eine Katastrophe.
SILen(e
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Bei einer Gegend mit kleinen 10 Haushalten-Käffern die jeweils 10km voneinander entfernt sind lohnt es sich aber nicht so sehr die Straße aufzubuddeln, während LTE besonders durch die hohe Reichweite vergleichsweise ideal dazu geeignet ist diese weißen Flecken zu bedienen.
Der große Vorteil gegenüber UMTS ist ja auch weniger die Bandbreite, sondern eher die hohe Reichweite, so dass man nicht alle paar Kilometer einen Masten aufstellen muss.
Der große Vorteil gegenüber UMTS ist ja auch weniger die Bandbreite, sondern eher die hohe Reichweite, so dass man nicht alle paar Kilometer einen Masten aufstellen muss.
G
Gelbsucht
Gast
Wenn ich mit einem 7,2er Stick online bin und mit einer guten Download-Gegenstelle das maximale mir mögliche Tempo raushole, kann also kein anderer in der Funkzelle dasselbe erreichen? Überprüf mal, ob diese Aussage mit der Realität übereinstimmt.SILen(e schrieb:Wenn man nicht drosseln würde würde niemand mehr diese Bandbreite erreichen, da dann 3 Leute pro Funkzelle mit dem Esel oder automatisierten Rapidshare-Downloads sämtliche verfügbare Bandbreite auffressen würden.
Derzeit herrscht eine Geschwindigkeitsdrossel, das Volumen selbst ist ja streng genommen unlimitiert. Es macht faktisch keinen Unterschied, ob nun innerhalb einer Stunde alle unter den 5GB mit voller Geschwindigkeit saugen oder nicht, denn a) begrenzt dich die Hardware (3,6 bzw 7,2 oder auch 14,4) und b) die Funkzelle selbst (wenn sie zB noch kein HSPA+ kann). Allerdings hat das alles nicht mit der Gesamtleitung der Zelle ans Internet zu tun.
Ob Zeitschlitz oder sonstwie, im Endeffekt muß alles parallel erledigt werden. Und dabei kommt es auf die Gesamtbandbreite sowie das Limit des einzelnen an. Da können noch soviele gleichzeitig online sein. Wenn das Problem mit so bestünde (das wenige Powersauger die Zelle voll auslasten könnten), würden die Kunden ja gleich auf sagen wir mal 2Mbit gekappt werden, um allen ohne Drossel die gleiche Geschwindigkeit zu garantieren.
SILen(e
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Die Drosselung dient imho einzig als Abschreckung und/bzw. Anreiz teurere Tarife zu nehmen.
Sicherlich 50% aller männlichen Jugendlichen die einen Computer besitzen benutzen ihren Internetanschluss um damit dumme Dinge zu tun - Dinge die im Normalfall eine hohe Anforderung an die Übertragungsrate haben.
Wenn man denen eine ungedrosselte 50mbit-Leitung gibt, dann haben die damit am Ende des Monats 100+ Gigabyte Traffic erzeugt.
Bei einem kabelgebundenen Internetanschluss (außer Internet via Kabelfernsehen) ist das in der Regel kein Problem, da die Vermittlungsstellen gut genug angebunden sind und JEDER sein EIGENES Kabel bis zur Vermittlungsstelle besitzt.
Bei kabellosen Zugängen teilen sich jedoch alle die Bandbreite die der Sendemast zur Verfügung stellt - wenn man hier den 16jährigen Kevin-Pascal 24/7 Bittorrent und Rapidshare nutzen lässt, geht das zu lasten ALLER Nutzer.
Die Drosselung dient hier quasi als (weil das Wort hier wirklich gut passt) "Stoppschild", das dem Nutzer gleich zeigt: "Du kannst mit LTE surfen, mailen, YouTube nutzen, Onlinespiele spielen und auch skypen - aber wenn du sinnlos Filesharing betreibst ist deine Bandbreite nach 2 Tagen gedrosselt und du surfst wieder saulahm - lass es bleiben".
Da ist mir ein Ansatz, der exzessives Filesharing über ein Trafficlimit (und danach hat man ja trotzdem noch die Geschwindigkeit die man vorher mit DSL Lite gehabt hätte, verliert also nichts) unterbindet lieber als einer der die Netzneutralität bricht und Filesharing-Ports permanent drosselt oder ähnliches...
Sicherlich 50% aller männlichen Jugendlichen die einen Computer besitzen benutzen ihren Internetanschluss um damit dumme Dinge zu tun - Dinge die im Normalfall eine hohe Anforderung an die Übertragungsrate haben.
Wenn man denen eine ungedrosselte 50mbit-Leitung gibt, dann haben die damit am Ende des Monats 100+ Gigabyte Traffic erzeugt.
Bei einem kabelgebundenen Internetanschluss (außer Internet via Kabelfernsehen) ist das in der Regel kein Problem, da die Vermittlungsstellen gut genug angebunden sind und JEDER sein EIGENES Kabel bis zur Vermittlungsstelle besitzt.
Bei kabellosen Zugängen teilen sich jedoch alle die Bandbreite die der Sendemast zur Verfügung stellt - wenn man hier den 16jährigen Kevin-Pascal 24/7 Bittorrent und Rapidshare nutzen lässt, geht das zu lasten ALLER Nutzer.
Die Drosselung dient hier quasi als (weil das Wort hier wirklich gut passt) "Stoppschild", das dem Nutzer gleich zeigt: "Du kannst mit LTE surfen, mailen, YouTube nutzen, Onlinespiele spielen und auch skypen - aber wenn du sinnlos Filesharing betreibst ist deine Bandbreite nach 2 Tagen gedrosselt und du surfst wieder saulahm - lass es bleiben".
Da ist mir ein Ansatz, der exzessives Filesharing über ein Trafficlimit (und danach hat man ja trotzdem noch die Geschwindigkeit die man vorher mit DSL Lite gehabt hätte, verliert also nichts) unterbindet lieber als einer der die Netzneutralität bricht und Filesharing-Ports permanent drosselt oder ähnliches...
karod3
Lt. Commander
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Gerade ist bei uns ein Flyer der Telekom im Briefkasten gewesen.
Dass wir in einem VDSL Gebiet wohnen und doch wechseln könnten.
Und da habe ich im Kleingedruckten gesehen, dass die bei VDSL25 ab 100GB auf 6 Mbit und bei VDSL50 ab 200GB auf 6 Mbit drosseln.
Das ist mir neu, wusste ich gar nicht. Dass da auch schon gedrosselt wird.
Immerhin ist es ja bei den 16 Mbit Anschlüssen nicht (zumindest bei 1und1)
Dass wir in einem VDSL Gebiet wohnen und doch wechseln könnten.
Und da habe ich im Kleingedruckten gesehen, dass die bei VDSL25 ab 100GB auf 6 Mbit und bei VDSL50 ab 200GB auf 6 Mbit drosseln.
Das ist mir neu, wusste ich gar nicht. Dass da auch schon gedrosselt wird.
Immerhin ist es ja bei den 16 Mbit Anschlüssen nicht (zumindest bei 1und1)
Merle
Fleet Admiral
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Darum geht es doch garnicht. Und die Anspielung aufs illegale immer wieder ist auch nicht in jedem Fall zutreffend.
Du bezahlst ja auch nicht für n Auto, dass am Anfang des Monats 300 fährt, obwohl man so schnell gar nicht fahren sollte, und am Ende nur noch 80.
Du bezahlst ja auch nicht für n Auto, dass am Anfang des Monats 300 fährt, obwohl man so schnell gar nicht fahren sollte, und am Ende nur noch 80.
Die Menge an Traffic steigt und ab einem gewissen Punkt lohnt sich das für einen Anbieter Tarife für einen zweistelligen Betrag anzubieten für Leute die drei bis vierstellige Datenmegen im GB jeden Monat übertragen. Die Anbieter enstehen mehr Kosten dadurch dass diese ihre Netze an die steigenden Datenmengen anpassen müssen und deswegen ihre Netzwerkkomponenten öfters erneuern müssen.karod3 schrieb:Und da habe ich im Kleingedruckten gesehen, dass die bei VDSL25 ab 100GB auf 6 Mbit und bei VDSL50 ab 200GB auf 6 Mbit drosseln.
Es muss kein Vergleich sein wenn etwas hinkt.Merle schrieb:Du bezahlst ja auch nicht für n Auto, dass am Anfang des Monats 300 fährt, obwohl man so schnell gar nicht fahren sollte, und am Ende nur noch 80.
Bekommt man bei einem Auto etwa eine Treibstoffflatrate für einen monatlichen Pauschalbetrag?
Wenn du mehr fährst brauchst du mehr Treibstoff; übrigens brauchst du auch mehr Treibstoff wenn du schneller als ca. 130 km/h fährst, für die gleiche Strecke(!) wohlgemerkt, als wenn du 80 km/h fährst. (Die Überwindung des Luftwiderstand bei höherem Tempo erfordert mehr Treibstoff!)
Zuletzt bearbeitet:
Merle
Fleet Admiral
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Ja klar, aber das mit der Datenmenge zählt nicht. Mit 16MBit schaff ich ja dann absolut garantiert mehr im Monat wie der mit VDSL25 (der gedrosselt wird auf 6000 nach 100GB). Dann müssten sie auch DSL16000 drosseln.
Ist ja auch egal. Die Argumente (pro und contra) im Bezug auf LTE sind ja mehr als klar geworden. Beide Seiten haben ihre Ansicht. Ist auch beides Richtig (Netzverfügbarkeit <=> Vollwertige, ungedrosselte Geschwindigkeit). Was man für wichtiger erachtet muss ja jeder selber wissen. Ich würde mich angeschi**en fühlen vom LTE Modell von Vodafone.
Besser als DSL384 oder UMTS ist es allerdings allemal.
Ich bin raus.
Ist ja auch egal. Die Argumente (pro und contra) im Bezug auf LTE sind ja mehr als klar geworden. Beide Seiten haben ihre Ansicht. Ist auch beides Richtig (Netzverfügbarkeit <=> Vollwertige, ungedrosselte Geschwindigkeit). Was man für wichtiger erachtet muss ja jeder selber wissen. Ich würde mich angeschi**en fühlen vom LTE Modell von Vodafone.
Besser als DSL384 oder UMTS ist es allerdings allemal.
Ich bin raus.
Sag das lieber mal nicht zu laut. Mittlerweile wollen die Telkos die unbegrenzten Flatrates generell wieder abschaffen, da die Anbieter finanziell auf den Rand der Kostendeckung zubewegen. Einen wesentlichen Anstieg des Traffics würde eine leistungsfähigere Netzinfrastruktur erfordern. Netzwerksegmente welche noch nicht auf Glasfaser umgestellt sind müssen in den nächsten Jahren darauf umgestellt werden, das kostet alles Geld.Merle schrieb:Ja klar, aber das mit der Datenmenge zählt nicht. Mit 16MBit schaff ich ja dann absolut garantiert mehr im Monat wie der mit VDSL25 (der gedrosselt wird auf 6000 nach 100GB). Dann müssten sie auch DSL16000 drosseln.
Das muss sich in der Realität erstmal zeigen. Wenn sich bei LTE 500 Nutzer 50 MBit/s teilen müssen...Merle schrieb:Besser als DSL384 oder UMTS ist es allerdings allemal.
Sag das lieber mal nicht zu laut. Mittlerweile wollen die Telkos die unbegrenzten Flatrates generell wieder abschaffen, da die Anbieter finanziell auf den Rand der Kostendeckung zubewegen.
Hoffentlich passiert das nie, da es für manche einfach ungerecht ist. Da bekommen zigtausende endlich die Chance auf eine vernünftige Verbindung und sollen das jetzt nicht mal vernünftig nutzen dürfen? (Ich spreche nicht von LTE, sondern von Ausbau auf Kabelebene)
Zum Beispiel könnte man mal mit diesem Blödsinn aufhören, ständig die maximale Bandbreite für 5% der Kunden immer höher zu setzen, den Rest dafür ziemlich zu vernachlässigen. Jetzt mal ernsthaft, wer legal bleibt braucht kaum 50 MBit/s und mehr. Ok, Wenn man etwas runterläd, gleichzeitig noch VoIP verwendet und irgendetwas streamt kann man meinetwegen auf seine 25 MBit/s kommen, aber mehr ist irgendwo einfach nur übertrieben. Das würde zumindest eine kleine Entlastung bedeuten.
Oder was meiner Meinung nach auch gerechtfertigt wäre: Volumentarife mit vernünftig viel Volumen. Das heißt zum Beispiel bei den aktuellen Tarifpreisen Drosselung ab 100 bis 200 GB pro Monat, wer mehr ungedrosselt will darf alle 500 GB noch mal 20€ drauflegen oder dergleichen. Für den normalen Nutzer wäre das fair und die "Poweruser" müssten eben auch zahlen, was sie verbrauchen.
Meinetwegen könnte man auch die Netzneutralität zumindest ein wenig in Schräglage versetzen und bestimmte "Störenfriede" wie Filesharing zumindest etwas schlechter behandeln, wenn es der Gesamheit zugute käme. Natürlich ist die große Gefahr, dass das genutzt wird um sie letztendlich ganz zu kippen und das wäre wohl auch alles andere als gut für den Endkunden.
SILen(e
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AP Nova schrieb:Meinetwegen könnte man auch die Netzneutralität zumindest ein wenig in Schräglage versetzen und bestimmte "Störenfriede" wie Filesharing zumindest etwas schlechter behandeln, wenn es der Gesamheit zugute käme. Natürlich ist die große Gefahr, dass das genutzt wird um sie letztendlich ganz zu kippen und das wäre wohl auch alles andere als gut für den Endkunden.
Auf keinen Fall, wenn die Netzneutralität erst mal angetastet wird, dann kippt sie vollständig!
Dann gibt es in 5 Jahren bei der T-Com (oder wie auch immer sie sich dann grad nennt) das HTML-Webpaket für 35€ als Basis im Monat mit 25 Mbit/sek, da kann man HTML-Seiten und eingebettete Jpgs sowie Gifs betrachten, für 8€ zusätzlich gibt es das YouTube-Paket wo man auch YouTube betrachten kann, das Bittorrent- und Rapidsharepaket kostet monatlich 20€, ist aber auch auf maximal 150GB im Monat begrenzt und das VoIP-Paket kostet 5€.
Für jeweils 5,50€ gibt es dann noch Pakete für Onlinegaming allgemein, für 2,50€ gibts allerdings auch ein vergünstigtes WoW-Paket, seitdem Blizzard der Telekom 5% Umsatzbeteiligung in Deutschland zahlt, und für 5,50€ kann man sich auch Pakete aus jeweils drei Videoportalen außer YouTube zusammenstellen.
Neben seinem Abo für eine Sexseite wird man auch noch die Sexseitengebühr von 3€ an die Telekom zahlen müssen, da FullHD-Pornovideos natürlich auch hohen Traffic erzeugen.
Die Netzneutralität anzutasten ist ne gaaanz schlechte Idee
Die Telekommunikationsnetze sind halt recht unterschiedlich ausgebaut. Überall, an allen Anschlüssen die gleiche Bandbreite wird eine nicht finanzierbare Utopie bleiben.AP Nova schrieb:Zum Beispiel könnte man mal mit diesem Blödsinn aufhören, ständig die maximale Bandbreite für 5% der Kunden immer höher zu setzen, den Rest dafür ziemlich zu vernachlässigen.
Darauf könnte die Sache tatsächlich hinauslaufen, wenn zu viele "Computer-Kiddies" viel Traffic erzeugen und Dinge herunterladen welche diese - rein aus Zeitmangel - niemals nutzen werden.AP Nova schrieb:Oder was meiner Meinung nach auch gerechtfertigt wäre: Volumentarife mit vernünftig viel Volumen. Das heißt zum Beispiel bei den aktuellen Tarifpreisen Drosselung ab 100 bis 200 GB pro Monat, wer mehr ungedrosselt will darf alle 500 GB noch mal 20€ drauflegen oder dergleichen. Für den normalen Nutzer wäre das fair und die "Poweruser" müssten eben auch zahlen, was sie verbrauchen.
Um auf 500 GB pro Monat zu kommen muss man im Prinzip schon IPTV nutzen. 500 GB entsprechen ca. 70 Stunden Video in HD-Auflösung.
Durch welche Anwendungen kommt man sonst auf 500 GB Traffic im Monat?
Mit der Umstellung auf IPv6 - die in den nächsten Jahren auf jeden Fall ansteht - werden die Daten unterschiedlich priorisiert werden.AP Nova schrieb:Meinetwegen könnte man auch die Netzneutralität zumindest ein wenig in Schräglage versetzen und bestimmte "Störenfriede" wie Filesharing zumindest etwas schlechter behandeln, wenn es der Gesamheit zugute käme. Natürlich ist die große Gefahr, dass das genutzt wird um sie letztendlich ganz zu kippen und das wäre wohl auch alles andere als gut für den Endkunden.
Telefonie und Videokonferenzen werden die höchste Priorität erhalten, dann normale Audio- und Videostreams, ..., normale Dateidownloads werden hingegen eine ganz niedrige Priorität erhalten.
Selbst wenn die Flatrate bleiben sollte, die Netzneutralität wird sehr wahrscheinlich in Bezug auf den Anwendungszweck fallen, da es sich für die Netzbetreiber finanziell nicht rechnet alle Daten mit der gleichen Priorität zu übertragen.
Maho1987
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LTE hin oder her , die ganze Volumenbeschränkung ist der grösste Schwachsinn was wir Konsumenten mit uns machen lassen. Wenn die Betreiber anfangen zu heulen, dann aber auf ganz grossem Niveu ala "wir müssen drosseln oder unser Netzausbau ->kostet viel Geld"
Ich sag mal nur das kostet viel Geld aber die Kunden bringen auch viel Geld rein, wieviele Tcom kunden gibt es den die mind. 35euro im Monat zahlen für Tel/ Inet?! Oder Vodafone Kunden die monatlich Unsummen für Handy/Inet Flatrates hinlegen das über 24 Monate. Mit dem ganzen Geld könnten die Firmen mMn Breitbandnetz für ganz Afrika ausbauen
Ich sag mal nur das kostet viel Geld aber die Kunden bringen auch viel Geld rein, wieviele Tcom kunden gibt es den die mind. 35euro im Monat zahlen für Tel/ Inet?! Oder Vodafone Kunden die monatlich Unsummen für Handy/Inet Flatrates hinlegen das über 24 Monate. Mit dem ganzen Geld könnten die Firmen mMn Breitbandnetz für ganz Afrika ausbauen
@Maho1987: Schön, dass du anscheinend so informiert über die Finanzen der Provider bist und den Gewinn so genau kennst.
Ich würde mir solche Aussagen nicht anmaßen, solange ich keine Belege dafür habe. Meckern ja, aber dann bitte auch mit einem vernünftigen Grund. Nur weil du glaubst, dass die Provider mächtig Gewinn machen, heißt das noch lange nicht, dass die Provider mächtig Gewinn machen.
Ich würde mir solche Aussagen nicht anmaßen, solange ich keine Belege dafür habe. Meckern ja, aber dann bitte auch mit einem vernünftigen Grund. Nur weil du glaubst, dass die Provider mächtig Gewinn machen, heißt das noch lange nicht, dass die Provider mächtig Gewinn machen.
SILen(e
Banned
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Maho1987 schrieb:Mit dem ganzen Geld könnten die Firmen mMn Breitbandnetz für ganz Afrika ausbauen![]()
Natürlich kann man zu strikte Limits kritisieren, aber du gehst da imho viel zu naiv dran.
Die Telekom als Monopolist ist verpflichtet jedem einen Telefonanschluss und zukünftig auch jedem einen 1Mbit-Internetanschluss zu geben, d.h. überspitzt wenn jemand eine Hütte auf einem Berg baut, muss die Telekom dem da ein ISDN-Kabel hinlegen - selbst wenns 10.000 Euro kostet.
Und der Betrag ist für das Aufbaggern irgend einer Straße noch viel zu tief angesetzt.
Und dann kommt noch dazu, dass alle Anbieter von allen Diensten die es überhaupt gibt eine Mischkalkulation machen, d.h. sie bestimmten ihre Servergröße so, dass genug Menschen auf eine Website oder deinen WoW-Server draufkönnen, aber eben nicht alle die den Dienst nutzen gleichzeitig, eine McDonalds-Filiale hat zwar genug Platz für 50-100 Menschen - aber nicht genug Platz für die komplette Bevölkerung einer kleinen Stadt oder einen Flashmob - und eine Flatrate ist so kalkuliert, dass sie rentabel ist, wenn der durchschnittliche Traffic beispielsweise unter 100GB im Monat beträgt.
Wenn nun jemand monatlich 70 Bluray-Images herunterlädt erzeugt er deutlich mehr Traffic, das wird zwar zu einem gewissen Teil ausgeglichen, weil andere nur 10GB im Monat erzeugen, aber trotzdem macht der Provider an diesem Kunden Verlust - und will mit den Limits, die großzügig gesetzt sind bei kabelgebundenem Internet, diesen Verlust einschränken.
Wenn es diese Limits nicht gäbe und die eine Person monatlich die erwähnten 500GB Traffic erzeugen würde, dann müsste der Provider seine Kalkulation ändern und müsste beispielsweise mit 120GB durchschnittlichem Traffic rechnen - und die Flatrate würde 10-15% (ein gewisser Teil der Kosten wird ja für den reinen Betrieb der Leitung veranschlagt) teurer.
Für Jeden!!!
Leute seid doch ein wenig realistisch mit den Datenmengen die LTE ermöglicht. Angenommen eine LTE Funkzelle schafft 100 MBit/s und es gibt 500 Nutzer, dann verteilen sich die 100 MBit/s statistisch auf die 500 Nutzer.
Rechnerisch statistisch gemittelt kann jeder Nutzer 2 GByte pro Tag herunterladen oder 60 GByte im Monat.
Wie da ein LTE Nutzer auf 500 GByte Traffic im Monat kommen soll kann ich nicht nachvollziehen, denn das wäre achtmal so viel wie der statistische Durchschnitt.
Rechnerisch statistisch gemittelt kann jeder Nutzer 2 GByte pro Tag herunterladen oder 60 GByte im Monat.
Wie da ein LTE Nutzer auf 500 GByte Traffic im Monat kommen soll kann ich nicht nachvollziehen, denn das wäre achtmal so viel wie der statistische Durchschnitt.
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