SebastianSisko
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abwarten und Tee trinken
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Emphiz schrieb:...
Also kommt mal bitte wieder in die Realität zurück und hört auf euch den ganzen Tag auf YouPorn oder 3dl.am aufzuhalten! Weil das was ihr macht ist illegal! Und für den legalen Aufenthalt im Internet langen 5 GB mehr als Dicke!
In einem Dorf mit 1000 Rechnern können die Bürger über den Gemeinderat beschließen dass die DSL-Versorgung ausgebaut werden soll und das Projekt entsprechend finanzieren.mrdeephouse schrieb:...Nicht vergessen, dass sich auch hier alle Leute, die sich in einer Zelle befinden die Bandbreite teilen müssen ... kann schnell eng werden in Dörfern mit 1000 Rechnern...
WinnieW2 schrieb:In einem Dorf mit 1000 Rechnern können die Bürger über den Gemeinderat beschließen dass die DSL-Versorgung ausgebaut werden soll und das Projekt entsprechend finanzieren.
Niemand hindert die Leute daran für eine bessere DSL-Versorgung zu sorgen.
Um den aktuellen Dialog noch einmal verständlich darzustellen:Also mir sind Gemeinden auf den Lande bekannt die haben für den DSL Ausbau selber bezahlt.
So macht man das: Alle bezahlen dafür, dass dir deine Leitung durch Steuern ins Haus kommt, aber die, die dann immer noch leer ausgehen, sollen das nur von ihrem eigenen Geld bezahlen? "Alle für mich, ich für keinen"?Von dem Geld der Bürger bzw. DSL-Nutzer.
Gut beobachtet, ist aber leider weder etwas neues, noch hat es irgendeinen nennenswerten Informationsgehalt für die aktuelle Diskussion.Und Gemeinden in denen keine vernünftige Internetversorgung gewährleistet ist denen werden – füher oder später – die Unternehmen und die Einwohner davonlaufen...
Dass du meine Aussagen fehlerhaft interpretierst. Wenn die Breitbandversorgung so wichtig für die Leute ist dann gibt es auch einen Weg diese zu finanzieren.AP Nova schrieb:Um den aktuellen Dialog noch einmal verständlich darzustellen:
mrdeephouse: Nicht jede Gemeinde kann so etwas bezahlen.
Du (WinnieW2): Aber ich kenne Gemeinden, die das konnten. (Daraus schließe ich, dass jede Gemeinde das kann)
Fällt dir was auf?
Das liegt einfach daran dass die Anbindung der Haushalte an Breitband unterschiedlich teuer ist, weil der Aufwand dafür ganz unterschiedlich ist und nicht über einen für alle Nutzer gleichen Einheitspreis finanziert werden kann.AP Nova schrieb:So macht man das: Alle bezahlen dafür, dass dir deine Leitung durch Steuern ins Haus kommt, aber die, die dann immer noch leer ausgehen, sollen das nur von ihrem eigenen Geld bezahlen? "Alle für mich, ich für keinen"?
Ich warte einfach auf eine Aussage von nennenswertem Informationsgehalt von deiner Seite. Ich muss mir wg. dieser Thematik an so spätem Abend nicht mehr die Birne zermartern, um Lösungen für Probleme zu finden – anderen gelingt die Quadratur des Kreises ebenfalls nicht.AP Nova schrieb:Gut beobachtet, ist aber leider weder etwas neues, noch hat es irgendeinen nennenswerten Informationsgehalt für die aktuelle Diskussion.
WinnieW2 schrieb:P.S.: Wer Breitband-Internet bis in den entlegendsten Winkel von Deutschland haben möchte der möge bitte vortreten und eine realistische Aufstellung vorlegen wie das finanziert werden soll.
Genau, nur weil sie in der Pampa wohnen, wollen sie hohe Datenraten für kleines Geld, das klingt schlüssig. Mittlerweile sollte jeder, der Threads wie diesen hier verfolgt, mitbekommen haben, dass sehr viele Unterversorgte sehr wohl einiges zahlen würden, um endlich an DSL zu kommen, auch wenn es nur verhältnismäßig langsam ist. Sei das nun eine einmalige Zahlung um den Ausbau mitzufinanzieren im Bereich von mehreren hundert Euro oder seien das erhöhte monatliche Kosten, Bereitschaft zu beiden Varianten habe ich schon in Posts von vielen gelesen.Die Leute die irgendwo in der Pampa wohnen wollen vermutlich hohe Datenraten für kleines Geld und das geht eben nicht, weil der technische Aufwand höher ist diese Leute mit Breitband-Internet zu versorgen.
Ach, wie lustig. Der für alle Nutzer gleiche Einheitspreis ist aber aktuell Stand der Dinge, denn die "Bauern" auf dem Land zahlen für ihre stolzen 384 kb/s praktisch das gleiche Geld wie der Städter mit seiner fetten 16-Mb/s-Leitung. Also wie wäre es mal damit, dass entweder "Dorf-DSL" günstiger wird oder die Städter mehr zahlen? Passt dir nicht?Das liegt einfach daran dass die Anbindung der Haushalte an Breitband unterschiedlich teuer ist, weil der Aufwand dafür ganz unterschiedlich ist und nicht über einen für alle Nutzer gleichen Einheitspreis finanziert werden kann.
Die Informationen in meinen Nachrichten setzen sich vor Allem mit deinen Aussagen, die teilweise einfach am Thema vorbei sind (siehe erstes Zitat in meinem letzten Post), auseinander, da dir das ja offensichtlich nicht aufgefallen ist.Ich warte einfach auf eine Aussage von nennenswertem Informationsgehalt von deiner Seite.
Das ist doch durchaus möglich. Aber die Leute die in ländlichen Gebieten unterversorgt sind sind entweder nicht organisiert genug, hoffen darauf oder warten darauf dass die Telekom ausbaut – (andere Anbieter bauen ebenfalls nicht aus) oder denen ist die Sache dann letzlich doch zu teuer.AP Nova schrieb:Mittlerweile sollte jeder, der Threads wie diesen hier verfolgt, mitbekommen haben, dass sehr viele Unterversorgte sehr wohl einiges zahlen würden, um endlich an DSL zu kommen, auch wenn es nur verhältnismäßig langsam ist. Sei das nun eine einmalige Zahlung um den Ausbau mitzufinanzieren im Bereich von mehreren hundert Euro oder seien das erhöhte monatliche Kosten, Bereitschaft zu beiden Varianten habe ich schon in Posts von vielen gelesen.
Für den Anbieter ist das der gleiche technische Aufwand in der Vermittlungsstelle, egal ob nun 1 Mbit/s oder 16 MBit/s über die Leitung laufen.AP Nova schrieb:Der für alle Nutzer gleiche Einheitspreis ist aber aktuell Stand der Dinge, denn die "Bauern" auf dem Land zahlen für ihre stolzen 384 kb/s praktisch das gleiche Geld wie der Städter mit seiner fetten 16-Mb/s-Leitung.
Mir schon. Nur den Unternehmen halt nicht, weil der Aufwand DSL anzubieten der Gleiche ist. Die Ursache liegt einzig und allein an der Entfernung zwischen Vermittlungsstelle {mit der DSL-Technik} und (deiner) Wohnung.AP Nova schrieb:Also wie wäre es mal damit, dass entweder "Dorf-DSL" günstiger wird oder die Städter mehr zahlen? Passt dir nicht?
Für die weiteren Strecken auf dem Land müssen die bereits verbudelten Kupferkabel erstmal durch Glasfasern ersetzt werden und das kostet.AP Nova schrieb:Wenn die Kabel erst einmal liegen, sind die anfallenden Kosten nicht wirklich höher als in der Stadt
In der Stadt gibt es genügend Unternehmen die für Daten- und Telefonleitungen viel mehr Geld bezahlen als das auf dem Land der Fall ist. Deshalb lohnt sich der Ausbau in der Stadt auch eher für die Unternehmen als auf den Lande.AP Nova schrieb:Außerdem sind die Strecken auf dem Land vielleicht größer, dafür ist es vermutlich "etwas" günstiger, ein Kabel in ein Loch neben eine Landstraße zu schmeißen, als die halbe Stadt zu versetzen.
In meiner Umgebung hat die Verbandsgemeindeverwaltung vor etwa einem Jahr eine Ausschreibung für über 15 Orte veröffentlicht, Bewerber durften gleich Subventionsmengen nennen, die sie dafür gerne hätten.Es gibt Anbieter die realisieren Beitband-Internet über eine Richtfunkstrecke, was allerdings nur finanzierbar ist wenn sich da viele Leute zusammentun.
Für die weiteren Strecken auf dem Land müssen die bereits verbudelten Kupferkabel erstmal durch Glasfasern ersetzt werden und das kostet.
Wie schön, das wir uns verstehen. Wie gesagt, Breitbandausbau ist eigentlich etwas, das auf lange Sicht betrieben werden sollte, gerade weil es so teuer ist. Und auf lange Sicht macht das einmalige Legen von Leitungen eben nicht so viel aus, wenn man bedenkt, dass die Leitungen überall gelegt werden mussten, auch in der Stadt. Daher sinkt der finanzielle Mehraufwand auf dem Land dann doch irgendwie wieder. Sicher kommen in der Stadt mehr Leute auf den Meter Leitung und mehr Leute auf nur einmal vorhandene Gerätschaften wie zum Beispiel das Gehäuse oder die Stromversorgung von Outdoor-DSLAMs, aber steht die Infrastruktur erst einmal grundsätzlich (was für Land und Stadt gleichermaßen gilt), sind die Aufrüstkosten ziemlich proportional zur Nutzerzahl.Wenn die Kabel erst einmal liegen (...)
Dazu kann ich nix sagen. Die Telekom hat allerdings ein Produkt mit dem Namen "Business DSL" auch ganz gewöhnlich Privatkunden (ohne Gewerbeschein) angeboten.AP Nova schrieb:Seit wann bietet die Telekom SDSL für Endkunden an?
Täusche ich mich jetzt, oder sagtest du in einem vorangegangenem Beitrag mal du wärst auch bereit mehr Geld für schnelles Internet zu zahlen?AP Nova schrieb:Zumal selbst das teilweise nicht mehr durchführbar sein dürfte und 165€/Monat sind für 2 Mb/s auch eine nette, unverhältnismäßige Summe.
Das stimmt, vermutlich.AP Nova schrieb:Würde sich ein ganzes Dorf SDSL bestellen, wenn es denn verfügbar wäre, könnte man von mehr als 100€/Monat zusätzlich (gegenüber gewöhnlichen DSL-Verträgen) bei so vielen Haushalten auch gleich einen Ausbau von was Vernünftigem bezahlen und käm auf lange Sicht mit mehr Geschwindigkeit und weniger Kosten davon.
Weißt du wem das Kabel gehört? Wer das hat legen lassen? Ich kenne auch einen Fall, da lag Glasfaser bis fast an den Ortsrand einer DSL unterversorgten Gemeinde. Das Glasfaserkabel hatten sich die ansässigen Firmen in das Gewerbegebiet legen lassen. Es wäre relativ einfach gewesen die Privathaushalte ebenfalls darüber anzubinden, nur da haben die Unternehmen nicht mitgespielt. So musste die Telekom für die Privathaushalte ein eigenes Glasfaserkabel zu der Gemeinde legen.AP Nova schrieb:...weil zu uns hin schon ein Glasfaserkabel liegt, das aktuell aber soweit ich weiß nicht mehr genutzt wird.
Meistens werden mehrere Outdoor-DSLAMS aufgebaut; i.d.R. pro Kabelverzweiger einer davon und die Outdoor-DSLAMs müssten untereinander ebenfalls mit Glasfasern verbunden werden. Sollten da also keine Leerrohre dafür liegen ist das mit weiteren Tiefbauarbeiten verbunden.AP Nova schrieb:(Hat sich wohl mal jemand legen lassen; nebenbei ist da seit Unterzeichnen des Ausbauvertrags (November 2010) nichts mehr passiert, obwohl die Telekom für anscheinend nur das Aufbauen eines Outdoor-DSLAMS allein 35000 Förderung bekommt. Fertig sein soll das nebenbei im Oktober.)
In der Stadt ist die Gewinnmarge für die Telkos höher da es dort mehr Unternehmen – v.a. in der Dienstleistungsbranche – gibt.AP Nova schrieb:Zu deinem zweiten Absatz: Es geht mir nicht um den Aufwand für den Provider, 16 oder 1 Mbit/s bereitzustellen. Dass der (fast) gleich ist, ist mir klar. Es geht mir darum, dass die Stadt aufgerüstet wird (was bekanntlich Geld kostet), während auf dem Land nichts geschieht...
Welches Unternehmen plant denn noch in Zeiträumen von Jahrzehnten?AP Nova schrieb:Wie gesagt, Breitbandausbau ist eigentlich etwas, das auf lange Sicht betrieben werden sollte, gerade weil es so teuer ist. Und auf lange Sicht macht das einmalige Legen von Leitungen eben nicht so viel aus, wenn man bedenkt, dass die Leitungen überall gelegt werden mussten, auch in der Stadt.
Die Anzahl der Leute pro Outdoor-DSLAM ist begrenzt, das ist egal ob dieser auf dem Land oder in der Stadt steht. Mehr als ca. 200 Haushalte werden nicht auf einen Outdoor-DSLAM geschaltet, von daher, sind auch in ländlichen Gemeinden mehrere dieser Kästen notwendig.AP Nova schrieb:...mehr Leute auf nur einmal vorhandene Gerätschaften wie zum Beispiel das Gehäuse oder die Stromversorgung von Outdoor-DSLAMs
WinnieW2 schrieb:Und von was habe ich bitte keine Ahnung?