News Telekom nennt Preise für LTE-Anschlüsse

und was soll ich damit anfangen? Da fühlt man sich richtig verarscht wenn man sich in lte hoffnungen gemacht hat. Ich selbst bekomme nur dsl 768 und ich dachte mir schon von anfang an das lte keine alternative sein wird.
Da bin ich sogar mit meinem fonic umts stick besser bedient...

edit hab eben mal geguckt was ich so an traffiv verbrauche

ich surfe wirklich fast nur rum, manchmal ein video gucken und als mal was spielen. Updates laden und kleine programme aus dem netzt saugen gehört wohl auch zum normalen gebrauch dazu und ich habe 15 GB gebaucht.

Also wie sollen 3 bzw 5 gb da reichen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Emphiz schrieb:
...
Also kommt mal bitte wieder in die Realität zurück und hört auf euch den ganzen Tag auf YouPorn oder 3dl.am aufzuhalten! Weil das was ihr macht ist illegal! Und für den legalen Aufenthalt im Internet langen 5 GB mehr als Dicke!

Kennst Dich aber gut aus im Netz.

Pass mal auf: Selbst wenn ich 18 Stunden am Tag Po*nos gucke ist das alles - nur nicht illegal!Und als Erwachsener kann und entscheide ich das selbst!

Bei solchen Aussagen wie: für den normalen Gebrauch reicht auch XY könnt ich heulen. Es reichen im Auto auch 50 PS - wozu 163 PS ? oder besser: Zum satt werden reicht auch jeden Tag ne Hand voll Reis und Leitungswasser - und trotzdem grille ich und trinke Bier dabei !

Zurück zu LTE: Nicht vergessen, dass sich auch hier alle Leute, die sich in einer Zelle befinden die Bandbreite teilen müssen ... kann schnell eng werden in Dörfern mit 1000 Rechnern...
 
mrdeephouse schrieb:
...Nicht vergessen, dass sich auch hier alle Leute, die sich in einer Zelle befinden die Bandbreite teilen müssen ... kann schnell eng werden in Dörfern mit 1000 Rechnern...
In einem Dorf mit 1000 Rechnern können die Bürger über den Gemeinderat beschließen dass die DSL-Versorgung ausgebaut werden soll und das Projekt entsprechend finanzieren.
Niemand hindert die Leute daran für eine bessere DSL-Versorgung zu sorgen.

Die Telekom ist kein Wohlfahrtsverein. Und es gibt keinen rechtlichen Anspruch auf Breitbandinternet in Deutschland.

P.S.: Wer Breitband-Internet bis in den entlegendsten Winkel von Deutschland haben möchte der möge bitte vortreten und eine realistische Aufstellung vorlegen wie das finanziert werden soll.
 
WinnieW2 schrieb:
In einem Dorf mit 1000 Rechnern können die Bürger über den Gemeinderat beschließen dass die DSL-Versorgung ausgebaut werden soll und das Projekt entsprechend finanzieren.
Niemand hindert die Leute daran für eine bessere DSL-Versorgung zu sorgen.

Also eins kannste mir glauben - wenns z.B. einen Nothaushalt gibt (und das ist ein Beispiel) ... beschliesst auch ein Ort mit 5000 Rechnern keinen DSL Zugang mehr! In Deinem 2. Absatz, welchen ich nicht zitierte, sprichst Du doch selber von "Finanzierungsabhängigkeit" einer flächendeckenden DSL Versorgung...und schiesst Dich damit selbst ins Aus.

Also bitte nichts Schreiben, von was Du keine Ahnung hast!
 
Also mir sind Gemeinden auf den Lande bekannt die haben für den DSL Ausbau selber bezahlt.

Und von was habe ich bitte keine Ahnung?

Von welchen Mitteln der Ausbau finanziert werden soll? Die Antwort lautet in allen Fällen: Von dem Geld der Bürger bzw. DSL-Nutzer.
Und Gemeinden in denen keine vernünftige Internetversorgung gewährleistet ist denen werden – füher oder später – die Unternehmen und die Einwohner davonlaufen...
 
Also mir sind Gemeinden auf den Lande bekannt die haben für den DSL Ausbau selber bezahlt.
Um den aktuellen Dialog noch einmal verständlich darzustellen:
mrdeephouse: Nicht jede Gemeinde kann so etwas bezahlen.
Du (WinnieW2): Aber ich kenne Gemeinden, die das konnten. (Daraus schließe ich, dass jede Gemeinde das kann)
Fällt dir was auf?

Von dem Geld der Bürger bzw. DSL-Nutzer.
So macht man das: Alle bezahlen dafür, dass dir deine Leitung durch Steuern ins Haus kommt, aber die, die dann immer noch leer ausgehen, sollen das nur von ihrem eigenen Geld bezahlen? "Alle für mich, ich für keinen"?

Und Gemeinden in denen keine vernünftige Internetversorgung gewährleistet ist denen werden – füher oder später – die Unternehmen und die Einwohner davonlaufen...
Gut beobachtet, ist aber leider weder etwas neues, noch hat es irgendeinen nennenswerten Informationsgehalt für die aktuelle Diskussion.
 
AP Nova schrieb:
Um den aktuellen Dialog noch einmal verständlich darzustellen:
mrdeephouse: Nicht jede Gemeinde kann so etwas bezahlen.
Du (WinnieW2): Aber ich kenne Gemeinden, die das konnten. (Daraus schließe ich, dass jede Gemeinde das kann)
Fällt dir was auf?
Dass du meine Aussagen fehlerhaft interpretierst. Wenn die Breitbandversorgung so wichtig für die Leute ist dann gibt es auch einen Weg diese zu finanzieren.
Die Leute die irgendwo in der Pampa wohnen wollen vermutlich hohe Datenraten für kleines Geld und das geht eben nicht, weil der technische Aufwand höher ist diese Leute mit Breitband-Internet zu versorgen.

AP Nova schrieb:
So macht man das: Alle bezahlen dafür, dass dir deine Leitung durch Steuern ins Haus kommt, aber die, die dann immer noch leer ausgehen, sollen das nur von ihrem eigenen Geld bezahlen? "Alle für mich, ich für keinen"?
Das liegt einfach daran dass die Anbindung der Haushalte an Breitband unterschiedlich teuer ist, weil der Aufwand dafür ganz unterschiedlich ist und nicht über einen für alle Nutzer gleichen Einheitspreis finanziert werden kann.

AP Nova schrieb:
Gut beobachtet, ist aber leider weder etwas neues, noch hat es irgendeinen nennenswerten Informationsgehalt für die aktuelle Diskussion.
Ich warte einfach auf eine Aussage von nennenswertem Informationsgehalt von deiner Seite. Ich muss mir wg. dieser Thematik an so spätem Abend nicht mehr die Birne zermartern, um Lösungen für Probleme zu finden – anderen gelingt die Quadratur des Kreises ebenfalls nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man redet ja immer von digitaler Distribution und dass wir bald keine Spiele mehr im Laden kaufen werden.

Nun, bei mir mit DSL1000 würde es schon etwas länger dauern, an ein richtig großes Spiel zu kommen, aber bei Drosselung ab 3GB kann man solche Geschäftsmodelle komplett vergessen.
 
WinnieW2 schrieb:
P.S.: Wer Breitband-Internet bis in den entlegendsten Winkel von Deutschland haben möchte der möge bitte vortreten und eine realistische Aufstellung vorlegen wie das finanziert werden soll.

also ich wohne in der Metropolregion Rhein-Neckar und das sollte wohl nicht so mitten in der wüste liegen und trotzdem tut sich nix an unserem dsl ;)
 
Die Leute die irgendwo in der Pampa wohnen wollen vermutlich hohe Datenraten für kleines Geld und das geht eben nicht, weil der technische Aufwand höher ist diese Leute mit Breitband-Internet zu versorgen.
Genau, nur weil sie in der Pampa wohnen, wollen sie hohe Datenraten für kleines Geld, das klingt schlüssig. Mittlerweile sollte jeder, der Threads wie diesen hier verfolgt, mitbekommen haben, dass sehr viele Unterversorgte sehr wohl einiges zahlen würden, um endlich an DSL zu kommen, auch wenn es nur verhältnismäßig langsam ist. Sei das nun eine einmalige Zahlung um den Ausbau mitzufinanzieren im Bereich von mehreren hundert Euro oder seien das erhöhte monatliche Kosten, Bereitschaft zu beiden Varianten habe ich schon in Posts von vielen gelesen.

Das liegt einfach daran dass die Anbindung der Haushalte an Breitband unterschiedlich teuer ist, weil der Aufwand dafür ganz unterschiedlich ist und nicht über einen für alle Nutzer gleichen Einheitspreis finanziert werden kann.
Ach, wie lustig. Der für alle Nutzer gleiche Einheitspreis ist aber aktuell Stand der Dinge, denn die "Bauern" auf dem Land zahlen für ihre stolzen 384 kb/s praktisch das gleiche Geld wie der Städter mit seiner fetten 16-Mb/s-Leitung. Also wie wäre es mal damit, dass entweder "Dorf-DSL" günstiger wird oder die Städter mehr zahlen? Passt dir nicht?
Falls nicht: Du selbst sagst, dass jeder das zahlen sollte, was er auch benötigt/bekommt. Bekommt der Dorfler keinen Ausbau, muss er auch keinen Ausbau (von Städtern) bezahlen.

Und ich denke, dass die 3 Aufrüstungen von Verteilern in der Stadt, die durchgeführt werden, während auf dem Land nichts passiert, nicht sonderlich günstiger kommen als mal eine einzige Ausbaumaßnahme auf dem Land zu ergreifen. Wenn die Kabel erst einmal liegen, sind die anfallenden Kosten nicht wirklich höher als in der Stadt, diese einmalige Mehrinvestition hat sich die Landbevölkerung aber durch das erwähnte mehrmalige Ausbauen in der Stadt verdient. Außerdem sind die Strecken auf dem Land vielleicht größer, dafür ist es vermutlich "etwas" günstiger, ein Kabel in ein Loch neben eine Landstraße zu schmeißen, als die halbe Stadt zu versetzen. Trifft natürlich nicht auf Umrüsten der DSLAMs zu, aber wenn in der Stadt erst einmal Erdarbeiten anfallen und es keine Leerrohre oder dergleichen gibt, wird es richtig teuer.

Wie ist das nun mit den Kosten und wer die trägt?

Ich warte einfach auf eine Aussage von nennenswertem Informationsgehalt von deiner Seite.
Die Informationen in meinen Nachrichten setzen sich vor Allem mit deinen Aussagen, die teilweise einfach am Thema vorbei sind (siehe erstes Zitat in meinem letzten Post), auseinander, da dir das ja offensichtlich nicht aufgefallen ist.
 
AP Nova schrieb:
Mittlerweile sollte jeder, der Threads wie diesen hier verfolgt, mitbekommen haben, dass sehr viele Unterversorgte sehr wohl einiges zahlen würden, um endlich an DSL zu kommen, auch wenn es nur verhältnismäßig langsam ist. Sei das nun eine einmalige Zahlung um den Ausbau mitzufinanzieren im Bereich von mehreren hundert Euro oder seien das erhöhte monatliche Kosten, Bereitschaft zu beiden Varianten habe ich schon in Posts von vielen gelesen.
Das ist doch durchaus möglich. Aber die Leute die in ländlichen Gebieten unterversorgt sind sind entweder nicht organisiert genug, hoffen darauf oder warten darauf dass die Telekom ausbaut – (andere Anbieter bauen ebenfalls nicht aus) oder denen ist die Sache dann letzlich doch zu teuer.
Die Telekom bietet z.B. SDSL fast flächendeckend an, nur möchte/kann halt kaum eine Privatperson dafür einen dreistelligen Betrag im Monat zahlen.
Es gibt Anbieter die realisieren Beitband-Internet über eine Richtfunkstrecke, was allerdings nur finanzierbar ist wenn sich da viele Leute zusammentun.

AP Nova schrieb:
Der für alle Nutzer gleiche Einheitspreis ist aber aktuell Stand der Dinge, denn die "Bauern" auf dem Land zahlen für ihre stolzen 384 kb/s praktisch das gleiche Geld wie der Städter mit seiner fetten 16-Mb/s-Leitung.
Für den Anbieter ist das der gleiche technische Aufwand in der Vermittlungsstelle, egal ob nun 1 Mbit/s oder 16 MBit/s über die Leitung laufen.
Das Ausschlagebende für die Geschwindigkeit ist die Länge der (Kupfer-)Leitung zwischen Vermittlungsstelle und Haushalt.

Und jetzt gibt es die große Preisfrage. Wer ist schuld an der "langen Leitung"? Ist deine Wohnung zu weit weg von der Vermittlungsstelle oder ist die Vermittlungsstelle zu weit weg von deiner Wohnung?
Diese Frage kann nunmal nicht verbindlich beantwortet werden. Deswegen ist niedrige Geschwindigkeit aufgrund langer Leitungen als höhere Gewalt zu sehen, da technologiebedingt und den Naturgesetzen geschuldet.

AP Nova schrieb:
Also wie wäre es mal damit, dass entweder "Dorf-DSL" günstiger wird oder die Städter mehr zahlen? Passt dir nicht?
Mir schon. Nur den Unternehmen halt nicht, weil der Aufwand DSL anzubieten der Gleiche ist. Die Ursache liegt einzig und allein an der Entfernung zwischen Vermittlungsstelle {mit der DSL-Technik} und (deiner) Wohnung.

AP Nova schrieb:
Wenn die Kabel erst einmal liegen, sind die anfallenden Kosten nicht wirklich höher als in der Stadt
Für die weiteren Strecken auf dem Land müssen die bereits verbudelten Kupferkabel erstmal durch Glasfasern ersetzt werden und das kostet.
DSL funktioniert – technisch bedingt – nur auf kurzen Kupferleitungen vernünftig.

AP Nova schrieb:
Außerdem sind die Strecken auf dem Land vielleicht größer, dafür ist es vermutlich "etwas" günstiger, ein Kabel in ein Loch neben eine Landstraße zu schmeißen, als die halbe Stadt zu versetzen.
In der Stadt gibt es genügend Unternehmen die für Daten- und Telefonleitungen viel mehr Geld bezahlen als das auf dem Land der Fall ist. Deshalb lohnt sich der Ausbau in der Stadt auch eher für die Unternehmen als auf den Lande.
Was bringen die Handvoll an Unternehmen und die vielen kleinen Privathaushalte für die Telkos dort schon an Umsatz und Gewinn ein?
 
Seit wann bietet die Telekom SDSL für Endkunden an? Zumal selbst das teilweise nicht mehr durchführbar sein dürfte und 165€/Monat sind für 2 Mb/s auch eine nette, unverhältnismäßige Summe. Würde sich ein ganzes Dorf SDSL bestellen, wenn es denn verfügbar wäre, könnte man von mehr als 100€/Monat zusätzlich (gegenüber gewöhnlichen DSL-Verträgen) bei so vielen Haushalten auch gleich einen Ausbau von was Vernünftigem bezahlen und käm auf lange Sicht mit mehr Geschwindigkeit und weniger Kosten davon.

Es gibt Anbieter die realisieren Beitband-Internet über eine Richtfunkstrecke, was allerdings nur finanzierbar ist wenn sich da viele Leute zusammentun.
In meiner Umgebung hat die Verbandsgemeindeverwaltung vor etwa einem Jahr eine Ausschreibung für über 15 Orte veröffentlicht, Bewerber durften gleich Subventionsmengen nennen, die sie dafür gerne hätten.
Nach einem halben Jahr sah das dann so aus: Von über 15 Orten hatten immerhin 4 Stück ein(!) Angebot, alle nur von der Telekom. Mein Ort war glücklicherweise auch dabei, aber wohl nur, weil zu uns hin schon ein Glasfaserkabel liegt, das aktuell aber soweit ich weiß nicht mehr genutzt wird. (Hat sich wohl mal jemand legen lassen; nebenbei ist da seit Unterzeichnen des Ausbauvertrags (November 2010) nichts mehr passiert, obwohl die Telekom für anscheinend nur das Aufbauen eines Outdoor-DSLAMS allein 35000 Förderung bekommt. Fertig sein soll das nebenbei im Oktober.)
Wo sind denn nun die Funkanbieter? Mir ist klar, dass es die gibt, aber überall sind die anscheinend auch nicht aktiv, ansonsten könnte ich mir dieses Ergebnis (nur 4 Angebote, alle von der Telekom) nicht erklären. Eventuell hat man da mehr Chancen, wenn man auf diese Anbieter zugeht, aber so präsent können die offensichtlich nicht in jeder Region sein.

Zu deinem zweiten Absatz: Es geht mir nicht um den Aufwand für den Provider, 16 oder 1 Mbit/s bereitzustellen. Dass der (fast) gleich ist, ist mir klar. Es geht mir darum, dass die Stadt aufgerüstet wird (was bekanntlich Geld kostet), während auf dem Land nichts geschieht. Ergo bezahlt der Landbewohner das Aufrüsten des Städters mit, was ja eigentlich "unfair" ist, wenn ja jeder seinen Ausbau selbst zahlen soll. Dann bitte die Gebühren für unausgebaute Gebiete reduzieren, wenn die ja sowieso keinen Ausbau bekommen.

Für die weiteren Strecken auf dem Land müssen die bereits verbudelten Kupferkabel erstmal durch Glasfasern ersetzt werden und das kostet.
Wenn die Kabel erst einmal liegen (...)
Wie schön, das wir uns verstehen. Wie gesagt, Breitbandausbau ist eigentlich etwas, das auf lange Sicht betrieben werden sollte, gerade weil es so teuer ist. Und auf lange Sicht macht das einmalige Legen von Leitungen eben nicht so viel aus, wenn man bedenkt, dass die Leitungen überall gelegt werden mussten, auch in der Stadt. Daher sinkt der finanzielle Mehraufwand auf dem Land dann doch irgendwie wieder. Sicher kommen in der Stadt mehr Leute auf den Meter Leitung und mehr Leute auf nur einmal vorhandene Gerätschaften wie zum Beispiel das Gehäuse oder die Stromversorgung von Outdoor-DSLAMs, aber steht die Infrastruktur erst einmal grundsätzlich (was für Land und Stadt gleichermaßen gilt), sind die Aufrüstkosten ziemlich proportional zur Nutzerzahl.
Von daher macht es wenig Sinn, zu sagen, dass die Stadt ja schon ausgebaut ist, deswegen soll auch nur die Stadt weiter ausgebaut werden, weil das auf dem Land ja zu teuer wäre. Die Stadt war irgendwann auch mal nicht ausgebaut und wurde ausgebaut.
 
Hab jetzt nicht alle Kommentare gelesen, aber ist denn in naher Zeit absehbar dass dann auch andere Provider da eintreten wie z.B. vodafone 1und1 oder sonst was mit eigenen tarifen?
 
@Choka: Die LTE-Tarife von Vodafone sind schon lange bekannt, die von O2 wohl auch. Kein anderer Netzbetreiber (Bleibt ja eigentlich nur noch E-Plus als übriger echter Netzbetreiber) hat Frequenzen für das 800 MHz Band, wie es um das höherfrequente Band steht, weiß ich nicht, dort könnte E-Plus auch Lizenzen gekauft haben.
Teilweise ist es aber so, dass in bestimmten Gebieten nur ein Anbieter LTE ausbaut und man so gar keine Wahl hat.
 
LTE ist für mich gestorben. Unsere Gemeinde wird noch in diesem Jahr mindestens DSL16000 kriegen. :)
 
S-DSL mit 2 Mbit/s soll überall von der Telekom verfügbar sein:lol:. Die Telekom hat so verbohrte Dämpfungsgrenzen. Die schalten selbst wenn man es haben wollte, bei mir und 58 dB KO höchstens S-DSL 256 Kbit/s.Selbst das wollte man noch anhand einer Leitungsrecherche überprüfen, da meine Dämpfung auch dafür zu hoch ist. Dafür soll man dann so ca. 150 Euro/Monat bezahlen. Wenn QSC S-DSL geht kann man Glück haben, dass man für 109 Euro/Monat S-DSL mit 2 Mbit/s bekommt.Das funktioniert selbst bei einigen noch mit einer 10 km TAL und einer Dämpfung von weit über 60 dB.

Dämpfungsgrenzen (@150kHz) Telekom S-DSL:
SDSL 256: 47,4 dB + 10 dB = 57,4 dB @ ADSL (KO)
SDSL 512: 41,5 dB
SDSL 768: 37,0 dB
SDSL 1024: 33,5 dB
SDSL 1536: 29,0 dB
SDSL 2048: 25,0 dB
(Als Richtwert gilt ADSL-Dämpfung minus 10 dB (+-2dB))
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AP Nova schrieb:
Seit wann bietet die Telekom SDSL für Endkunden an?
Dazu kann ich nix sagen. Die Telekom hat allerdings ein Produkt mit dem Namen "Business DSL" auch ganz gewöhnlich Privatkunden (ohne Gewerbeschein) angeboten.

AP Nova schrieb:
Zumal selbst das teilweise nicht mehr durchführbar sein dürfte und 165€/Monat sind für 2 Mb/s auch eine nette, unverhältnismäßige Summe.
Täusche ich mich jetzt, oder sagtest du in einem vorangegangenem Beitrag mal du wärst auch bereit mehr Geld für schnelles Internet zu zahlen?

AP Nova schrieb:
Würde sich ein ganzes Dorf SDSL bestellen, wenn es denn verfügbar wäre, könnte man von mehr als 100€/Monat zusätzlich (gegenüber gewöhnlichen DSL-Verträgen) bei so vielen Haushalten auch gleich einen Ausbau von was Vernünftigem bezahlen und käm auf lange Sicht mit mehr Geschwindigkeit und weniger Kosten davon.
Das stimmt, vermutlich.

AP Nova schrieb:
...weil zu uns hin schon ein Glasfaserkabel liegt, das aktuell aber soweit ich weiß nicht mehr genutzt wird.
Weißt du wem das Kabel gehört? Wer das hat legen lassen? Ich kenne auch einen Fall, da lag Glasfaser bis fast an den Ortsrand einer DSL unterversorgten Gemeinde. Das Glasfaserkabel hatten sich die ansässigen Firmen in das Gewerbegebiet legen lassen. Es wäre relativ einfach gewesen die Privathaushalte ebenfalls darüber anzubinden, nur da haben die Unternehmen nicht mitgespielt. So musste die Telekom für die Privathaushalte ein eigenes Glasfaserkabel zu der Gemeinde legen.

AP Nova schrieb:
(Hat sich wohl mal jemand legen lassen; nebenbei ist da seit Unterzeichnen des Ausbauvertrags (November 2010) nichts mehr passiert, obwohl die Telekom für anscheinend nur das Aufbauen eines Outdoor-DSLAMS allein 35000 Förderung bekommt. Fertig sein soll das nebenbei im Oktober.)
Meistens werden mehrere Outdoor-DSLAMS aufgebaut; i.d.R. pro Kabelverzweiger einer davon und die Outdoor-DSLAMs müssten untereinander ebenfalls mit Glasfasern verbunden werden. Sollten da also keine Leerrohre dafür liegen ist das mit weiteren Tiefbauarbeiten verbunden.

AP Nova schrieb:
Zu deinem zweiten Absatz: Es geht mir nicht um den Aufwand für den Provider, 16 oder 1 Mbit/s bereitzustellen. Dass der (fast) gleich ist, ist mir klar. Es geht mir darum, dass die Stadt aufgerüstet wird (was bekanntlich Geld kostet), während auf dem Land nichts geschieht...
In der Stadt ist die Gewinnmarge für die Telkos höher da es dort mehr Unternehmen – v.a. in der Dienstleistungsbranche – gibt.
Dort wo die Gewinne höher sind wird auch zuerst ausgebaut. Das ist simple Marktwirtschaft.

AP Nova schrieb:
Wie gesagt, Breitbandausbau ist eigentlich etwas, das auf lange Sicht betrieben werden sollte, gerade weil es so teuer ist. Und auf lange Sicht macht das einmalige Legen von Leitungen eben nicht so viel aus, wenn man bedenkt, dass die Leitungen überall gelegt werden mussten, auch in der Stadt.
Welches Unternehmen plant denn noch in Zeiträumen von Jahrzehnten?

AP Nova schrieb:
...mehr Leute auf nur einmal vorhandene Gerätschaften wie zum Beispiel das Gehäuse oder die Stromversorgung von Outdoor-DSLAMs
Die Anzahl der Leute pro Outdoor-DSLAM ist begrenzt, das ist egal ob dieser auf dem Land oder in der Stadt steht. Mehr als ca. 200 Haushalte werden nicht auf einen Outdoor-DSLAM geschaltet, von daher, sind auch in ländlichen Gemeinden mehrere dieser Kästen notwendig.
 
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