Wahl Linux Distri

Limskaya

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#1
Servus,

mein vorhaben ist:
- ) Gameserver auf meinen alten Laptop laufen zu lassen (HP DV6-6180eg)
- ) evtl. noch eine Teamspeak-Server dazu
- ) Zugriff per Fernzugriff zu haben (StandPC ist im ersten Stock // "Laptop-Server" ist im Keller)

Bei Gameserver gehts um folgende:
- ) Call of Duty 4 Modern Warefare
- ) Minecraft "Feed the Beast"

Warum ich Linux machen will:
- ) Ich denke Linux ist resourcenschonender, d.h. der Server läuft besser als auf einen anderen OS?
- ) Fernzugriff geht leichter --> bei Windows Homer nicht möglich, nur über Teamviewer
- ) im Gegensatz zu Windows kostenfrei

Meine Fragen sind:
- ) Welche Distri kann mein Vorhaben am besten erfüllen?
- ) Brauch ich eine grafische Oberfläche, wenn ich mehrere Programme/Server parallel laufen lasse (z.B. Cod4 + MW oder 2 verschieden CoD4 Server?)

Bin Lernwillig und dankbar für Tutorials/Anleitungen und gute "Lern"-Seiten aller Art.

Mit Linux hab ich bis jetzt wenig Erfahrung.
Vor 3-4 Jahren hab ich mit einem "Raspberry Pi 1" Ambilight für meinen Fernseher gebastelt.
Aber bin in allgemeine ein PC-Tüftler.

mit freundlichen Grüßen
Lim
 

uburoi

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#2
Ich habe mich seinerzeit für meinen Cloud-Server für Debian entschieden, weil es bewährt und gut dokumentiert ist; das Internet ist voll von Tutorials und Tipps hierzu. Der Server läuft jetzt seit bald zwei Jahren, und ich habe mit dem OS nicht einen Tag davon Probleme gehabt. Ob für deine Anforderungen alles dabei ist, müsstest du aber vielleicht erst noch in Erfahrung bringen, das weiß ich nicht.

Gruß Jens
 

Kelpo

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#3
Ubuntu dürfte deine Anforderungen abdecken. Ist relativ einfach zu bedienen und du hast z.B. auf ubuntuusers.de eine erste Anlaufstelle bei Unklarheiten. Dort gibt es bspw. auch eine Anleitung zum TS-Server installieren.

GUI ist nicht notwendig.
 

Shririnovski

Lt. Commander
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#4
Theoretisch ist die Distribution erstmal egal, manche eignen sich aber besser für Einsteiger. Debian oder Debian basierte Distributionen (da fallen Ubuntu & Mint inklusive deren Derivate ein) wären empfehlenswert, hier findet sich viel Dokumentation und Tutorials im Netz.
 

Fireplayer

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#5

Xes

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#6
Zahlst du deinen Strom selbst?

Da dein "Server" 24/7 läuft, kann es durchaus sein, dass du mit einem richtigen, gemietetem Gameserver kaum teurer bist und dir den ganzen Konfigurationsaufwand (vor allem Stichwort Sicherheit, einen Server stellt man nicht einfach so frei erreichbar ins Internet!) sparen kannst.
 

Limskaya

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#7
Danke für eure Antworten und Hinweise auf hilfreiche Seiten.
Debian & Ubuntu werden genauer unter die Lupe genommen.
Mfg
 

Limskaya

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#9
Zahlst du deinen Strom selbst?

Da dein "Server" 24/7 läuft, kann es durchaus sein, dass du mit einem richtigen, gemietetem Gameserver kaum teurer bist und dir den ganzen Konfigurationsaufwand (vor allem Stichwort Sicherheit, einen Server stellt man nicht einfach so frei erreichbar ins Internet!) sparen kannst.

Ja, ich zahle selbst. (35W TDP CPU wären dann ca. 6,50€mtl wenn 24/7, vorausgestzt die stimmt)
Sorry, dass ich dein Kommentar überlesen hatte.

Wird nicht 24/7 laufen, sondern nur per WoL aufgeweckt und dann per Fernzugriff wieder runtergefahren.
--> Vermutlich 3 std tgl. und wochenends bisschen länger --> aber halt nicht jeden Tag, je nachdem wie ich wirklich lust zum Zocken habe.
Das alles oll nur Netzwerkintern (also nur im Haus funktionieren)

Stichwort Sicherheit:
Wie kritisch ist es wenn ich einen Port zum Server forwarde im Router?
grundsätzlich werde ich meine öffentliche IP nur 2-3 reallife Freunde geben und nicht im Internet posten.
Deswegen mach ich mir da eig. keine Sorgen
 
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omavoss

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#13
@majusss:
Ist zwar OT, man möge mir bitte verzeihen:

Könnte der PiVPN-Server auch neben den PiHole auf dem selben Maschinchen laufen? Hier ist ein Pi1 mit 512 MByte RAM ... PiHole läuft darauf richtig gut.

Viele Grüße.
 

omavoss

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#16
@majusss:
Sorry, leider immer noch OT:
PiVPN nimmt nur die derzeitige öffentliche IP-Adresse meines Routers, wo kann ich eine DDNS-Adresse eintragen?
 

omavoss

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#18
Die öffentliche IP -Adresse ist beim Installationsprozess voreingestellt, sie steht schon in der Maske drin ...
 

Uridium

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#19
Ein Vorteil dedizierter Server unter Linux kommt auch daher das System optimal und schlank laufen zu lassen, quasi nur Netzwerk und Server. Keine GUI, keine I/O Geräte (Gfx, Sfx, Maus, Tastatur, USB..) oder unnötige Prozesse. Das geht z.B. mit Debian (Netinstall ohne GUI), ArchLinux oder Alpine Linux. Für dein Laptop (je nach Anwendungsfall) vielleicht nicht ganz so dramatisch, aber bei kleineren SBCs/RasPIs möchte man sicherlich alles raus holen.
 
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