Warum nur 746GB?

Die Hersteller >2TiB Platten und Mainboardhersteller und Systementwickler haben sich verschiedenste Tricks einfallen lassen, um die 2TiB Grenze beim MBR zu umgehen, entweder weil die Boards nicht UEFI-fähig sind oder das System kein GPT unterstützt.
Jeder kocht da sein eigenes Süppchen, mit eigenen streng geheimen nicht näher spezifizierten Mitteln, welche im Falle von Fehlfunktionen die Datenrettung nicht gerade einfacher werden lassen.
 
Hi, Ja ich verwende Windows 7 64-Bit! Nochmal Treiber im Anfang wenn's stimmt.. Wer ganz genau kucken will kann ja in Teamviewer reinschauen....
 

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Alleine schon das Treiberdatum (2009, als gerade erst 2TB Platten auf den Markt kamen)
lässt vermuten, dass dies nicht die neuesten sein können.
Außerdem - hängt die Platte da auch dran? (Ansicht: Geräte nach Verbindung)
Schau mal was ich da mit 3 Klicks gefunden habe: 11.1.0.43 vom Mai 2011
 
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Erfolg! Da es für mein 630a nur den alten Treiber gibt habe ich mir gedacht ich downloade einfach die Treiber von dem 680aSLI Chipset .. Es funktioniert :lol: Vielen Dank Ernst@at usw :D
 

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jetzt weiss ich wenigstens, für wen die den update checker erfunden haben :D

und jetzt bin ich gespannt, ob der 3TB Unlocker funktioniert auf deinem Board...
Als Gegenleistung kannst Du mir bei Gelegenheit (nach genauen Anweisungen) ein paar Informationen zur Funktionsweise von diesem Tool von der Platte kitzeln.
Das Wissen kann ich bei der Datenrettung gebrauchen, wenn es bei Dir oder Anderen mal Hoppala macht :)
 
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So.. Habe den 3TB Unlocker nochmal installiert und es wurde mir eine weitere Partition angelelgt mit 746GB (Siehe Anhang) Also funktioniert der Unlocker :D Hab jetzt eine 2TB Partition und eine 746GB Partition.. Was mir bei HDTune aufgefallen ist die Partition mit dem Unlocker hat nur eine Datenübertragung von 88MB und die 2TB 135MB bei dem Benchmark. Kann ich gerne machen..
 

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Wilhelm14 schrieb:
Kann man Windows auf einer MBR-3TB-Partition bootbar installiert werden? Wenn ja, habe ich etwas dazu gelernt.

Ist die Frage damit ausreichend beantwortet? :D

die Partition mit dem Unlocker hat nur eine Datenübertragung von 88MB und die 2TB 135MB bei dem Benchmark.
Zeig mal von beiden den Benchmark (im Moment seh ich nur einen ungestarteten Bench).
Das ist ganz normal, fürchte ich - denn die Kurve einer normalen 3TB wird ja durch dieses Aufsplitten nur bei 2TiB auseinandergeschnitten - die Endgeschwindigkeit der einen sollte der Anfangsgeschwindigkeit der anderen entsprechen.
 
Ernst@at schrieb:
Ist die Frage damit ausreichend beantwortet? :D

Auch auf die Gefahr hin, mich noch unbeliebter zu machen: nein. Windows ist auf 746 GB, nicht auf 3 TB. Davon mal abgesehen, dass es unüblich wäre, Windows 3 TB zu genehmigen, könnte C mit 746 GB vergrößert werden auf ~ 3 TB? Meine Frage ist erst beantwortet, wenn C:\ 3 TB groß ist. :D

Nebenbei finde ich die Arbeitsweise der Treiber seltsam. Warum wird der unzugeordnete Bereich in zwei Teilen und nicht in einem angezeigt? Wukong scheint ja später wieder eine 2 TB Partition erstellt zu haben.
 
Warum unbeliebter? Zweifler sind stets willkommen, um geläutert zu werden :D
Der Trick ist der: Mittels spezieller Treiber wird der Teil hinter 2TiB als eigenes virtuelles Volume angelegt, womit dem Win eine 2,2TB und eine 800GB Platte vorgegaukelt werden.

Wenn Wukong jetzt die beiden Volumes auf dynamisch konvertieren würde, könnte er die Partition auf das 800GB Volume erweitern und hätte eine 3GB (multivolume spanned) Partition. Einziges Problem: das funktioniert, soweit ich mich erinnere, nicht mit der aktiven Systempartition. Bei einer Datenpartition wäre es möglich(da hätte man aber gleich GPT nehmen können), vielleicht auch beim Win-System, wenn das von einem anderen System auf einer anderen Platte ausgeführt wird.

Ich werde aber den Teufel tun und ihm sowas raten, weil beim geringsten Fehler dieses Konstrukt nicht mehr ansprechbar wäre und damit die gesamte 3TB Partition unansprechbar.

Wenn Wukong das will, dann kann er auf den 800GB eine Partition ohne Laufwerksbuchstaben anlegen und die in einem leeren Ordner auf der C: Platte mounten, dann kann er alles unter dem Laufwerk C: verwalten.
 
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Benchmarks im Anhang :D Achja noch was anderes: Ich hab noch eine 250GB (8MB Pufferchache) in meinem 2.PC und die ist so schnell wie die Green mit 64MB Puffer? Wie kann das sein?? Sie erreicht sogar mehr im Benchmark 136-140MB mit 8MB Puffer? Check ich nicht :freak:
 

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Der erste Teil der Platte zeigt am hinteren Ende etwa 87MB/s, und das ist gleich dem Beginnwert am Anfang des 800GB-Stückes.
Die ausgewiesene Access-Time ist falsch, weil im ersten Teil nur ein "Short-Stroke" über das erste TB gemacht wird(Limit/Fehler der HDTune freeware Version) und hinten eines über die 800GB.

Die Plattencache-Größe hat überhaupt nichts mit der Übertragungsrate in einem Benchmark zu tun.
Dort werden die Daten zwischengespeichert, welche bei NCQ zu bis zu 32 I/O Anforderungen gleichzeitig gehören, bis sie an den Host übertragen oder auf die Oberflächen geschrieben wurden; und auch bei Leseoperationen wird eine gewisse Anzahl Sektoren mehr gelesen, als angefordert wurde, und im Cache abgelegt, damit beim nächsten sequentiellen Zugriff nicht mehr auf das Lesen von der Oberfläche gewartet werden muss.
Das hat Vorteile im Echtbetrieb, kommt aber beim Benchmark überhaupt nicht zum tragen, weil der ohnehin mit der maximalen Oberflächengeschwindigkeit ununterbrochen sequentiell liest, wodurch nie abgewartet werden muss, bis die Daten wieder am Kopf vorbeikommen.
Eine Green mit 5400rpm kann mit einer 7200rpm nicht recht mithalten - trotz höherer Datendichte

Wie ich gerade sehe, wird auch bei keiner der beiden Benches eine Temperatur der Platte angezeigt, also ist es auch Essig mit SMART-Werten im 3TB Unlocker Betrieb der Platte. Pfuscher! :mad:
 
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Ahso, ok Danke Ernst@ für deine Antworten! Du scheinst ja ein Festplatten Freak zu sein :D
 
Die ausgewiesene Access-Time ist falsch, weil im ersten Teil nur ein "Short-Stroke" über das erste TB gemacht wird(Limit/Fehler der HDTune freeware Version) und hinten eines über die 800GB.

Kann ich so nicht stehen lassen. Du wirst merken, dass die Access-Time so stimmt. Ein Short-Stroke wäre es, den Rest der Festplatte ungenutzt zu lassen. Dann wäre auch die Zugriffszeit niedriger beim 2TB Bereich. Hier sieht man aber schön, dass es keine Auswirkung außer eben die scheinbare "Erhöhung" der Transferraten beim Anfang der Platte im Vergleich zum Ende der Platte gibt. Nutzt man jetzt jedoch die Festplatte sind das die gesamten 3TB und somit sind die Transferraten wieder normalisiert.

Das mit dem Fehler der HD Tune Version stimmt jedoch. Eigentlich müsste die Zugriffszeit dort niedriger sein im 2TB Bereich, dann im 800GB Bereich noch höher als normal liegen. Man kann aber schon im Windowsbetrieb merken, dass ohne ein richtiges Short-Stroke immer die gesamte Platte angesprochen wird, egal wieviele Partitionen die Festplatte hat.
 
Ach, Onkelhitman, was erzählst Du mir hier für ein Märchen.

HDTune in der Freewareversion bildet Random LBA-Adressen im Bereich von 0 bis 2^31-1, auf welche es zugreift. Die Vollversion macht das von 0 bis MaxLBA
Über die Differenz zur vorherigen LBA-Adresse wird die verstrichene Zeit als Punkt dargestellt.
Aus der Summe der Zugriffszeiten wird das Mittel als avg access time ausgewiesen.
Daher entspricht das dem Wert eines "Short Strokes" über die ersten 1024GiB.
Die Punkteschar endet daher auch bei 50% der Kapazität, wie man sieht.

Wenn man HDTune auf die Virtual Disk mit 746GiB loslässt, ackert er nur im Bereich 2048GiB - 2746GiB herum, was einem "Short Stroke" über die letzten 746GiB entspricht.

Die Transferrate wird auch in der Freeware-Version über den gesamten Bereich ermittelt(die Linie geht ja von 0-100%), im ersten Bild über den Bereich von 0-2048GiB, im zweiten von 2049-2746GiB und ist nicht "scheinbar", sondern real und von der Oberflächengeschwindigkeit abhängig, die radial abnimmt.

Und dass Windows immer die ganze Platte beackert, wenn nur auf einer kleinen Partition vorne gearbeitet wird, müsstest Du mir mit einem Monitor-Log über die physischen I/Os beweisen können, damit ich das schlucke (Der Nachweis wird Dir aber nicht gelingen) :D

@Wukong: Kein Freak, Techniker...
 
Ernst@at schrieb:
Mittels spezieller Treiber wird der Teil hinter 2TiB als eigenes virtuelles Volume angelegt, womit dem Win eine 2,2TB und eine 800GB Platte vorgegaukelt werden.
Das ist mir auch geläufig, dass mittels Treiber über Spanning/JBOD/Drive Extender sogar mehrere Festplatten (nicht nur Partitionen) als eine im Betriebssystem angezeigt werden. Gebootet wird doch aber jetzt immer noch nicht von 3 TB. Das BIOS guckt im MBR nach dem Bootloader, welcher eine aktive Partition zum booten sucht. Die ist und kann keine 3 TB groß sein.

Vorab vielen Dank für die Geduld. :)
 
Du meinst den MBR-Bootrecord. NTFS Partitionen können groß sein, wie sie wollen; der Bootloader liegt auf der 100MB Partition und kann eine NTFS-Partition jeder Größe bedienen. Die 2TiB sind ja nur eine Limitierung durch den MBR, auch bei GPT wird (nachdem er innerhalb der GPT-Struktur aufgesucht wird) der Bootloader einer beliebig großen Partition geladen und ausgeführt.
Nach dem Filesystemmount der Systempartition(die auch beliebig groß sein kann) gehts mit dem Windows-Startup weiter,
Es geht ja hier einzig darum, von einer 3TB Platte ohne UEFI zu booten - nicht von einer 3TB Partition.
 
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Wenn man HDTune auf die Virtual Disk mit 746GiB loslässt, ackert er nur im Bereich 2048GiB - 2746GiB herum, was einem "Short Stroke" über die letzten 746GiB entspricht.

Nein, ein Short-Stroke ist nur eine Benutzung eines bestimmten Bereiches bei gleichzeitigem "Abschalten" des restlichen Speicherplatzes. Da aber hier immer noch der gesamte Bereich, jedoch eben hier in 2 Teile, wie bei einer Partition, genutzt wird, ist es kein Shortstroke.

Wie du schon sagst, HDTune splittet es automatisch ab. Sieht man ja auch. Bei der ersten Partition hörts unten bei ca. 80MB/s auf, der nächste Teil hängt sich da dran. Logisch, immerhin sind wir beim ersten Teil auf der schnellen Seite, danach beim langsameren Teil.

Und dass Windows immer die ganze Platte beackert, wenn nur auf einer kleinen Partition vorne gearbeitet wird, müsstest Du mir mit einem Monitor-Log über die physischen I/Os beweisen können, damit ich das schlucke (Der Nachweis wird Dir aber nicht gelingen)

Argh, wüsste gar nicht wie ich das machen soll. Ich kann es bisher nur aus folgender Situation her sagen. Ich habe einen Teil meiner Festplatte Partitioniert und den Rest für Windows unpartitioniert, unformatiert mit Truecrypt eingerichtet. Wenn ich Windows und Programme nutze ist es ein paar virtuelle Sekunden schneller als wenn ich den Rest mounte. Vielleicht ist das eine Einbildung ;) . Aber du hast Recht, ich müsste mal ein paar Realtests durchführen.
 
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