Was haltet ihr von Zorin OS?

Ein Vergleich von Zorin OS mit Windows:
Zorin OS 18 ist besser als das veraltete Windows 11 25H2 und Windows 10

Hier stellt er die Besonderheiten vor:
Zorin OS 18 - Mein aktuelles Lieblings-Betriebssystem Nummer 1 - Komplett-Tutorial

Und hier zeigt er einige nützliche Tools:
20 geniale Linux Tools die Windows 11 alt aussehen lassen - MUSS man haben für Zorin Cachy Mint

Seine anderen habe ich noch nicht gesehen (ich bin erst gestern zufällig auf den Kanal gestoßen):
https://m.youtube.com/@TuhlTeimDE/search?query=zorin 18

Das gerade erschienene Zorin 18.1 soll noch mehr Alternativen zu Windows-Anwendungen kennen:
https://9to5linux.com/zorin-os-18-1-boosts-windows-app-support-by-40-improves-window-tiling


Nachtrag (28.06.26):

Hier hat der Jean Zorin sehr umfassend vorgestellt und auch praxisnäher als der oben:
Installation und Einführung von Zorin OS - Tutorial für Anfänger (Linux Guides)

Mein Tipp: Erst ab 14 Min. ansehen.

Vorher zeigt er die Installation, auf eine merkwürdige Art: Der USB-Stick wird absurd kompliziert erstellt und er lässt Windows die eigene Partition verkleinern, während es läuft! - So wie ich es in unten beschreibe, ist es wesentlich unkomplizierter.


Installation neben Windows

Hier ist deren offizielle Installationsanleitung

Ich bevorzuge Ventoy. Dafür habe ich hier eine möglichst einfach gehalten Anleitung geschrieben.

Passend dazu eine möglichst einfach gehaltene Installationsanleitung parallel zu Windows:

Ich boote per Ventoy das Zorin-ISO (Win11 installiere ich auch per Ventoy, da ich keine "kompatible" Hardware habe):

zorinos01.jpg

Nachdem es fertig gebootet ist, links auf Deutsch, dann rechts auf installieren:

zorinos02.png

Dann einfach mit "weiter" durchklicken, bis hierhin:

zorinos03.png

Dort "neben Windows" wählen und weiter (auch wenn mehrere OS installiert sind, ist das kein Problem).

Als nächstes kann man die Aufteilung verändern (da Zorin vorzugsweise (die i. d. R. aktuelleren) Flatpaks installiert, die rel. viel Platz benötigen, sollte es mindestens 100 GB bekommen), dann "Jetzt installieren":

zorinos04.png

Anschließend wieder mit "weiter" durchklicken, bis die Benutzerdaten abgefragt werden (natürlich nach eigenem Bedarf ausfüllen):

zorinos05.png

Und dann wieder mit "weiter" bis die Installation startet.

Nach ein paar Minuten ist es fertig und man kann direkt ins installierte System booten:

zorinos06.png

Das Bootmenü:

zorinos07.png

Der Willkommensschirm:

zorinos08.jpg

Auf der Tour kann man z. B. der 3. Seite das Klickibunti umfassen anpassen (siehe auch meine Leistenkonfiguration):

zorinos09.png

Das war's soweit.

Es wird automatisch täglich nach Updates gesucht und die werden dann so angezeigt:

zorinos01.png

Wobei ich beim ersten Mal die Einstellungen hierauf ändere:

zorinos04.png

Standardmäßig sollen Sicherheitsaktualisierungen sofort in Hintergrund heruntergeladen und installiert werden (das will ich nicht) und andere Aktualisierungen dafür nur wöchentlich angezeigt werden (wozu warten?).

Je nach Hardware kann dort auch der Tab "Zusätzliche Treiber" relevant sein. - Ich habe ein reines AMD-System. Das benötigt keine proprietären Treiber, so dass dort nichts für mich zu installieren gibt.

Startet man die Installation, läuft sie einfach durch:

zorinos05.png

Ist anschließend ein Neustart erforderlich, wird es angezeigt:

zorinos06.png

Man muss nicht sofort rebooten, sollte es bald machen, damit die entsprechenden Aktualisierungen genutzt werden.

Ist nach den Aktualisierungen kein Neustart notwendig, wird das gezeigt:

zorinos06b.png

Zur Software:

Praktisch finde ich, dass wenn man im Startmenü nach etwas noch nicht installiertem sucht, wird eine Verknüpfung zum Softwarecenter gefunden:

zorinos07.jpg

Dort braucht man dann nur noch auf installieren klicken:

zorinos08.png

Zorin erkennt mehrere hundert Windows-Anwendungen und schlägt Linux-Alternativen vor, wenn man sie installieren will (das kann man natürlich trotzdem machen). In den oben verlinkten Videos wird das und anderes gezeigt - manches ist echt beeindruckend. :)

Das war's.

Wer mit Windows trotz dessen ständigen Änderungen (neue Versionen, Feature-Updates , …) klar kommt, wird mit Zorin erst recht keine Probleme haben.

Viel Spaß damit. :)
 
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Habs letzte Woche in einer VM mal ausprobiert, aber noch nicht allzulange genutzt. Ein paar schöne Features hat es auf den ersten Blick:

  • Die "Tiling"-Leiste, wenn man ein Fenster am oberen Bildrand bewegt (ähnlich wie unter Windows 11), ist super. Geht unter den bekannten Linux-Oberflächen natürlich schon längst per Tastenkombination, dennoch ist so eine kleine GUI dafür dennoch hilfreich.
  • Für Heimanwender fast immer uninteressant, aber erwähnt haben wollt ichs trotzdem: Man kann den Rechner während der Installation in eine bestehende AD-Domäne hängen (sssd), und das funktionierte beim Testen auch. Gibt nicht viele Linux-Distros, die das so einfach über GUI anbieten.

Ansonsten hab ich aber praktisch noch garnichts gemacht um ZorinOS' Nutzbar- und Alltagstauglichkeit wirklich beurteilen zu können...
 
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Habe seit ein paar Wochen Zorin OS als mein daily auf meinem ThinkPad.
0 Probleme für meinen usecase.
Surfen. Office und Server per SSH verwalten, alles easy und stabil.
 
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Als jemand der seit mehr als 10 Jahren fast täglich Linux benutzt, halte ich von solchen Bastelprojekten naturgemäß eher wenig. Zorin ist am Ende ein LTS-Ubuntu mit entsprechend steinalter Softwarebasis und einem modifizierten GNOME eher schlecht als recht gepflegt.

Das das Ding auf den ersten Blick ausschaut wie ein W11, ist eine nette Spielerei, aber ganz ehrlich so toll ist W11 gar nicht. warum sollte man das nachbauen? da finde ich Vanilla GNOME Shell irgendwie ehrlicher. Klare Bedienphilosophie, moderne durchdachte Usability. Kein Schnickschnack. Funzt einfach.


Von Ubuntu-Basierten ist gerade Neueinsteigern eher abzuraten.
 
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Das liebe ich an Linux, nutze was gerade funktioniert oder brauchst. Ich bin hauptsächlich Alma und Fedora User (auch mein Mini habe ich von Mint auf Fedora mittlerweile gewechselt). Warum mein Lenovo X9 (noch) keines nutzt? Keine funktionierende interne Kamera (IPU7), Ubuntu 24.04 wird offiziell von Lenovo und Ubuntu (zertifiziert) supportet. Ich habe erst Ubuntu 24.04 LTS laufen gehabt (Kamera wird unterstützt, wenn auch noch nicht in Full-HD, nur HD). Nun habe ich Zorin 18.1 Core laufen. Von der Stabilität ist hier kein Unterschied zu sehen. Was mir gegenüber Ubuntu besser gefällt:
  • der Snap-Store ist hier in der normalen "Gnome Software" einfach integriert. Keine 2 Stores (Snap&Gnome-Software). Ja ich weiß, man kann Snap ganz deinstallieren.
  • Flatpack ist von Haus aus in Gnome-Software integriert
  • Der Desktop hat 4 Layouts, der klassische Ubuntu/Gnome Desktop ist auch dabei. Der Zorin Desktop, mehr an Windows 11 angelehnt ist gut gelungen, bin aber der klassische Gnome User und somit gewechselt.
  • Kleine Apps wie das "Multiuser Fenstermanagement von Windows 11" ist schon hilfreich. Unglaublich, auch Winodws 11 kann als Vorbild mal dienen ;-)
  • Die Themes Verwaltung und Farben sind schöner gelöst als in Ubuntu/Gnome

An sich also nur kleine Anpassungen die einen evtl. bei Zorin halten. Ich selbst muss noch genug Erfahrung mit dem System machen. Es steht aber fest, sobald Fedora mein Lenovo X9 komplett unterstützt, Traum wäre das meine Windows Hello Camera irgendwann unterstützt wird, ich sofort wieder wechseln werde. Das System wirkt gegenüber Ubuntu Systeme einfach runder, gefühlt auch schneller. PS: Warum Ubuntu das Lenovo zertifiziert hat ohne das die Windows Hello unterstützen verstehe ich übrigens nicht. Aber gut, ist kein Thema für hier :-)
 
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Ich hatte schon beim ansehen des Livesystems (Zorin 18.1 Core) die Schnauze voll:

z. B. wieso haben die das Fenster verschieben auf Win statt Alt gelegt? Auch anderes ist offenbar bewusst nicht standardmäßig und dieser 3D Würfel sieht im Video zwar eindrucksvoll aus, ist mir für den Alltagsgebrauch aber zu umständlich und fumelig.

Oder dass sich manche Schieberegler in den Einstellungen nicht mit den Cursorasten bewegen lassen, sondern man sie Maus nutzen muss, so dass man darauf achten muss den richtig zu treffen und zu bewegen, anstatt beobachten zu können, was die Änderung bewirkt (z. B. bei der Stärke der Abrundung der Taskleiste ist das so): Wie kann man das so unpraktisch umsetzen?

Und das sind nur ein paar der Sachen, auf die ich beim kurzen drin rum klicken gestoßen bin: Womit müsste ich mich noch alles herumärgern, wenn ich versuchen würde es ernsthaft zu nutzen?

Ich nutze seit 16 Jahren Xfce (hier zeige ich, wie ich es mir eingerichtet habe) und kein anderes GUI, das ich mir in der ganzen Zeit angesehen habe (ich lasse mich gerne inspirieren), konnte Xfce in Punkto Funktionalität und Flexibilität auch nur ansatzweise das Wasser reichen.
 
Ich habe es jetzt doch mal installiert und habe nach wieder vielem was mich schon bei der Installation, doch was interessantes gefunden:

Dass die "schwebenden" Leiste auch bei maximierten Fenstern schwebend bleibt, sieht dämlich aus. Bei KDE geht sie bei maximierten Fenstern automatisch an den Rand. Das finde ich wesentlich sinnvoller.

Dann lieber klassisch, immer am Rand.

Oder, was mir viel besser gefällt, wie im Anhang gezeigt: Meine Änderungen habe ich getextmarkert. :)
  • die Leiste als Dock in die Mitte (so nutze ich das bei meinem Produktivsystem (mit Xfce) schon lange)
  • mit etwas Abstand und entsprechend gerundeten Ecken (das kann Xfce nicht)
  • und ich lasse sie nur bei maximierten Fenstern automatisch ausblenden: Dann kann das Fenster den ganzen Bildschirm nutzen und bei Maus an den unteren Rand wird sie eingeblendet (auch bei Vollbild, das das kann Xfce und ich finde es nützlich um z. B. zu sehen wie spät es ist)
  • bei Standardeinstellung wird die Leiste ständig ein- und ausgeblendet, wenn z. B. ein nicht überlappendes Fenster kurz den Fokus hat: Dieses "intelligente" ausblenden hat mich schon bei Xfce genervt.
Mit gefällt das und ich werde es so lassen. :)
 

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Da der Installer bei einem vorinstallierten OS die Option bietet es daneben zu installieren (s. Anleitung in #41), hat mich interessiert was er macht, wenn schon zwei OS installiert sind und zusätzlich die Partitionierung aufwändiger ist:
  1. ESP
  2. 16 MiB Windows reserved Partition
  3. Windows 11 Pro
  4. Windows Datenpartition
  5. LMDE Swap-Partition
  6. LinuxMint Debian-Edition
  7. LMDE Home-Partition
Auch damit kommt der Installer klar: s. Anhang

Zum aufteilen hat er automatisch die Datenpartition genommen, vermutlich weil es die größte und/oder dort am meisten frei war. - Eine Wahl hat man leider nicht: Die Homepartition wäre dafür ja auch geeignet gewesen.
 

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Himbeerboden schrieb:
Auch die Pro die man ja kaufen könnte müsste man ja mit der nächsten Vers. wieder erwerben.
Ja, das stört mich auch, zumal es kaum einen Gegenwert gibt: Ein paar mehr Skins plus zusätzliche Software, von denen man die meiste bei der Core auch nachinstallieren kann. - Ich hatte das eher als Möglichkeit gesehen das Projekt zu unterstützen.

Aber Zorin hinkt immer weiter hinter Ubuntu hinter, so dass von deren 5 Jahren Support-Zeitraum immer weniger übrig bleibt, aber trotzdem wurde letztes Jahr der Pro-Preis sogar weiter erhöht: Wollen die nicht, dass man die Pro kauft?

Andererseits hat der große Rückstand den Vorteil, dass die Software "gut abgehangen" ist (keine Kinderkrankheiten mehr) und nur noch selten was aktualisiert werden muss. - Natürlich abgesehen von Browsern & Co., die immer möglichst aktuell sein sollten.

Also die Core ist ok, wenn man ein pflegeleichtes System haben will, aber das mit der Pro finde ich inzwischen eher unverschämt, die würde ich mir schon aus Prinzip nicht kaufen. - Stattdessen eher regelmäßig einen kleinen Betrag spenden (falls es die Möglichkeit dazu gibt), als Anerkennung und weil man Zorin gerne weiter nutzen können möchte.

Kwalle schrieb:
Der Umstieg war erst einmal - aber das wird bei jeder Distribution der Fall sein -, schwierig und die ersten Tage denkt man daran, es zu lassen, aber wenn man es einmal geschafft hat, ist man heilfroh. Es ist wie mit dem Rauchen aufzuhören,
Wow! Das ist ein richtig guter Vergleich! :)

Zu meinem "weichen Entzug" hatte ich hier geschrieben.

Kwalle schrieb:
nur, dass keine Gefahr besteht, dass man wieder damit anfängt.
Wie kommst du denn darauf? - Da sogar ganz München "rückfällig" geworden ist, besteht diese "Gefahr" für Einzelpersonen doch wohl erst recht.

Kwalle schrieb:
Statt Word Office nutze ich SoftMaker TextMaker, weil alles andere m. E. keinesfalls wirklich mit Microsoft Word kompatibel ist (insbesondere ist LibreOffice
Beides habe ich schon häufiger gelesen..Dazu kommt als weiterer Vorteil, dass Softmaker ein deutsches Unternehmen ist.

Kwalle schrieb:
Das Forum ist sehr hilfreich, wenn man Fragen hat.
Gut zu wissen. - Wie es schon beim Lied der Sesamstraße heißt: "Wer nicht fragt bleibt dumm." ;)

Santanas16 schrieb:
nutze es um Gelegentlich zu Gamen
Auch zu Computerspiele wird einiges in den Youtube-Videos gezeigt, die ich oben im #41 verlinkt habe.
 
Tanzmusikus schrieb:
[OT]


Hast du "Howdy" mal probiert?
https://github.com/boltgolt/howdy

Gibt's bereits seit ca. 3 Jahren:
https://forum.linuxguides.de/index.php?thread/1944-anmeldung-wie-windows-hello-unter-linux/

Übrigens:
Es soll eine Windows Hello Funktion emulieren.
Da sollten also keine Daten an Microsoft geschickt werden.

Es ist eher als ein Ersatz bzw. eine Alternative zum normalen Passwort zu sehen.

[/OT]
Danke, ja kenn ich. siehe unter Software-Perlen Linux https://www.computerbase.de/forum/threads/software-perlen-fuer-linux.2262877/page-12

Problem ist das die Hardware nicht erkannt wird, nur die interne normale Camera. Die könnte ich als einfachen Ersatz nutzen (was kein Vergleich zur Hello IR wäre wie z.B. die Erkennung in dunklen Räumen etc.). Problem, die ist dann für Howdy in Nutzung und man kann die normale Kamera nicht mehr verwenden. Also nur Howdy oder nur normale Kamerafunktion zum Video Call etc. Das die aktuellen Plattformen wie Luna Lake und wie sie heißen generell ein Linux Thema haben, hätte ich vor dem Kauf wissen sollen. Ich hatte mich da zu sehr auf die sonst gute "Intels" Linux-Standardunterstützung verlassen. Nun weiß ich aber, alles was mit IPU6/7 zutun hat, das Intel dafür übers Knie gelegt werden müsste. Schade das dafür einfach keine Treiber seitens Intel fertig bereitgestellt werden. Und das der neue Kernel dies zwar mitbringt es aber trotzdem oft nicht geht, liegt an den weiteren Schnittstellen der Linux Versionen bereit. Selbst Ubuntu bekommt die standardmäßig auch nur als 720P HD angesteuert und die IR geht aktuell immer noch nicht.
 
bergprinzess schrieb:
Problem ist das die Hardware nicht erkannt wird, nur die interne normale Camera.
Sowas hatte ich auch mal bei einem neuen USB-WLAN-Stick mit 5 GHz (der alte hatte nur 2,4 GHz, womit (auch mit dem neuen Stick) immer häufiger die Verbindung abbrach):

Der wurde erst ab Kernel 6.2 erkannt. Sowohl unter LMDE 6 mit dem 6.1 LTS als auch meinem Artix-Linux, wenn ich dort diesen damals schon alten Kernel 6.1 installiert habe, funktionierte er nicht. Ab Artix Kernel 6.2 und mit dem LMDE-Backport-Kernel (weiß nicht mehr welcher das war) lief der Stick dagegen problemlos. - Das war jederzeit reproduzierbar. Anderes wurde nicht geändert.

Eine andere Möglichkeit wäre eine fehlende Firmware: Da wurde bei Zorin gerade erst vorgestern ein über 600 MB großes Paket aktualisiert.

Inzwischen würde ich bei solchen Problem mit den genauen Bezeichnungen einfach eine KI fragen. Die kommen oft schnell auf eine funktionierende Lösung, oder liefern hilfreiche Details.

Z. B. die Google-KI funktioniert auch ohne Anmeldung: https://google.com/ai

Kannst es ja von einem Livesystem aus machen, wenn du Angst hast ausspioniert zu werden. :)

Bei Zorin ist Brave vorinstalliert, der nach diesem Video schon mit den Standardeinstellungen einer der sichersten Browser sein soll:

Browser-Vergleich 2026: Welcher schützt deine Daten WIRKLICH
 
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Caramon2 schrieb:
Einzig, dass er für die Installation die Windows-Partition von Windows aus verkleinert, finde ich merkwürdig, …
das ist aber die allgemeine Empfehlung - Windows kennt sich mit seinem eigenen System nun mal besser aus, als der Ubuntu-Installer und man vermeidet so Datenverlust, das war aber schon immer so.
 
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Reaktionen: @mo
@Habicht: Merkwürdig. Ich nenne die Datenträgerverwaltung wegen entsprechender Erfahrung von mir und im Bekanntenkreis "Datenträgervergewaltigung": Damit ändere ich gar nichts mehr an der Partitionierung! Erst recht nicht die eigene Partition den gebooten Systems.

Vorzugsweise nutze ich GParted, aber da ich die Installationsanleitung hier möglichst einfach halten wollte, habe ich es mit dem Installer beschrieben. Auch damit gab es noch keine Probleme (auch nicht bei früheren Zorin-Versionen).

Btw:

Zorin nutzt ntfs-3g und mit dessen ntfsclone lassen sich Windows 10+11 problemlos sichern und bootfähig wiederherstellen (auch auf anderen Laufwerken). Also ntfs-3g ist diesbezüglich ausgereift und zuverlässig.

Wenn man Windows auf einem anderen Laufwerk wiederherstellt, muss man darauf achten, dass es die selbe ID hat und die Windows-Partition an der selben Stelle beginnt (ich kopiere dazu einfach den MBR+GPT und passe dann die Partitionierung ans neue (üblicherweise größere Laufwerk an, bevor ich Windows wiederherstelle). Ansonsten bootet es in einen BSOD: Das ist ziemlich empfindlich geworden.

Bei XP war die Partitionierung noch egal, Hauptsache die boot.ini zeigte auf die richtige Partition.
 
@Caramon2, ich versteh jetzt nicht, was du mir sagen möchtest - ich kenne die Empfehlung, Windows-Formate mit Windows zu verkleinern, schon seit Ewigkeiten.

Und ob jetzt ntfs-3g ausgereift ist oder nicht ausgereift, hat doch mit der Thematik beim Installieren überhaupt nichts zu tun - der von ZorinOS verwendete Installer nennt sich Ubiquity, der kennt dein ntfs-3g überhaupt nicht, der erkennt Partitionsgrenzen und kann die zwar verschieben und auch Daten auslesen - aber er kann nun mal nicht korrekt und zuverlässig mit NTFS-formatierten Platten umgehen.
NTFS ist closed-source und Microsoft hält den Code auch geheim - das bedeutet, alles was ntfs-3g kann wurde mittels "try + error" entwickelt.
Eine seriöse Empfehlung legt einem immer nahe, Windows-Partitionen mit Windows zu machen - ist nun mal deren eigenes Format, was nahelegt, dass es auch damit richtig umgehen kann. ;)
 
@Habicht:

- Die Datenträgerverwaltung hat sowohl bei mir als auch im Bekanntenkreis Partitionen geschrottet (bei XP bis Win10 - bei Win11 hatte die aber auch schon mal Partitionen falsch erkannt: Hätte ich trotzdem was geändert, hätte es wohl wieder Datensalat gegeben.

- Mit anderen Partitionierungstools unter Windows konnte ich das nicht reproduzieren. Einzig die Datenträgerverwaltung machte wiederholt Probleme. - Zwar nur alle paar Jahre mal, aber trotzdem ärgerlich, wenn nach einem Reboot plötzlich einige Daten-Partitionen weg sind und sich auch per Datenrettungstool (voller Laufwerksscan) nicht wiederhergestellt lassen.

Ich habe schlechte Erfahrungen damit und nutze es deshalb nicht mehr. - Aber das "darf" natürlich jeder für sich entscheiden. :)

- Wenn man ntfs-Partitionen erstellt oder bearbeitet (größer, kleiner, umbenennen), werden immer die Tools der ntfsprogs genutzt, die zu ntfs-3g gehört: Sind die nicht installiert, kann das weder GParted, noch irgendwelche Installer oder andere Festplattentools.

- Dass Linux Probleme mit NTFS hatte, war schon 2015 längst nicht mehr aktuell, als ich auf Linux umgestiegen bin.

- Sogar im Gegenteil: Obwohl NTFS z. B. Dateinamen mit Doppelpunkt und Fragezeichen erlaubt 1), kommt Windows überhaupt nicht damit zurecht: So benannte Dateien kann Windows nicht öffnen, auch nicht umbenennen und nicht mal löschen!


1) https://de.wikipedia.org/wiki/NTFS
Erlaubte Zeichen im Dateinamen:
alle Zeichen außer '\0' (NUL) und '/'
 
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