News WD Blue SN500 SSD: Bei Western Digital wird PCIe zum Mainstream

Compu-Freak

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Wo sind blos die Seagate (NVME) m.2 SSDs?

Schlafen die oder was?
 

Czerni

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Finde ich gut. Ich denke, dass die meisten Privatanwender mit 2TB ausreichend Platz haben. Dann brauchts gar keine 3.5 Einschübe mehr im Gehäuse
 

ZeXes

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Wäre wirklich gut, wenn die 2TB SSDs vom Preis nochmal ein Sprung nach unten machen, um die HDDs in den Privat-PCs endgültig zu beerben.

HDDs sind einfach nicht mehr zeitgemäß.
 

Jesterfox

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Roche

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Kein DRAM Cache, kein Kauf!

Was soll ich mit einer schnellen SSD, wenn die bei größeren Datenmengen (also genau dann, wenn mir die hohe Performance wirklich was nutzt), in der Leistung einbricht?
 

d3nso

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No DRAM no buy...


Des weiteren ist der NVME Standard für den Normalen User einfach zu teuer im Vergleich zu SATA, solange sich das nicht ändert kann ich mit normalen STAIII SSDs noch gut leben. Das Leistungsplus macht sich im Alltag einfach nicht bemerkbar. ;)
 

Compu-Freak

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Neulich habe ich versehentlich von meiner Sicherheits-Boot-SSD 840pro gebootet, auf die ich jede Woche meine NVME spiegele und habe ich es erst nach ein paar Tagen nur zufällig gemerkt. Ich habe es doch nicht gemerkt, ob ich nun von meiner 970er oder meiner 840er Windows geladen habe?

Ich habe das auch mal gemessen. 1-2 Sekunden ist eine NVME schneller. Lebensnotwendig ist das nicht.
 

fragemann

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Neulich habe ich versehentlich von meiner Sicherheits-Boot-SSD 840pro gebootet, auf die ich jede Woche meine NVME spiegele und habe ich es erst nach ein paar Tagen nur zufällig gemerkt. Ich habe es doch nicht gemerkt, ob ich nun von meiner 970er oder meiner 840er Windows geladen habe?
Im Laptop habe ich eine MX200, im Desktop eine 840 Pro.
Also den Unterschied merke ich heftigst.
 

xallobj

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Die SATA Schnittstelle ist noch lange nicht am Ende. Was noch fehlt ist der Preis/GB um mechanische Festplatten endgültig zu verbannen. Im PC meines Sohnes sind 2x 500GB Flash eingebaut, einmal über NVME, einmal über SATA. Er merkt/spürt keinen Unterschied. Aber die Kapazität ist bei den heutigen Spielen dann doch bald ausgeschöpft. Noch etwas warten, dann sind die Preise für 2TB auch im Keller (Prognose 130€, mir wird schlecht, wenn ich mich daran erinnere, was 2017 dafür bezahlt wurde)
 

Roche

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Holt

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Ob zur Steigerung der Schreibleistung ein SLC-Cache genutzt wird, gilt es noch zu erfahren.
Das könnt ihr als sicher annehmen, denn keine 250GB SSD mit TLC NAND würde auch nur die Hälfte ohne Pseudo-SLC Schreibcache schaffen. So bringt es die 860 Evo 250GB bei vollem Pseudo-SLC Schreibcache gerade noch auf 300MB/s schreibend und die dürfte da schon zu den schnellsten der aktuellen Generation gehören.

Keinen DRAM Cache zu haben, disqualifiziert diese SSD und das Host Memory Buffer (HMB) kann dies auch keineswegs kompensieren. Wobei es wirklich komplett idiotisch ist, dann nur eine Anbindung mit 2 PCIe Lanes zu machen, wenn man über diese ja auch noch den Zugriff auf diesen HMB machen muss. Anandtech hat HMB hier am Beispiel einer Toshiba RC100 getestet und wenn man sich die Werte beim AnandTech Storage Bench - Light ansieht, kommt die RC100 480GB leer mit HMB auf 670,6MB/s, etwas mehr als die 649,6MB/s ohne, aber voll dreht sich das Bild komplett um, da hat sie mit HMB nur noch 139,6MB/s, ohne HMB mit 307,3MB/s über Doppelt so viel! Das ist Blendwerk vom feinsten um bei den meisten Reviews, wo ja nur auf der leeren SSD gebencht wird oder auch wie hier bei CB allenfalls ein einfacher Benchmark wie AS-SSD läuft der nur über wenige GB Adressraum hinweg Zugriffe macht, gut abzuschneiden.

Das liegt daran das die Controller die Mappingtabelle also den Flash Translation Layer (FTL) und eben nicht Userdaten im DRAM Cache ablegen, also die Information wo die Daten im NAND stehen und wo NAND frei ist um dort schreiben zu können. Die ohne DRAM Cache halten dann immer einen kleinen Teil der Mappingtabelle im interen SRAM des Controller, genug um gut in den Benchmarks abzuschneiden die ja nur über ein oder weniger GB Adressraum benchen und daher tolle Werte ins Datenblatt schreiben zu können. Aber im Alltag muss der Controller dann ständig erstmal wieder den passenden Teil aus dem NAND nachladen, sobald die Zugriffe über einen größeren Adressraum erfolgen, was in der Praxis bei einer vollen SSDs eigentlich immer der Fall sein wird. Logisch das dies viel länger als ein DRAM Zugriff dauert und die Performance ist dann eben unerwartet mies und HMB scheint dies auch nicht zu verbessern, eher zu verschlimmern, weil der Aufwand für die Verwaltung einfach noch höher wird und statt gleich den Teil der Mappingtabelle aus dem NAND zu lesen, erst noch geschaut wird ob der nicht im HMB gecacht wurde.
 
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xallobj

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Und bis dahin kann man weiter die Adapter nutzen. Bei mir sind es vier 3,5" --> 2,5" im Gehäuse.

Meines hat nämlich gar keine 2,5" Einschübe. Wobei das sicher eher die Ausnahme ist mittlerweile. :D
Habe letztens das Gehäuse gewechselt, die 3,5" Rahmen des neuen Gehäuses hatten Bohrungen für 2,5". Fand ich praktisch, hat mal einer mitgedacht, auch wenn es Platzverschwendung ist. Aber mehr als 4x2,5" SSD will ich auch sicher nicht einbauen.
 

Ozmog

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Holt

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Ozmog

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die 3,5" Rahmen des neuen Gehäuses hatten Bohrungen für 2,5". Fand ich praktisch, hat mal einer Mitgedacht
Ja, da lobe ich auch mein Fractal Design, die Festplattenrahmen sind für beides geeignet. Trotz separater Montagemöglichkeiten für 2,5"-Laufwerke, nutze ich lieber den Festplattenkäfig. Kommt man besser ran (Zwei Montageplätze sind die Platten nur mit ausgebauten Mainboard zu wechseln)
 

Compu-Freak

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Bitte, erzähle keinen Unsinn.

Es gibt viele Kriterien, wie ich als Nutzer die Leistung einer SSD bewerte. Und das ist nun mal zu einem großen Teil die Zeit, die eine SSD braucht, um das Betriebssystem zu booten. Eine Festplatte braucht bei mir 2 Minuten. Eine 3x so schnelle SATA SSD 20 Sekunden und eine NVME 18 Sekunden.

Fazit: Für einen Windows-Boot-Datenträger benötigt man keine NVME m.2. Die Mehrleistung zu einer Sata-SSD hält sich ziemlich aushaltbar in Grenzen.
 
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