Kuristina schrieb:
Deswegen ist Opt-In wichtig.
Da kann ich dir nur beipflichten. Aber da Mozilla ziemlich abhängig von Google ist, und dieser von mir heiß geliebte Browser ohne die nicht überleben kann, muss ich zugestehen, dass ich bei denen durchaus mit dem Opt-Out für derlei Features zufrieden bin. Vielleicht verspricht man sich bei Mozilla dadurch höhere Nutzerzahlen oder weitere Einnahmequellen … was dringend gebraucht wird.
Nutzerrelecant:
Ich würde sogar behaupten, dass jeder der einen alternativen Browser installiert, schon recht gute Kenntnisse besitzt und dem selbst auf die Spur kommen kann ein Feature zu deaktivieren.
Ist ja auch am Ende nicht so, dass die „K.I.“ Funktionalität mit dem Release reingepatched wird, und der entsprechende Release Notes Tab mit der Info zur „K.I.“ Implementierung keinen ausreichenden Hinweis, und somit keinen Anlass zum etwaigen Handeln liefert.
Sollte dennoch jemand das überlesen oder einfach den Tab ungelesen wegklicken handelt eh fahrlässig … da darf man sich auch nicht weiter darüber aufregen.
Also: Opt-In = perfekte, kundenorientierte Lösung
Opt-Out = weniger kundenfreundlich, aber dennoch wirksam und ausreichend (aus meiner Sicht)
Zwingender Betrieb = kacke, Aber hier eh nicht relevant da nicht geplant.
Für mich passt das.
Selbst mein Großer (12j) hat das Thema ungefragt erfasst, da er ebenfalls auf FF setzt.
Die Faulheit greift aber leider immer weiter um sich.
Übrigens:
Die Tools die in unserer Familie zur Anwendung kommen werden von mir im Rahmen eines Endpoint Configuration Managements alle (!) geprüft und verwaltet. Exchange, Entra usw. wird mit einer Familien Domain betrieben und alle Geräte mit einem vorhandenen Golden Image betankt, Backups angelegt und alles was man sonst noch normalerweise in Unternehmensstrukturen benötigt. Ist ein Hobby … aber beruflich bedingt für mich auch eine Übungsinfrastruktur.
Die Lizenzen bekomme ich teils kostenfrei aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit.
Ja, das erscheint völlig drüber, aber ich muss auch nicht mehr zu irgend jemanden in der Familie um „IT Probleme“ zu beheben … und da ich so derb übers Ziel hinausschieße und alle in der Familie von mir regelmäßig Informationen zugeschustert bekommen, hat sich das Verständnis zum korrekten Verhalten mit IT sehr stark geändert. Selbst mein Vater und meine Mutter sind mit 70+ bei weitem besser im Umgang mit Informationen zu Software und Internet als es üblicherweise der Fall ist.
Medienkompetenz aufbauen.
Da darf man auch nicht immer sagen „die haben eben kein Bock drauf, also muss Hersteller XYZ bitte alles für jeden Anwendungsfall zu 100% vorkauen“!
Wer in der Softwareentwicklung >70% aller möglichen Anwender zufriedenstellen will, steckt nämlich echt in großen Schwierigkeiten und wird sein Tool wohl nie releasen können.
Natürlich ganz abgesehen von Spezialtools die bei der Zielgruppe schon eine hohe IT Affinität voraussetzt.
Entschuldige bitte die Klopapierrolle, aber bei dem Thema springe ich immer gleich an … also positiv … nix für ungut gell.
