Welche Komponenten für neuen PC?

Seysin

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Moin Leute,
ich plane einen neuen PC zu bauen, bin bei dem Thema aber schon seit einiger Zeit nicht mehr wirklich auf dem neuesten Stand, daher wären etwas Hilfe und Tipps bei der Auswahl der Teile sehr hilfreich.


Als Teile habe ich bisher gedacht:

CPU: Intel Core i5-9600K
Mainboard: Gigabyte Z390 Gaming X
RAM: G.Skill Dimm 8GB DDR4-3000
Speicher: Samsung 970 Evo 250GB
Gehäuse: be quiet! Silent Base 601
Netzteil: be quiet! Pure Power 10 500W
CPU-Lüfter: Alpenföhn Ben Nevis oder be quiet! Pure Rock


Preis insgesamt gegen 730€

Der PC soll vor allem für Office-Arbeiten sein (MS-Office, Internet, E-Mail), allerdings so zukunftssicher wie möglich und kleinere Spiele, wie League of Legends, sollten auch laufen.
Zudem soll auch die Möglichkeit bestehen irgendwann bei Bedarf eine Grafikkarte einzubauen und so einen Gaming-Rechner zu erhalten.


Obwohl ich die AMD-Prozessoren in letzter Zeit recht gut finde, habe ich mich wegen der integrierten Grafikeinheit und der besseren Game-Performance für ein Intel-Build entschieden.
Speicher brauche ich nicht viel, da die meisten Dateien direkt in die Cloud geschoben werden. Sollte ich doch mal mehr Speicher brauchen, ist ein Aufrüsten weder schwierig noch teuer.
8GB RAM sind meiner Meinung nach auch heutzutage genug, wenn man nicht AAA-Games auf max. Leistung spielen will.
Die be quiet!-Teile sind zwar recht teuer, allerdings habe ich (leider) ziemlich gute Ohren, weshalb der PC so leise wie möglich sein sollte.
500W könnten übertrieben sein, allerdings denke ich mir, dass ich mir so ein bisschen Aufrüstmöglichkeit für die Zukunft erkaufen kann.
Bei dem CPU-Lüfter habe ich ehrlich gesagt nicht wirklich ne Ahnung, was man da bei solch einer CPU braucht, allerdings würde ich hier ungern mehr Geld als nötig ausgeben. Overclocken oder irgendwelche Modifikationen sind für mich auch kein Thema.


Sind nur meine Gedanken. Andere Meinungen und Schlussfolgerungen oder auch ganz verschiedene Herangehensweisen und natürlich auch bestimmte Hardware-Empfehlungen sind gewünscht.
 

Axxid

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bensel32

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Du möchtest also wegen der Grafikeinheit einen 267€ Prozessor verbauen. Warum nicht ein solides Grundgerüst auf Sockel AM4-Basis mit zb. einem Ryzen 3 2200G(94€) Ryzen 5 2400G(135€)? Da ist sogar jetzt schon das ein oder andere Spielchen möglich.
Wenn dann die Leistung irgendwann nicht mehr ausreicht, dann halt eine potentere CPU/APU kaufen. Getauscht sind die doch schnell.
Dann hast du ein zukunftsfähiges Mainboard, das auch neuere Prozessoren bis 2020 unterstützt. Du möchtest 137€ für ein Mainboard raushauen?
Für 80-90€ gibt es schon sehr gute B450-Boards. Das kostet dich kein % an Leistung!

Aber mal ehrlich, für Internet, E-Mails und MS-Office reicht selbst der Ryzen 3 2200G noch Jahre.
 

Ash1983

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AMD hat auch eine integrierte Grafikeinheit, sogar eine deutlich bessere als Intel.
 

snaapsnaap

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Die 970 Evo find ich ziemlich unsinnig für nen Office PC, mach lieber ne normale 500GB SATA SSD wie ne 860 Evo, Crucial MX500 oderso rein, reicht vollkommen hast aber doppelt so viel Speicher.
M.2 macht eigentlich nur Sinn bei Videobearbeitung usw, selbst bei Games machts quasi keinen Unterschied, einfach mal auf Youtube Vergleiche anschauen ;)

Ohne GPU ist das NT überdimensioniert, sonst läuft das zu 95% seiner Zeit bei 10%. Und selbst ein 350W bzw 400W NT hätte genug Saft für ne kommende 2060 bzw Navi.

Und dann halt der i5, welcher mit ziemlicher Sicherheit gerade in der Zukunft für Games immer mehr zum "Bremsklotz" wird, wobei das übertrieben formuliert ist, für Office wiederum unnötig ist.
Problem bei Intel ist halt der extreme Preis aller CPUs, sonst wäre der 8400 ideal, aber halt zu teuer...

Würde da auch eher jetzt nen 2400G einbauen (bei Office reicht aber selbst ein Athlon 200GE), und vllt kommt ja mit den kommenden Ryzen 3000er noch ne bessere APU wo du garkeine GPU mehr bräuchtest, oder halt dann direkt ne sehr günstige Ryzen 3000 6/12 oder 8/16er CPU, für den Fall das du in der Zwischenzeit irgendwann mal ne Grafikkarte einbaust.
Bei den Intel CPUs kannst du Gaming komplett vergessen, die sind nur praktisch nur als Bildausgabe nutzbar, die AMD APUs halbwegs zum spielen.

RAM wäre zumindest aktuell 8GB ausreichend, für Games sind 16GB schon Pflicht, könnte man aber schnell nachrüsten, das passt schon.

Meine Idee eines Office PCs wäre aber eher irgendwas sehr kleines zu bauen im ITX oder maximal mATX Format. NZXT 200 bzw Jonsbo U2 oder ähnliches, das be quiet wäre ja nur mit Luft gefüllt :D
 

cm87

Mr. RAM OC
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CPU: Intel Core i5-9600K
Mainboard: Gigabyte Z390 Gaming X
RAM: G.Skill Dimm 8GB DDR4-3000
Speicher: Samsung 970 Evo 250GB
Gehäuse: be quiet! Silent Base 601
Netzteil: be quiet! Pure Power 10 500W
CPU-Lüfter: Alpenföhn Ben Nevis oder be quiet! Pure Rock
Deine Zusammenstellung ist für dein Vorhaben nicht gut gewählt.
970 Evo bringt dir in den meisten Fällen kein Leistungsplus - lieber eine größere SSD nehmen, MX500 oder Evo860 ausreichend.
Würde dir auch raten, 16GB RAM zu nehmen.
NT gibt es bereits einen Nachfolger PP11.

Der PC soll vor allem für Office-Arbeiten sein (MS-Office, Internet, E-Mail), allerdings so zukunftssicher wie möglich und kleinere Spiele, wie League of Legends, sollten auch laufen.
Zudem soll auch die Möglichkeit bestehen irgendwann bei Bedarf eine Grafikkarte einzubauen und so einen Gaming-Rechner zu erhalten.
Grafikkarte kann immer nachgerüstet werden.

Ich komme auf EUR 600,-- mit diesem Setup:
https://geizhals.de/?cmp=1745351&cmp=1758261&cmp=1474853&cmp=1858998&cmp=1211188&cmp=1874291&cmp=1910215

Dafür hast du 500GB SSD
16GB RAM
neues NT
Sehr gutes MB mit toller Ausstattung

Zusammenfassend eine Plattform, welche bis 2020 unterstützt wird.
Und ca. 100 Euronen gespart :D

Liebe Grüße
Manuel

EDIT: Und das ist für einen Office PC noch ziemlich OP!!
 

JW1975

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Moin erstmal,
als eingefleischter Intel-Fan möchte auch ich einmal ein Statement zu Deiner Frage abgeben - zunächst einmal möchte ich vorweg schicken, dass ich die aktuellen AMD-CPU's nicht aus eigener Erfahrung kenne und möchte AMD deshalb nicht schlecht machen. Dass ich Intel-Fan bin ist einfach darin begründet, dass ich in der Vergangenheit mit einem Athlon 64 voll auf die Nase gefallen bin während ich mit Intel CPU's - angefangen beim Pentium 2 in mehreren Abstufungen bis hin zum i5-6500 nie Probleme hatte... Von daher wirst Du von mir keine Aussage zu AMD bekommen!
Aussagen zu "zukunftssicherheit" halte ich grds. für hanebüchen - wer bitteschön möchte sich denn jedes Jahr eine neue CPU kaufen, der nicht hardcore-Gamer ist? Klar, der Sockel AM4 von AMD wird auch in der kommenden ZEN2-Architektur unterstützt, bei Intels Ice-Lake weiß man das noch nicht und ist mMn eher unwahrscheinlich. Dennoch wird man auch in 3 Jahren noch Intel-CPU's auf Basis des Sockels 1151 erhalten! Schlecht ist aber weder der eine noch der andere...

Nun zum TE:
Ich wundere mich einfach über Deine Zusammenstellung: einerseits hast Du Dir einen i5-9600K ausgesucht, der ja ausdrücklich dazu gedacht ist, ihn zu übertakten. Auf der anderen Seite möchtest Du aber genau das nicht, so dass sich mir die Frage stellt, warum Du dann eine für diesen Zweck total überteuerte CPU nehmen möchtest?! Wenn Du Intel nehmen möchtest und nicht übertakten willst, dann hast Du im Moment 2 Möglichkeiten: entweder Du wartest bis Februar/März, wenn Intel endlich die nicht übertaktbaren 9er-CPU's heraus bringt oder Du nimmst eine CPU aus der (noch) aktuellen 8er-Serie. Bei den von Dir genannten Anforderungen würde m.E. sogar ein Intel Pentium Gold reichen (also z.B. G5600), das wäre aber dann sehr wahrscheinlich wirklich ein Fall von "Austausch in 2 Jahren", wenn sich Dein Nutzungsverhalten ändert. Daher würde ich schon zu einem aktuellen Core i5 raten, wenn Du unbedingt jetzt kaufen möchtest (vorausgesetzt Du entscheidest Dich für Intel). Als positiver Nebeneffekt ergibt sich eine weitere Ersparnis beim Mainboard, weil Du den (immer noch ausbaufähigen) Chipsatz H370 als Basis nehmen kannst - ein gut ausgestattetes Board liegt dann bei weniger als 150 Euro.
Eine andere Baustelle sind Arbeitsspeicher und Grafikkarte: die in der CPU integrierte Grafikeinheit nutzt grds. das RAM, zwackt sich also von diesem eine gehörige Portion ab, der Dir im Anwendungsbetrieb fehlen wird. Inwieweit sich das konkret auf die Nutzung auswirkt, hängt von der von Dir verwendeten Software ab - für das Surfen im Internet reicht das sicherlich noch immer, bei anderen Anwendungen wäre ich mir da bald nicht mehr so sicher (die Anwendungen einschl. Windows brauchen ja mitnahezu jeder Neuerung auch mehr Speicher). Von daher würde ich tatsächlich zu einer "echten" Grafikkarte raten - auch wenn es dann "nur" eine GTX 1030 oder 1050 bzw. die Äquivalente von AMD sind (Radeon R570 o.ä.). Die bringen ihren eigenen Arbeitsspeicher mit und die 8 Gigs kann sich das OS selbst einteilen wie es das braucht....
Zu den SSD hat sich snaapsnaap ja schon ausgelassen - eine M.2 macht nur Sinn, wenn Du größere Datenmengen schnell transferieren möchtest. Dir wird sehr wahrscheinlich die 860 Evo mehr als ausreichen!
Noch ein Wort zum Arbeitsspeicher: immer erst schauen, ob der zum Mainboard kompatibel ist! Dafür gints auf den Seiten der Hersteller i.d.R. Listen mit geprüftem kompatiblem RAM - einen anderen RAM zu nutzen ist Lotterie und kann bedeuten, dass der nicht läuft. Gerade AMD ist dafür bekannt, sehr wählerisch zu sein!
 

schlagschnurr

Lieutenant
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Als Teile habe ich bisher gedacht:

CPU: Intel Core i5-9600K
Mainboard: Gigabyte Z390 Gaming X
RAM: G.Skill Dimm 8GB DDR4-3000
Speicher: Samsung 970 Evo 250GB
Gehäuse: be quiet! Silent Base 601
Netzteil: be quiet! Pure Power 10 500W
CPU-Lüfter: Alpenföhn Ben Nevis oder be quiet! Pure Rock
Schließe mich vielen Vorrednern an, dazu meine Änderungsvorschläge
CPU: Intel Core i5-9600K Wenn Intel: i3 ansonsten AMD Ryzen 3 220G, günstiger und Leistung vollkommend aussreichend für deinen Nutzungsspektrum
Mainboard: Gigabyte Z390 Gaming X Nimm ein H310 oder B360, du übertaktest nicht, schlicht rausgeworfenes Geld, such dir das Board mit den Anschlüssen die du brauchst.
RAM: G.Skill Dimm 8GB DDR4-3000: + 8GB
Speicher: Samsung 970 Evo 250GB: oder eine 500GB SATA Samsung SSD oder Crucial + eine 500GB+ HDD
Gehäuse: be quiet! Silent Base 601 Geschmackssache
Netzteil: be quiet! Pure Power 10 500W: P11, 400W aussreichend
CPU-Lüfter: Alpenföhn Ben Nevis oder be quiet! Pure Rock: overdressed

durch die Änderungen sparst du dir bestimmt, 100 bis 150€ ein, wenn du einen i3 nimmst kauf dir noch eine 1050Ti respektive AMD Pedant und alles passt.
 

Drakonomikon

Commander
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CPU: AMD Ryzen 5 2600 6x3.4GHz
Mainboard: ASRock B450 Pro4
RAM: 16GB S.Gkill Aegis DDR4-3000 CL16
GPU: 8GB XFX Radeon RX 580 GTS Black Aktiv
SSD: 500GB Samsung 970 Evo M.2 2280 NVMe
Netzteil: 400W beQuiet Pure Power 11 CM
Gehäuse: nach Wunsch

Preis: 780-800€ (je nach Gehäuse)
Wenn du die Grafikkarte weglässt zahlst du 200€ weniger.
 

kroto

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Wenn du die Grafikkarte weglässt zahlst du 200€ weniger.
Gute Zusammenstellenung, das ist sogar schon ein richtiger "Gaming PC"
Jedoch ohne Grafikkarte nicht Lauffähig da müsste man dann den Ryzen 2400G nehmen.
Dieser sollte jedoch ausreichen.
Der Intel CPU ist halt ohne zusätzliche Grafikarte zum spielen absolut ungeeignet. Und mit Grafikkarte ist das Setup zu teuer oder im vgl zu Drakonimikons Zusammenstellung zu leistungsschwach.
 

Drakonomikon

Commander
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Diesen PC habe ich auch für einen Kumpel letzte Woche genau so zusammengestellt. Ziel war ein 800€ Gaming PC. Zu diesen Budget ist ein Intel System nicht vernünftig. Man muss da völlig unvoreingenommen ran gehen. Diese Pauschalisierung, Intel sei besser als AMD, kann man so nicht stehen lassen. AMD hat gerade im niedrigeren Preissegment die Nase vorn. Ich für meinen Teil kaufe aber nur CPUs mit maximaler Performance (insbesondere Single Core Performance). Da ist Intel der Sieger. Aber ich spiele nicht nur, sondern arbeite auch mit dem PC.

Computerbase bietet gute Tests an. Nach diesen Tests kam ich zum Schluss, dass der Ryzen und die AMD Grafikkarte die beste Option darstellen. Denkbar wäre noch die GTX 1060. Allerdings ist die ca. 5% langsamer und kostet das Gleiche.

Streitbar ist noch die SSD. Hier kann man sparen wenn man eine Crucial nehmen würde. Ich habe aber auf die M.2 SSD gesetzt um dem PC etwas wertiger zu machen. Aus meiner Sicht ist es es wert.

Der RAM muss vermutlich im BIOS manuell eingestellt werden. Statt 3000MHz werden vermutlich nur 2933MHz laufen. Allerdings habe ich zu dem Thema keine praktische Erfahrung mit den aktuellen AMD Boards.

CPU kommt in den PCIE_2 Steckplatz. SSD in den M.2_1 Steckplatz. RAM in die A2 und B2 Bank stecken (sonst kein Dual-Channel). UEFI Boot nicht vergessen! Windows 10 Professional gibt es für unter 5€ bei Rakuten.de.
 

Denniss

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NVMe SSD ist und bleibt unsinnig für normalgebrauch, für wenig mehr Einsatz hätte man das Doppelte bei einer normalen SATA SSD oder man spart einiges bei einer SATA SSD gleicher größe.
 
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cm87

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Ich für meinen Teil kaufe aber nur CPUs mit maximaler Performance (insbesondere Single Core Performance). Da ist Intel der Sieger
Stimmt ja auch, Intel hat derzeit noch immer die schnellste Gaming CPU - In höheren Auflösungen wird der Vorsprung natürlich geringer. Aber auch, wenn man sich guten RAM kauft und diesen übertaktet kommt man auf Augenhöhe der Intel CPUs (zumindest wird der Vorsprung durch Intel um einiges weniger) - Das einzige die Preise der Intel CPUs sind da, leider, noch viel zu hoch.

Streitbar ist noch die SSD. Hier kann man sparen wenn man eine Crucial nehmen würde. Ich habe aber auf die M.2 SSD gesetzt um dem PC etwas wertiger zu machen. Aus meiner Sicht ist es es wert.
Hab auch eine M2 SSD mit NVMe Protokoll - wollte es mal ausprobieren und man merkt im normalen Betrieb keinen großen Vorsprung gegenüber einer SSD. Für Videobearbeitung mit großen Dateien natürlich schon. Muss der TE sich entscheiden, was damit gemacht werden soll.

Der RAM muss vermutlich im BIOS manuell eingestellt werden. Statt 3000MHz werden vermutlich nur 2933MHz laufen. Allerdings habe ich zu dem Thema keine praktische Erfahrung mit den aktuellen AMD Boards.
Der RAM muss eigentlich immer mit dem XMP/DOCP Profil im BIOS geladen werden (auch Intel). Ansonst läuft das Teil auf 2133MHz bzw. 2400 MHz.
 

Drakonomikon

Commander
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Ja gut, RAM würde ich auch immer mit dem DOCP Profil laden. Ich wollte hier nur anmerken, dass man 2933MHz einstellen sollte, obwohl der RAM eigentlich ein 3000MHz ist. Ich meine aber, das letzteres mit AMD Systemen nicht ideal wäre (kann mich aber irren).
 

LukS

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Der RAM muss vermutlich im BIOS manuell eingestellt werden. Statt 3000MHz werden vermutlich nur 2933MHz laufen. Allerdings habe ich zu dem Thema keine praktische Erfahrung mit den aktuellen AMD Boards.
Das stimmt so schon länger nicht mehr. Alle aktuellen AM4 Boards mit B450 bzw X470 Boards können das mittlerweile meist ohneProbleme. Einige ältere Boards haben UEFI Updates bekommen, wodurch sie das (also 3000Mhz) auch können.
Ergänzung ()

Ja gut, RAM würde ich auch immer mit dem DOCP Profil laden
DOCP heißt es nur bei Asus. Die meisten anderen bezeichnen es auch als XMP oder AXMP.
Ich wollte hier nur anmerken, dass man 2933MHz einstellen sollte, obwohl der RAM eigentlich ein 3000MHz ist. Ich meine aber, das letzteres mit AMD Systemen nicht ideal wäre (kann mich aber irren).
3000Mhz war früher einfach nicht verfügbar und deshalb ging es bei AMD einfach nicht. Es ist mittlerweile bei den meisten boards verfügbar und geht auch ohne Probleme. Den unterschied zwischen 3000@CL16 und 2933@CL16 mekrst du in keiner einzigen Anwendung/Spiel. Höchstens bei Synthetischen Benchmarks.

Gibt hier lieber keine Empfehlungen ab, wenn du dich nicht mit AM4 bzw. Ryzen beschäftig hast. Schon gar nicht wenn es um Office PCs geht. Da ist eigentlich eine AMD APU immer einem Intel System vorzuziehen.
 
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Ash1983

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Moin erstmal,
als eingefleischter Intel-Fan möchte auch ich einmal ein Statement zu Deiner Frage abgeben - zunächst einmal möchte ich vorweg schicken, dass ich die aktuellen AMD-CPU's nicht aus eigener Erfahrung kenne und möchte AMD deshalb nicht schlecht machen. Dass ich Intel-Fan bin ist einfach darin begründet, dass ich in der Vergangenheit mit einem Athlon 64 voll auf die Nase gefallen bin während ich mit Intel CPU's - angefangen beim Pentium 2 in mehreren Abstufungen bis hin zum i5-6500 nie Probleme hatte... [...]
Und wie denkst du dann vernünftige Kaufberatung durchführen zu können, wenn du mangels Kenntnissen einen von zwei Herstellern von vornherein ausschließt? Und wie kann man mit einer Athlon 64 CPU bitte auf die Nase fallen? Der Fehler wird vermutlich bei dir liegen und es wäre ein leichtes, sich mal vernünftig zu informieren, aber dafür müsste man natürlich raus aus der Komfortzone, einfach 50% der Produkte am Markt zu ignorieren, ist halt einfacher.
 
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