Welches Macbook? - Langlebigkeit, Stabilität und Ruckelfreiheit

Wenn du die Musikaufnahmen auch bearbeiten willst, würde ich mindestens zu einem Quadcore raten. Ob CPUs mit noch mehr Kernen sinnvoll sind, hängt dann von der konkreten Nutzung ab. In manchen Situationen sind CPUs mit mehr Kernen trotz hohem theoretischen Turbo sogar langsamer weil sie eher ins Throttling kommen. Manche Sachen lassen sich aber gut auf mehrere Kerne aufteilen, die dann wiederum effizienter arbeiten und unterm Strich mehr Leistung bringen.

Persönlich würde ich auch das 16“ abwarten. Es soll angeblich nicht grösser als die jetzigen 15“ werden, nur eben kleinere Bildschirmränder haben. Die alten 15“ von 2015 und früher sind übrigens ein gutes Stück grösser. Bei den Modellen von 2016 bis 2019 wäre mir das mit der Tastatur zu heikel. Klar repariert Apple das, aber wer will schon ständig in Sorge leben dass evtl eine langwierige Reparatur ansteht. Man muss ja auch erstmal nen Termin bekommen und die Tastatur ist nicht eben in einer Stunde getauscht.

Bzgl des geklebten Akkus würde ich mir keine allzu grossen Sorgen machen. Klar, Akku ist ein Verschleissteil und muss evtl mal getauscht werden. Habe das selber schon bei einem Bekannten gemacht. Ifixit Kit bestellt, aber nicht nach deren Methode das gesamte Logic Board ausgebaut. Viel effektiver ist die Schnur-Methode wo man unter die Akkus fährt und sich durch den Kleber vorarbeitet. Dauert alltogether keine halbe Stunde. Gibt zig Videos im Netz dazu.

Also wie gesagt, schau mal was das 16er so bringt wenn es nicht allzu eilig ist.
 
Nur, dass aktuell Gerüchte aufkommen, dass das neue MBP erst nächstes Jahr kommen soll :(
 
Der ganze Thread ist bis dato fast ausnahmelos ein Fall für das Aquarium - hier scheint es für einige Leute nur ENTWEDER/ODER zu geben - beides geht nicht und Apple ist nur für Fanboys (komisch, ich habe einen Windows-Desktop und einen Apple-Laptop und bin noch nicht vom Blitz erschlagen worden).

Die von dir genannte Konfiguration 13", i7 Quad-core, 16GB Ram, 1TB Platte ist gut - Apple baut Spitzen-Notebooks was die Verarbeitung und die Haptik angeht, und wer etwas anderes erzählt hat schlicht keine Ahnung/noch nie eins besessen. Du bezahlst bei Apple aber auch IMMER das Design und die Marke, du bekommst vergleichbare Windows-Geräte für bis zu 500 Euro weniger. Damit muss man leben können.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich MacOS deutlich angenehmer finde als Windows 10, optisch wie auch von der Benutzerfreundlichkeit her. Und aus der Erfahrung hier aus der Firma mit gut zwei dutzend Geräten kann ich sagen, dass Thinkpads aus dem Jahre 2012 schon lange ausgemustert/in den Schrott gegangen sind, weil sie einfach nicht mehr richtig funktionierten und die Leistung unter Win10 unterirdisch war und MacBook Pros aus dem Jahre 2012 nach wie vor einen guten Dienst verrichten, auch wenn Sie nur als Ersatzgeräte im Schrank liegen. Die Akkus bei keinem Gerät mussten bist dato getauscht werden. Moderne Akkus halten mehrere 1000 komplette Ladezyklen durch, dafür brauchst du schon mehrere Jahren, zumal Apple davon spricht, dass man nach 1000 Zyklen noch 90% der Maximal-Kapazität hat. Ich habe bisher noch kein MacBook Akku tot bekommen, und ich nutze die Dinger seit 2008.

Leistungstechnisch bist du mit aktuellen MacBook Pros und auch mit aktuellen Ultrabooks im Windows Bereich für ein paar Jahre abgesichert, spätestens nach 4-5 Jahren würde ich meine Geräte aber (wegen der Leistung) immer austauschen, egal von welchem Hersteller, es kommt aber auch darauf an, ob man nur ein Excel/Word-Tiger ist oder auch "anspruchsvollere" Programme nutzt.

Die Butterfly-Tastaturen in den Macs sind mittlerweile in der dritten Generation im Einsatz, werden aber wohl nicht fortgeführt, und die sind leider wirklich nicht das Gelbe vom Ei - ich persönlich hatte in den letzten 2 Jahren keinen Ausfall zu verzeichnen, auch hier in der Firma niemand, aber die negativen Berichte dazu finden sich zahlreich. Ich denke trotzdem, dass die aktuelle Generation bei pfleglicher Behandlung durchaus ein paar Jahre durchhalten kann.

Übrigens, die aktuelle MBP Generation hat kaum Probleme mit Thermal-Throtteling, das ist Vergangenheit. https://appleinsider.com/articles/1...erformance-in-the-eight-core-2019-macbook-pro (Aber Hauptsache etwas behaupten, das man irgendwann mal irgendwo gehört hat)
 
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Zu den Thema "Datenschutz und macOS" möchte ich diesen Guide empfehlen:
macOS Security and Privacy Guide
Auch wenn man sicherlich nicht allen Punkten folgen muss, trägt der Guide enorm zum Verständnis von macOS ansich bei und gibt Hinweise darauf, wie man das Betriebssystem datenschutzfreundlich betreiben kann.
 
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Blackvalfaris schrieb:
Ich hatte bisher über das MacBook Pro 13'' (2019), i7, 16GB, 1TB nachgedacht. Sinnvoll? Gibt es eine bessere Konfiguration?

Bei dem Preis, wäre da ein 15"er nicht besser? Oder brauchst Du es klein?

Vielleicht auf das kommende 16" warten wenn Du Zeit hast. Zumindest noch bis November,soll ja angeblich ende Oktober dann News geben.

Listenpreis deiner Auswahl: 3.099.- EUR

Für 2.699.-EUR gibts das wesentlich perfomanteire 15"er mit 6 Core i7.

Statt viel internem Speicher dann einfach per TB 3 extern anklemmen. 1TB gibts für unter 250.-EUR
 
-=Ryo=- schrieb:
Bei dem Preis, wäre da ein 15"er nicht besser? Oder brauchst Du es klein?

Vielleicht auf das kommende 16" warten wenn Du Zeit hast. Zumindest noch bis November,soll ja angeblich ende Oktober dann News geben.

Listenpreis deiner Auswahl: 3.099.- EUR

Für 2.699.-EUR gibts das wesentlich perfomanteire 15"er mit 6 Core i7.

Statt viel internem Speicher dann einfach per TB 3 extern anklemmen. 1TB gibts für unter 250.-EUR

Für 2550€ ~ gibt es fast immer auch das 15" 2019 mit 8-Core i9 und 512gb ssd
 
Ich hatte lange Zeit ein 13er MBP (late 2013) und war mit dem Gerät sehr zufrieden. Am Ende war es jedoch für Bildbearbeitung mit großen RAW Files einfach zu langsam und neue Mac waren mir zu teuer.

Falls dich der hohe Preis nicht abschreckt, bekommst du mit den Macs feine Geräte. Allerdings lässt MacOS auch einige Features vermissen die ich unter Windows schätzen gelernt habe (Fenster Management, Zugriff auf Versteckte Ordner, verfügbare Software). MacOS ist einfach ein anderes OS das wieder erlernt werden muss. Sowas wie das Fenster Management kannst du aber über kleine Apps zurückbekommen.

Perfekt ist Apple nicht, aber es gibt kaum Konkurrenzprodukte in meinen Augen (16:10 Display, Verarbeitung, Touchpad, Haptik) und wenn dann kosten die auch bei Windows nicht weniger.

Grundsätzlich würde ich RAM und SSD so groß wie möglich (Budget) wählen und bei der CPU auf das mittlere Modell zurückgreifen (gab wohl z.B. beim i9 das Problem das der durch die Abwärme throttlen musste und dadurch langsamer war als der kleinere i7). Quadcore ist bei deinen Anforderungen aber auf jeden Fall Pflicht (also echter Quad, kein Dualcore mit SMT).
 
charmin schrieb:
Allerdings lässt MacOS auch einige Features vermissen die ich unter Windows schätzen gelernt habe (Fenster Management, Zugriff auf Versteckte Ordner, verfügbare Software). MacOS ist einfach ein anderes OS das wieder erlernt werden muss. Sowas wie das Fenster Management kannst du aber über kleine Apps zurückbekommen.

Klar, da hat jedes OS so seine Vor- und Nachteile. Ich mag an macOS zB die blitzschnelle Suche, die Möglichkleit im Finder mit Tabs zu arbeiten, dass man mit den Update warten kann bis man sich sicher ist, dass alles korrekt läuft und vieles mehr.
Die versteckten Ordner lassen sich übrigens mit CMD+SHIFT+. bis zum nächsten Neustart einblenden. Oder dauerhaft per Terminal. Per Terminal läßt sich das System an allen möglichen Stellen auch sehr tief anpassen. Oder auch wie du schreibst mit Zusatzsoftware den eigenen Ansprüchen nach aufwerten. Gibt auf jedenfall im Netz endlos viele (Video)Tutorials die alle denkbaren Problemchen abdecken. Aber ist bei Windows im Grunde das gleiche.
 
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