Wertschätzung des Kunden bei der Telekom

areiland schrieb:
denen es deshalb komplett latte ist, ob eine der genutzten Webseiten nach einer Sekunde oder nach eineinhalb Sekunden geladen wird
Die von der Thematik am stärksten betroffenen Inhalte laden minutenlang bis teilweise überhaupt nicht.

areiland schrieb:
Die allermeisten Menschen wollen wie ich einfach nur das Netz nutzen und eine hohe Verfügbarkeit ihrer Anschlüsse und der gebuchten Bandbreite haben. Genau das hab ich bei der Telekom
Genau die gebuchte Bandbreite kommt in Richtung der durch schlechtes Peering beeinträchtigten Dienste eben nicht mehr durch und genau das zeigt der Netzbremse-Speedtest.

areiland schrieb:
Zwei Tage später war das Problem gelöst, das im DSLAM lag.
Wenn du eine stabile Leitung hast, ist das quasi eine Einladung dazu, den Provider zu wechseln und das bessere Peering bei einem der Anderen mitzunehmen, während die Leitungsstabilität erhalten bleibt. Das Risiko des möglicherweise schlechteren Kundenservice in Sachen Entstörung sollte für dich ja keine allzu große Rolle spielen.

areiland schrieb:
denen Latenzen von zwei drei Millisekunden vollkommen egal sind.
Bei den gedrosselten Diensten wie Cloudflare, die an andere Knoten ausweichen mussten, um der Telekom den Traffic zu übergeben, waren es eher 100-200 ms und das merkt man durchaus.

Schön, wem Telekom-Internet gefällt, aber so lange gewisse Nachteile erwiesen sind, sollte deren Internet langfristig am günstigsten sein und nicht das teuerste Angebot darstellen, sobald man aus dem Rabatt raus ist.
 
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DLMttH schrieb:
Die von der Thematik am stärksten betroffenen Inhalte laden minutenlang bis teilweise überhaupt nicht.
Sowas kenne ich aber gar nicht!
Nochmal: Alle von uns genutzten Webseiten laden völlig normal und stellen ihre Inhalte völlig zeitnah zur Verfügung.
DLMttH schrieb:
Genau die gebuchte Bandbreite kommt in Richtung der durch schlechtes Peering beeinträchtigten Dienste eben nicht mehr durch und genau das zeigt der Netzbremse-Speedtest.
Bei uns aber schon, jeder Speedtest zeigt, dass von den gebuchten 100Mbit immer mindestens 95Mbit auch verfügbar sind. In der Regel liegen wir aber sogar bei um die 103Mbit, wenn nicht gerade Magenta TV läuft.

Und warum sollte ich zu einem anderen Provider wechseln, wenn ich mit der Telekom zufrieden bin? Damit es mir mit dessen Service schlechter geht, nur weil ich der Technikbubble unbedingt einen Gefallen tun wollte, die anderen Menschen grundsätzlich ihre unmassgebliche Meinung aufzwingen muss?

Deshalb nochmal: Die allermeisten Menschen in diesem Land sehen und spüren diese angeblich so schlimmen Beinträchtigungen gar nicht. Denn das ist eine rein akademisch aufgeblasene Diskussion, deren reale Auswirkungen nur bei ein paar Leuten ankommen, die wirklich zeitkritische Webanwendungen nutzen - was aber eben abseits der Technikbubble niemand tut.
 
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areiland schrieb:
Sowas kenne ich aber gar nicht!
Weil du wie jeder Andere auch nicht das vollständige Internet nutzt. Du und ein paar Andere hier tun aber so, als ob euer Nichtmerken bedeuten würde, dass das Grundproblem nicht existiert. Wenn ihr das dann vehement so kommuniziert, läuft jemand anders Gefahr, dies zu glauben und bereut möglicherweise seinen nächsten Providerwechsel. Das alles ohne einen persönlichen Vorteil für euch, denn das Einzige, was ihr persönlich damit erreicht, Andere zur Telekom zu kriegen, ist, dass Netzübergänge dann doch irgendwann so überlastet sind, dass ihr anfangt, es zu bemerken. So verliert am Ende Jeder.

areiland schrieb:
Bei uns aber schon, jeder Speedtest zeigt, dass von den gebuchten 100Mbit immer mindestens 95Mbit auch verfügbar sind.
Genau, die normalen Speedtest-Server liegen i.d.R. auch in Netzen, bei denen sich jeder Provider um eine vernünftige Anbindung dorthin bemüht.

areiland schrieb:
Deshalb nochmal: Die allermeisten Menschen in diesem Land sehen und spüren diese angeblich so schlimmen Beinträchtigungen gar nicht.
Die meisten Körper merken auch nicht, wenn man ein auf die Straße gefallenes Eisbällchen nach der "5-Sekunden-Regel" verspeist. Trotzdem würde der vernünftiger Mensch in der Regel ein frisches Eisbällchen kaufen und keines, welches vom Asphalt aus zum selben Preis serviert wird. Warum es mit dem Internet anders halten?

areiland schrieb:
Denn das ist eine rein akademisch aufgeblasene Diskussion, deren reale Auswirkungen nur bei ein paar Leuten ankommen, die wirklich zeitkritische Webanwendungen nutzen - was aber eben abseits der Technikbubble niemand tut.
Im Gegenteil. Sobald du einen tatsächlich durch Telekom-Peering beeinträchtigten Dienst nutzen willst, fühlt es sich wie ein Schlag in den Magen an. Hier eine kleine Linksammlung, auch wenn ihr dazu neigt, Fakten in der Hinsicht komplett zu ignorieren oder die User als Lügner hinzustellen, welche Peering-Probleme der Telekom bezeugen.
 
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Drollig wie User die gar nicht bei der Telekom sind was von "Schlag in den Magen" faseln. So ein Internet ist was höchst dynamisches. Was gestern war hatt heut schon keine Relevanz mehr. Der momentane Status ist jedenfalls für mich sehr gut.
 
Ich habe über Arbeit und Familie Zugriff auf ungefähr 30 Internetanschlüsse, zehn davon bei der Telekom. Genug um mir immer eine aktuelle Meinung bilden zu können.

Luftgucker schrieb:
Der momentane Status ist jedenfalls für mich sehr gut.
Ja, weil du eben das Glück hast, nicht auf schlecht angebundene Dienste angewiesen zu sein. Sorry, wenn ich die Meinung derer, die die Probleme bemerken, höher gewichte, als die Meinung der User, welche (noch) nichts bemerkt haben.

Krassestes Indiz sind doch eigentlich die User, die einst von der Telekom als Provider vollends überzeugt waren und dann doch die Peering-Einschränkungen bemerkt haben. Allein davon hast du hier mehrere. Krasser noch, der umgekehrte Fall tritt quasi nie auf.
 
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Nein, ich sehe das anders. Ich habe damals für 100mbit bezahlt. Bekam aber nur 23mbit, weil nicht mehr möglich war.
Das die Telekom dann, als mehr möglich war, nicht mehr geliefert hat, ist schon dreist.
Mein Bruder hat in den 80ern mal 600DM für seinen Telefon-Anschluss bezahlen müssen. Seit dem hat er nie wieder einen Telefon-Anschluss gehabt. Irgendwer hat eine teure Nr angerufen, als er nicht zu Hause war.
Telekom nein danke, nie wieder!
Die Sperrung der teuren Nr. War da noch nicht möglich. Das kam erst später.
Eine Sperrung in den Telekom Routern ist heute noch immer nicht möglich, aber im Kundencenter versteckt möglich und kann jederzeit deaktiviert werden.
Ja da möchte man gerne die Hoheit über diese Möglichkeit haben, falls das Gesetz diesbezüglich geändert wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
areiland schrieb:
Genau das hab ich bei der Telekom
Genau das hast du auch bei allen anderen Anbietern, die das Netz der Telekom als Vorleistungsprodukt nutzen.

Du kannst ja gerne bei der Telekom bleiben, wenn dir der objektiv schlechtere Internetzugang nichts ausmacht und du die höheren Preise gerne zahlst. Ist deine Entscheidung und interessiert mich nicht.
Im Allgemeinen gibt es aber ein Problem, das einige Leute auch merklich stört, und daher sind die Anschlüsse objektiv nicht empfehlenswert. Alle Mitbewerber auf der Infrastruktur sind günstiger und mindestens genauso gut, meistens sogar besser.
 
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rezzler schrieb:
Unplausibel, da VF und o2 ja auch auf Telekom-VDSL setzen.

Ja, nach dem Nahbereichsausbau mit Vectoring VDSL ist das so. Aber davor war das anders.
Telekom hier maximal VDSL50, da Versorgung aus der Vermittlungsstelle.

Easybell hat VDSL ebenfalls aus der Vermittlungsstelle geschaltet, da Telefonica (heute o2) seinerzeit noch eigene Hardware in der Vermittlungsstelle stehen hatte. Ein Anruf bei Easybell damals, und es wurde das 100000 Mbit Profil geschaltet. Davon kamen dann knapp über 80 Mbit an. Wenn man bedenkt, das die Telekom hier erst gar kein VDSL noch ADSL2+ schalten wollte bei einer Leitungslänge von knapp unter 300m zur Vermittlungsstelle, sondern maximal DSL 6000, weil angeblich keine VDSL fähige TAL zur Verfügung stand, ist das ein Armutszeugnis für die Telekom.

Ich bin dann damals gerne zu Easybell via Telefonica VDSL gegangen. Denn diese konnten das anbieten, was die Telekom nicht anbieten wollte. Nach dem Nahbereichsausbau war dann zwar 250 Mbit buchbar. Aber ankamen dann "nur" ca 220 Mbit, da die Leitung zu lang war für maximalen Sync. Wunder einem auch nicht, wenn der KvZ erst mit einem knapp 100m langen Querkabel angebunden wurde und der Leitungsweg von dort weitere knapp 200m lang ist.

Was die Aussage von dem CEO der Telekom betrifft. Das ist an Arroganz im Tonfall kaum noch zu übertreffen.
Wie zu guten alten Bundespost-Zeiten, als die Bundespost noch das Monopol hatte. Dem ist heute glücklicherweise nicht mehr so und der Kunde kann wechseln, wenn er nicht zufrieden ist.
 
areiland schrieb:
Einige hier sollten sich vielleicht mal klar darüber werden, dass der allergrösste Teil der Internetnutzer keine zeitkritischen Webanwendungen ausführt und denen es deshalb komplett latte ist, ob eine der genutzten Webseiten nach einer Sekunde oder nach eineinhalb Sekunden geladen wird. Genausowenig sitzt die Masse 24/7 vor einem Terminalfenster und starrt gebannt auf die Ausgabe eines Dauerpings.
Das nicht, aber man kann schon erwarten, dass YouTube auf mehr als 144p läuft , bei Reddit nach 30s Bilder nachgeladen werden und ein git clone von GitHUb nicht in einen Timeout läuft. Ist vor einer Zeit sehr regelmäßig abends und nachts erlebt, über Monate. Hat die Telekom nicht interessiert und oh Wunder, ein VPN irgentwo hin hats gelöst. Ein Schelm wer da böses denkt.. Und das ist nichts zeitkritisches, sondern einfach normales Konsumverahlten eines Internetnutzers.
 
DaBas schrieb:
Ja, nach dem Nahbereichsausbau mit Vectoring VDSL ist das so. Aber davor war das anders.
Ja, ist aber halt schon ne Weile her.
DaBas schrieb:
Easybell hat VDSL ebenfalls aus der Vermittlungsstelle geschaltet, da Telefonica (heute o2) seinerzeit noch eigene Hardware in der Vermittlungsstelle stehen hatte.
Das o2/Telefonica ihre Technik nicht mehr mit neuen Kunden beschalten und voll auf Telekom-BSA setzte ist halt auch schon über 10 Jahre her.
DaBas schrieb:
Wenn man bedenkt, das die Telekom hier erst gar kein VDSL noch ADSL2+ schalten wollte bei einer Leitungslänge von knapp unter 300m zur Vermittlungsstelle, sondern maximal DSL 6000, weil angeblich keine VDSL fähige TAL zur Verfügung stand, ist das ein Armutszeugnis für die Telekom.
Absolut. Wobei vor Vectoring da ja auch nur ca. 50 MBit/s gegangen wären.
 
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