Wie kann McDonalds so teuer sein?

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Was bisher unerwähnt blieb: Coupons.

Für mich ist klar, wenn dann mal unvernünftiger Appetit auf Fast Food da ist ... solang es keine Aktion / Coupons gibt, gibts nix.

Und das schlicht aus Prinzip.

Wenn man das Thema also rumdreht: Hat das Gros des vollen McDonalds womöglich Coupons genutzt, weshalb deren Essen einfach schlichtweg nicht so teuer wie deins war?
 
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WildKätzchen schrieb:
Wie ist es bei euch. Isst ihr manchmal bei McDonalds?
Seltenst.

Im letzen Jahr habe ich nichts bei McDonalds gegessen und dieses Jahr habe ich das auch nicht vor.

Ich war letztes Jahr zweimal bei Burger King essen.

Ansonsten ist mir ein gutes Essen in einem Restaurant lieber, wobei ich aber eingestehen muss, dass es mir bei Muttern besser schmeckt. :)
 
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jtr00 schrieb:
Wenn man das Thema also rumdreht: Hat das Gros des vollen McDonalds womöglich Coupons genutzt, weshalb deren Essen einfach schlichtweg nicht so teuer wie deins war?
Das vermute ich auch.

Ich denke was hier in den letzten Posts geschrieben wird ist die Zukunft. Das ist ja der Wahnsinn, den Leuten gehts immer schlechter, aber McDonalds ist voll. Ich bin mal gespannt wie McDonalds darauf reagieren wird. Die coupons sind auf jeden Fall attraktiver, vorallem das Eis finde ich da ansprechend, aber im großen und ganzen ist das immernoch ein Luxus, den man wo anders besser für nicht viel mehr bekommen kann. Ganz zu schweigen was man sich z.B. für 15€ zuhause machen kann oder wenn der Schuh drückt wie viel man sparen kann auf dauer.
 
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CyborgBeta schrieb:
Es fängt bei der Gängelung an, möglichst ausgeglichen und gesund zu essen.
Bitte was? Gesunde und ausgeglichende Ernährung ist vergleichsweise günstig, wenn man mit Pestiziden, Medikamenten, Ausbeutung der Dritten Welt und Kinderarbeit kein Problem hat. Und das haben die meisten Menschen nicht. Zumindest nicht beim Einkauf. Wenn man sowas nicht will, dann wird es allerdings teuer.
 
Lies den Satz davor gefälligst auch. McDonalds ist sau teuer geworden. Und nein, ich bin kein Vegetarier oder Veganer, tut mir leid für dich. Ich esse Fleisch, da kannst du dich auch paar mal auf den Kopf stellen, aber das ändert nichts daran.
Ergänzung ()

Habu schrieb:
Was verstehst du nicht? Dass nicht versucht wird, angeblich "gesunde" Ernährung aufzuzwingen? 🤷‍♂️
 
Mich geht es nichts an, was du isst, das ist deine Sache. Ich hab es so verstanden, dass die Kosten durch eine Gängelung zu möglichst gesunder Ernährung steigen. Dem Zusammenhang kann ich nicht folgen. Ist doch nicht so, dass es neuerdings eine Art Tabaksteuer auf ungesundes Essen gäbe und nur noch das gesunde Zeug subventioniert wird.
 
Mongoo schrieb:
Keine Döner ... Wird alles boykottiert. Ich habe schon genügend Zeug gegessen von denen. Reicht auch mal
Wenn man es nicht übertreibt, dann kann man gelegentlich schon mal sowas essen. Die Menge und Frequenz machts. Selbst Mäckes oder Burger King kommen bei uns gelegentlich mal vor, also wirklich sehr gelegentlich - zuletzt im Oktober 2022, weil wir im Urlaub abends noch einen kleinen Imbiss nehmen wollten, bevor wir im Hotel verschwanden. Auch Döner eher im Vierteljahrestakt. Aber die eben von nem kleinen Kebabladen, den wir schon sehr lange kennen und der heute noch nur äusserst faire 6 Euro verlangt.

Wenn wir mal keine Lust zum kochen haben, dann darf auch das mal auf dem Speisezettel stehen, es macht aber eben nur einen Mikroanteil unserer Ernährungsgewohnheiten aus.
 
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WildKätzchen schrieb:
Ja, ich glaube viele Geschäftsmodelle funktionieren nur auf der Grundlage von zunehmender Leichtsinnigkeit. So wie ich es verstanden habe, ist die wirtschaftliche Lage schlecht und wird auch noch wahrscheinlich deutlich schlechter werden, ohne dass ein Ende klar in Sicht wäre.
So schlecht ist die wirtschaftliche Lage überhaupt nicht. Probleme gibt es hauptsächlich in der fertigenden Industrie, und Du auch längst nicht in allen Branchen. Im Bereich Handel und Dienstleistungen sieht es nicht so schlecht aus.
Und selbst wenn, wenn die wirtschaftliche Lage schlecht ist, geht es nicht automatisch allen Leuten schlecht, sondern nur denen, die direkt betroffen sind (weil sie z.B. ihren Job verlieren).

Durch die höhere Inflation der letzten 2-3 Jahre sind natürlich viele Dinge teurer geworden, aber mittlerweile hat es auch in vielen Branchen relativ hohe Lohnabschlüsse gegeben, sodass das zum Teil ausgeglichen wurde.

Durch die Inflation ist also heute einfach mehr Geld im Umlauf als vor 3 Jahren, aber es ist weniger wert. Das sieht man eben auch an McDonalds.

Eine Eigenschaft von Inflation ist, dass nicht alle Preise in gleichen Maße steigen, und auch nicht für jeden gleich. Wer z.b. ein Haus hat und dafür einen Kredit mit fester Zinsbindung abbezahlt, zahlt immer noch das Gleiche wie vor 3 Jahren, im Verhältnis ist für ihn also wohnen billiger geworden. Wer hingegen in den letzten 3 Jahren zur Miete wohnte und im Extremfall umziehen musste, wird wahrscheinlich deutlich mehr zahlen.

Aber gut, McDonalds ist eher überproportional teurer geworden, vor allem die Menüs, die kosteten vor nicht allzu langer Zeit irgendwas um 8 EUR, jetzt sind sie bei 11-12 EUR.

Die meisten Leute gehen ja nicht jeden Tag zu McDonalds, sondern gelegentlich (bei mir ist es meistens bei weiteren Autofahrten, bei Franchise Ketten wie McDonalds ist der Vorteil, das man reproduzierbare Qualität hat, z.B. auch im Ausland...). Wenn ich nun einmal im Monat für 12 anstatt für 8 EUR esse, ist der Einfluss auf meine gesamten Lebenshaltungskosten minimal.

Noch was zum von dir postulierten "Leichtsinn":
In Zeiten von Inflation ist es eher sinnlos sein Geld zusammenzuhalten, die Inflation frisst es ja auf. Viele Familien schaffen es heute sowieso nicht mehr größere Rücklagen zu bilden. Sobald also ein wirtschaftlicher Rückschlag eintritt (z.B. Arbeitslosigkeit) sind sie nach kurzer Zeit von staatlichen Transferleistungen abhängig. Dann kann man auch gleich jeden Monat sein ganzen Einkommen ausgeben.
 
TomH22 schrieb:
Aber gut, McDonalds ist eher überproportional teurer geworden, vor allem die Menüs, die kosteten vor nicht allzu langer Zeit irgendwas um 8 EUR, jetzt sind sie bei 11-12 EUR.
Ich kann mich auch noch gut an die 1€-Burger erinnern, da war ich jetzt auch erstmal verwundert, wie sich das entwickelt hat. Ich kenne zwei junge Damen, die noch im Studium sind, die jede Woche bei MacDonalds essen. Das ist so ein Ritual von denen. Hätte nicht gedacht, dass es da mittlerweile teurer ist als in so manchen Restaurant.
 
TomH22 schrieb:
Noch was zum von dir postulierten "Leichtsinn":
In Zeiten von Inflation ist es eher sinnlos sein Geld zusammenzuhalten, die Inflation frisst es ja auf. Viele Familien schaffen es heute sowieso nicht mehr größere Rücklagen zu bilden. Sobald also ein wirtschaftlicher Rückschlag eintritt (z.B. Arbeitslosigkeit) sind sie nach kurzer Zeit von staatlichen Transferleistungen abhängig. Dann kann man auch gleich jeden Monat sein ganzen Einkommen ausgeben.
Würdest du sagen, dass die Infaltion schlimmer wird oder sogar hyperinfaltion eintreten wird?
 
WildKätzchen schrieb:
Ganz zu schweigen was man sich z.B. für 15€ zuhause machen kann oder wenn der Schuh drückt wie viel man sparen kann auf dauer.
Zuhause Essen und Restaurant kann man nicht vergleichen.
Erstens muss man überhaupt zu Hause sein, um das tun zu können, zweitens ist selber kochen relativ viel Arbeit, vor allem wenn man das Einkaufen auch berücksichtigt. Zusätzlich darf man Essen ja nicht nur unter funktionalen Aspekten sehen. Es hat eine soziale und psychologische Komponente (z.B. Selbstbelohnung). Meine Frau und ich sind beide im Home Office und essen dadurch meistens zu Hause. Aber an manchen Tagen gehen wir auch mittags Essen. Da geben wir locker 40-45 EUR für uns Beide aus. Aber es ist einfach ein netter "Tapetenwechsel".
Zu Hause kochen hat ja auch seine Herausforderungen. Entweder macht man irgendeines seiner paar Standardgerichte, das wird irgendwann öde, oder probiert was Neues aus, dazu hat man aber nicht immer die mentale Kapazität.

Bei uns drückt aber auch kein Schuh....
 
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TomH22 schrieb:
In Zeiten von Inflation ist es eher sinnlos sein Geld zusammenzuhalten...
Das ist aber jetzt eher falsch formuliert, denn Inflation gibt es immer! Entscheident ist immer nur die Inflationsrate, die ein gesundes Mass einfach nicht überschreiten sollte. Würde man nur die Inflation als Maßstab anlegen, dann dürfte man niemals Erspartes besitzen. Preissteigerungen an sich gibt es immer und die sind per se auch nicht schlimm. Nur müssen die erzielbaren Löhne und Zinserträge diese Preissteigerungen auch wieder ausgleichen.

Nur wenn die Löhne und Zinserträge der Inflationsrate nicht mehr folgen können, weil diese weit schneller steigt als die Erträge aus Arbeit und Zinsen, dann haben wir ein Problem.
 
Ich gehe ebenfalls nur mit Coupons etc. zu McDonald's und Konsorten.

Meistens ein Menü für circa 10 € und dann für 6 oder 7 € 20er Nuggets.
 
Kann mir hier jemand sagen in welcher Frequenz diese McDonalds Gutscheine erscheinen? Jeder Quartal?
 
WildKätzchen schrieb:
Würdest du sagen, dass die Infaltion schlimmer wird oder sogar hyperinfaltion eintreten wird?
Für eine Hyperinflation gibt es zur Zeit keine Anzeichen. Global überwiegen zur Zeit preistreibende Faktoren den stabilisierenden, z.b. drohende Zölle. Das mit den Zöllen betrifft zwar kurzfristig eher die USA, aber auch im Euro Raum steht das ja teilweise zur Debatte. Das wir also kurzfristig eine Phase extrem niedriger Inflation bekommen sehe ich eher nicht.
areiland schrieb:
Nur wenn die Löhne und Zinserträge der Inflationsrate nicht mehr folgen können, weil diese weit schneller steigt als die Erträge aus Arbeit und Zinsen, dann haben wir ein Problem.
Ja klar. Zinsen auf "sichere" Anlagen wie Sparbücher sind aber schon seit Jahren niedriger als die Inflation. Auch die klassischen Altervorsorgeprodukte sind nur recht renditeschwach. We heute sinnvoll Geld anlegen will, muss an die Börsen gehen, z.B. über ETFs. Dass kann man natürlich auch machen, wenn man nicht viel Geld sparen kann, man kann auch mit 25 EUR im Monat einen ETF Sparlplan eröffnen. Nur eignen sich ETFs nicht gut als "Sparstrumpf für Notlagen".
Ergänzung ()

WildKätzchen schrieb:
Kann mir hier jemand sagen in welcher Frequenz diese McDonalds Gutscheine erscheinen? Jeder Quartal?

Da kannst Du so viele Drucken wie Du willst:
https://www.mcdonalds.de/gutscheine/

Oder einfach die App benutzen...
 
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Interessante Diskussion. Und da sag mal einer eine kaufmännische Ausbildung oder ein bwl Studium wären nutzlos 😉

Ich kann mir die steigende Nachfrage nach mcd auch nur damit erklären dass sich viele ein "richtiges" Restaurant nicht mehr leisten können oder wollen.
Bei mcd schlagen natürlich die Energiepreiserhöhungen, Lebensmittelpreise und ja, leider auch der massiv gestiegene Mindestlohn richtig durch. Und mcd hat vermutlich auch kräftigst an der Marge gedreht 😁
 
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Kommt wohl darauf an, wo man wohnt, aber hier in der Großstadt liegen die meisten Gerichte zwischen 12-18€. Pizza mit Salami oder Thunfisch gibts für nen 10er und für ein Chicken Curry nimmt der Inder um die Ecke 14€. Natürlich alles ohne Vorspeise und Getränk, aber dafür macht es dann auch satt. Ich glaube, das könnte auch mit einem gewissen Kultfaktor verbunden sein oder einfach Nostalgie. Immerhin schmeckt es da vermutlich immer noch genauso wie vor 20-30 Jahren.
 
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MilchKuh Trude schrieb:
Ich kann mir die steigende Nachfrage nach mcd auch nur damit erklären dass sich viele ein "richtiges" Restaurant nicht mehr leisten können oder wollen.
Erfolgsrezept ist einfach, man weiß, was man bekommt. Egal, wo man is(s)t. Und wenn der Faktor Zeit mit reinspielt, schlägt das halt jedes klassische Restaurant.

MilchKuh Trude schrieb:
Und mcd hat vermutlich auch kräftigst an der Marge gedreht 😁
This. Schau dir einfach die extremen Gewinnsteigerungen von den großen Unternehmen an. Viele Unternehmen waren zu "günstig" unterwegs bzw. sie hätte nicht antizipiert, dass die Leute dennoch das Zeug trotz massiver Preissteigerung nachfragen.

Btw. der Kaffee ist echt trinkbar. Und durch die Coupons zwischen 1,50€ und 1,80€ konkurrenzlos günstig, wenn man unterwegs ist. Großartig dort was gegessen habe ich dort seit langem nicht mehr. Meine Bestellhistorie besteht nur aus Kaffeebestellung aus halb Deutschland. ☕
 
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WildKätzchen schrieb:
Die spielt bei gewissen Gütern keine Rolle. Es gibt Dinge, die gehen immer: Zigaretten, Handy, etc.
Egal zu welchem Kurs/Preis.
 
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Aufwärts essen gehen, egal ob Fastfood Burger, PommesBude, Dönerbude, Edelrestaurant ist alles in den 2-3 sprunghaft teurer geworden.

Ich hol Essen, wenn überhaupt, da bei Mc und King nur mit Coupons oder oder King des Monats etc. Um bei max 10 EUR pro Person raus zu kommen, fejt es nicht ohne Kompromisse beim Wählen

Wer einfach was zusammenklickert worauf er grad Appetit hat, kommt auch schnell auf 20Euro.
 
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