Wie steht ihr zu Bargeld?

Wollt ihr Bargeld behalten oder...?

  • Ich will Bargeld behalten

    Stimmen: 94 41,6%
  • Ich bin für eine Abschaffung lieber digital/Karte bezahlen

    Stimmen: 14 6,2%
  • Es ist mir egal wenn es irgendwann keins mehr gibt, ich zahle bequem per Karte/Handy

    Stimmen: 48 21,2%
  • Ich bezahle zwar alles was geht per Karte, bin aber trotzdem gegen eine Bargeldabschaffung."

    Stimmen: 70 31,0%

  • Umfrageteilnehmer
    226
@mo schrieb:
Stell' mir schon das begeisterte Gesicht von Teenies vor, wenn ihnen die Oma einen Zwanni auf's Sparbuch schickt anstatt des Geldscheins den sie gleich in mehr oder weniger sinnvolle Dinge umwandeln können.
Ich bin bei uns quasi der "Bargeldeinzahlautomat", alles was rein kommt wird zu mir gebracht mit der Bitte den Betrag zu überweisen.
knoxxi schrieb:
Schade, ich verbummel immer Kassenbons.
Tatsächlich würde ich es gut finden, wenn man sich bei der Kartenzahlung per opt-in für einen digitalen Bon entscheiden könnte. Bei seinem Kartenherausgeber kann man dann einstellen, was mit dem Bon passieren soll. Das erlaubt volle Ausgabenkontrolle.
FrankenDoM schrieb:
Darum ist die Aussage halt einfach nicht zutreffend
und selbst die wurde ja auch erst nachträglich reingeflanscht, die Antwortauswahl ist generell nicht wohlüberlegt. Der TE will damit eigentlich nur gegen die imaginäre Bargeldabschaffung Stimmung machen.
 
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Dann sind wir uns wohl einig, dass wir uns nicht einig sind. Das ist für mich ein so marginaler Unterschied, dass des die grundsätzliche Aussage und das Meinungsbild was darüber erfasst wird nicht verändert.
 
h00bi schrieb:
Tatsächlich würde ich es gut finden, wenn man sich bei der Kartenzahlung per opt-in für einen digitalen Bon entscheiden könnte. Bei seinem Kartenherausgeber kann man dann einstellen, was mit dem Bon passieren soll. Das erlaubt volle Ausgabenkontrolle.
Das fände ich tatsächlich auch cool. Bei Rewe zum Beispiel kriegt man die Bons in die App. Top!
Mich kotzt es an regelmäßig meine Kassenzettel erfassen zu müssen. Und Nachhaltig ist das auch nicht.

Und bevor mir jetzt einer Rät, dass ich doch einfach alles per Karte und dann per Bankapp machen könnte, nein, weil das leider für meine Ausgabenkontrolle nicht reicht. Gedruckt werden die Bons aber auch selbst wenn es reichen würde. Also Nachhaltigkeit wäre selbst so nicht gegeben.
 
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Incanus schrieb:
Dann sind wir uns wohl einig, dass wir uns nicht einig sind. Das ist für mich ein so marginaler Unterschied, dass des die grundsätzliche Aussage und das Meinungsbild was darüber erfasst wird nicht verändert.
Ich zahle nicht alles was geht per Karte und damit ist die Aussage für mich schon nicht mehr zutreffend. Ich zahle gern und regelmäßig mit Karte beim Tanken und beim Rewe und alles andere lieber mit Bargeld, nur als Beispiel. Dann ist das doch kein marginaler Unterschied.
Dann zahle ich trotzdem gern und regelmäßig mit Karte, aber 90% meiner Transaktionen in Bar. Und dazu kommt, wie gesagt noch, dass ich grad nicht mal wüsste wo ich nicht mit Karte zahlen kann, was die Aussage "alles was geht" komplett falsch macht im Bezug auf mich.

@h00bi
Deinen Link kuck ich mir mal an. Ich mache meine Kontrolle über eine App. Danke.

Edeka bin ich tatsächlich eher selten. Der REWE liegt bei mir einfach viel besser. Einer in 500m von zuhause, einer direkt gegenüber meiner Arbeit und ein Dritter auf dem Weg zum Fußball und der hat sogar noch einen überragend sortierten Getränkehandel mit dran.
 
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Kuristina schrieb:
Sonst legst du bei Diskussionen immer wert auf präzise Formulierungen. Hier nicht?
Weil die Optionen sonst einfach zu viele würden. Es ist ja auch keine wissenschaftliche Studie, die entsprechenden Standards zu folgen hätte.
 
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Wir haben aktuell 4 Antwortmöglichkeiten.......

Ich hab auch lediglich darauf hingewiesen, dass die für mich Passende fehlt. Ich hab hier nichts kritisiert oder sonst was. Ob die jetzt noch hinzugefügt wird oder nicht ist mir tatsächlich egal.

Fakt ist, dass die Option Bargeld ja und Karte gelegentlich einfach fehlt. Da ist die Sprache sehr eindeutig.
Und ja, es fehlen auch noch andere Optionen, keine Frage.....
 
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Incanus schrieb:
Weil die Optionen sonst einfach zu viele würden. Es ist ja auch keine wissenschaftliche Studie, die entsprechenden Standards zu folgen hätte
Das Argument darfst du künftig bei jeder Sonntagsumfrage bringen. Reaktionen sind dir garantiert. ^^
 
In die schaue ich gar nicht rein, war noch kein für mich interessantes Thema dabei.
 
DickPuschen schrieb:
Bargeld verschafft Kindern den ersten Zugang zu Geld und überhaupt erstmal ein Verständnis dafür.
Hätten wir unseren ihr erstes Taschengeld (ab der 1. Klasse) direkt aufs Konto überwiesen wäre es ihnen schwergefallen ein Gefühl für den Umgang mit Geld zu entwickeln.
Ich kann zumindest aus erster Hand berichten, wie das bei allermeisten Familien in Australien abläuft, dort ist Bargeld quasi ausgestorben.

Die haben für ihre Kinder eine Lösung, wie Spriggy (https://www.spriggy.com.au/pricing), wo jedes Kind eine eigene Prepaidkreditkarte bekommt, die von den Eltern gemanaged wird.
Auf dem Smartphone können die Kids jederzeit das aktuelle Guthaben einsehen und auch was sie sich durch Jobs im Haushalt oder bei den Nachbarn etc. dazuverdienen können.
Meine Cousins haben beide ihre Karte bekommen als sie mit 5 Jahren in die Grundschule gekommen sind.
Umgang mit Geld war nie ein Problem.
 
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Ok, wird bestimmt in der Regel auch funktionieren, ist die Frage ob "wir" das wollen.

Für mich gehen z.B. Grundschule/5-jährige und (eigenes) Smartphone nicht gut zusammen.
Klar wachsen die Kids mit neuen und anderen Technologien auf als wir, aber muss dafür eine Kulturtechnik wie der Tauschhandel aufgeben werden? Das Konzept "Geld" ist mMn eigentlich schon abstrakt genug.
Ist vielleicht ein bisschen dick aufgetragen aber ich bin auch ein (mittel-)alter Mann ;)

Aber Kupfergeld und ganz große Scheine brauchts wirklich nicht, unnötiger Ballast bzw. wie bereits schon genannt, v.A. für die bösen Buben interessant.
 
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DickPuschen schrieb:
Für mich gehen z.B. Grundschule/5-jährige und (eigenes) Smartphone nicht gut zusammen.
Genau mein Gedanke. Noch nichts vom kleinen 1x1 gehört, aber mit Geldkarte und Smartphone planen welche Arbeit man erledigen kann um die Karte zu füllen.
Das nenne ich mal eine Traumkindheit....

Prinzipiell, finde ich, ist das sogar eine gute Idee, aber für die älteren Kids, auch wegen dem Thema Umgang mit Geld, aber mit 5? Echt jetzt?
 
Das bargeldlose Bezahlen, so bequem es auch ist (Ich mache es selber ja auch viel, aber nicht ueberall) birgt ein grosses Problem: Die fast vollstaendige Abhaengigkeit von US Firmen.

Was das bedeutet erfaehrt der Chefanklaeger des Internationalen Strafgerichtshofes: Er und seine Familie wurden aufgrund des ICC Urteiles gegen Benjamin Netanjahu unter US Sanktionen gestellt. US Firmen duerfen mit ihm keine Geschaeftsbeziehungen mehr unterhalten.
https://verfassungsblog.de/sanctions-us-icc-united-states/

Damit ist bargeldloses Bezahlen fuer ihn defacto unmoeglich geworden, denn alle der Zahlungsdienstleister stehen mehr oder weniger unter der Fuchtel der USA. Auch die Girocard gehoert entweder zu Mastercard oder Visa.
https://www.dw.com/de/visa-masterca...d-kreditkartenunternehmen-abhängig/a-72336289
 
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boarder-winterman schrieb:
Meine Cousins haben beide ihre Karte bekommen als sie mit 5 Jahren in die Grundschule gekommen sind.
Umgang mit Geld war nie ein Problem.
Unsere Kinder (mittlerweile 17 und 21) haben mit Bargeld noch nie großartig etwas anfangen können. Die haben eher nach dem Kontostand geschaut. Ich wüßte nicht, warum man für den Umgang mit Geld unbedingt mit Bargeld hantieren muß.

Bei mir ist es sogar eher der Fall, daß ich Bargeld schnellstmöglich ausgebe, weil ich das ganze Klimpergeld nicht mit mir rumtragen möchte. Man sollte evtl. mal über die Abschaffung der

Meiner Meinung nach sollte man immer beide Möglichkeien der Zahlung haben (Bargeld und bargeldlos).

Daß die amerikanischen Unternehmen hier groß drinstecken liegt vermutlich auch daran, daß sich in Deutschland das bargeldlose Zahlen so spät durchgesetzt hat. In anderen (europäischen) Ländern gibts ja offenbar schon lange gut akzeptierte Paypal-Alternativen. Bin mal gepannt, wie das mit Wero weitergeht. Hier müssen jetzt die Banken aus dem Quark kommen.
 
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Große Beträge zahle ich mit Karte, Kleinbeträge öfter mit Barem. Wobei ich ehrlicherweise häufig im Supermarkt per Googlepay bezahle weils an den SB-Kassen nicht anders geht und ich schon bewusst den Geldbeutel im Auto lasse. Typisch ist z.B. tanken, SB-Kasse mit Karte, Essen gehen, Klamotten etc. einkaufen, Bäcker usw. alles mit Bargeld.
Da ich aber abseits davon auch diverse Nebentätigkeiten verfolge und das reine Bargeschäfte sind (hust) habe ich auch immer eine gewisse Menge Bargeld rumfliegen, die dann wieder weg muss. Hin und wieder gehts auf die Bank, meistens wirds aber zum Leben verwendet. (Natürlich werden diese Geschäfte alle rechtskonform dokumentiert und versteuert - ich habe nur keine Lust als Kleinunternehmer immer säumigen Kunden nachzulaufen um mein Geld einzutreiben - daher immer nur Barzahlung bei Übergabe/Lieferung/Abholung)

Unpopular Opinion: Und um mal ganz offen zu sein - Ohne Bargeld keine Schwarzarbeit. Und solange der Staat mit dem Geld so umgeht wie es aktuell ist und es solche Verschwendungen gibt, bin ich ein Unterstützer von Schwarzarbeit damit nicht ständig fast die Hälfte des Einkommens in diesem Verschwendungsapparat versickert. Man wird vom Staat so oft beschissen und verarscht, da muss man auch einfach mal zurückbescheißen.
Aber natürlich distanziere ich mich davon, selbst Schwarzarbeit durchzuführen, anzubieten oder in Anspruch zu nehmen. ;)
Noch dazu diese Analyse meines Kaufverhaltens durch diverse Dienste, Banken usw. Nein danke, möchte ich nicht unterstützen um noch gläserner zu werden.
 
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Immer wieder die gleichen nervtötenden Rechtfertigungsversuche, warum man selber bescheißen darf andere andere nicht. Mal einen Schein anzunehmen, wenn man jemandem geholfen hat ist ja was anderes, als gewerbsmäßige Schwarzarbeit, die regulär Abrechnende benachteiligt und uns allen durch fehlende Steuereinnahmen schadet.
 
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Du, ist nur meine Meinung und mir relativ egal ob du das gut findest oder nicht. Du darfst da gern anderer Meinung sein.
Ich kann nunmal sehr vieles in diesem Staat nicht ändern genauso wie viele andere auch und muss damit leben, was mir vorgesetzt wird. Jeder hat hier sein eigenes Gerechtigkeitsempfinden.
Von mir aus sollen alle, die das möchten, im Kontext zum Thread, ihre Dinge per Karte zahlen um so für sich (und andere) volle Nachverfolgbarkeit aller Einkäufe und Einkommen zu haben - es hört dann aber für mich da auf wo Forderungen laut werden, Bargeld als Alternative abzuschaffen.
Incanus schrieb:
allen durch fehlende Steuereinnahmen schadet.
Du, solange ein Scheuer, Spahn, Scholz oder wie sie alle heißen für die hunderten Millionen €, die sie unnötig verblasen haben, nicht gerade stehen müssen, ist mir das auf Deutsch gesagt scheißegal. Mittlerweile muss eben jeder sehen, wo er bleibt. Solange das Schwarze Buch der Steuerverschwendung so aussieht wie es ist, kann ich jeden verstehen, der lieber versucht Brutto=Netto zu machen. Und btw: Nur weil man das Bargeld abschaffen wurde, wird das nicht aufhören. Dann wird halt auf andere Zahlungsmittel umgestiegen. Und wenns im Zweifel eben Krypto ist.
Mal davon abgesehen - wenn man z.B. mal in Relation nimmt, was ein Handwerker, der die Arbeit physisch erledigt, tatsächlich bekommt und was man aber eigentlich dafür bezahlt ist das schon absurd. Ich hatte hier letztes Jahr jemanden da, der hat für knapp über Mindestlohn gearbeitet (<20€/h), bezahlt habe ich aber knapp 70€/h. Sorry, in dem System muss sich niemand wundern, wenn die Schwarzarbeit blüht wenn der Arbeiter Schwarz 50% mehr bekommt aber der Kunde trotzdem nur die Hälfte bezahlt. Aber das ist hier garnicht das Thema des Threads, daher das nur im Spoiler als Nebenpunkt.
 
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Khaotik schrieb:
Mittlerweile muss eben jeder sehen, wo er bleibt.
Das ist purer Egoismus, mit Erklärungsversuch über 'was die anderen machen ist ja viel schlimmer'.
Khaotik schrieb:
Sorry, in dem System muss sich niemand wundern, wenn die Schwarzarbeit blüht wenn der Arbeiter Schwarz 50% mehr bekommt aber der Kunde trotzdem nur die Hälfte bezahlt.
Da kann ich nur den Kopf schütteln, natürlich bekommt der Anbieter der Leistung nicht das ganze Geld, aber die Differenz sind ja nicht nur (Steuer-)Abgaben, sondern auch noch sonstige Kosten die der Handwerksbetrieb hat. Wie sollen denn Lager, Fahrzeuge, Einkauf etc. bezahlt werden, wenn der Handwerker vor Ort das gesamte Geld direkt bar in die eigene Tasche bekommt?
 
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