Wieso gibt es keine "vernünftigen" Autos?

W

WH95

Gast
Moin.

Das hier ist zwar kein Autoforum. Allerdings passt es ganz gut zum Thema Wirtschaft.

Im TV meinte mal einer bzgl der Spritpreise, dass die Deutschen sich unvernünftige spritschluckende Autos (SUVs) geholt haben. Daher könnte die Themenüberschrift auch lauten "Warum wurden die 3L-Autos eingestellt?

Anfang der 2000er gab es bereits einen VW Polo, welcher 3L/100km Diesel verbaucht hat. Dafür wurde sogar eine neue KfZ-Steuerklasse angelegt. Ich frage mich, wieso dieser Ansatz nicht weiterentwickelt wurde. Ich glaube, dass dieser 3L-Polo in der Anschaffung recht teuer war. Anderseits scheint es mir auch so, als wäre günstige Mobilität für den Massenmarkt eigentlich nie entscheidend gewesen.

Eine Liste von Gründen findet sich auf Wikipedia:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Niedrigenergiefahrzeug

Ich könnte mir auch ein windschnittes Minimalfahrzeug für 1-2 Personen mit einem kleinen Verbrennermotor für die Stadt vorstellen. Das wäre dann evtl sogar ökologischer als ein Elektroauto.

Grüße
 
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weil der NSU Prinz nicht mehr gebaut wird....
 
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Sind ja ganz nett die kleinen Dinger und wenn man fast ausschließlich zu ein/zweit unterwegs ist spricht auch nichts dagegen.

Ich habe selber aber 2 große Ansprüche: Erstmal die Sicherheit der Mitfahrer: Wenn ich mal mehr als einen mitnehme, auch wenn es selten ist, ich würde immer ein 4-/5-Türer bevorzugen damit die Wahrscheinlichkeit dass jemand nach einem Unfall im Auto verbrennt geringer ist, da er eine höhere Chance hat dort selbständig rauszukommen.

Ich habe derzeit kein Auto, weil ich es aufgrund des super ÖPNV und der in Blickweite befindlichen Einrichtungen/Kaufhallen hier einfach nicht brauche und hatte auch vorher keinen SUV. Aber ich würde in Hinblick auf die Sicherheit/Überlebensfähigkeit bei einem Crash mit einem anderen größeren Fahrzeug vielleicht das nächste Mal wenn ich ein Auto bräuchte so einen holen.

Der letzte Punkt betrifft nicht die Sicherheit, aber ich bin ein ziemlich großer Mensch. In einem damaligen Audi 80 der Familie hab ich gar nicht "reingepasst" samt Kopf, ich war da regelrecht "eingeklemmt". Mein Lieblingsauto war damals in den 90ern ein Mazda 626, der hatte gefühlt ein Platz wie ein Traktor vorne und eine Luxuslimousine hinten. Leider war er ein Diesel "ohne Turbo" und war daduch untermotorisiert, was bei Überholmanövern auf Landstraßen nervig war.

Ich hatte auch immer gebrauchte Fahrzeuge, ich denke mal der CO²-Ausstoß der fehlenden Neuproduktion relativiert die Abgase die ich mit dem Gebrauchten ausstoße wieder. Zu DDR-Zeiten hatte sich meine Familie einen über 20 Jahre alten Wartburg 311 "neu gekauft". Und der lief noch bis kurz vor der Wende. Wäre eigentlich jetzt ein edles Museumsstück.

Ist bei Smartphones ähnlich: Ich kaufe immer 2 Jahre "zu spät" die Flaggschiffe gebraucht, aber funkelnagelneu aussehend. Momentan hab ich ein Samsung Galaxy Note 10 mit 8 GB Ram und 256 GB Ram mit ca. 85% Akku. Hätt ich es vor 2 Jahren gekauft wär ich 900 Euro losgeworden, ich habe es aber für 250 € inkl. Schnell-Ladegerät und Versand über Kleinanzeigen besorgt. Nicht der kleinste Kratzer dran! Und es steckt immer noch viele neuwertige Flaggschiffe in die Tasche und hat auch ein offizielles Android 12 + Sicherheitspatches. Für den Notfall hab ich noch eine ansteckbare iWalk-"Notfall"-Powerbank für 25 € in der Hosentasche dabei. Die reicht für eine Voll-Aufladung von 0-100 Prozent.

Ich denke mal diese Art zu leben ist für die Umwelt gesünder als nagelneue Autos und Geräte zu kaufen.
 
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WH95 schrieb:
"Warum wurden die 3L-Autos eingestellt?
Wenn es keine politische Entscheidung war, wird es wohl an den Kunden gelegen haben. BEVs mit Range Extender gibt es m.W.n. auch keine mehr obwohl das genau das wäre, was ich mir für den nächsten PKW wünschen würde. Der Markt wollte sowas wohl nicht.

WH95 schrieb:
Ich frage mich, wieso dieser Ansatz nicht weiterentwickelt wurde. Ich glaube, dass dieser 3L-Polo in der Anschaffung recht teuer war.
M.W.n. gab es Anfang der 2000er den Lupo 3L und den Smart ForTwo, der Audi A2 3L kamen dann 2004 und der Polo BlueMotion 3L ca. 2009.

Der einzige Kleinwagen mit (wenn man ihn passend fährt) ca. 3L Verbrauch und hohem Verbreitungsgrad war vermutlich der Smart CDI. Und auch, wenn man davon immer mal wieder welche auf der Autobahn sah und sieht, möchte ich damit noch nicht einmal alleine regelmäßig 200-600km fahren. Bei zwei Personen scheitert es schon am quasi nicht vorhandenen Gepäckraum.

WH95 schrieb:
Anderseits scheint es mir auch so, als wäre günstige Mobilität für den Massenmarkt eigentlich nie entscheidend gewesen.
Bei den meisten Käufern zählt der Gesamtpreis aus Anschaffung, Unterhalt und evtl. auch noch Wiederverkaufswert. Dazu kommen dann Nutzwert und u.U. Sicherheitsbedürfnis für sich selber und die (beim Lupo/Smart eher den) Mitfahrer.

Nicht jeder fährt einzig die statistischen paar km am Tag alleine zur Arbeit. Dafür gibt es selbst hier in der Kleinstadt den ÖPNV oder das Fahrrad. Fährt man mit Kleinkind mit dem Smart zum kaufen.....nun ja, dann fährt man halt bedeutend häufiger, weil der Kofferraum zu klein für den Familieneinkauf ist und der Beifahrersitz vom Kind belegt ist. Die höheren Spritkosten kann man auch auf den Verbrauch des Vergleichs-PKW umlegen.

Wer wenig Geld hat, kauft sich einen günstigen Gebrauchten, rechnet mit 1-2 Liter/100km Mehrverbrauch (also 4-5,9L auch ein 3L Auto ist nicht mmer bei 3,0L) und muss selbst bei 2€/Liter schon insg. 50k km fahren, um geratene 2000€ Mehrkosten in der Anschaffung wieder raus zu haben. Nur dass man halt sehr lange mit 1,3€ bis 1,5€ pro Liter gerechnet hat, und schon ist man bei 75k km und mehr. Das muss man mit dem für mich recht eingeschränkten Nutzwert hat, erst einmal erreichen.

Wer sich sowas "problemlos" als Zweitwagen leisten konnte, mag mittlerweile mind. einen TG-Stellplatz haben, in der er seinen Elektro-KLeinwagen günstig laden kann. Wenn die Anschaffungskosten nicht das Wichtigste sind, dann kann man damit durchaus einiges sparen (ich könnte bei meinem AG immer noch kostenlos laden). Ein eSmart kostet keine 15k€ (Dank Förderung), und man liegt bei 0,3€ pro KWh Strom und 16,7 KWh Verbrauch bei 5€ je 100km. Das muss man mit einem Smart CDI erst einmal hinbekommen, und da sind weder die eigene PV noch der AG zur Kostenersparnis mitgerechnet.

WH95 schrieb:
Ich könnte mir auch ein windschnittes Minimalfahrzeug für 1-2 Personen mit einem kleinen Verbrennermotor für die Stadt vorstellen. Das wäre dann evtl sogar ökologischer als ein Elektroauto.
In größeren Städten hätte ich überhaupt kein Auto, da gibt es aber passenden ÖPNV, zur Not Taxis auch mitten in der Nacht und Autovermietungen, die ich per ÖPNV erreichen kann.

Soll ich mir zwei Autos hinstellen, weil ich gelegentlich ein paar km und viel häufiger 200-600km am Stück fahre und keine einzige Autovermietung vor Ort ist, bei der ich zu brauchbaren Konditionen etwas mit Transportkapazität (auch sowas machen Leute mit ihrem PKW) und ein wenig Mittelstreckenkomfort mieten kann?
 
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Definiere vernüftig, ich hatte gerade erst einen Bandscheibenvorfall ich kann eigentlich längere Strecken nur noch in Fahrzeugen mit erhöhter Sitzposition durchstehen, dass wird auch nicht mehr besser.

Muss kein SUV sein, auch minivans oder kleintransporter kommen in Frage.

EDIT: bevor jemand anderes damit um die Ecke kommt, ja sowas wie ein FIAT Panda würde tendenziell auch in die richtige Richtung gehen, leider bin ich auch rech gross, und es geht tatsächlich um den Winkel
 
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WH95 schrieb:
mit einem kleinen Verbrennermotor
Selbst kleine moderne Rollermotoren liegen häufig bei 4-6 L/100km Spritverbrauch bei rund 5 PS. Die größe sagt nichts über die Effizienz aus. Im Verhältnis dazu braucht mein Auto mit 150 Turbo-PS deutlich weniger Sprit.
 
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gymfan schrieb:
In größeren Städten hätte ich überhaupt kein Auto, da gibt es aber passenden ÖPNV, zur Not Taxis auch mitten in der Nacht und Autovermietungen, die ich per ÖPNV erreichen kann.
Ich würde das "größere" gerne durch Großstadt ersetzen. Ich wohne im Ruhrgebiet. In Städten mit 200k Einwohnern ist der Nahverkehr morgens/abends quasi nicht existent. Da geht ohne ein Auto nicht viel, wenn man früh auf der Arbeit sein muss.

Manchmal kommt es auch auf den Ortsteil an. Mit der Bahn braucht man zwischen den Städten weniger Zeit als mit dem Bus innerorts zum Zielort.^^

Wenn ich das richtig verstanden habe, was das Kostenproblem der 3L-Autos durch geringe Stückzahlen verursacht. Durch eine Förderung hätte man diese vermutlich erhöhen können und damit die Kosten senken. Daher glaube ich schon, dass Niedrigenergiefahrzeuge damals von der Autolobby/Politik/Gesellschaft gar nicht gewünscht waren.
Ergänzung ()

knoxxi schrieb:
Selbst kleine moderne Rollermotoren liegen häufig bei 4-6 L/100km Spritverbrauch bei rund 5 PS. Die größe sagt nichts über die Effizienz aus. Im Verhältnis dazu braucht mein Auto mit 150 Turbo-PS deutlich weniger Sprit.
Es gab Studien zum 1-Liter-Auto. Ich bin kein Ingenieur. Ich denke aber, dass man unter 3L Diesel kommen kann, wenn man das möchte.

Roller haben glaube ich keine gute Aerodynamik. Außerdem verbrauchen moderne 125er so 3L Benzin/100km. (Siehe Honda Roller) Die haben dann auch bis zu 15 PS. Ich weiß nicht, wo dein Wert herkommt.
Ergänzung ()

azweik schrieb:
Definiere vernüftig, ich hatte gerade erst einen Banscheibenvorfall ich kann eigentlich längere Strecken nur noch in Fahrzeugen mit erhöhter Sitzposition durchstehen, dass wird auch nicht mehr besser.

Muss kein SUV sein, auch minivans oder kleintransporter kommen in Frage.
Ja, das ist dann für dich vernünftig, da zweckmäßig.

Gefühlt 80% der riesen SUVs sind aber meistens mit einer Person unterwegs. Die machen das sicher nicht aus medizinischen Gründen. Und das ist unvernünftig. (Nach meiner Definition^^)
 
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Warum wollen Leute zwingend ein Elektroauto mit mindestens 600km Reichweite, obwohl sie die Reichweite nur zwei/drei mal im Jahr brauchen?

Beim Auto setzt bei den meisten irgendwie der Verstand aus. Man koennte ja irgendwann mal eine Schubkarre und zwei Fahrraeder transportieren, also muss es ein SUV/Kleintransporter sein. Falls man mit so viel Gewicht dann in den Alpen unterwegs ist, braucht man mindestens 200PS. Und weil es auch auf dem Parkplatz heisst "sehen und gesehen werden" laesst man noch ein paar Tausender fuer die 23" Alufelgen hinlegen.
 
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Ich fahre einen 2020er Astra K Sports Tourer, also den Kombi, mit einem 1,5l 3-Zylinder Diesel und 8 Gang Automatik. Wenn ich es drauf anlege, kann ich durchaus einen Verbrauch von 3,x l/100 km erreichen. Gestern 250 km durchgefahren, 2 Personen und knapp 80 kg Gepäck mit 110-120 km/h auf der BAB mit 4,3 l/100km. Mein üblicher Arbeitsweg beträgt 20 km, wovon etwa 5 km innerorts und trotzdem würde ich mich definitiv nicht als Hindernis bezeichnen.

Es geht also schon! Was ich persönlich denke, wenn ich so um mich sehe: viele Autofahrer wollen oder können gar nicht wirklich sparsam fahren. Es wird eher sehr oft schlicht zu schnell gefahren, Windschatten in Kolonnen nicht genutzt, bis zuletzt Gas gegeben und dann umso stärker gebremst statt sich vor Kurven, Ampeln, dem Ortseingang, den nächsten Geschwindigkeitsbegrenzungen oder vor dem Abbiegen ausrollen zu lassen, falsch beschleunigt, falsch geschaltet, überholt um kurz darauf abzufahren/abzubiegen, Reifen zu breit, Motor zu stark, Auto zu schwer (SUV-Irrsinn), Fenster offen... Es gibt so viele Ursachen für höheren Verbrauch, da weiß ich gar wo man anfangen soll. Das Märchen von spritschluckenden Automatikgetrieben ist genau das und sogar Klimaanlagen verbrauchen weniger als viele glauben. Und man muss auch nicht auf Trennscheiben fahren und alle elektrischen Verbraucher ausschalten oder den Innenraum ausräumen und mit fast leerem Tank fahren zwecks Gewichtseinsparung. Ich behaupte mal stumpf: die Mehrheit aller Autofahrer könnte allein durch eine Veränderung des Fahrverhaltens 1-2 l auf 100 km einsparen. Und wer gern sportlich, schnell oder "was Großes" fahren will, der soll sich dieses Hobby halt auch leisten, aber dann nicht meckern.
 
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knoxxi schrieb:
Selbst kleine moderne Rollermotoren liegen häufig bei 4-6 L/100km Spritverbrauch bei rund 5 PS. Die größe sagt nichts über die Effizienz aus. Im Verhältnis dazu braucht mein Auto mit 150 Turbo-PS deutlich weniger Sprit.

Das ist so nicht richtig, bei Rollern haben wir leider technisch zu tot regulierte Fahrzeuge, die mit ihrem Variomatikgetriebe aufgrund einer völlig absurden Drosselung auf 45 km/h immer auf voller Drehzahl fährt. Das ist ja gerade der treppenwitz, indem eine alternative zum Auto aufgrund der EU technisch verkrüppelt werden, sodass sie nicht genutzt werden.

Selbst mein damaliges Einstiegsmotorrad (Suzuki GN 125) aus den 90ern, hatte einen wunderbaren in den 80er Jahren konstruierten Motor mit 12 PS (der wird heute noch in Lizenz neu produziert), der 2,7-3,5 / Liter auf 100 km gebraucht hat, wenn man es denn wollte und die Gänge nicht ausgefahren ist.
 
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... weil ein 3lAuto leicht sein müsste ( wenig Ausstattung, viele leichte Materialen , also unkomfortabel und teuer ) sehr aerodynamisch sein muss ( sieht aber dann nicht mehr gut aus ) und schmale Reifen wegen Rollwiderstand ( will auch keiner nebenbei längerer Bremsweg).
 
Der Aufwand so weit runter zu kommen, ist nicht unerheblich. Dazu gibt es auch zwei interessante Videos von 9ff zu ihrem 3L Golf, welcher auch im obigem Wiki Artikel erwähnt wird:


 
WH95 schrieb:
Roller haben glaube ich keine gute Aerodynamik. Außerdem verbrauchen moderne 125er so 3L Benzin/100km. (Siehe Honda Roller) Die haben dann auch bis zu 15 PS. Ich weiß nicht, wo dein Wert herkommt.
Meine 125er verbraucht 1,5 l auf 100 km. Das ist auch die Werksangabe. 3 l schafft man mit einer modernen Maschine mit normaler Fahrt nur noch, wenn es ein Zweitakter ist. Die meisten liegen zwischen 2 und 2,5 l. Die alte Simson die ich habe mit ihren 4 PS kommt trotz Zweitakt und Vergaser auch nicht auf mehr als 2,5 l. 4-6 l kann ich nicht glauben. Dann stimmt was mit dem Vergaser nicht oder der Luftfilter ist dicht.
Die aktuelle Honda CB125R mit 15 PS ist zum Beispiel mit 2,2 l angegeben. Das ist absolut realistisch. Die KTM Duke oder Yamaha MT125 brauchen auch nicht mehr.

Ich glaube ja dass die Autos so groß bleiben, weil die ja irgendwo die Akkus verstauen müssen. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, will ich ein Auto mit maximal 4,20 m Länge und 1,80 m Breite. Alles andere ist bei der Parkplatzsuche ein Krampf.
 
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WH95 schrieb:
Ich frage mich, wieso dieser Ansatz nicht weiterentwickelt wurde.
Mein neuer Focus Benziner säuft knapp 8 Liter. Für ein modernes Auto eigentlich ne Frechheit. Beworben wird er mit 5,5 oder so. Für mich nicht schaffbar.

Eines der Hauptprobleme ist, dass durch die schärferen Abgasnormen, die ja erfüllt werden müssen, der Fokus gar nicht auf wenig Verbrauch und wenig CO2 liegt, sondern wenig Emission der ganzen anderen Abgase.
Als der 3L Lupo zur Welt kam hat sich keine Sau für NOx oder Feinstaub interessiert.
Zudem hatte der 3L Lupo gerade weil er so sparsam war auch schnell den Ruf eines Arme-Leute-Autos.
 
h00bi schrieb:
Mein neuer Focus Benziner säuft knapp 8 Liter. Für ein modernes Auto eigentlich ne Frechheit. Beworben wird er mit 5,5 oder so. Für mich nicht schaffbar.
Das kann ich noch überbieten. Mein Megane ist mit 7,3 l angegeben und nimmt 10,3 l. Ich schalte immer ganz früh, aber selbst bei konstanter Geschwindigkeit im 6. Gang sieht man, dass das nie hinkommen kann mit der Werksangabe. Das wird auch mein letzter Benziner sein. Nie wieder kaufe ich einen Verbrenner.
 
Supercub schrieb:
Das kann ich noch überbieten. Mein Megane ist mit 7,3 l angegeben und nimmt 10,3 l. Ich schalte immer ganz früh, aber selbst bei konstanter Geschwindigkeit im 6. Gang sieht man, dass das nie hinkommen kann mit der
Eure Autos müssen doch kaputt sein...
Selbst mit meinem 6LV8 komme ich auf der AB bei normaler Fahrweise auch auf 10-12l🤪.
Und die Karre ist von 2019 und ein Ami^^.
 
DerHechtangler schrieb:
Selbst mit meinem 6LV8 komme ich auf der AB bei normaler Fahrweise auch auf 10-12l
Auf Spritmonitor liegt der Durchschnitt bei 9,4 l. Da liege ich mit meine 12 km Kurzstrecke wohl im Rahmen. Trotzdem ist es Beschiss.
 
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h00bi schrieb:
Zudem hatte der 3L Lupo gerade weil er so sparsam war auch schnell den Ruf eines Arme-Leute-Autos.
Erst mal das, und es wird wohl auch nicht gewollt sein, ein so sparsames Auto zu verkaufen. Wer kauft denn dann noch den Sprit? ("damals" war das zumindest so.)
Ergänzung ()

Supercub schrieb:
Da liege ich mit meine 12 km Kurzstrecke wohl im Rahmen. Trotzdem ist es Beschiss.
Kurzstrecke, das ist natürlich schon ein Faktor. Ist das ein 2L?
 
2l Turbo den es mit 220 und 265 PS gibt. Die Autos sind komplett baugleich. Beim schwächeren ist nur der Ladedruck per Software reduziert. Meiner läuft auf 275 PS.
Der stärkere hat 9,85 l, liegt also im Bereich vom schwächeren. Logisch weil baugleich.
Ergänzung ()

DerHechtangler schrieb:
Kurzstrecke, das ist natürlich schon ein Faktor. Ist das ein 2L?
 
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Naja von Nichts kommt Nichts^^.
Dann geht das aber klar.
 
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