News Windows Insider Preview: Microsoft optimiert RAM-Bedarf des Datei-Explorers

Laut Microsoft wird die Leistung der Suche im Datei-Explorer reduziert, indem Microsoft doppelte Indexierung von Daten unterbindet. Das soll sowohl zu schnelleren Suchen als auch einem geringeren Speicherverbrauch führen.

Das geilste daran ist ja, dass das doppelte Indexieren von Dateien dem Indexierungsdienst bisher wohl kack egal war. Und das einzige was Microsoft am Explorer "verbessern" will ist, dass die Suche dann schneller funktioniert bzw. Ergebnisse praesentiert.

Interessant ist auch, dass Microsoft selbst durch das Einsetzen bzw. Portieren von/auf WebApps Windows nach und nach selbst obsolet macht, da WebApps, wer haette es gedacht, auch auf anderen Systemen laufen.
Aber Microsoft macht das ja nicht, weil es die Kunden oder sein Produkt so gerne hat. Nein. Microsoft macht das, weil es mit dieser Strategie mehr Geld verdient und nicht doppelt und dreifach fuer Windows, Mac und unixoide Systeme entwickeln/supporten muss.
 
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konkretor schrieb:
Macht mal euren Taskmanager auf und drückt 20x die Start Taste. Dann seht ihr mal wie CPU Last erzeugt wird. Das Startmenü ist wohl auch ne Webapp. Kein Wunder wird immer alles zäher
Kurios, bei mir steigt lediglich die GPU Last um ein paar wenige Prozent.
 
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Mich würde ja interessieren, wie viele der W11 User die unter kuriosen Performanceproblemen leiden, ihr System selber "optimiert" haben weil sie es mal wieder besser wissen als der Hersteller^^

Whatsapp braucht bei mir im Idle ~160MB, während dem Chatten ~350-450MB je nach Anzahl der angeklickte Chats in der Session.
Das Startmenü kann ich auch 100mal aufrufen, ohne dass die Auslastung merklich erhöht wird, Dateien in der Suche werden direkt gefunden ohne "Online Suche" und das System ist super Snappy - vlt mache ja ich irgendetwas falsch weils einfach läuft...?!

und nun, draufhauen! weil "Microsoft BAAAD" - guten Rutsch euch allen :daumen:
 
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just_f schrieb:
Das Startmenü kann ich auch 100mal aufrufen, ohne dass die Auslastung merklich erhöht wird, Dateien in der Suche werden direkt gefunden ohne "Online Suche" und das System ist super Snappy - vlt mache ja ich irgendetwas falsch weils einfach läuft...?!
Ich hätte erwähnen sollen das ich Linux mit KDE verwende 😁
 
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just_f schrieb:
Mich würde ja interessieren, wie viele der W11 User die unter kuriosen Performanceproblemen leiden, ihr System selber "optimiert" haben weil sie es mal wieder besser wissen als der Hersteller^^
Interessent wie manche sich wohl alles vorsetzen lassen mit der Begründung "der Entwickler weiß schon was er tut", Individualisierung Fehlanzeige, kein wunder also das immer mehr Anpassungsmöglichkeiten gestrichen werden, somit hat hier Microsoft alles "richtig" gemacht, der User frisst eh was vorgesetzt wird.
 
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@dh9 ich habe hier nicht geschrieben das ich Windows nutze :D

Aber ich war 25 Jahre lang Windos Nutzer (beginnend mit Windows 95
 
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Gohma schrieb:
wie manche sich wohl alles vorsetzen lassen
Interessant, was die Anpassungsmöglichkeit mit den von mir angesprochenen Performanceproblemen zu tun haben soll...

Jeder der sich zu eingeschränkt oder bevormundet fühlt hat doch mittlerweile Auswahl genug, aber um das ging es mir ja nicht - Ich dachte mir lediglich, dass es sicher eine nicht zu vernachlässigende Schnittmenge der User mit Performanceproblemen und der User mit "angepassten" OS gibt ;)
 
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andi_sco schrieb:
Möglich.
Mir ist es halt negativ aufgefallen, dass jetzt auch Amazon Prime eine Webapp ist und das Gerät da merkbar drunter leidet.
Ja, angefangen hat das mit Disney. Ihre Windows App konnte noch 1080p anzeigen und hatte 5.1 Audio, inzwischen läuft alles über Edge mit 480p bis 720p. Das Bild sieht absolut bescheiden aus und es gibt nirgends Hinweise auf deren Website, dass die Auflösung zu gering ist. Dafür verdienen die kein Geld von mir.

Netflix ist dann auch auf den Zug aufgesprungen und zuletzt Amazon. Bei den letzten Beiden gibt es wenigstens noch 1080p Videos, aber die nativen Apps waren auch da hundert Mal besser. Bin gespannt, wann die irgendwas limitieren wie Disney.
 
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Das mit der Speicherauslastung ist ein schwieriges Thema, die meisten Programme reservieren sich erstmal mehr, wenn genug frei ist. Pauschal zu sagen Programm X "braucht" so viel RAM ist meist nicht richtig.

90% dieser Webapps wären aber imo im Browser besser aufgehoben (Discord, Spotify, Teams, Whatsapp, Netflix), aber mittlerweile hat man am Desktop den gleichen App-Wahn wie auf Smartphones.
 
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Staubwedel schrieb:
Ich gehöre auch zu denjenigen die Linux noch nicht als Windows-Ersatz sehen da mich Linux extrem einschränken würde was meine Windows-Programmsammlung betrifft, vom fehlenden Komfort (Passwort eingeben, immer und immer wieder) ganz abgesehen.

Was sind das für Anwendungen?

Ich hatte beruflich ein paar Anwendungen, die Windows vorausgesetzt haben bzw. irgendwann ging es irgendwie unter Linux. Linux war mir dann aber zu frickelig und zu unzuverlässig im professionellen Einsatz, ich habe es sehr versucht. Verstehe wenn man wegen Anwendungen bei Windows bleiben muss. Es läuft aber mittlerweile wirklich viel unter Linux. Mit Windows 10 und auch 11 bin ich gut klargekommen. Aber ich wollte schon länger komplett von Windows weg und habe es gefeiert als es für mich möglich wurde (jetzt Mac). Lag nicht an Windows selber, im Kern finde ich es besser als Linux oder Mac, sondern am überflüssigen Quatsch von MS der mich oft genug Zeit und Nerven gekostet hat. Einfach frustrierend was MS da veranstaltet.

Komfort: kann ich nicht nachvollziehen. Finde Linux da absolut überlegen. Vielleicht mal ein paar Desktop-Oberflächen ausprobieren. Ich komme mit Gnome Vanilla gut klar, ist aber eingeschränkt. Mit KDE hat man super viele Möglichkeiten. Das Passwortverhalten kann man überall einstellen. Ja ist ohne Änderungen etwas mehr als bei Windows. Aber man kann sehr viel anpassen wenn es stört und dann ist es großartig.
 
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Pille90 schrieb:
Ja, angefangen hat das mit Disney. Ihre Windows App konnte noch 1080p anzeigen und hatte 5.1 Audio, inzwischen läuft alles über Edge mit 480p bis 720p. Das Bild sieht absolut bescheiden aus und es gibt nirgends Hinweise auf deren Website, dass die Auflösung zu gering ist. Dafür verdienen die kein Geld von mir.
Nennt man Gewinnmaximierung und findet man überall. In meinem Lieblings-Matcha laden gibt es koranische Korndogs, die sind mittlerweile auch um 10 % geschrumpft bei gleichem Preis
 
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Pille90 schrieb:
Ja, angefangen hat das mit Disney. Ihre Windows App konnte noch 1080p anzeigen und hatte 5.1 Audio, inzwischen läuft alles über Edge mit 480p bis 720p. Das Bild sieht absolut bescheiden aus und es gibt nirgends Hinweise auf deren Website, dass die Auflösung zu gering ist. Dafür verdienen die kein Geld von mir.

Netflix ist dann auch auf den Zug aufgesprungen und zuletzt Amazon. Bei den letzten Beiden gibt es wenigstens noch 1080p Videos, aber die nativen Apps waren auch da hundert Mal besser. Bin gespannt, wann die irgendwas limitieren wie Disney.
Die Amazon App läuft tatsächlich besser als vorher. Aber es ist immer noch nervig, dass ein Film, der als Download vorliegt, oftmals eine aktive Internetverbindung will. Genauso nervt es jetzt, dass man nicht mehr auf "weitere Folgen" klicken kann, wenn man Folgen einer Serie downgeloadet hat.

Aber ja, das Negative überwiegt bei dem ganzen Mist.
 
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Ich kann die Amazon App da verstehen, wenn "downgeloadet" sehe, dann schüttelt's mich auch ganz schön...
Also mal im Ernst: Die Anbieter müssen sich nicht wundern, wenn Piraterie wieder zunimmt. Spotify hat sich etabliert, weil es komfortabler war, es brachte einen Mehrwert (sicher nicht für jedes Nutzungsszenario). Aber was beim Film-/Serien-Streaming abläuft, das wird immer kundenunfreundlicher. Und als Reaktion erhöht man die Preise, verschlechtert das Angebot, spart in der Qualität... gefühlt wie bei der Deutschen Bahn: Es fahren zu wenig Leute Zug, wir müssen die Preise erhöhen anstatt das Angebot attraktiver zu machen...
 
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Bei Windows 2000 war alles noch super schnell und brauchte kaum Ram. Der Explorer von Win11 sieht in etwa gleich aus, hat diesselbe Aufgabe und kann dasselbe.

Gut ... vor 25 Jahren haben Schueler selbst vor der Uni schon C++ gelernt ...
 
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Holzfällerhemd schrieb:
RAM ist doch dafür da, um genutzt zu werden.

Weiss ich nicht.

Hier Firefox mit 5 Tabs offen, wovon 4 Youtube Streams sind, sind knapp 5 GB weck, nur für den einen Browser.
Das ist doch krank.

1767174391960.png


Edge, der nicht mal offen ist, nimmt sich 100 MB Ram für Hintergrundprozesse.
Einfach Schmutz. Die ganzen Webapps sind doch komplett zum abgewöhnen.

Dann noch der Superfetch Quark
1767174846580.png


13 GB im Cache, wozu zum Geier? Wenns jetzt 3-4 wären hätte ich nix gesagt.
Hier läuft grad Firefox, Discord und die Signal App, im Hintergrund ist noch, die Logitech App und Smartphone Link sonst gar nichts.
Wozu also so viel Cache?



In der Firma, seit dem neueren Teams sind ständig 1-2 GB Ram nur für Teams in Beschlag, beim Notebook pfeift durchgänig der Lüfter, wos mit dem alten Teams quasi lautlos war.. 16 x E Cores fürn Eimer, sind "zu schwach", werden dafür kaum genutzt. Meist sind da die P Kerne dran. Womit auch die Akkulaufzeit, trotz 90++Wh Akku lausig wird.

Dann VM (Ware Workstation) auf dem Firmennotebook mit 32 GB Ram, mehr als 13GB Ram ist nicht pro Instanz, weil der Win 11 Host den Ram mit Superfetch und Caching zu macht und nicht wieder frei gibt, wenn er tatsächlich gebraucht wird. Wenns 14GB Ram werden in der VM, ist das System unbenutzbar, trotz gleichzeitig 8-12 GB im Cache des Hosts, die keiner braucht. Jeh mehr Ram da ist, desto mehr nimmt sich Windows, oft für komplett unnützen Quatsch.

Windows 11 ist und bleibt eine unoptimierter Sauhaufen.
 
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SavageSkull schrieb:
auf dem anderen CachyOS.
Jagut^^ Ich will W11 nicht wirklich in Schutz nehmen, aber Snappyness ist irgendwie der Sellingpoint von Cachy und die optimieren primär mal dahin. (Auch auf Kosten anderer Dinge)
 
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FindDijkstra schrieb:
Jagut^^ Ich will W11 nicht wirklich in Schutz nehmen, aber Snappyness ist irgendwie der Sellingpoint von Cachy und die optimieren primär mal dahin.
Was möchte ich denn "mit" dem Betriebssystem machen? Das soll dem PC eine Basis geben, damit ich die Programme darauf nutzen kann, wofür ich den PC benötige (egal ob das jetzt E-Mail, Browser, CAD, Spiele oder sonstwas ist).
Wenn das was ich von Windows sehe, nachher nur ist das es deutlich länger braucht, bis ich mein Programm benutzen kann, weil es länger bootet und dabei auch mehr Ressourcen (RAM und Speicherplatz) blockiert, die ich für meine Programme benötige, erfüllt es doch deine Kernaufgabe mehr schlecht als recht.
Letztlich braucht Windows nicht nur länger bis der Desktop vor einem erscheint, nein es ruckelt in diesem Moment auch noch, weil, obwohl der Desktop da ist, noch gar nicht alle Prozesse geladen sind.
Bei einem frisch installierten Windows 11 sind nach dem Start wieviele Prozesse aktiv? 600 aufwärts? Dreimal soviel Platz auf der Festplatte blockiert als bei einem Mint/Ubuntu? Und ohne das ein Programm gestartet wird auch fünfmal so viel RAM in Verwendung?
Und dann wenn man auf den Datei Explorer klickt braucht fehlt auch noch die "Schwuppdizität".
Rein Objektiv ist Windows mit Bloat Ware vollgemüllt. Das kann man gar nicht anders sagen. Das merkt man halt auch daran, dass es deutlich besser wird, wenn man zb "Tiny11" nutzt und ne Menge von der Bloat Ware runter wirft, da es spürbar besser wird.
Habe meine Mutter auf einen Surface Pro 3 Windows 11 installiert und mit dem 2/4 Kerner und 8GB RAM war die "cleane" Installation schon extrem träge im Vergleich zum Windows 10 davor. Nachdem ich dann einige Prozesse gekillt habe und ein paar Windows "Features" gelöscht habe, war es dann doch ganz gut benutzbar.
Man wirft Linux oft vor dass man viel anpassen muss, damit es funktioniert ("bastel Betriebssystem"), dabei ist der Status quo bei Windows nicht anders, wenn man nicht die dickste Hardware "nur" für das OS kauft.
Dabei ist das OS doch " nur" die Schnittstelle zwischen der Hardware und dem eigentlichen Programm, was ich nutzen möchte.
Das man jetzt erst etwas an RAM hinter tut ist dabei traurig, einfach weil das hätte von Anfang mit die höchste Priorität haben müssen.
 
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just_f schrieb:
Mich würde ja interessieren, wie viele der W11 User die unter kuriosen Performanceproblemen leiden, ihr System selber "optimiert" haben
Eigentlich nur eine Ich hab's wo es nur geht deinstalliert.

Wenn die schon an so was simplen wie dem File Explorer scheitern Frage ich mich manchmal ob's bei Microsoft noch Leute gibt die Software könen.
 
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Gandalf2210 schrieb:
Habe zu Weihnachten noch ein wenig mit kodi und nem alten raspi 2 gebastelt.
300mb RAM Verbrauch für alles zusammen...
Vergleich Äpfel mit einem Space Shuttle. 🤨

Gandalf2210 schrieb:
Glaube eher Microsoft bläht die apps absichtlich auf damit du dir ein surface mit ordentlich RAM kaufst
Selten einen größeren Unsinn gelesen...
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SavageSkull schrieb:
Bei einem frisch installierten Windows 11 sind nach dem Start wieviele Prozesse aktiv? 600 aufwärts? Dreimal soviel Platz auf der Festplatte blockiert als bei einem Mint/Ubuntu? Und ohne das ein Programm gestartet wird auch fünfmal so viel RAM in Verwendung?
Und dann wenn man auf den Datei Explorer klickt braucht fehlt auch noch die "Schwuppdizität".
Rein Objektiv ist Windows mit Bloat Ware vollgemüllt. Das kann man gar nicht anders sagen. Das merkt man halt auch daran, dass es deutlich besser wird,
Ich bezweifel irgendwie, dass du jemals Windows 11 selber verwendet/installiert hast...
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just_f schrieb:
Das Startmenü kann ich auch 100mal aufrufen, ohne dass die Auslastung merklich erhöht wird, Dateien in der Suche werden direkt gefunden ohne "Online Suche" und das System ist super Snappy - vlt mache ja ich irgendetwas falsch weils einfach läuft...?!
So sieht es aus. Hier auch null Probleme, egal ob auf diversen Laptops der letzten 6 Jahre, oder auch auf diversen Desktops, vom müden Büro-Gerät bis zur High-Ende-Gaming-Maschine.
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1776 schrieb:
und kann dasselbe.
Nicht mal annähernd...
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BOBderBAGGER schrieb:
Wenn die schon so was simplen wie dem File Explorer scheitern Frage ich mich manchmal ob's bei Microsoft noch Leute gibt die Software könen.
Ich glaube hier scheitert es eher am User.
Das Ding funktioniert genau so wie es soll, extrem flott und dass hier privat auf ca. 6 Rechnen und bei mir im Büro auf ca. 150 Rechnern.
 
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