Wlan, Dlan, neuer Router ? Hausabdeckung Wlan verbessern

Synxalot

Lt. Junior Grade
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Hallo zusammen,

ich benötige mal ein paar Tipps und hoffe auf euer Schwarmwissen.
Folgende Situation ist gegeben :
Haus mit 3 Stockwerken. Router (Vodafone Box) steht unten. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht.
Erste Etage ist ein Fritz Repeater 2700. Hier kommt auch noch ausreichend Wlan an.
Zweite Etage wurde notgedrungen mit Dlan gelöst. Aber hier ist die Geschwindigkeit sehr schlecht (im Schnitt 800kbit). Es liegt wohl an unterschiedlichen Phasen im Stromkreis.

Wie bekomme ich nun am besten, ausreichend starkes Wlan in die Zweite Etage ?
Ein zweiter Repeater wird wohl nichts bringen, da die aufgrund der Vodafone Box nicht im Mesh laufen können ? (Halbwissen)
Kabel verlegen wäre am besten, funktioniert aber nicht. Kein Schacht vorhanden. Es müsste durch den ganzen Flur die Treppen hoch.
Ein neuer Router wäre vielleicht auch eine Idee. Aber wir werden in 12 Monaten den Anbieter wechseln, so das mir ein Kabelrouter nichts mehr bringen würde.

Meine Idee war die folgende. Ich klemme nach der Vodafone Box noch eine alte Fritzbox 6490 an. Die soll nicht als Modem dienen, sondern als eine Art Repeater. Und daran die beiden Fritz Repeater per Mesh. Geht das überhaupt ?

Oder macht es mehr Sinn, doch einen neuen Router wie z.ß die 6670 zu kaufen, und dann halt in 12 Monaten wieder zu verkaufen ?

2 Etagen sind natürlich immer mal wieder ein Problem. Aber wenn Router und die beiden Repeater direkt im Flur stehen, nur auf unterschiedlichen Etagen, erhoffe ich mir besseres Wlan. Nur die Vodafone Box ist ja grottig was das angeht.

Vielen Dank für eure Hilfe
 
Dlan in die erste Etage und Repeater anschließen. Einen Versuch ist es wert.
 
Ein neuer statt der VF Box oder ein direkt daran kaskadierter zusätzlicher Router bringt erst mal nichts bei der WLAN Abdeckung. Der Empfangsradius ist primär durch die gesetzlich gedeckelte Sendeleistung limitiert.
Das Fritz-Mesh hilft theoretisch bei "besserem" Bandsteering bei den Clients und Roaming. Ob das in der Praxis immer so gut geht, steht auf einem anderen Blatt. Man liest so und so, bei mir ist es in 90% der Fälle gut.

DLAN und WLAN-Repeater ist die gleiche Seuche in anderer Verpackung. Wenn du ne stabile und schnelle Lösung willst musst du dich davon verabschieden.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg Kabel zu legen. Meist geht das auch optisch unauffällig, wenn Schlitze nicht in Frage kommen. z.B. in Ecken (zwischen zwei Wänden oder zwischen Decke und Wand oder Sockelleiste und Wand. und n Loch von 15 mm in einer Wand ist auch kein "unheil". Aber auch flache LAN-Kabel hinter Sockelleisten, unter Teppich usw. sind Möglichkeiten. Hatte ich selbst in meiner Mietwohnung so gelöst (eckiger Kabelkanal entlang der Ecken und z.B. neben Türrahmen herunter geführt, fiel praktisch nicht auf. Dazu 1,2 Löcher durch Wände und gut war. Da bewegt man sich so im Rahmen von dem, wofür man imho keine Genehmigung der Vermieters braucht, der hat das auch irgendwann mal gesehen und auch die Klappe gehalten. Nach Auszug wieder alles ordentlich zurückgebaut.
 
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Einmal überwinden, und sich Mühe geben und pro Stockwerk mindestens ein LAN-Kabel zur Verfügung stellen, als Belohnung für immer Ruhe haben. 👌
 
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Synxalot schrieb:
Kabel verlegen wäre am besten, funktioniert aber nicht.

Synxalot schrieb:
Es müsste durch den ganzen Flur die Treppen hoch.
Es wird darauf hinaus laufen, dass Kabel verlegen die einzige stabile Lösung seien wird. Been there.
 
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@Engaged dem kann ich nur zustimmen. Auch wenn es einen gewissen Aufwand und evtl. Kosten mit sich zieht - es geht nichts über einen WLAN Access Point der per Kabel am Netzwerk hängt.
 
Vielen Dank für die Antworten.

Ich habe es fast befürchtet. Bis zur ersten Etage würde ein Kabel sogar fast unsichtbar gehen.
Zu zweiten wird es wieder Mist.

Ich muss mal schauen. Ihr habt natürlich recht. Einmal ordentlich verlegt, nie wieder Sorge.
 
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Das wäre auch schon mal ein Anfang, den Repeater im 1. OG per Kabel anbinden und auf "AP" Mode umstellen und dann im 2. OG per Repeater an dem in 1. OG verbinden. Nicht top, aber besser als bisher.
 
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Also
Mesh ist nicht der heilige Gral und es funktioniert nicht so gut wie man es sich vorstellt.
Ich habe den Fritz 1700 und den könnte ich anscheinend als mesh master konfigurieren also es wird nicht zwingend eine Fritzbox benötigt.

2 Repeater in Reihe wäre natürlich ungünstig und ein Kabel in den ersten Stock wäre klasse.

Ich selbst habe im EG die Fritzbox, und 2 Repeater. Im zweiten OG habe ich fast den gleichen Schnitt der Räume und dort reicht ein Repeater weil er günstig platziert wurde. (nicht per kabel angebunden). Ein Geschoss kannst du gut per WLAN überbrücken aber zwei??
 
@Synxalot :
Mal vorausgesetzt, dass wir beide dasselbe unter "3 Etagen" verstehen (Parterre und zwei Obergeschosse) standen wir vor einem ähnlichen Problem, da unser Haus aus Anfang der 70er sehr(!) viel Eisen in den Decken hat (wurde ursprünglich nicht "für Fremde" gebaut").
Wir hatten dann auch eine Misch-Lösung aus W- und D-Lan, jedoch was das W-Lan sehr instabil und nicht allzu schnell (nicht so kriechend wie bei dir). Tatsächlich hatte der Service der Telekom, den wir ins Haus gebeten hatte, nach max. 30s das D-Lan als Ursache "lokalisiert", das stört insbesondere die 2,4-GHz-Frequenz.

Unsere(!) Lösung, da ein Kabelhochziehen bestenfalls über die Außenwand und von außen ginge, ist, dass wir folgende Konstellation verbaut haben:
  • Parterre: Meshrouter (Fritz!Box 7590)
  • 1. Stock: Fritz!Repeater 2400 (der 1. Repeater musste eine "In-Steckdose"-Lösung sein aus)
  • 2. Stock: Fritz!Repeaater 3000 (der 2. Repeater musste eine "Stand"-Lösung sein, alle Steckdosen sind verbaut)

Die Diagnose zeigt kein "schwach verbundenes" Gerät an:
1770710951112.png


Unser Büro ist im 2. Stock, hier kommen (über das 5GHz-Netz) an:
1770711246430.png


1770711127615.png

Anzumerken ist, dass wir vis-a-vis eines Schulkomplexes und des Rathauses unserer Stadt wohnen und das aktuell die Daten (Telekomleitung) nicht supertoll sind (eigentlich 250MBit-Leitung (Land halt...).

Vielleicht sind unsere Erfahrungen eine Hilfe?

Mit freundlichen Grüßen
 
AmDati schrieb:
da ein Kabelhochziehen bestenfalls über die Außenwand und von außen ginge
Das sagen alle weil sie Aufwand und Dreck scheuen.

Wurde denn das Haus seit den 70er Jahren noch nicht saniert? Spätestens wenn das nächste mal ein frischer Innenanstrich ansteht (alle 5 - 7 Jahre) wird man ja wohl ein paar Löcher bohren können.

Mein Haus ist auch aus den 70ern und ich habe in jedem Raum (außer in den Bädern) LAN Dosen.
 
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AmDati schrieb:
Mal vorausgesetzt, dass wir beide dasselbe unter "3 Etagen" verstehen (Parterre und zwei Obergeschosse) standen wir
Genau. Parterre + 2 Obergeschosse.

Ich werde es zunächst mal mit der ersten Etage probieren. Ein Kabel bis dort hin, und mal schauen wie groß die Verbesserungen sind.
Das Haus ist von 2001. Besitzt aber keine Kabelkanäle (das wäre ideal), und selbst die Anzahl der Steckdosen ist überschaubar.

Ich werde mir mal ein flaches Netzwerk-Kabel ordern, und schauen wie das so klappt.

Außen ein Kabel entlang kommt nicht in Frage. Mein innerer Monk verbietet das.
 
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Synxalot schrieb:
Außen ein Kabel entlang kommt nicht in Frage. Mein innerer Monk verbietet das.
Selbst dafür gibt es schöne Lösungen, Kabelkanäle gibt es in sämtlichen Formen und Farben für außen und innen.
 
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Synxalot schrieb:
Außen ein Kabel entlang kommt nicht in Frage. Mein innerer Monk verbietet das.

Das verstehen viele nicht, bla bla ein Kabel geht immer. 🙄

Habe letzte Woche auch ein Flaches Netzwerkkabel gezogen allerdings konnte ich es komplett verstecken. Nicht jeder möchte einen Kabelkanal an der Wand haben.
 
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Synxalot schrieb:
Erste Etage ist ein Fritz Repeater 2700. Hier kommt auch noch ausreichend Wlan an.
Was ist denn "ausreichend"?
Wann wurde der noch recht neue 2700er den angeschafft? Kann der ggf. wieder zurück?
Du bräuchtest da in der Mitte eher einen Repeater mit zwei 5GHz Funkmodulen wie z.B. den 3000 oder 3000AX. Eines der 5GHz Funkmodule funkt dann exklusiv zur Mesh-Master-Fritzbox und das andere 5GHz Funkmodul versorgt zusammen mit 2,4GHz das 1. OG und bindet einen weiteren Mesh AP im 2.OG an.

Synxalot schrieb:
Zweite Etage wurde notgedrungen mit Dlan gelöst.
Von wo aus wird eingespeist?
Welche DLAN Geräte sind in Verwendung und seit wann?

Synxalot schrieb:
im Schnitt 800kbit
800kbit ergibt überhaupt keinen Sinn. Wo liest du das ab? DLAN ist kacke, aber soooo kacke dann auch wieder nicht.


Synxalot schrieb:
Aber wir werden in 12 Monaten den Anbieter wechseln, so das mir ein Kabelrouter nichts mehr bringen würde.
Wohin und auf welche Technik?
Du könntest die Vodafone Station auch in den Bridge Mode bringen und dahinter jetzt schon eine DSL oder Glasfaserfritzbox als Mesh Master betreiben.
Wenn du vom Router ins erste OG funkst, sollte der Router 4x4 WLAN auf 5GHz haben.

Du kannst das aber auch erstmal mit der 6490 hinter der VF-Station im Bridge Mode testen, wie gut die zum 2700 funkt. Den 2700 dann am besten mit einem Verlängerungskabel betreiben und unterschiedliche Standorte ausprobieren.

VF-Station als Kabelmodem
6490 hinter Kabelmodem als Router und Mesh Master
2700 als erster Mesh Client

Das PowerLAN (insbesondere dessen WLAN) bei den Tests unbedingt ausschalten.
 
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Synxalot schrieb:
Welche genau? Wenn es ein Cable-Modem ist, kannst Du das an jeden Coax- bzw. SAT-Dose im Haus anschließen. Habt Ihr keinen Hausanschlussverstärker im Keller, also wirklich nur den HüP und keine Leitungen im Haus verteilt?
Synxalot schrieb:
wir werden in 12 Monaten den Anbieter wechseln, so das mir ein Kabelrouter nichts mehr bringen würde.
Was kommt dann, DSL oder Fiber? Falls Fiber, welcher Anbieter?
Synxalot schrieb:
macht es mehr Sinn, doch einen neuen Router wie z.ß die 6670 zu kaufen, und dann halt in 12 Monaten wieder zu verkaufen ?
Würde eher die FRITZ!Box 6591 Cable oder 6690 Cable holen, denn die hat vier Spatial-Streams. Aber Du kannst alternativ auch das Cable-Modem in den Bridge-Modus schalten lassen. Und dann eine FRITZ!Box 4060 dahinter. Im nächsten Stock dann wieder eine FRITZ!Box 4060 oder FRITZ!Repeater 6000. Genauso dann im nächsten Stock. Wenn Ihr auf DSL wechselst, holst Du Dir ein extra DSL-Modem …
 
Außreichend WLAN, auch wenn das niemand hören will, bekommst du nur, wenn der Repeater per Kabel mit dem Router verbunden wird.

Eine Idee wäre auch, wenn möglich, versteckt an der Außenfassade, beispielsweise hinter der Regenrinne und Ablaufrohr des Hauses mittels passenden Kabelkanäle Netzwerkkabel zu legen.
 
h00bi schrieb:
Was ist denn "ausreichend"?
Das die Streams (Waipu, Netflix) am TV laufen, ohne zu stocken. Um mehr geht es in der ersten Etage nicht.
Hier gibt es keine Probleme bisher.
h00bi schrieb:
Von wo aus wird eingespeist?
Welche DLAN Geräte sind in Verwendung und seit wann?


800kbit ergibt überhaupt keinen Sinn. Wo liest du das ab? DLAN ist kacke, aber soooo kacke dann auch wieder nicht.
TP-Link AV1000. Keine große Anschaffung, nun wird es wohl schon bereut.
800kbit messe ich oben (2. Etage) am PC bei einem Download. Nicht die klügste Methode, aber daran sehe ich, wie viel hier ankommen. Streams gehen im oberen Kinderzimmer auch nicht. Also Fernseh über Internet funktioniert nur mit ständigen Puffern.
h00bi schrieb:
Wohin und auf welche Technik?
Du könntest die Vodafone Station auch in den Bridge Mode bringen und dahinter jetzt schon eine DSL oder Glasfaserfritzbox als Mesh Master betreiben.
Wenn du vom Router ins erste OG funkst, sollte der Router 4x4 WLAN auf 5GHz haben.
Da Vodafone Kabel hier sehr störanfällig ist, mit häufigen Abbrüchen der Verbindung, oder auch mal 24Stunden gar kein Netz bei uns und den Nachbarn.
Der Wechsel ist zur Telekom (DSL) geplant. Ausbau Glasfaser wird hier noch nicht betrieben. Man sammelt noch Wechselkandidaten, bevor der örtliche Stromanbieter überlegt hier was zu bauen.

norKoeri schrieb:
Welche genau? Wenn es ein Cable-Modem ist, kannst Du das an jeden Coax- bzw. SAT-Dose im Haus anschließen. Habt Ihr keinen Hausanschlussverstärker im Keller, also wirklich nur den HüP und keine Leitungen im Haus verteilt?

Was kommt dann, DSL oder Fiber? Falls Fiber, welcher Anbieter?
Es ist nur die Dose im Wohnzimmer. Sonst nirgends. Technikraum hat auch nichts drin. Keller nicht vorhanden. Gewechselt wird auf Telekom DSL.

Mein Plan sieht derzeit wie folgt aus.
Die Vodafone Box zentraler in das Erdgeschoss stellen. Momentan steht sie direkt an der Buchse in einer Ecke.
Ein Kabel bis in die erste Etage legen, und dort den vorhandenen Repeater anklemmen. In der Hoffnung, dass reicht für die zweite Etage. Wenn nicht, muss ich schauen, wie ich ein Kabel in die zweite Etage bekomme.
Vielleicht probiere ich die 6490 auch mal aus, in dem ich Sie hinter die Vodafone Box klemme.
Über das Wlan der Vodafone Box habe ich nicht viel gutes gelesen. Aber vielleicht liegt es auch an mir, und dem Standort.
 
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