Zertifikate Wertlos?

ich kann jedem nur folgendes empfehlen - in der IT Welt versteht sich:

Pflegt eine Projektliste und schreibt da alles rein ;)
Baut den Lebenslauf ein bißchen systematisch auf - sprich versucht einen roten Faden zu haben
bei mir war es: Studium -> System Administrator -> Berater -> Technologie Berater -> SAP Technologie Berater -> SAP inhouse -> SAP inhouse bei einer Bank :D
Wenn möglich untermauert mit Zertifikaten.

Danach kann man sich den Job aussuchen.
 
Nur das mit dem Aussuchen bezweifel ich

Na man muss schon realtistisch bleiben. Aber ich hatte genug Angebote aus denen ich aussuchen konnte und hab jetzt einen Job den ich gerne bis zur Rente machen würde...
 
Der kingler scheint ja weit weg von der Realität zu leben, wird wohl ein Kulturschock, wenn der mal im echten Leben ankommt. Es soll auch Menschen geben, die gerne arbeiten oder gerne beschäftigt sind und sich nicht vorstellen können freiwillig zu harzen. Und es soll auch wirklich Leute geben, denen es Spaß macht "niedere" Arbeiten zu machen und ohne die, wären wir alle verloren.
 
deathscythemk2 schrieb:
Der kingler scheint ja weit weg von der Realität zu leben, wird wohl ein Kulturschock, wenn der mal im echten Leben ankommt. Es soll auch Menschen geben, die gerne arbeiten oder gerne beschäftigt sind und sich nicht vorstellen können freiwillig zu harzen. Und es soll auch wirklich Leute geben, denen es Spaß macht "niedere" Arbeiten zu machen und ohne die, wären wir alle verloren.

gebe Dir vollkommen Recht :D Ist auch immer wieder lustig, was die ganzen Studierenden so für Vorstellungen haben...

@ Topic
Mit den Zertifikaten ist es einfach vom Unternehmen abhängig. Ich bin bei einem IT Beratungsunternehmen tätig und bei uns ist es sogar bis zu einer gewissen Hierachieebene verpflichtend, den MCSE zu machen. Das ich den damals bei der Bewerbung schon in der Tasche hatte, war dann nur vorteilhaft.
 
das problem bei der geschichte ist zum einen das manche zertifikate einfach nichts wert sind.

Zumindest das ccna kann man sich in die Haare schmieren, da es jedem azubi angeboten wird und die lehrer (theoretiker) können da nicht viel mehr vermitteln als aus dem Lesestoff zu entnehmen ist.

Zu der LP1 Geschichte kann ich nichts sagen.

Den MCSA halte ich schon für überzeugender.

Leider sitzen selten Menschen aus den entsprechenden Fachabteilungen an den Bewerbungen.
Ob nun Leute aus dem Personalwesen die aussagekräftigkeit von Zertifikaten beurteilen können wage ich stark zu bezweifeln.
 
Könnte jemand aus der Praxis, jemand mit Erfahrung in der Auswahl von Personal mal etwas bezüglich Publikationen sagen?
Fällt jemand mehr auf, wenn ein Bewerber Publikationen vorzuweisen hat? Wenn ja, wie werden diese im Allgemeinen gelesen und bewertet?

Ist eine Publikation ein deutlicher Vorteil? Oder nur bei wissenschaftlich-orientierten Stellen (an Uni, Hochschulen) ?

Schon mal danke.
 
Ich weiß nicht wie ihr das anstellt aber ich bin nach meinem Studium einfach zur Firma bei der ich arbeiten wollte hin und hab kurz Hände geschüttelt. 30 Minuten später hatte ich den Job ;)

Unterlagen waren da, wurden aber nicht begutachtet. Viel mehr kam es auf die Persönlichkeit an.

mfg,
Max
 
max_1234 schrieb:
30 Minuten später hatte ich den Job ;)

Gibt halt solche und solche Firmen. Bei uns in der Firma ist es usus, dass erst ein Telefoninterview geführt wird, dann gibts ein Bewerbungsgespräch mit dem zukünftigen Team- und Bereichsleiter, danach ein zweites Bewerbungsgespräch mit Team-, Bereichsleiter sowie einer Person aus der Geschäftsführung.
 
Ich bin halt der Meinung dass man Eigeninitiative zeigen muss um sich abzuheben. D.h. nicht nur mit Unterlagen werfen, sondern sich selbst einbringen. Was unterscheidet dich sonst von X anderen Bewerbern?

mfg,
Max
 
Eigeninitiative bringt nichts wenn es feste Vorgänge im Einstellungsprozess gibt. Selbst ein internen Bewerbungen werden zwei Vorstellungsgespräche gehalten. Nur das Telefoninterview entfällt.
 
Ich weiß nicht wie ihr das anstellt aber ich bin nach meinem Studium einfach zur Firma bei der ich arbeiten wollte hin und hab kurz Hände geschüttelt. 30 Minuten später hatte ich den Job

Meine Firma kennst du nicht mal ;-)
 
max_1234 schrieb:
Ich weiß nicht wie ihr das anstellt aber ich bin nach meinem Studium einfach zur Firma bei der ich arbeiten wollte hin und hab kurz Hände geschüttelt. 30 Minuten später hatte ich den Job ;)

Unterlagen waren da, wurden aber nicht begutachtet. Viel mehr kam es auf die Persönlichkeit an.

mfg,
Max

Eine Portion Glück gehört da dazu. Allerdings auch eine riesen Portion für das Unternehmen, das so Leute einstellt.
 
zertifikate ist ein nette gimmick wenn man sonst nix vorweisen kann, also idr bei absolventen. sobald du berufserfahrung vorweisen kannst sind zertifikate zu vernachlässigen...
 
kalle1980 schrieb:
Oder sind Zertifizierungen wirklich wertlos?
...warte ich druck dir schnell eine aus...
Ergänzung ()

haunt schrieb:
Würde dann vielleicht noch den Personaler fragen, was er den für Referenzen aufweisen könne, oder ob er Einstellungsgespräche nebenbei macht.
Wenns nur nach Referenzen gehen würde ^^
 
ds1 schrieb:
zertifikate ist ein nette gimmick wenn man sonst nix vorweisen kann, also idr bei absolventen. sobald du berufserfahrung vorweisen kannst sind zertifikate zu vernachlässigen...

Leider nur bedingt richtig.
Viele größere Betriebe setzen manche Zertifikate als Grundlage voraus, um in die engere Auswahl an Kandidaten zu kommen...
Selbst wenn du 10+ Jahre Berufserfahrung hast, versteht sich.
 
Zertifikate sind auch wichtig, wenn man extern bei einem Kunden arbeiten soll. Teilweise stehen nämlich in den Ausschreibungen schon drin "XYZ zertifizierter Entwickler". Wenn du also so ein Zertifikat schon hast, spart der Arbeitgeber sich Geld und Zeit und du bist schneller einsetzbar. Über Skill sagen Zertifikate nix aus.....
 
Ihr tut hier alle so, als ob die Personaler in den Unternehmen Roboter oder so was ähnliches wären - sind die aber beileibe nicht. Und deshalb kann man auch keinem allgemeingülltige Regeln mitgeben; dem einen gefällt dies, dem anderen das und dem Dritten gefällt vielleicht Eure Nase nicht, während der Vierte Gefallen an dem Bewerber findet, der oben auf dem Stapel liegt, und stellt den gleich ein, und die 238 Bewerber untendrunter schaut er nicht einmal an oder er ist schlicht zu faul dazu, sich die Mühe zumachen und die gesamte Bewerberflut durchtzuarbeiten.

Wenn ich dann regelmäßig sehe, mit welchen Bewerbungsunterlaqen sich die Masse um einen Job bewerbt, kommt mir auch immer das große Grausen; da können die heute doch alle einen PC bedienen und bringen es kaum fertig, Ihren Anschreiben einmal einen Briefkopf mit persönlichem Rahmen zu verpassen; sondern es werden überwiegend schematisierte Vorlagen aus Massenware verwendet.

Leute, lasst Eurer Phantasie freien Lauf und zeigt, was induviduell in Euch steckt, das ist viel wichtiger, als noch so viele Zertifikate, wenn man die Aufmerksamkeit des Personalers wecken will; heißt natürlich nicht, dass dann dahinter nicht auch die nötigen Qualifikationen kommen müssen, aber durchaus nicht in erster Linie.

Ich bin bisher mit allen Mitarbeitern, die ich mehr nach Gefühl als nach Qualifikationszertifikaten eingestellt habe, fast immer bestens zurecht gekommen; und die mit den "besten" Zertifikaten und Qualifikationen haben sich schon öfter als glatte Nieten erwiesen !
 
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