Leserartikel ZimaOS / CasaOS/ HA / Mediaserver meine Erfahrungen

The_Chicken

Cadet 3rd Year
Registriert
Jan. 2025
Beiträge
44
Hi zusammen mit viel Hilfe und Gedudult von diversen Seiten, Recherchen und der überforderten Ki

möchte ich hier meine Erfahrungen mitteilein und freu mich über eure Erfahrungen, vielleicht hilft es auch dem ein oder anderem
die vielleicht mit dem Gedanken spielen:
Ist CasaOS / ZimaOs etwas für mich ?
CasaOs und ZimaOs sind gut, wenn man einfache Container haben möchte,
die auf der selben Festplatte liegen, wie z.b Mealie, ( Edguard mit wenig anpassungen)
oder einfach mal ein wenig rumexperementieren wollen mit Container.

Zuerst einmal habe ich etliche Stunden reingesteckt und muss sagen ja es hat Vorteile aber kann auch echt nervig werden :-)

Unterschiede:
ZimaOS: Wird direkt installiert. Hat den Vorteil, dass man es Resetten kann, besitzt die Möglichkeit Festplatten im Raid zu erstellen / Backup anlegen etc Es gibt auch eine direkte Funktion Festplatten in den Standby nach Inaktivität zu setzen. Auto Update der eignen Software. ZimaOs ist in der aktuellen Version auf 4 Laufwerke und 3 Nutzer in der Free Version beschränkt. Ausnahme ihr habt es aus einer früheren Version, dann ist das Update auf die Plus (Lizenz) noch zumindest kostenfrei.

CasaOS: Zuerst muss Linux installiert werden, bei einem Resett muss alles manuell gemacht werden.
Muss da es auf einem Linux System läuft daher auch manuell geupdatet werden.
CasaOs ist bisher komplett uneingeschränkt nutzbar ohne Bezahlfunktion / meines wissen.

Gemeinsamkeiten: Beide nutzen meines Wissens den selben Appstore, Bei beiden kann man auch Benutzerdefinierte Apps / Docker hinzufügen und erstellen. Bei beiden geht die App Installation über einfaches Installieren aus dem Appstore.

Positives: Das Installieren der Apps ist relativ einfach und die Apps sind auch unter benutzerdefinierte Installation anpassungsfähig.
Wenn alles funktioniert einfach Verwaltung, Start / Stopp/ Neustart / Löschen.
Dateibrowser ist vorhanden und Usb Festplatten werden selbstständig erkannt und gemountet, wenn es aktiviert ist.
Es gibt relativ viele Apps im Store und man kann einfach andere Stores hinzufügen, die Auswahl ist mittlerweile recht groß.
Grafisch schick anzusehen und sehr übersichtlich im allgemeinem.

Negatives: 1. Ich hatte immer wieder wieder abbrücke beim Hochladen von Daten / Median über den Browser sowohl im
Casa als auch im Zima. Abhilfe hat mir hier geschaffen das ganze entweder über Filezilla hochzuladen oder über die Smb Freigabe und das ganze als Laufwerk im Pc einzubinden. Das geht rellativ einfach Freigabe /ZimaOs in den Haupteinstellungen und
dann im Dateibrowser Freigeben.

2. Es kommt immer mal wieder vor, dass beim Benutzen von externen Festplatten Probleme auftauchen.
Bei CasaOs hat mir nur geholfen, vor der Installation von CasaOs im Linux die Rechte anzupassen und die Festplatten vorher zu Mounten, da sonst das Casa System die Rechte hatte und es nur Probleme gab, wenn man im Programm dort Schreiben wollte.

Beispiel: Probleme habe ich Regelmäßig, wenn ich von der (App) die Installation quasi benutzerdefiniert auswähle
und einen Pfad ändern möchte, also z.b das Programm soll auf der Zima Festplatte laufen aber ich möchte z.b die Medien Inhalte wegen Platzgründen auf die Usb Festplatte / externe legen.
Mir hat es viel Zeit gekostet da hier z.b CasaOs immer wieder gesagt hat du darfst dies nicht und das nicht, ne so auch nicht….
Daher war hier die Abhilfe vor dem installieren von CasaOs alles zu Mounten.
Hat man das Problem jedoch 1x hinbekommen, so läuft es auch bei anderen Apps problemlos, falls man z.b eine Festplatte für Media und zusätzlich Dokumente oder so nutzt und es dieselbe ist.
Thema HA auf ZimaOS z.b: Da Ha als Container läuft gibt es hier keinen Appstore. D.h in meinem Fall musste ich einen Appstore installieren, das ging einfach und zusätzlich Mosquitto und MQTT, diese dann wieder konfigurieren damit alles läuft.
Dann gab es aber trotzdem Probleme mit dem Verbinden von Alexa... Da ich hier einfach zu eingeschränkt war, habe ich es aufgegeben gehabt.

Adguard Home: Hier musste ich nur Minimale Anpassungen vornehmen und man muss was ein wenig verwirrend ist
die Seite im Browser aufrufen und nicht wie gewohnt über das Klicken des App Symbols in der Oberfläche.

Allgemein Apps die direkt auf der zentralen Fp installiert wurden wie z.b Mealie (Kochrezepte)
oder Pdf Tool, dass nicht viel Speicherplatz zusätzlich verbraucht, läuft meist direkt ohne Anpassungen problemlos.

Allgemein: Wenn man sich mit der Rechtevergabe auskennt und das kein Hindernis für einen ist an sich gut und schlichtes OS.
Wer HA möchte sollte aber auf eine andere Alternative setzen.

Fazit: Ich lasse Zima vorerst, weil es nun Läuft mit dem was ich möchte. Wenn alles Läuft, eineh simple Oberfläche und vorallem überschaubar. Vorallem, war so der ganze Aufwand bisher, nicht komplett sinnlos :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Nexus02
Ich käme ehrlich gesagt nie auf den Gedanken, Home Assistant auf diese Weise aufzusetzen.

Die gängige Praxis dürfte sein, HA unter Proxmox laufen zu lassen.
Ich selbst habe es unter Unraid am Laufen, was aber kaum einen Unterschied macht, da es hier ebenfalls in einer VM läuft.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: WhiteHelix, SockeTM und TheHille
Ich habe HA auch auf einem Proxmox mit den bereitgestellten Script erstellt. Da muss man quasi gar nichts mehr machen...
 
Danke für den gut geschriebenen Artikel.

Ein Wunsch trotzdem (auch wenn ich es mir selbst beantworten kann): Kannst Du als einleitenden Satz ergänzen für welche Systeme der Einsatz der beschriebenen OS aus Deiner Sicht sinnvoll ist? (NAS, Home-Server, sogar normaler Arbeits-PC?)

Sonst landet man beim Lesen direkt im kalten Wasser und weiß gar nicht worum es bei den OS geht...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: joel
Creeping.Death schrieb:
Die gängige Praxis dürfte sein, HA unter Proxmox laufen zu lassen.
Das denke ich nicht. Es gibt genügend Leute, die HA auf einem "Fertig-NAS" installieren. Da is dann nix mit Proxmox. Daher denke ich, dass Docker Installationen auch sehr verbreitet sind.
 
SaxnPaule schrieb:
Das denke ich nicht.
Ich habe geschrieben "gängige Praxis" und nicht "ausschließlich".
HAOS ist auch der empfohlene Installationstyp.

1761033512151.png

SaxnPaule schrieb:
Es gibt genügend Leute, die HA auf einem "Fertig-NAS" installieren. Da is dann nix mit Proxmox. Daher denke ich, dass Docker Installationen auch sehr verbreitet sind.
Das stelle ich nicht in Frage. Aber wer HA auf Dauer in größerem Umfang nutzt, wird früher oder später auf HAOS wechseln. Die optimale Grundlage dafür ist Proxmox.

Ich habe HA einige Zeit im Container betrieben. Der Umstieg auf HAOS hat dann viele Sachen erleichtert.
 
Creeping.Death schrieb:
Ich habe HA einige Zeit im Container betrieben. Der Umstieg auf HAOS hat dann viele Sachen erleichtert.
Das bestreite ich nicht einmal. Würde bei einer Neuinstallation heute auch auf HAOS setzen (wenn möglich - Stichwort "Fertig NAS").
Aber warum denn unnötigerweise noch eine Schicht dazwischen. Macht es doch nur unnötig kompliziert.

Wenn man genügend Blech hat, okay. Aber auf einem TinyPC ist es doch nur unnötiger Overhead. Zumal es gängige Services wie PiHole auch als HA Addon gibt, die dann i.d.R. noch parallel laufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
SaxnPaule schrieb:
Aber warum denn unnötigerweise noch eine Schicht dazwischen. Macht es doch nur unnötig kompliziert.
Weil ich auf dem Server parallel auch Dienste laufen habe, die nichts mit HA zu tun haben oder zu tun haben sollen.

Ich könnte zwar viele Dinge über den Add-On Store beziehen, aber z.B. Dienste wie Nginx Proxy Manager oder Vaultwarden möchte ich nicht über HA administrieren.

Übrigens setzen derzeit rund 80% aller Nutzer auf HAOS (Quelle):

1761035696299.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Creeping.Death schrieb:
Weil ich auf dem Server parallel auch Dienste laufen habe
Dein Server ist aber sicher kein Raspi oder TinyPC mit N100 sondern etwas potenter. Genau das meinte ich mit "mehr Blech"

Deine Grafik zeigt nicht, wieviele HAOS Installationen davon virtualisiert sind und welche Baremetal.
 
Sie zeigt aber auch, dass Container weniger als 17% ausmachen.

Ich selbst habe als Server einen Intel NUC 11 Pro. Also auch keine "Über-Maschine".
 
JohnMcLane87 schrieb:
Danke für den gut geschriebenen Artikel.

Ein Wunsch trotzdem (auch wenn ich es mir selbst beantworten kann): Kannst Du als einleitenden Satz ergänzen für welche Systeme der Einsatz der beschriebenen OS aus Deiner Sicht sinnvoll ist? (NAS, Home-Server, sogar normaler Arbeits-PC?)

Sonst landet man beim Lesen direkt im kalten Wasser und weiß gar nicht worum es bei den OS geht...
Habs ganz oben ergänzt mfg
Ergänzung ()

Es gibt halt denke ich mal einige die komplett neu sind im Thema und es gerne etwas ruhiger angehen möchte. Da ist Promox auch wenn es sicher sehr gut ist, schnell unübersichtlich.
Daher dachte ich mir, vielleicht erleichtert es ja so jemanden die Entscheidung, ob es für ihn genügt
oder ob er sich doch lieber in Proxmox einarbeitet oder in andere Alternativen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: JohnMcLane87
The_Chicken schrieb:
Es gibt halt denke ich mal einige die komplett neu sind im Thema und es gerne etwas ruhiger angehen möchte. Da ist Promox auch wenn es sicher sehr gut ist, schnell unübersichtlich.
Ich verstehe deine Intention.

Basierend auf meinen eigenen Erfahrungen im Smarthome-Bereich kann ich jedoch nur empfehlen, nur in begründeten Fällen nicht auf das zu setzen, was die Mehrheit macht.
Das Netz (Foren/Youtube/...) ist voll mit Tutorials, wie man etwas unter Proxmox, Unraid, usw. einrichtet. Je exotischer der Unterbau wird, umso weniger Doku wirst du finden. Gerade als Anfänger kann dir das schnell den Nerv rauben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: The_Chicken
SaxnPaule schrieb:
Dein Server ist aber sicher kein Raspi oder TinyPC mit N100 sondern etwas potenter. Genau das meinte ich mit "mehr Blech"
Kann ich so nicht zustimmer. Ich hab einen MiniPC mit "nur" einem J4105 und Proxmox drauf. Die bzw. ähnliche CPUs kommen oft in Fertig-NAS-System vor.
HAOS ist sehr sparsam, sodass ich ohne Probleme parallel noch Immich (LXC), OMV (VM), (noch) NextCloud(pi)(VM) und eine HAOS-Testinstallation (VM) laufen können. Im Schnitt liegt die CPU bei mir um die 5% Last.
Mit Containern könnt man sich etwas RAM sparen, aber sonst? Billiger sind die Resourcen bei kleinen SBCs à la RPi nicht, im Gegenteil, grad wenn der RAM verlötet ist die Aufpreise oft knackig.



Wenn man Container laufen lassen will/muss, kann man sich per Helper-Scripte einen schlanken Docker-LXC installieren (120MB RAM), oder noch schlanker einen Alpine-LXC mit unglaublichen 6(!!)MB RAM (ja, sechs MB).
Damit bleibt für mich als Pro für ZimaOS oder CasaOS die einfachere Bedienung, Container kann man nahezu genauso sparsam mit PVE LXCs hosten. Großer Vorteil bei PVE, man kann Services wie HAOS als vollwertige VM laufen lassen, mit dann wiederum Addons (als Container 😉) möglich sind.
 
Zurück
Oben