Camillo
Commodore
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T4 - Die Erlösung
An allen Fronten Totalschaden im Terminator-Universum - "erlöst" wird hier höchstens der Zuschauer mit Beginn des Abspanns.
Mein Gott, es kam noch viel schlimmer als befürchtet. Scheinbar haben die Drehbuchautoren eine der besten Kino-Serien noch nie gesehen und wenn doch, dann haben sie sie nicht begriffen. Was einem hier storytechnisch an hanebüchenden Mist aufgetischt wird, zieht den Kinosessel mit Karacho unterm Arsch weg. Der Film ist nicht mehr als eine stumpfe Zertrümmerungsorgie im Mad Max meets Transformers-Look ohne jede Figurenzeichnung, Logik, Subtext, garniert mit katastrophalen Plot-Fehlern (besonders im Bezug zu den drei ersten Teilen) und als Krone gibt es einen Christian Bale, der erneut seinen seit American Psycho eingemeißelten Gesichtsausdruck durch den Film knüppelt. *schauder*
Alles strotz nur so vor Ungereimtheiten und bedeutungslosen, hingeklatschten Nebenrollen, man kann sich vor lauter Kopfschütteln kaum beruhigen. Wo sind darüber hinaus die Emotionen, die Prise Ironie, der Humor, die keinen Ausweg bietende Unerbittlichkeit, der unzerstörbare Schrecken, die Weitsicht, die Spannung und nicht zuletzt der einmalige Unterhaltungsfaktor der Vorgänger geblieben? Alles Fehlanzeige!
Anyway, würde nicht das Label "Terminator" drüberstehen, dann könnte man die Nummer gutmütig als zumindest gut inszeniertes Endzeit-Action-Spektakel ohne Sinn und Seele mit viel Krawumm und Gedöns durchgehen lassen, so aber bleibt eine dumme, leere und maßlos enttäuschende Fortsetzung. Für die geplanten Teile 5 und 6 kann nur gelten: Besinnt euch, Adel verpflichtet! [und kündigt C. Bale den Vertrag!]
2/10
P.S.: Die Filmmusik (immerhin von Danny Elfman!) steht dem Debakel in nichts nach.
An allen Fronten Totalschaden im Terminator-Universum - "erlöst" wird hier höchstens der Zuschauer mit Beginn des Abspanns.
Mein Gott, es kam noch viel schlimmer als befürchtet. Scheinbar haben die Drehbuchautoren eine der besten Kino-Serien noch nie gesehen und wenn doch, dann haben sie sie nicht begriffen. Was einem hier storytechnisch an hanebüchenden Mist aufgetischt wird, zieht den Kinosessel mit Karacho unterm Arsch weg. Der Film ist nicht mehr als eine stumpfe Zertrümmerungsorgie im Mad Max meets Transformers-Look ohne jede Figurenzeichnung, Logik, Subtext, garniert mit katastrophalen Plot-Fehlern (besonders im Bezug zu den drei ersten Teilen) und als Krone gibt es einen Christian Bale, der erneut seinen seit American Psycho eingemeißelten Gesichtsausdruck durch den Film knüppelt. *schauder*
Alles strotz nur so vor Ungereimtheiten und bedeutungslosen, hingeklatschten Nebenrollen, man kann sich vor lauter Kopfschütteln kaum beruhigen. Wo sind darüber hinaus die Emotionen, die Prise Ironie, der Humor, die keinen Ausweg bietende Unerbittlichkeit, der unzerstörbare Schrecken, die Weitsicht, die Spannung und nicht zuletzt der einmalige Unterhaltungsfaktor der Vorgänger geblieben? Alles Fehlanzeige!
Anyway, würde nicht das Label "Terminator" drüberstehen, dann könnte man die Nummer gutmütig als zumindest gut inszeniertes Endzeit-Action-Spektakel ohne Sinn und Seele mit viel Krawumm und Gedöns durchgehen lassen, so aber bleibt eine dumme, leere und maßlos enttäuschende Fortsetzung. Für die geplanten Teile 5 und 6 kann nur gelten: Besinnt euch, Adel verpflichtet! [und kündigt C. Bale den Vertrag!]
2/10
P.S.: Die Filmmusik (immerhin von Danny Elfman!) steht dem Debakel in nichts nach.