Zuletzt gesehener Film 2010 (1. Beitrag beachten)

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Enter The Void (dt. Synchro, imdb) 9/10

Seit der Bekanntmachung von "Enter The Void" und den ersten Reaktionen nach der Vorführung bei Cannes bin ich sehr gespannt gewesen auf Gaspar Noe's neusten (und erst dritten) Film, haben mich doch schon Irreversible und Menschenfeind tief in ihren Bann gezogen.

Die Story:
kino.de schrieb:
Oscar lebt mit seiner Schwester Linda in Tokio. Er hält sich mit kleinen Drogendeals über Wasser, sie arbeitet als Stripperin in einem Nachtklub. Bei einem Zusammenprall mit der Polizei wird Oscar von einer Kugel getroffen und schwer verletzt. Im Todeskampf erinnert er sich an ein Versprechen an Linda, sie niemals allein zu lassen, und kämpft sich in eine Halbwelt zurück, die sich in zunehmend chaotischeren und albtraumartigen Visionen manifestiert. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft fallen ineinander.
http://www.kino.de/kinofilm/enter-the-void/110418.html
Die Geschichte des Films ist in ihrer Gesamtheit relativ simpel und schnell erzählt, da diese wahrscheinlich nur als Grundgerüst dienen sollte. "Enter The Void" ist von seiner Art her eher ein Experimentalfilm, was man auch an der Laufzeit von 2h 40min merkt.
Sowieso erklärt sich der Film und dessen Ablauf durch die Geschichte bzw. die Dialoge der Protagonisten selber, was ich im Übrigen für einen ziemlich guten Kniff halte, den Noe da genutzt hat.

Die Geschichte verpackte Noe in einer sehr extremen Art der Darstellung, er zeigt rohe Gewalt, ungeschönten Sex und Drogentrips bei denen man meinen könnte man wäre selber auf einem Trip. Hinzu kommt, dass das ganze Geschehen in einem sehr verklärten und runtergekommenen Teil von Tokyo gedreht wurde, was das Ganze nochmal verstärkt.
Des Weiteren setzt er Kameraperspektiven ein, die so noch nie im Kino eingesetzt wurden sind bzw. nicht in dieser Art. Man erlebt zum Beispiel Oscars Leben (und einen seiner Drogentrips) aus der Ich-Perspektive, Szenenwechsel werden generell von oben mit einer verwackelten Kamera vollzogen und so weiter. Im späteren Verlauf des Filmes wird der Großteil der Geschichte von oben herab mit einer Art Wackelkamera gefilmt, was wirklich anstrengend ist.
Noe setzt szenenabhängig auch sehr extreme Farbspiele und Übergänge ein, die ihres gleichen suchen.
Auch wenn es erst Noe's dritter Film ist, so setzt er sich damit definitiv ab.

Da der Film hier in München nur in ausgewählten Kinos (sind glaube ich nur 2 Stück) gezeigt wird, blieb mir nichts anderes übrig als mir den Film in der deutschen Fassung anzuschauen.
Was mich zu meinem größten Kritikpunkt kommen lässt und zwar der deutschen Synchronisation. Jeder Charakter klingt so als wäre er die ganze Zeit auf Droge ... egal in welcher Situation dieser sich gerade befindet. Zumal viele Stimmen auch vom Klang her unpassend zum eigentlichen Charakter waren. Das hat für mich das Gesamterlebnis ein wenig getrübt.

Nichtsdestotrotz ist "Enter The Void" eine Grenzerfahrung auf ganzer Linie, da man - sofern man sich auf diese Art von Erlebnis einlässt - auf einen extremen cineastischen Gefühls- und Drogentrip mitgenommen wird, der schwer zu ertragen und zu verdauen ist - was vor allem durch die enorme und überwältigend extreme visuelle Darstellung zu tragen kommt.
"Mindfuck für Erwachsene" trifft es wohl ganz gut.

Wer einen ersten Eindruck haben möchte, kann sich bei YouTube entsprechende Trailer anschauen:
http://www.youtube.com/watch?v=hwTmc8L8TaA (Announcement Trailer)
http://www.youtube.com/watch?v=NxOYnnbTp8Y (Love-Teaser)
http://www.youtube.com/watch?v=UssTGcOdWqs (Filmauszug: Credits)

PS: Witziges Detail am Rande, Noe hat einen kleinen Cameo-Auftritt als pillenschmeißender Junkie in einer Disco.
 
Gesetz der Rache [5/10]

ich fand den Film total behämmert und stupide, ansich ist die Idee sehr gut und man hätte bestimmt eine Menge draus machen können, aber diese One-Man Army Show gefällt mir absolut nicht

Verdammnis [6/10]

Teil 1 hat mir noch sehr gut gefallen, der zweite Teil ist von der Story her mMn nichts besonderes und im Prinzip auch nicht besser als eine Folge Tatort, der mMn ziemlich konstruiert wirkende Wendepunkt reißt es dann auch nicht mehr raus.

L.A Confidential [9/10]

sehr cooler Film, must see!
 
The Expendables

Wow! Das ist mal ein Actionfilm. Hatte bei der Ankündigung schon befürchtet, dass der Film sich nur auf die großen Namen in der Schauspielerbesetzung verlassen würde, doch dem war zum Glück nicht so.
So hirnlos fand ich den außerdem gar nicht. Story war durchaus da und um einiges besser als in vielen anderen Hirn-aus-Filmen.

Endlich mal ein gescheiter Actionfilm (ab 18!) und kein halbgarer oder geschnittener 16er- oder sogar 12er-Film. Es kracht, bumst und scheppert an allen Ecken und gute Sprüche gibt's dazu auch noch.

Unbedingt im Kino (oder meinetwegen auch guten Heimkino) mit guter Soundanlage gucken.

9/10
 
The Expendables

9/10 - Selten genug das am Ende eines Film Applaus gegeben wird. Ein herrlich überzogener Hau-Drauf Action-Film mit Witz und Humor, der sich selbst nicht allzu ernst nimmt. Vielleicht nicht für Jedermann ein Geniestreich. Doch für mich schon, weil er hat mich trefflich unterhalten. Die DVD ist nen Pflichtkauf. Sehenswerter Streifen :)
 
Salt
Na ja, voellig uebertrieben. James Bond meets super women
6/10

The Loosers
Eigendlich ganz lustiger Action Streifen. Sehenswert
8/10
 
Groupies bleiben nicht zum Frühstück !

(deutscher Film) kam gestern in der Sneak im Kino

7/10
Mal wieder ein guter deutscher Film (einer der wenigen ^^). Die Hauptdarsteller sind klasse. Die Nebendarsteller teils nervig.
Am allerbesten ist der türkischstämmige Bodyguard namens HORST ^^
 
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Expandables

hmm.. im gegensatz zu anderen bewertungen hier war ich leider enttäuscht von diesem kino besuch. hab mir bedeutend mehr erwartet.
für mich hinterlässt der film den eindruck eines 08/15 action streifens.
zu wenig gute action szenen über die filmlänge.
eigentlich nur 3 ... 1x anfangs .. 2x kurze im mittelfeld.
das ende .. doof und billig.

schade .. mit dem star-aufgebot hätte man echt einen super film drehen können.

fazit .. potential verschenkt .. kann man sich anschaun .. muss man aber nicht.

vermute mal .. der film wurde in großer eile abgedreht.
anders kann ich mir das nicht erklären.


5 v 10
 
The Expendables

Kann ich so nicht bestätigen. Der Film ist einfach nur ein Spaß für alle die die alten Actionknaller der 80ger & frühen 90er gemocht haben. Wir hatten einen Haufen Spaß beim Film und der Rest vom Kino ist gut mitgegangen, was ja auch nicht oft passiert. Alleine die 3 Jungs in einer Szene zu sehen war einfach genial .. kam mir schon fast wie ein Special Effect vor :D

Das einzige was ich etwas bemängeln könnte ist die in manchen Actionsequenzen verwendete Wackelkamera .. das kann ich aber generell bei keinem Film so recht leiden und wird oft ziemlich überstrapaziert. Da hätte er lieber drauf verzichten sollen.

Ansonsten gibts nix zu meckern, ich hab genau das bekommen was ich erwartet habe :D

9/10
 
Easy Rider [Engl]

Zum ersten mal gesehen. Der Film ist ja ziemlich bekannt, also von einem Freund ausgeliehen und grade eben geschaut :)

Der Film ist ziemlich interessant. Besonders wie die verschiedenen Person agieren (Wyatt, Billy, Stranger on the Road und George) war gut dargestellt.
Bis kurz vorm Ende hab ich noch gedacht: Hey, bist ja gut mitgekommen beim Film. Will jetzt nichts verraten, aber das Ende hat mich wirklich verwirrt.

Im Film wird relativ wenig geredet, eher Bilder gezeigt und dazu Musik gespielt (die mir übrigens außerordentlich gut gefallen hat ;))

Eine wirkliche Bewertung kann ich nicht sicher sagen, ich muss mir den Film auf jeden Fall noch mal anschauen - Aber auf den ersten Eindruck hat er mir gut gefallen, besonders Jack Nickelson.

Vorläufige 7,5/10

Oh, BTW: Hab in unserer TV Zeitung gelesen, in der LSD-Szene gäbe es "seltsame Lichteffekte", weil die Filmdose vor dem Entwickeln geöffnet wurde - waren dass die schlecht erkenbaren Farben auf Wyatts gesicht? Wenn ja, unter dem Begriff "seltsam" hätte ich mir mehr vorgestellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
La meute (FFF, OmdU, imdb) 7/10

Für einen Eröffnungsfilm wurde "La meute" wirklich gut gewählt, da er die Messlatte für die kommenden Filme nicht zu hoch ansetzt und er ein leichter Einstieg für das Festival war.

Er erfindet das Rad nicht neu was Story angeht. Eine junge Frau fährt mit ihrem Auto durch die Gegend, nimmt einen Anhalter mit und schon findet sie sich im Nirgendwo in einem Kampf ums Überleben wieder.
So ausgelutscht dass nun klingen mag ist es aber dann doch nicht, da der Film sich die meiste Zeit selber nicht ganz ernst nimmt und er weniger von dem Grusel oder der Gewalt (die sich gekonnt zurückhält und nie aufdringlich oder gewollt wirkt) "lebt", sondern von seinem Witz.
Auch das Ende des Films weiß zu gefallen, da es nicht gerade genretypisch ist.

Der Film wird aber auch durch die stets sympathischen und skurrilen Charaktere geprägt. Hier geben sich u.a. Frankreichs Underdogs die Klinke und es ist schön zu sehen, dass Urgesteine wie Philippe Nahon noch fidel genug sind um in Filmen mitzuspielen.

Sounddesign war passend und nicht aufdringlich, die Special Effects waren für diese kleine Produktion wirklich gut, viel mehr gibt es nicht wirklich zu erzählen.

Es ist kein Film den man unbedingt im Kino sehen muss, aber für einen netten Themen-DVD-Abend sollte man ihn sich schon vormerken.
 
Kick-Ass
Super Hero Spektakel. Der schlechteste N. Cage Film, den ich gesehen habe.
4/10

Splice
Gentech Monster Story
Hoehen und Tiefen, mmh
6/10

Hot Tub Time Machine
Lustiger Film
8/10
 
Verlobung auf Umwegen

Joa, typischer Frauenfilm halt. Kam gestern in der Sneak. Ich fand ihn nicht sooo dolle, meine Freundin eher auch nicht. Hat man alles schon 12412523x irgendwo besser gesehen... :rolleyes:

5 / 10
 
Død snø aka Dead Snow

Prinzipiell soll "Død snø" eine Horror-Komödie mit Zombies und etwas Splatter aus Kanada sein. Kanada stimmt, Zombies im weitesten Sinne auch, aber der Film ist leider weder lustig noch gruselig.

Das Grundschema des Films ist erstmal grundsolide: ein paar Jugendliche fahren in eine einsame Gegend, um in einer einsamen Hütte darauf zu warten, dass das Grauen sie abholt. Neu (und erstmal interessant, weil gaga) ist die Idee, dass das Grauen hier von Nazi-Zombies verkörpert wird. Ja, Du hast richtig gelesen, Nazi-Zombies. Das lässt sich eigentlich nur noch von "Lesbian Nazi-Zombies from Outer Space" toppen, leider wurde die witzige Idee komplett verhunzt.

Die erste Hälfte des Film zieht sich zäh wie Kaugummi. Willenlos hat der Regisseur hier Szenen aneinander gereiht, gegen die ein Film wie "Das Leben des tibetanischen Baumwurms" ein Actionkracher wäre. Gegen Ende nimmt der Film dann in die Richtung Fahrt auf, dass wenigstens ein wenig komödiantisches Gesplattere zum Thema wird. Allerdings kann das diesen abstrusen Film auch nicht mehr retten. Die Schauspieler agieren teilweise wie bei der Probe auf der Schauspielschule, die Dialoge sind unterirdisch, der ganze Plot ist krude zusammengestrickt und eine interne Logik sucht man vergebens. Einzig der Soundtrack macht Spaß, den kann man sich aber auch ohne den Film anhören.

2/10
 
Nine Dead 0/10.
Auf ganzer Linie grottenschlecht. Billige, mieserable SAW Kopie.

A-Team

2/10
Oh man, unterirdisch schlecht.
 
The Expendables

Der Film ist die reinste Ballerorgie, die Storry ist auch nur 0815, nix für mein Geschmack, wers mag ok, ich muss das nicht haben.

5/10
 
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