Zuletzt gesehener Film 2010 (1. Beitrag beachten)

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The Hangover
Definitiv einer der lustigeren Filme der letzten Jahre (Zombieland gehört bspw. auch dazu). Klasse Film, bei dem auch der Abspann sehenswert (und sehr genial) ist :)
8/10

Kung Fu Hustle
Dieser Film ist so sinnlos, dagegen sind Filme wie "Leg dich nicht mit Zohan an!" oder "Scary Movie" hochintelligente Meisterwerke :smt003
Der ist selbst für mich, der auf sowas steht, fast schon zu abgedreht. Sechs Preise in Hongkong, eine Golden Globe-Nominierung und 7.8 bei imdb.com haben mich schon sehr überrascht. Von der Technik und Inszenierung ist der Film aber auf jeden Fall echt gut und professionell gemacht, keine Frage.
7/10

Paranormal Activity
Ich war leider etwas enttäuscht. Klar, kein schlechter Film, aber durch diesen Riesenhype ("der gruseligste Film aller Zeiten") sind meine Erwartungen ziemlich hoch gestiegen. War mir schon fast klar, dass er die dann nicht erfüllen konnte.
Das Gruseligste am Film war für mich das Warten darauf, dass jetzt endlich (wegen der Erwartungshaltung) was Gruseliges passiert.
Bis auf
das stundenlange Stehen bzw. Wippen auf einer Stelle von Katie und das Ende, als sie dann aus dem Bett gezogen und am Schluss vom Dämon eingenommen wird
war da aber leider nicht so viel.
Dennoch ein grundsolider Film und sicher einer der besseren des Genres.
8/10

Awake
Bereits mehrmals geschaut, immer noch ganz gut.
7/10

Collateral
Hat gut und kurzweilig angefangen, hat mir sehr gefallen. Das Ende konnte mich jedoch gar nicht zufriedenstellen, hat für mich den Film ein wenig im Nachhinein verdorben.
6/10

The Sixth Sense
Hab ich mir ehrlich gesagt um einiges besser vorgestellt. War im Großen und Ganzen für mich doch eher langweilig. Auf jeden Fall hinter meinen Erwartungen zurück geblieben.
5/10

The Book of Eli
Das ganze religiöse Zeug nervt mich eh, ist aber nun mal Teil des Plots. Ansonsten sehr atmosphärisches Endzeitszenario. Das Ende überrascht auch noch mal :)
7/10
 
Salt

Ich bin positiv überrascht, da ich keinerlei Erwartungen an den Film hatte. Ich fand ihn keine Sekunde langweilig und der Cast hat seine Sache gut gemacht und Angelina Jolie hat einen soliden Actionfilm abgeliefert. Hätte nichts gegen einen Fortsetzung.

7/10
 
Inception

Dieser Film ist das beste, was ich je im Kino gesehen habe. Ganz klar:

10/10

Mir war direkt nach dem angucken noch gar nicht klar, wie gut dieser Film wirklich ist. Aber ich habe so viel drüber nachgedacht, dass ich auch Internetrecherche betrieben hat und woah. Meine Güte steckt da viel Tiefe im Film.
Folgendes in Spoilern und ich empfehle es nur dann zu lesen, wenn man den Film schon gesehen hat und auch nicht mehr selber weiter drüber nachdenkt.

Als ich das Ende vom Film sah dachte ich mir. "Verdammt, war die Schlussszene nur ein Traum und Cobb steckt immernoch im Limbo fest oder nicht?" Ich habe in einem Diskussionsforum gelesen und es wurden zig Details genannt. So zum Beispiel der Hochzeitsring von Cobb den er nur im Traum trägt, die Tatsache, dass er nach dem ersten Einnehmen des starken Serums nicht mehr den Kreisel-Test vollendet hat und vieles anderes. Hinweise auf Traum sowie Realität gibts viele ;)

Aber dann hat jemand folgendes geschrieben: "Ich bin mir ziemlich sicher, dass es am Ende die Realität ist und Christopher Nolan an dieser Stelle eine Inception an uns Zuschauern durchführt."

Und verdammt nochmal ist das genial!!!
Tatsächlich denkt man doch, dass alles geklappt hat und Cobb in die Realität zurückkommt, erfolgreich. Er sieht seine Kinder wieder und es ist nichts besonderes bis... dann die Szene mit dem Kreisel kommt und Filmende ist.

Genau an der Stelle pflanzt Nolan einem die Idee ein, dass das Ende in Cobbs Traum stattfand obwohl man ansonsten garnicht mit gerechnet hätte. Und da die Idee "der widerstandsfähigste Parasit ist und immer stärker wächst" machen sich viele auf die Suche nach beweisen da die Zweifel wachsen und man sich ja sicher sein möchte ^....^
Wie gesagt hat Nolan ja auch zig Details in den Film gepackt weshalb man echt immer tiefer gerät.
Dabei ist es (darauf weisen dann auch viele Beweise wie Alter der Kinder, Hochzeitsring etc. hin) die Realität und C. Nolan hat einfach nur einen der größten Geniestreiche überhaupt an uns ausgeführt :D

G E N I A L!
 
Zuletzt bearbeitet:
Juno

irgendwie n total süßer film, die handlung eigentlich ne gute idee, das thema an sich dann finde ich aber doch zu sehr runtergespielt. aufgrund der hervorragenden ellen page und einem tollen soundtrack gebe ich trotzdem

7/10

@Na_dann_ma_gogo

so hab ichs eigentlich noch nie betrachtet mit dem am ende der inception bei "uns" kinozusehern, nachdem ich deinen text da aber gelesen habe muss ich sagen klingt das für mich total logisch und durchaus vorstellbar das c. nolan darauf abgezielt hatte. ob es denn wirklich so war oder dieser film doch 10 andere bedeutungen hat bleibt ja jedem selbst überlassen. meiner meinung nach aber genauso wie für dich wohl einer der besten filme die ich je in meinem leben gesehen hab. gerade die möglichkeit dass es eben soviele verschiedene interpretationsmöglichkeiten gibt war absolut genial.
 
The Book Of Eli

Die erste Hälfte ist visuell überzeugend, die Kampfszenen sind klasse choreografiert, es herrscht eine gelungene Endzeit-Atmosphäre - ordentliche Mixtur aus "Mad Max", "Blade" und Konsorten. Aber ab Mitte wird dann inhaltlich echt zu dick aufgetragen, der Film verkommt zu einer einzigen Predigt, selbst der liebe Gott meldet sich noch zu Wort. Beim hanebüchenden und völlig unglaubwürdigen Schlusstwist weiß man dann wirklich nicht mehr, ob man lachen oder weinen soll.

Ich möchte in Zukunft bitte vorgewarnt werden, vielleicht in Form eines Stickers "Achtung! Dieser Film beinhaltet fragwürdige, christliche Fantastik!", das nimmt in letzter Zeit überhand, siehe z.B. bei "Knowing", "In meinem Himmel" und dem fast schon faschistoiden "I Am Legend".

4/10
 
Krieg der Welten 8/10:

Sehr spannende Endzeitstory mit Tom Cruise. Wenn man den Film allerdings schon kennt ist er nichts besonderes mehr.

@Camillo: Was erwartest du denn bei diesen Titeln?:rolleyes:
Zwei von den drei genannten Titel lassen ja schon darauf schliessen, was es für Inhalte gibt.
 
9

Sehr cooler Animationsfilm in einem düsteren Endzeit Setting... Der Kampf Mensch gegen Maschine! Sehr schön gemacht, hebt sich auf jeden Fall von den ganzen "Kinder Animationsfilmen" ab, weil 9 auch eher für Erwachsene ist. Tim Burton hat ebenfalls seine Hände im Spiel gehabt!

8 / 10

In China essen sie Hunde

Oh man. Sehr geiler Film muss ich sagen. Es gibt öfters Lacher, besonders weil die Story eben so abgefahren ist. Wer mal kein Bock auf Hollywood hat, muss diesen dänischen Streifen gesehen haben!

9 / 10
 
Prince of Persia: Sand der Zeit

Die ersten 30 Min. waren relativ öde, danach wurde es - durchgehend bis zum Schluss - immer besser.
Ich fand die Kletterszenen toll gemacht und auch am Spiel orientiert.

Alles in allem aber ein gut gemachter 0815-Streifen,
welchem ich mit gutem Gewissen 5/10 geben kann. Beinhaltet 1-2 Punkte extra für die Kletterszenen, die schönen Kamerafahrten und die schöne Kullisse.

Sollte ein Nachfolger geplant sein, dann bitte mit besserer Story! :D
... und vielleicht paar Szenen im Kerker ala Prince of Persia 1 (Spiel) *lol*
 

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Inception
Hochgelobt, evtl. sogar hochgehyped, aber ich persönlich fand Inception "overall" öde.
Klar, Story ist klasse, aber das wars. Keine "beeindruckenden" Bilder. Hinzu kommen Actionszenen die standardkost waren.
Die teils krassen Logikfehler sind mir wärend des Schauens gar nicht aufgefallen - erst anschließend sprach mich ein Freund darauf an.
Aus meiner Sicht kein must-see.
6/10


The Crazies
Kann man gucken. Ist auf alle Fälle kein Trash-Filmchen.
6/10


Train (2008)
Train hingegen ist definitiv ein Trash-Filmchen. ;)
Auch Thora Bit... Birch oder wie die heißt kanns nicht reißen. Ich weiß gar nicht was alle an der finden.
Zum Film selbst kann ich nur folgendes sagen: Finger weg!
1/10


Kindsköpfe
Hat mich auch nicht sooo vom Hocker gehauen. Habe zwar ab und zu lachen müssen, aber insgesamt wars eher mau.
5/10
 
Shank (FFF, O-Ton, imdb) 6/10

"Shank" dreht sich um die Gang "The Paper Chasers" in einem fiktiven London im Jahr 2015, welches durch den Einbruch der Wirtschaft von Banden und Kriminialität beherrscht wird.

Die Story gewinnt definitiv keinen Preis - kaum vorhanden, keine wirkliche Charakterentwicklung (der coolste Typ der Gang ist Craze), etc. -, gibt es doch eindeutig besser Filme die das Leben von Gangs erzählen.
Viel mehr lebt der Film durch seine Inszenierung, sprich Optik, Sound, Kamera und dergleichen.
Die Vision der heruntergekommen Stadtteile des fiktiven Londons sind wirklich gut getroffen, liegt diese "Zukunft" doch nicht in allzuweiter Ferne.
Getragen wird der Film von einem richtig gutem und drückendem Mix aus TripHop, Drum'n'Bass, Dub etc.

So sehr ich auch ein Verfechter des O-Tons bin, aber sobald britisches Englisch - und vor allem Slang wie in diesem Film - auf "die Spitze getrieben" wird, wünsche ich mir entsprechende Untertitel. Ich hab zum Teil vieles nur sehr schwer verstehen können.
Allerdings muss man auch dazu sagen, dass der Film dadurch an Authentizität gewonnen hat.

Alles in allem war es doch recht spaßig den Film zusehen, allerdings fehlte es ihm an vielen Stellen an Substanz um ihn zu etwas besonderem zumachen.

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Centurion (FFF, O-Ton, imdb) 6,5/10

"Centurion" spielt im 11. Jahrhundert und handelt von der Besetzung Englands durch das Römische Imperium.
Der (wie so oft übermächtige) Feind in diesem Film ist das Volk der Pict (fiktiv oder nicht, hab ich nicht herausfinden können), die sich gegen die Belagerung auflehnen.
Daraus wird eine Geschichte gestrickt, die die Überlebenden eines großen Angriffs verfolgen auf ihrem Weg zum großen römischen Wall.

Man darf von dieser Geschichte nicht zu viel verlangen, dann funktioniert es auch.

Schauwerte bietet der Film einige, da er in Teilen Englands und Schottlands gedreht wurde, was zum Teil für wirklich gute Aufnahmen sorgt.
Daneben dominiert auch die Grundstimmung durch ein teils düsteres Bild.
Und bezügl. Schauwerten kommt auch die Gewalt nicht zu kurz, welche allerdings doch etwas hätte mehr sein können. (;)) Denn über weite Strecken verliert sich der Film in seinen Dialogen.

Michael Fassbender spielt hier die Hauptrolle des Quintus Dias, nicht sonderlich herausragend aber ansprechend für diese Art Film.
Olga Kurylenko kann sich hier endlich mal austoben, ohne auch nur ein Wort sprechen zu müssen. Dadurch wird ihr Charakter zwar etwas flach, aber mehr brauch es auch nicht. Man kann die Rolle zu einem gewissen Grad mit der von Keira Knightley (Guinevere) vergleichen.
Der Rest der Cast liefert ihren Teil dazu bei, dass der Film nicht in die Belanglosigkeit abrutscht.

Sound und Musik sind passend und nicht sonderlich störend, fallen aber auch nie sonderlich positiv auf oder stechen hervor.

Der Film ist kein Meilenstein des Genres, aber doch sehenswert. Auf DVD sollte man ihn sich auf jedenfall anschauen wenn man dieser Art von Film nicht abgeneigt ist.

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Hatchet 2 (FFF, O-Ton, imdb) 9,5/10

"Hatchet II" ist der direkte Nachfolger von "Hatchet" und das hat einen guten Grund, setzt er doch genau da an, wo der erste Teil aufgehört hat.
Und ganz in der Tradition des ersten Teils geht es auch in "Hatchet II" mit dem Töten weiter und zwar so wie man es von altbekannten Slashergrößen gewohnt ist.

Es ist einfach erfrischend einen wirklich guten traditionellen Slasher zu sehen und keinen weiteren Torture-Porn-Streifen oder irgendein dämliches Remake, die sich viel zu ernst nehmen.

Da der Film erst vor ein paar Wochen oder Monaten fertig wurde, wurde auf dem Fantasy Filmfest noch keine "endgültige fertige" Version gezeigt, das Soundmixing ist laut Adam Green - der den Film im Übrigen persönlich vorgestellt hat in München - noch nicht ganz fertig.
Zudem gibt es für Deutschland auch noch keine Veröffentlichungsdatum, allerdings gibt es schon einen Verleih.

Wie eingangs schon erwähnt führt der Film die Story des ersten Teils fort (man muss "Hatchet" also gesehen haben) und ... mehr kann ich nicht erzählen, sonst verderb ich euch noch den ganzen Spaß.
Nur soviel, er steht dem ersten Teil in nichts nach. Die Story selber ist wie bei vielen Slashern nur hübsches Beiwerk, aber dafür doch grundsolide.

Da er der alten Tradition treu bleibt, gibt es auch wunderbare und handgemachte Special Effects! CGI sucht man vergebens. (Obwohl ich bei einer einzigen Sache doch etwas stutzig war ob da nicht doch ein klein wenig getrickst wurde ...)
Hier spritzt noch echtes Kunstblut, es werden richtige Körperattrappen auseinandergenommen, zerhackt, zersägt und was weiß ich nicht noch alles.

Auch wenn der Hauptaugenmerk dabei auf dem möglichst brutalen Töten der Protagonisten ausgelegt ist, so nimmt sich der Film keine Sekunde selber ernst. Was woll das wichtigste dabei ist.

Wie Teil 1 ist "Hatchet II" für mich eine Offenbarung für das Slashergenre, macht es doch einen Heidenspaß dabei zuzusehen wie irgendwelche Rednecks nacheinander das Zeitliche segnen.
 
Catch me if you can

Der Film hat mir sehr gut gefallen, war Erfrischend und Unterhaltsam. Die Besetzung ist auch Genial.

8/10
 
The Chameleon (FFF, O-Ton, imdb) 6/10

Viel kann ich über diesen Film nicht schreiben, da mir hierzu nicht wirklich etwas einfällt ...

Die Story - angeblich nach einer wahren Begebenheit - ist in sich schlüssig und grundsolide (und für eine Verfilmung wirklich guter "Stoff"), nur schafft es der Film nicht diese in einem ordentlichen Tempo zu transportieren. Mit ca. 2 Stunden lief der Film zu lang für meinen Geschmack, da man etliche Einstellungen hätte kürzen können ohne ihnen die Gewichtigkeit zu nehmen.
Natürlich muss man sich darauf einlassen wie bei jedem Drama, aber der Funke wollte einfach nicht überspringen.

Es ist auch so, dass der Film einen mehr oder weniger ahnungslos dastehen lässt. Zumindest ging es mir so, als er vorüber war. Auch wenn das Ende hinreichend erklärt wird. Irgendetwas fehlte um den Film wirklich abzuschließen.

Das was dem Film an "Pfiff" fehlt kann er aber durch die hervorragende Liste der Schauspieler (Famke Jansen, Ellen Barkin, Emilie de Ravin, Nick Stahl, ...) und deren Leistung sowie durch seine klare Optik, wunderbar ruhige Kameraeinstellungen oder durch die überwiegend ruhige Musik zu einem gewissen Teil wett machen. Gänzlich aus diesem angesprochenen Tief wird er für mich dadurch aber nicht geholt.

So bleibt unterm Strich ein solides aber wenig berührendes Drama welches viel Potenzial verschenkt.

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Black Death (FFF, O-Ton, imdb) 7,5/10

Nach dem etwas schlaffem Einstieg an diesem Tag ging es mit "Black Death" wieder mit ordentlichem Tempo voran.

Der Film spielt im Mittelalter zur Zeit der Schwarzen Pest und handelt von einer christl.Expedition die auf dem Weg zu einem Dorf ist, welches seither von der Pest nicht berührt worden ist, und sie herausfinden sollen was der genaue Grund dafür ist. Allerdings läuft das alles nicht ganz nach Plan ...

Nun, für solch ein Setting bin ich immer zu begeistern. Zumal es in "Black Death" auch entsprechend düster umgesetzt wurde.
Hier stimmt sowohl der Grundton des Films, sowie Kulissen (gedreht wurde in Sachsen-Anhalt), Sound/Musik, Optik etc.

Da der Film im Mittelalter spielt ist der Film bei der (wenig aber gut) eingesetzten Gewalt sehr roh und schonungslos ohne dabei wirklich in billigem Splatter auszuarten. Es passt einfach sehr gut ins Gesamtbild.

Die eingangs erwähnte Geschichte funktioniert zwar, verliert sich aber hier und da in Belanglosigkeit, weil zu sehr ein Augenmerk darauf gelegt wurde in dem Film das für und wieder des Christentums der damaligen Zeit zu "diskutieren" und eine Persönlichkeitstudie zu liefern. Dies führte stellenweise dazu, dass zu pathetische Reden geschwungen wurden, die nicht hätten sein müssen. In der heutigen Zeit weiß man wie es um die Gläubig- und Einfältigkeit der Menschen in dieser Zeit bestellt war.

Die schauspielerische Leistung steht bei diesem Film wahrlich nicht im Vordergrund. Sie war nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut.
Sean Bean ist für diese Art von Rollen einfach gemacht, siehe LotR.
Bei Eddie Redmayne bin ich mir nicht ganz sicher wie ich ihn einordnen soll, da ich teilweise das Gefühl hatte, er überagiert etwas ... gerade bei Trauer oder ähnlichen Gefühlen wirkte er etwas komisch.
Der Rest der Cast spulte ihr Rollen gewohnt ab, nix besonderes eben.

Gespannt bin ich aber auf das kommende Projekt von Christopher Smith welches sich mit der Hexenjagd befassen wird.
 
Prince of Persia

Bis auf Gemma Arterton, Öde.

3/10


Kampf der Titanen

Nicht ganz so schlimm wie Prince of Persia, aber auch hier, bis auf Gemma Arterton, Öde!Erreicht bei weitem nicht das Flair des Originals.

4/10


Inception

Zu recht gehyped, wird seinen Erwartungen durchaus gerecht. Obwohl ich mir das ganze irgendwie mysteriöser vorgestellt hatte. Das Leitmotiv Liebe war mir irgendwie doch schon zu oft da, war ja beim letzten Leo in Shutter Island ähnlich. War für mich irgendwie nich so toll.
Auch optisch hatte ich mir irgendwie mehr erhofft und alles in allem ist der Film für nen Science Fiction-Film doch sehr actionlastig...dennoch gefällt mir das Gesamtpaket am Ende sehr sehr und vor allem der Score von Hans Zimmer will mir nicht aus den Ohren, richtiges Lauschgift. Das letzte Mal war ich bei Crocodile Dundee oder Die unendliche Geschichte mehr als einmal im Kino, was schon was heißen will und ja ne ewige Zeit her ist. Beim 2ten mal sehn hat der mir sogar noch besser gefallen. Bei den Schauspielern gefallen mir vor allem Marion Cotillard, Tom Hardy und Cillian Murphy....diese füllen ihre Rollen einfach bewegend aus.
Leo scheint mir seit einiger Zeit mimisch auf der Stelle zu stehen, was aber auch an seiner Rollenwahl liegen kann. Trotzdem, ein Film gemacht fürs Kino.

10/10
 
Prince of Persia: Sand der Zeit
War sehr unterhaltsam. Hatte zwischendurch auch manche Szenen ausm Spiel im Kopf. :lol: Erinnert auch stark an Assassins Creed.
7/10

Iron Man 2
Hat mir noch besser gefallen. Action, Technik (ich will auch solche Projektionen wie Toni in seiner Werkstatt)
8/10
 
From Paris with Love (Blu-Ray)

Super Actionthriller, der zu Anfang fast wie eine Buddy Actionkomödie rüber kommt aber so nach und nach entfaltet sich die spannende Terroristen Story.
Ich fand es gut das bis kurz vorm Ende das Ziel unbekannt blieb.

Sehr gut gefallen hat mir auch das nicht zwingend ein Mensch aus der Arabischen Welt/Naher Osten der Attentäter sein muss.

Es gibt genug fehlgeleitete Menschen auf der Welt, verblendet durch Gehirnwäsche, die dem "Heiligen Krieg" gegen die Westlichen Mächte folgen.
Bestes Beispiel der Deutsche Terrorist Breininger, der dem Islam beigetreten ist um gegen die Ungläubigen zu kämpfen.

Trotz des eigentlich ernsten Themas gibt es einiges zu Lachen und das haben wir hauptsächlich den Sprüchen Travoltas zu verdanken.
Genial auch die kleine Hommage an Travoltas Wiederauferstehung dank Pulp Fiction: "Royal mit Käse"! :D

Das Bild ist nicht immer perfekt und leidet gelegentlich unter leichter Unschärfe, kann aber immer oben mitspielen.

Wie es sich für einen Actionfilm gehört krachts und rummsts an allen Ecken und da hier viel Geschossen wird tut es das viel und laut und immer gut verständlich.

Sehr gute Unterhaltung für einen kurzweiligen Filmabend mit Bier und Chips. :)

Film 7/10
Bild 7/10
Ton 9.5/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Monsters (FFF, O-Ton, imdb) 9/10

"Monsters" ist für mich neben "Hatchet 2" ein weiteres Highlight auf dem diesjährigen Filmfest gewesen.
(Kinostart in DE ist der 16. Dezember)

In "Monsters" geht es im Groben darum, dass zwei Amerikaner von Mexiko nach Amerika wollen und durch die "Infected Zone" müssen.

Der offizielle Text zum Film:
Six years ago NASA discovered the possibility of alien life within our solar system. A probe was launched to collect samples, but crashed upon re-entry over Central America. Soon after, new life form began to appear and half of Mexico was quarantined as an INFECTED ZONE. Today, the American and Mexican military still struggle to contain "the creatures"... Our story begins when a US journalist agrees to escort a shaken tourist through the infected zone in Mexico to the safety of the US border.

Der Plot ist einfach, aber funktioniert

Ins Detail kann ich bei diesem Film eigentlich nicht gehen, da ich sonst den ganzen Film spoilern würde. Aber zur Not müssen halt Spoiler-Tags genutzt werden ... ^^

Bei diesem Film muss man sich immer vor Augen halten, dass er ausschließlich mit einem Budget von 15.000$ und einer Crew, die nur aus den beiden Schauspielern, Gareth Edwards (Regisseur) und ein paar anderen Leuten bestand, gedreht wurde.
Es ist ähnlich wie bei "Paranormal Activity" ...
Wer sich eine kleine Featurette dazu anschauen will: Reserve Result (RR): Gareth Edwards - Monsters $15,000 Budget (vom Film bzw. der Handlung selbst wird nicht viel verraten)

Auch wenn das Budget nur aus 15.000$ bestand, so haben mir an ein paar wenigen Stellen die CGI-Effekte nicht gefallen, da man doch merkte, dass die Objekte nicht echt waren und nur eingefügt wurden. Aber das ist jetzt wirklich meckern auf hohem Niveau, denn insgesamt haben sie wirklich gute Arbeit geleistet.

Wirklich großartig geworden ist vorallem der Sound und die Musik.
Die Sounds sind knackig (vorallem die der "Monster") und schön voll und die eingesetzte Musik passt zu jeder Minute.

Eine einzige Sache, und die ist eigentlich eher unerheblich, hat mich gestört und zwar, dass das Ende des Films auch der Einstieg in den Film ist.
Das mag zwar für entsprechende Filme ein gutes stilistisches Mittel sein, aber hier hat es für mich irgendwie nicht gepasst.
Aber wie gesagt, dass ist die einzige Sache die mich störte.

Der Film und dessen Atmosphäre hat mich von der ersten Minute an gepackt, wirkt das gezeigte Szenario doch stets sehr realistisch und plausibel.
Hier kommen auch die beiden Schauspieler Whitney Able (:love::) und Scoot McNairy ins Spiel, die den ganzen Film durch ihre durchgängig hervorragende Leistung tragen.

Um es mal mit den Worten eines Users von der imdb auszudrücken:
"Monsters" ist kein geographischer Reboot von District 9, sondern eher eine Art "Arthaus-Cloverfield" bzw. "Blockbuster-Stalker".

Der Film ist nicht das was er zu sein scheint! :)

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Bay Rong (FFF, OmeU, imdb) 5,5/10

Tja, in der Beschreibung klang dieser vietnamesische Actioner ziemlich gut und ich hab ein schönes Actionspektal als Abschluss des Tages erwartet, wurde dann aber eines besseren belehrt ...

Die Story war nichtmal das Schlimmste, ist sie doch eh nur hübsches Beiwerk bei solchen Filmen, allerdings haben sie es an vielen Stellen zu sehr mit pseudophilosophischen Gesprächen und zu emotionalen Szenen übertrieben. (mich hat das eine immer wiederkehrende heulende Lied nach dem x-ten Mal nur noch genervt)
Der Film hat dadurch auch seinen Fluss verloren, da die Action immer wieder dadurch unterbrochen wurde und das nicht mal gekonnt. Hier spielt die Länge von rund 2 Stunden auch eine wichtige Rolle, da man einiges hätte stauchen können.

Wenn es dann aber mal richtig zur Sache geht, dann knallt es auch ordentlich, bekommt man doch gewohnt gute asiatische Kost serviert.
So banal und übertrieben die Kämpfe auch wirken mögen, sie sind einfach gut choreografiert und es macht Spaß.

Auch mit Humor konnte der Film aufwarten, doch verlor sich dieser immer mehr und der Film nahm sich zum Ende hin viel zu ernst.

Da ich mir mehr versprochen habe, empfand ich den Film als eine Enttäuschung. Vorallem auch als Tagesabschluss. Schade.
 
Amores Perros

Insgesamt toller Streifen, von der Zusammenführung der Chronologie sind sicherlich Parallelen zu Pulp Fiction erkennbar. Nicht alle Handlungsteile sind auf dem gleichen Niveau, die erste Geschichte hat mir noch am besten gefallen, während der zweite Handlungsstrang zu sehr vorhersehbar ist. Dennoch absolut sehenswert. Irgendwann sollte ich mir aber echt mal Filme im Originalton anschauen. Auf Dauer nervt es, Synchronsprecher zu hören, die man mit einem anderen Gesicht verbindet...

8,5/10
 
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Gardiens de l'ordre (FFF, OmeU, imdb) 8/10

Der Eröffnungsfilm im City am 4ten Tag des FFF war wieder ganz nach meinem Geschmack.

Es geht um 2 Polizisten, die nach einem tragischem Einsatz von ganz oben einen Maulkorb verpasst bekommen und aus dem aktiven Dienst genommen werden um Gras über die Sache wachsen zulassen. Allerdings gehen sie der Sache persönlich auf den Grund und geraten dadurch immer tiefer in kriminelle Machenschaften.
Die Story ist nichts besonderes und man hat sie schon zigmal und in zig Variationen zu sehen bekommen. Hier erfindet der Film das Rad nicht neu und kommt auch ohne Logiklücken nicht gänzlich aus.
Hier hat mich ein wenig das "offene" Ende gestört, da er zu Ende war ohne das man genau weiß wie es mit den Charakteren nun weiter geht.

Mich konnte er allerdings durch die doch gelungene Umsetzung begeistern.
Dies liegt zum Einen an den Schauspielern, Cecile De France ist mal wieder großartig, auch der Rest der Cast weiß zu überzeugen, und zum anderen an dem handwerklichen Geschick von Nicolas Boukhrief, den Film mit einer wunderbaren Optik zu versehen (klare Bilder, kräftige Farben) und mit ruhigen Kameraeinstellungen zu arbeiten.

Sound und Musik sind auch ein weiterer Pluspunkt, vorallem die Musik. Wenn die Szenen in den Nachtclubs über die Leinwand flimmern und die Klänge von franz. Elektrosound durch die Boxen wummern zaubert das bei mir ein breites Lächeln ins Gesicht.

Alles in allem war "Gardiens de l'ordre" für mich ein durchweg gelungener franz. Krimi, welcher auch ein guter Einstieg für den Tag war.

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Red Hill (FFF, O-Ton, imdb) 6,5/10

"Red Hill" ist so ein Film bei dem ich mir nicht sicher bin, was er nun eigentlich sein will ... Thriller, Komödie, Actioner oder vielleicht doch etwas anderes?

In dem Film geht es um Shane Cooper, einen jungen Polizisten der auf Grund von persönlichen Gründen nach Red Hill versetzt wird.
Kaum angekommen beginnt auch schon der Albtraum, den genau an diesem Tag an dem er seinen Dienst eintritt beginnt die Geschichte Red Hills die Stadt einzuholen.

Die Grundidee der Story ist nicht schlecht, auch die Twists, da zuerst nicht ersichtlich ist, was denn nun genau los ist.
Allerdings strauchelt der Film bei der Umsetzung der Geschichte. Der Verlauf ist zu holprig und die Auflösung viel zu plump.
Darüber hinaus wirkt die Handlungsweise der Personen nicht wirklich nachvollziehbar, was mitunter in unfreiwilliger Komik endet.

Auch handwerklich weiß der Film nicht immer zu überzeugen, wirken einige Effekte doch teils "billig" ("Nachtaufnahmen" die künstlich verdunkelt wurden etc.). Kommt es aber zu Landschaftsaufnahmen ist es einfach nur ein Genuss, denn das Setting des Filmes - das australische Farmland - ist wirklich gut gewählt worden und bietet ein paar großartige Aufnahmen. Auch einzelne Einstellungen sind wirklich gelungen.

Schauspielerisch muss man dann aber auch wieder ein paar Abstriche machen, da viele der Rollen einfach nur gespielt werden. Einzig Ryan Kwanten weiß zu überzeugen und zeigt das er mehr drauf hat als der Beau Jason Stackhouse aus "True Blood".

Nimmt man den Film nicht ganz so ernst, kann man ihn sich wirklich mit Freude anschauen. Schaut man ihn sich aber mit der eigentlichen Intention - Thriller - an, dann stören die angesprochenen Punkte einfach und trüben den Gesamteindruck.
 
[REC]² total abgefahrener Film. Wer den ersten gesehen hat muss den zweiten anschauen, eine gelungene Fortsetzung mit paar Überraschungen!

10/10

Männertrip muss man gesehen haben, abgefahrener wie Hangover!

10/10
 
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