News : ATi übertrumpft nVidia

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Folgt man dem Bericht des Analysten Andrew Root von Goldman Sachs so ist ATi ein wichtiger Schritt im Kampf gegen nVidia gelungen. ATi darf sich nach diesem Bericht mit Platz Nummer zwei auf dem Grafikkarten-Markt brüsten. ATi konnte somit knapp an nVidia vorbeiziehen.

An den Marktführer Intel kommen zwar beide Unternehmen noch nicht heran, ATi konnte jedoch den Abstand etwas verringern. Im vierten Quartal 2003 betrug Intels Marktanteil 31,7 Prozent, was einen Verlust von 3,3 Prozentpunkten im Vergleich zum dritten Quartal entspricht. ATi erreichte 24,9 Prozent und konnte somit um 3,9 Prozentpunkte zulegen. nVidias Anteile lagen nach der Einschätzung des Analsyten bei 24,7 Prozent. nVidia musste dabei einen leichten Rückgang um 0,3 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal verzeichnen.

Intel besaß im ersten Quartal einen Marktanteil von 27 Prozent, steigerte diesen im zweiten Quartal auf 32 Prozent und im dritten dann schließlich auf 35 Prozent. Insgesamt verzeichnete Intel im Jahr 2003 demnach einen Zuwachs von knapp fünf Prozentpunkten. nVidia verfügte nach dem ersten Quartal noch über 31 Prozent Marktanteil, verlor dann im zweiten Quartal auf 27 und im dritten Quartal schließlich auf 25 Prozent, ehe man am Ende des vierten Quartals 24,7 Prozent erreichte. nVidia verlor somit im Jahr 2003 insgesamt etwa sechs Prozent an die Konkurrenz. Für ATi verlief der Trend genau entgegengesetzt. Startete man nach dem ersten Quartal noch mit 20 Prozent, legte man im zweiten leicht auf 21 Prozent und im dritten auf 22 Prozent zu. Im vierten steigerterte sich ATi dann, wie bereits erwähnt, auf 24,9 Prozent.

nVidia musste vor allem im Bereich der standalone Grafikkarten für den PC Prozente an die Konkurrenz abgeben. Die dort verlorenen Anteile gingen an ATi über, die sich im Bereich der standalone Grafikkarten verbesserten. Insgesamt dürfte der Grund für ATis gesteigerten Marktanteil an den guten Absatzzahlen der High- und Mid-End Grafikkarten wie der Radeon 9800 und Radeon 9600 Serie während der Weihnachtszeit liegen.