News : Breitband-Festnetz legt um 15 Prozent zu

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Die Zahl der weltweiten Breitband-Festnetzanschlüsse (DSL) hat im ersten Quartal um 15 Prozent zugelegt. Damit gibt es rund um den Globus bereits über 73 Mio. DSL-Anschlüsse. In absoluten Zahlen betrug der Zuwachs gegenüber dem unmittelbaren Vorquartal 9,5 Millionen.

Dies hat die Londoner Marktforschungsgruppe Point Topic erhoben. DSL ist nach der Untersuchung weltweit immer mehr verbreitet, im 1. Quartal sind auch kleine bzw. Entwicklungsländer wie Neukaledonien und Pakistan auf der Landkarte hinzugekommen.

Generell sei es ein gutes Zeichen, dass der Zuwachs bei Breitband-Festnetzanschlüssen ausgerechnet in einer sonst eher schwachen Jahreszeit zustande gekommen sei, schreibt das Londoner Institut. "DSL-Weltmeister", was den Anteil der Gesamtbevölkerung betrifft, ist nach wie vor Südkorea, wo es 13,8 Anschlüsse pro 100 Bürgern gibt. Dicht dahinter folgen Taiwan und Dänemark, die auf eine Penetration von zwölf bzw. zehn Anschlüssen je 100 Einwohner kommen. Auch Norwegen und Finnland, weitere skandinavische Länder, befinden sich unter den Top 10.

In absoluten Zahlen gemessen liegt China mit 13,9 Mio. DSL-Anschlüssen voran. Das bedeutet ein Plus von 2,8 Millionen gegenüber dem unmittelbaren Vorquartal, womit sich das Riesenreich auch als absoluter Wachstums-Kaiser erweist. Japan und die USA auf den Plätzen zwei und drei kommen auf jeweils zwischen zehn und elf Mio. Anschlüsse. Deutschland befindet sich hinter Südkorea auf Platz fünf der DSL-Hitparade. Deutschland dicht auf den Fersen ist Frankreich, das mit einem Plus von 35 Prozent bereits auf knapp über vier Mio. Breitband-Festnetzanschlüsse kommt.

Die größten Zuwächse wurden in kleinen bzw. Entwicklungsländern erzielt, freilich von einem niedrigen Niveau aus. So kam im Berichtszeitraum Peru auf ein Plus von 60 Prozent, Malaysia auf ein Wachstum von 50 Prozent. Unter den Ländern mit dem größten Wachstum befinden sich weiterhin Frankreich, Italien, Großbritannien, die Türkei und die Schweiz, die auf einen Zuwachs von über 20 Prozent kamen.