Computex

Computex-Benchmarks vom Intel „Lynnfield“

Volker Rißka
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Auf dem vor wenigen Minuten beendeten „Desktop Event“ hat Intel auf der Computex den Ausblick in die nahe Zukunft des Mainstream-Sektors gegeben. Dabei spielt der Lynnfield-Prozessor als Nachfolger der populären Yorkfield-Quad-Core-Prozessoren zusammen mit dem P55-Chipsatz und seinen vielen Ablegern eine große Rolle.

Von dem Modell mit 2,67 GHz waren sogar Benchmarks in Cinebench möglich. Diese Disziplin beherrscht auch schon der Core i7 als erste Nehalem-Prozessor sehr gut, profitiert das Programm doch sowohl vom Turbo-Modus als auch vom SMT.

Intel Lynnfield bei 2,67 GHz

Am Ende standen für den einzelnen Thread 3.200 Punkte in einem 32-Bit-Betriebssystem auf der Anzeige, für den Multi-CPU-Test waren es gar fast 12.700 Punkte. Mit beiden Werten schlägt er locker einen gleich getakteten Vorgänger, Intel selbst spricht von bis zu 20 Prozent mehr Performance in Cinebench. Bei der Vorstellung der folgenden Folie und der „Lobpreisung“ auf den Turbo Modus betonte Intel mehrmals, dass der Lynnfield auch mit 2,93 GHz an den Start gehen wird. Damit dürften die zwei Modelle der kommenden Quad-Core-Prozessoren schon als sicher anzusehen sein.

Computex Tag 2 Intel 024
Computex Tag 2 Intel 024
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