3/6 Thermaltake Urban S41 im Test : Funktionalität trifft Sparmaßnahmen

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Ausstattung innen

Ein Blick in den schwarz lackierten Innenraum des Urban S41 zeigt den typischen Gehäuseaufbau eines Midi-Towers: Für ein vereinfachtes Kabelmanagement und für einen schnellen CPU-Kühler-Einbau wurde der Mainboardtray mit Aussparungen versehen. Öffnungen für das Hindurchführen von Kabeln verfügen zudem über stabile Gummimanschetten. Außerdem wurde nahezu jedes Kabel schwarz ummantelt, was einen sehr einheitlichen Eindruck hinterlässt. Die Rückwand des Trays offenbart keine nennenswerten Besonderheiten.

In das Thermaltake Urban S41 können höchstens fünf Festplatten im 3,5-Zoll- oder 2,5-Zoll-Format verstaut werden. 3,5-Zoll-Einheiten sind im Gegensatz zu den kleineren durch Gummiringe entkoppelt. In wie weit diese Entkopplung einer 3,5-Zoll-Festplatte gerecht wird, beschreiben wir im Kapitel Erfahrungen genauer. Über den beiden mit sechs Daumenschrauben befestigten und daher modularen Festplattenkäfigen bietet das Chassis Raum für vier 5,25-Zoll-Geräte, die allesamt über einen werkzeuglosen Mechanismus verbaut werden können.

Unten links wird das Netzteil mit der Rückwand verschraubt. Vor der Stromversorgung besteht die Möglichkeit, ein 120-mm-Lüfter für eine bessere Durchlüftung zu montieren.

Thermaltake Urban S41 – Rahmen für 2,5"- und 3,5"-Festplatten
Thermaltake Urban S41 – Rahmen für 2,5"- und 3,5"-Festplatten

Zu guter Letzt muss die von Werk aus verklebte Schalldämmung Erwähnung finden. An dem linken Seitenteil kommt ein relativ dicker Noppenschaumstoff zum Einsatz, während an der rechten Seitenwand lediglich eine etwa einen Millimeter dünne Schaumstoffmatte verklebt wurde, damit hinter dem Tray noch Kabel entlang geführt werden können. Auf schwereres Material wie etwa Bitumen oder ein Verbundstoff, der aus einer absorbierenden und einer reflektierenden Schicht besteht, wurde verzichtet.

Die Verarbeitungsqualität im Inneren des Urban S41 ist soweit akzeptabel. Die Verwindungssteifigkeit des Midi-Towers geht in Ordnung, auch konnten wir keine scharfen Kanten ausfindig machen. Allerdings gibt es auch im Innenraum immer wieder kleinere Mängel an der Lackierung.

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